Spielberichte 1. Regionalliga Herren

TTL unterliegt im Derby knapp

Pressebericht

 

TTL Basketball Bamberg vs. TSV Tröster Breitengüßbach

Logo neu 08In einem intensiven, zunehmend hitzig geführten, ausgeglichenen Lokalderby gingen am Ende die Gäste aus Breitengüßbach mit einem 84:81 Auswärtssieg vom Feld. Die Hausherren mussten leider immer noch auf ihren Playmaker Kevin Eichelsdörfer verzichten, der erst nächste Woche wieder in das Mannschaftstraining einsteigen kann

Vor knapp 300 Zuschauern hatten die Gäste zunächst den besseren Start und erspielten sich, angeführt vom überragenden Erik Land, eine leichte Führung. Mit zunehmender Spieldauer konnte sich der TTL aber auf das Güßbacher Spiel immer besser einstellen. Der Bamberger Center Daniel Eisenhardt brachte mit energischen Aktionen sein Team zurück ins Spiel. Mit einem 8:0 Lauf zum Ende des Viertels gelang es den Hausherren dann sogar mit 24:20 in Führung zu gehen. Das gute Bamberger Teamspiel trug in der Folge weiter Früchte. Jetzt war es TTL-Kapitän Michi Lachmann der mit viel Energie immer wieder in der Güßbacher Zone zum Korberfolg kam. Die Gäste ihrerseits konnten mit den konstant spielenden Centern Land und Wagner das Spiel für den TSV einigermaßen offen halten. Kurz vor der Halbzeit hatte sich der TTL dann einen respektablen 11-Punkte Vorsprung herausgespielt, den aber dann Erik Land mit Lay-Up und anschließenden erfolgreichen Freiwurf unmittelbar vor Ende des Viertels auf 44:36 verkürzen konnte.

Mit Beginn des dritten Spielabschnittes leistete sich der TTL leider drei Ballverluste in Folge, welche die Breitengüßbacher konsequent in Punkte umsetzen konnten. Mit zunehmender Spieldauer entwickelte sich dann ein sehr enges und von beiden Seiten nun auch zunehmend hitzig geführtes Spiel. Keines der beiden Teams konnte sich einen entscheidenden Vorteil erspielen, die Führung wechselte mehrfach. Mit Unmut und Unverständnis reagierte auch das Publikum auf doch einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. Zum Ende des Schlussviertels war es dann abermals der überragende Erik Land, der sich mit seiner Erfahrung immer wieder am Bamberger Brett durchsetzen bzw. Freiwürfe herausholen konnte, welche er dann erfolgreich abschloss. Wenige Sekunden vor dem Ende, beim Stand von 81:84, hatten die Hausherren nochmals die Chance mit einem Drei-Punkte-Wurf von Kevin Jefferson noch in die Verlängerung zu kommen, leider ohne Erfolg. Mit einem glücklichen Sieg konnten sich die Gäste von ihren Fans feiern lassen.

TTL BA:
Lachmann 20/0, Eisenhardt 18/0, Jefferson 15/1, Ferguson 10/2, Dippold C. 8/1, Dorn 7/1, Loch 3/1, Schmitt M., Eicheldörfer T., Biedermann, Ulshöfer (dnp), Keßler (dnp).

TSV BREI:

Land 27/1, Dippold T. 21/3, Wagner 10/0, Engel 9/1, Dippold J. 8/0, Reichmann 5/1, Nieslon 2, Klaus 2, Hubatschek, Will, Lorber (dn

Kangaroos gewinnen das Basketballfest gegen Treuchtlingen

Es war ein Basketballspiel am Samstagabend in der Stadtberger Sporthalle, an das man sich wahrscheinlich noch Jahre zurückerinnern wird. In einer denkwürdigen Partie bezwang die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen nach zwischenzeitlichem 19-Punkte Rückstand den VfL Treuchtlingen mit 102:100 (40:51) und verteidigte mit dem zehnten Sieg in Folge die Tabellenführung in der 1. Regionalliga Südost.

750 Zuschauer waren in die Halle gekommen, darunter auch viele Fans, welche die knappe Stunde Anfahrt von der Altmühl auf sich genommen hatten. Und beide Fanlager sorgten von Beginn an für eine tolle Kulisse. Die Kinder der U8 Mannschaft der Kangaroos spielten die Glücksbringer und begleitete ihre Protagonisten beim Einlauf aufs Feld. Beide Teams konntendort Rückkehrer begrüßen, auf Seiten der BG war Lewis Londene wieder voll einsatzbereit, Dennis Behnisch schaffte es nach fünf Wochen Ausfall zumindest auf die Bank. Bei Treuchtlingen bissen die zuletzt angeschlagenen Stefan Schmoll, Simon Geiselsöder und Robin Seeberger auf die Zähne, keiner wollte dieses Spiel verpassen. Danach ging es los mit einem Spiel, das an Klasse, Spannung und Dramatik, vor allem aber an Tempo kaum noch zu überbieten gewesen sein dürfte. Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr, bereits nach 6 Minuten stand es 25:27. Rebounds gab es bis dahin praktisch keine zu verzeichnen, da fast jeder Wurf den Weg in die Reuse fand. Danach drehten die Gäste noch weiter auf, waren kaum zu stoppen, kombinierten traumwandlerisch sicher und zogen so langsam Punkt um Punkt davon. Über eine 31:24 Viertelführung baute der VfL bis zur Halbzeit auf 11 Punkte Vorsprung aus. Im dritten Viertel ging es ähnlich weiter, vor allem Ex-Bundesligaspieler Peter Zeis war von den Kangaroos nicht zu stoppen, erzielte alleine 16 Punkte in den dritten zehn Minuten. Demzufolge bauten die Franken den Vorsprung dann sogar auf 62:41 aus, ihr lautstarker Anhang witterte bereits einen Auswärtssieg und feierte dementsprechend. Man konnte den Leitershofern bis zu dieser Phase nicht vorwerfen, auch nur ansatzweise schlecht gespielt zu haben. Bestenfalls dass der Gegner vielleicht bis dato ein wenig mehr den Sieg wollte, bissiger und aggressiver agierte, aber eben auch seine ganze Klasse ausspielte.

Doch die Stadtberger hatten noch nicht „fertig“. Trainer Chadwick gelang nun ein entscheidender taktischer Schachzug. Statt wie gewöhnlich mit drei großen und zwei kleinen Spielern wechselte er auf drei kleine und zwei große Akteure über. Dadurch wurde nicht nur der Druck in der Verteidigung gegen die herausragenden Gästeaufbauspieler größer, sondern der Ball lief auch im Angriff wesentlich zügiger, wodurch man immer wieder zu gut herausgespielten Distanzwürfen kam. Die Aufholjagd begann nun. 69:77 stand es nach 30 Minuten. Das vierte Viertel eröffnete Treuchtlingen zum 80:69, danach spielten aber erst einmal die Heimischen. Mit einer 13:0 Serie drehte man das Blatt erst einmal, Jonas Zink holte in der 33. Minute per Korbleger die erste Führung seit der ersten Minute zum 84:82 zurück. Doch die Gäste blieben brandgefährlich, sieben ihrer acht Korberfolge im letzten Viertel sollten erfolgreiche Dreipunktewürfe sein. Die Führung wechselte jetzt praktisch mit jedem Angriff, der Score erhöhte sich fulminant, kaum ein Wurf verfehlte das Ziel. Angetrieben von ihren drei überragenden Akteuren  CJ Carr, Lewis Londene und Emanuel Richter schnupperte die BG beim 97:91 erstmals ernsthaft am Sieg. Doch vergebens. Fünfzehn Sekunden vor Ende statt es schon wieder 99:97. Dann musste Leitershofens Nachwuchsspieler Lewis Londene an die Freiwurflinie, verwandelte eiskalt beide Würfe. Dem VfL gelang dann eine Sekunde vor dem Ende durch einen Dreier von Hornn nur noch, ebenfalls die Hundertergrenze im Score zu erreichen.

Am Ende stand der nächste knappe Sieg der Kangaroos, welcher ihnen im Klassement nun 20:2 Punkte einbringt. Punktgleich mit Verfolger TSV Oberhaching, der sich in Schwabing nach Verlängerung schadlos hielt. Einen Verlierer hatte die Partie allerdings beileibe nicht verdient, demzufolge mussten einem die geschlagenen Altmühlfranken nach einer mehr als passablen Leistung auch fast schon ein wenig leid tun, der Applaus aller Zuschauer galt auch ihnen. Unter dem Strich stand aber für beide Seiten ein begeisternder Basketballabend, bei dem in einer sensationellen, aber zu jeder Zeit auch fairen Atmosphäre der Leitershofer Anhang etwas mehr jubeln durfte.

Am kommenden Samstag geht es zu den zu Hause noch unbesiegten Baskets Vilsbiburg. In zwei Wochen endet dann die Vorrunde für die Kangaroos zu Hause gegen HAPA Ansbach.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Carr (32/4 Dreier), Zink (2),  Fiebich, Benke (13), Behnisch, Londene (13/1 Dreier),  Veney (9/1), Hadzovic (6), Tesic (2),  Richter (25/5 Dreier) – gesamt 11 Dreier.

Beste Werfer Treuchtlingen: Zeis (25/6 Dreier), Geiselsöder (17/5 Dreier), Schmoll (17), Eisenberger (12/2 Dreier) – gesamt 16 von 31 Dreier(!).

Die zweite Mannschaft  der Leitershofer  verlor in der 2. Regionalliga-Süd das Vorspiel gegen München Basket mit 86:97. Die U14 der baramundi basketball akademie gewann bei der DJK SB Rosenheim mit 101:55.

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „ Meine Prognose über den Gegner hat sich erfüllt. Das war mit Abstand die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben, unglaublich was die vor allem in Hälfte eins geboten haben. Umso erstaunlicher, wie es meine Jungs trotzdem wieder geschafft haben, sich sukzessive zu steigern und angetrieben von den Fans eine unglaubliche Aufholjagd gestartet haben. Am Ende hatten wir dann sicherlich auch das nötige Glück, auch begünstigt, weil der VfL erst den bis dahin starken Seeberger verletzungsbedingt ersetzen musste und dann Zeis kurz vor dem Ende mit fünf Fouls hinaus musste.“

BG-Aufbauspieler Lewis Londene: „Ich bin froh, dass ich nach der Verletzung heute zurückkehren konnte. Dass es dann so toll lief war super. Bei den beiden Freiwürfen war ich mich absolut sicher, die Dinger reinzuhauen. Wir waren da total euphorisiert durch unsere super Fans“.

BG-Teammanager Andreas Moser: „Ein weiteres Basketballfeld in der Stadtberger Sporthalle. Unglaublich, was das Team heute geleistet hat. Respekt aber auch dem Gegner um Trainer Harlander und Kapitän Schmoll. Nicht nur für deren herausragende Leistung, sondern auch die Art und Weise, wie fair sie diese für sie unglückliche Niederlage hingenommen haben. Auch wenn sie jetzt schon ein wenig Abstand zu den ersten beiden Plätzen haben, werden sie mit diesem Team bis zum Schluss um die Meisterschaft mitspielen, da bin ich mir sicher“.

Stephan Harlander, Trainer VfL Treuchtlingen: „Glückwunsch an die BG. Was soll ich sagen, außer dass am Ende ein absolutes herausragendes und unglaubliches Basketballspiel steht“.

Tröster-Truppe gewinnt Derby in Bamberg

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt das Derby in der 1. Regionalliga Südost beim TTL Basketball Bamberg in der Graf-Stauffenberg-Schule nach toller Aufholjagd mit 84:81. 

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hapa Ansbach Piranhas verlieren „kleines“ Mittelfranken- Derby

Im kleinen Mittelfranken- Derby gegen die Longhorns aus Herzogenaurach galt es für die Mannschaft von Trainer Martin Ides, nach den letzten unglücklichen Niederlagen, den Anschluss an die obere Tabellenhälfte in einer ausgeglichen Regionalliga Südost nicht zu verlieren.

Durch gute Verteidigungsarbeit auf beiden Seiten kommen beide Teams zu Beginn des Spiels kaum zu Punkten und sind vor allem auf Würfe von außen angewiesen. Walter Simon und Christian Imberi erzielen alle 14 Punkte für Ansbach im ersten Spielabschnitt und sorgen so für eine 14:11 Führung zur ersten Viertelpause. Bis zur 5. Minute im 2. Viertel (16:20) wird es dauern, bis sich David Kurpiela per Dreier neben den beiden Routiniers in die Punkteliste eintragen kann. Durch einen 10:4- Lauf in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit geht Herzogenaurach, in einer punktearmen 1. Halbzeit, mit einer zwei Punkte Führung in die Halbzeit (26:24).

Herzogenaurach kommt nach der Pause gut ins Spiel und kann sich durch eine bessere Wurfquote mit zehn schnellen Punkten in den ersten paar Minuten auf 36:29 absetzen. Ansbach findet in der 2. Halbzeit keinen offensiven Rhythmus, während sich das Team von Trainer Nikola Jocic immer weiter absetzen kann (25:14 3. Viertel). Ansbach kann sich in den letzten Minuten nicht mehr in Schlagdistanz bringen und muss so am Ende eine harte 70:55- Niederlage hinnehmen.

                                                                                                                                                                                                                 

Wichtiger Sieg für Fireballs

Durch einen 85:82 Erfolg im Kellerduell der Regionalliga Süd, verschaffen sich Bad Aiblings Basketballer etwas Luft im Abstiegskampf. 

 

Zum 11. Spieltag empfingen die Fireballs Bad Aibling am Samstag den TV Goldbach zum Duell der Aufsteiger. Für beide Mannschaften zählte dabei nur ein Sieg, da sie vor der Partie den vorletzten bzw. letzten Platz in der Tabelle belegten. Vor rund 250 Zuschauern im gut gefüllten Firedome zeigten die Hausherren von Beginn an eine engagierte Leistung. Vor allem Mio Mirceta verhalf den Gastgebern mit vielen erfolgreichen Distanzwürfen zu einem guten Start in die Partie. Das erste Viertel ging mit 23:20 an den TBA. Der gefürchtete zweite Spielabschnitt, welcher bisher immer das Problemviertel der Aiblinger darstellte, sollte sich an diesem Tag als spielentscheidend erweisen. Nachdem Goldbachs Topscorer Pereira früh mit drei Fouls auf der Bank Platz nehmen musste, rissen die Fireballs das Spielgeschehen an sich und erarbeiteten sich eine zwischenzeitlich komfortable 16-Punkte-Führung. Vor allem das Trio Wießnet, Bradaric und Marco Hack-Vazquez war zu diesem Zeitpunkt kaum zu bremsen. Lediglich eine kurze Unaufmerksamkeit zum Ende des Viertels kostete der Heimmannschaft die höchste Pausenführung der Saison. Halbzeitstand 50:37. Die zweite Halbzeit sollte dann vor allem von großem Kampf geprägt sein. Die Gäste fanden deutlich besser ins Spiel und da sich Bad Aibling immer mehr in Einzelaktionen verrannte, schmolz die Führung zum Ende des dritten Spielabschnitts auf acht Punkte. Tadas Jagela, Goldbachs Scharfschütze, brachte die Gäste circa fünf Minuten vor Ende bis auf einen Punkt heran. Der TBA konnte in dieser Phase lediglich durch starke Defensive dagegen halten. So kam Goldbach zwar heran, konnte aber nie vorbeiziehen. Am Ende schaukelten die Fireballs das Spiel trotz einiger Schwächephasen nach Hause.

 

„Das war heute ein ganz wichtiger Sieg. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit ein hervorragendes Spiel gemacht. Im Gegensatz zur Vorwoche konnten wir heute auch unsere freien Würfe verwerten. Wenn wir weiter so spielen, sehe ich in der Rückrunde weiterhin Potenzial zur Verbesserung der Mannschaft. Allerdings dürfen wir uns dann nicht solche offensiven Aussetzer wie in Halbzeit zwei leisten.“, so Coach Guggenhuber.

 

Durch diesen Sieg klettern die Fireballs auf Rang 11 der Tabelle und ziehen somit wieder an Lokalrivale Rosenheim sowie Jena vorbei. Der Abstand zu Goldbach beträgt nun vorerst beruhigende vier Punkte. Gegen alle drei Mannschaften hat man außerdem den direkten Vergleich gewonnen. Für die Mannschaft um Kapitän Bradaric stehen nun noch zwei schwere Spiele zum Ende der Hinrunde an. Kommende Woche gastiert man beim VFL Treuchtlingen, ehe eine Woche später die Baskets Vilsbiburg in die Kurstadt kommen

 

Auswärtssieg in Jena

Am elften Spieltag (01.12.18) der Regionalligasaison 18/19 ging es für die OSB Hellenen München zu Science City Jena 2. Jena ging in das Spiel mit drei Siegen und sieben Niederlagen. Die OSB Hellenen hatten nach dem letzten Heimspielsieg fünf Siege und fünf Niederlagen.

1. Viertel

Im ersten Viertel legten die Hellenen einen sehr guten Start auf. Zur fünften Spielminute stand es 1:11 für die OSB Hellenen. Jedoch wachten die Gastgeber dann auf und kamen zum Viertelende auf 16:18 ran.

2. Viertel

Im zweiten Viertel zeigten die Hellenen Jungs wieder was sie draufhaben. Im zweiten Viertel versenkten sie sechs dreier davon vier von Omari Knox. OSB Hellenen hat das Viertel mit 14:26 gewonnen und somit ging es mit 30:44 für die Hellenen in die Halbzeitpause.

3. Viertel

Im dritten Viertel hatten die Spieler von Jena einen besseren Start. Zur 25. Spielminute konnten sie durch einen 13:5 run auf 43:49 aufholen. Aber die Hellenen Jungs kamen durch druck in der defense und elf Punkten in den letzten fünf Minuten des dritten Viertels auf 51:60 zum Viertelende.

4. Viertel

Im letzten Viertel ging der Kampf um den Sieg weiter. Jena traf fünf dreier. Aber auch die Hellenen Jungs kämpften und holten den Auswärtssieg mit 71:75 nach Hause.

Topscorer OSB Hellenen: O. Knox (27 Pkt.), O. Gonzalez (16 Pkt.), I. Vasileiadis (10 Pkt.)
Topscorer Science City Jena: V. Radojicic (18 Pkt.), D. Shusel (18 Pkt.), M. Jostmann (7 Pkt.)

Misel Lazarevic:

„Wenn man gegen ein Farmteam spielt, gibt es keine Möglichkeit sich auf das Spiel optimal vorzubereiten. Aus dem einfachen Grund, weil ein unbekannter Kader kommen wird. Die Tatsache, dass sie mit einem kompletten Kader auftraten, einschließlich des absoluten Anführers Vuk Radojicic, hat uns sicherlich nicht in die Karten gespielt. Ein akzentuiertes und aggressives Spiel mit viel Kontakt verlange volle Konzentration für die Kontrolle über den Rhythmus des Spiels. Aber wir haben diese Aufgabe gut gemeistert. Der einzige Nachteil war gegen Ende des Spiels, als wir keine Möglichkeit hatten einzelne Spieler einzusetzen. Ich denke, dass wir heute besser gespielt haben und den Sieg verdient haben.“

SBR-Basketballer mit bitterer Niederlage gegen Vilsbiburg

rosenheim sbr neu

Ausfälle von Schlüsselspielern konnten nicht kompensiert werden

Die Befürchtungen im Vorfeld der Partie der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim gegen Vilsbiburg haben sich am vergangenen Samstag bewahrheitet: Das Team von Coach Bob Miller konnte auch mit Unterstützung des heimischen Publikums die Ausfälle von zwei Schlüsselspielern nicht kompensieren und musste so eine bittere 67:75-Niederlage einstecken, die nach dem gleichzeitigen Sieg vom Tabellennachbarn Bad Aibling gegen Goldbach einen Rückfall auf den vorletzten Tabellenplatz bedeutet.

Im ersten Viertel präsentierten sich die ersatzgeschwächten Rosenheimer wie fast immer ordentlich und konnten dieses folgerichtig noch mit 23:17 für sich entscheiden. Danach brachen die Hausherren aber völlig ein und gaben den zweiten Spielabschnitt bereits vorentscheidend mit 12:27 an die Gäste ab. Dabei wurde vor allem der verletzte etatmäßige Aufbauspieler Shkelzen Bekteshi schmerzlich vermisst: Zwar mühte sich Kapitän Jguwon Hogges wie immer redlich, sein Team zu führen, bekam aber diesmal vor allem aus den Reihen der erfahreneren Mitspieler kaum Unterstützung. Osvaldas Gaizauskas erwischte einen rabenschwarzen Tag und auch Breitfeld, Malpede oder Schulezko präsentierten sich nicht in der Form, dass sie die Ausfälle von Bekteshi und Raab kompensieren konnten. Resultat waren viele einfache Fehler und eine schwache Verteidigung, die vor allem die Gäste-Topscorer Michael Mayer und Grant Lee Corsi, die zusammen weit über die Hälfte der Vilsbiburger Punkte erzielten, nicht in den Griff bekam. So konnten die Grünweißen den Rückstand auch in der zweiten Halbzeit nie auf weniger als sieben Zähler verkürzen, auch weil die Trefferquote von außen, besonders von jenseits der Dreipunkte-Linie, äußerst dürftig ausfiel. Da half es auch nichts, dass die „Nachrücker“ von der Bank wieder eine solide Leistung zeigten und sich allen voran Center Varfie Kromah für weitere Aufgaben empfahl, indem er gegen die reboundstarken Gäste nicht nur überlegt verteidigte und 12 Abpraller sicherte, sondern nebenbei auch noch acht Punkte für sein Team beisteuerte. So bleibt für die Miller-Schützlinge am Ende die altbekannte Erkenntnis, dass Siege in dieser Saison nur möglich sind, wenn wirklich alle Akteure an der oberen Leistungsgrenze agieren, zumal wenn man nicht in Bestbesetzung antreten kann.

Für den SBR spielten Breitfeld, Hogges (20 Punkte), Nsingi, Brosig (10), März (3), Schulezko (5), Gaizauskas (9), Laubert (7), Malpede (5) und Kromah (8/12 Rebounds).

 

MURMELTIER GRÜSST DIE TROPICS WÖCHENTLICH – GELBHEMDEN SIEGEN ERNEUT KNAPp

Oberhaching neuEs wurde wie erwartet das schwere Spiel für die Oberhachinger Basketballer. Aufgrund von Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen war unter der Woche kein geregelter Trainingsbetrieb möglich. Zudem fehlten neben Chris Hustert auch die beiden Doppellizenzspieler Philipp Bode und Jakob Stolte, die zeitgleich mit Jahn München in der NBBL im Einsatz waren. Mit einer kurzen Rotation tat man sich über das ganze Spiel sehr schwer gegen ein starkes Gästeteam. Die fehlende Abstimmung war der Mannschaft um Kapitän Moritz Wohlers, sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung anzumerken.

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Erwartete Auswärtsniederlage für SBR-Basketballer

rosenheim sbr neu

Geschwächte Rosenheimer unterliegen VfL Treuchtlingen 78:63

Unter keinem guten Stern stand das Auswärtsspiel der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Wochenende in Treuchtlingen. Trotz unglücklicher Voraussetzungen hielten die Miller-Schützlinge bei den Mittelfranken drei Viertel gut mit, ehe sie sich dann relativ klar mit 78:63 geschlagen geben mussten.

Das erste Viertel gewannen die Rosenheimer sogar noch mit 19:16, ehe sich die besagten Probleme einstellten: Shkelzen Bekteshi, einer der verlässlichen Leistungsträger im SBR-Trikot, musste verletzungsbedingt nach zehn Minuten passen und mit Peter Breitfeld kämpfte auch ein zweiter Aufbauspieler der Rosenheimer mit Verletzungsproblemen, so dass bereits früh in der Partie die Bankspieler der Oberbayern ran mussten: Die machten ihre Sache aber alles andere als schlecht, neben den soliden Youngstern Bastian März und Marinus Laubert sprang vor allem ein guter Eugen Schulezko in die Bresche. So konnten die Miller-Schützlinge auch mit dieser Besetzung lange mithalten und hielten den Rückstand bis in den letzten Abschnitt im einstelligen Bereich. Entscheidenden Anteil daran hatte auch ein abermals überragender Kapitän Jguwon Hogges, der neben 25 Punkten noch für 10 Rebounds, 6 Assists und 3 Steals für sein Team sorgte. Nichtsdestotrotz schwanden gegen Ende des Spiels mehr und mehr die Kräfte, auch weil Roberto Malpede bereits früh Foulprobleme hatte und somit nicht wie gewohnt zum Einsatz kommen konnte. Unter der Führung eines überragenden Tim Eisenberger (19 Punkte, 10 Rebounds, 13 Assists!) sicherten sich die favorisierten Gastgeber folgerichtig im letzten Viertel (14:8) noch den verdienten Heimsieg. „Unter den gegebenen Voraussetzungen haben wir ein mehr als ordentliches Spiel gemacht, jetzt müssen wir auf baldige Genesung unserer Leistungsträger hoffen, um aus den verbleibenden drei Begegnungen in der Hinrunde mindestens noch einen Sieg holen zu können“, gibt Teammanager Stephan Hlatky die Richtung für die kommenden Wochen vor.

Für die Rosenheimer spielten neben Hogges noch Breitfeld (4 Punkte), Brosig, Bekteshi (8), März (1), Schulezko (10), Gaizauskas (7), Laubert (4), Malpede (4) und Kromah (10 Rebounds).

 

Fireballs auch auswärts ohne Glück

Die Herren der Fireballs Bad Aibling bleiben auswärts weiter sieglos. Gegen den Tabellenachten OSB Hellenen München unterlag der Aufsteiger mit 70:58 und verweilt damit weiterhin auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Somit kommt es bereits am nächsten Spieltag in der Partie gegen den TV Goldbach zu einer richtungsweisenden Partie.

Das erste Viertel konnten die Kurstädter nach einem schwachen Start (0:6) dennoch für sich entscheiden. Die Aiblinger konnten mit einer passablen Wurfquote aus dem Feld sowie von der Dreipunktelinie überzeugen und gewannen den ersten Abschnitt mit 18:15.

In den nächsten zehn Minuten erkämpften sich die beiden Teams weiterhin ausgeglichen ihre Punkte, doch durch einen 7-0 Lauf der Heimmannschaft ging diese mit einer 36:30-Führung in die Halbzeit. Bereits hier begann das Spiel der Aiblinger zu wackeln, auch bei den Freiwürfen zeigten die Aiblinger kein sicheres Händchen, was sich in der Quote von knapp 53 Prozent widerspiegelte.

Auch das dritte und vierte Viertel zeigte sich spielerisch ausgeglichen, doch bei den Kurstädtern wollte der Ball einfach nicht durch die Reuse fallen. Eine stetig sinkende Prozentquote aus dem Feld hinderte die Aiblinger daran, den Hellenen noch einmal gefährlich zu werden, die selbst jedoch vor allem über Topscorer Omari Knox (28 Punkte) den Abstand immer größer werden ließen. Letztendlich musste das Team von der Mangfall eine 70:58-Niederlage hinnehmen.

„Bei einer Wurfquote von 28 Prozent werden wir kein Spiel in dieser Liga gewinnen. Wir haben uns oft freie Würfe erarbeitet, gut über den Post gespielt, aber nicht getroffen. 55 Rebounds für den Gegner sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. In der Defensive haben wir gut gearbeitet, 70 Punkte gegen Hellenen München sind am Ende ein gutes Ergebnis. Aber offensiv hat uns heute die Qualität gefehlt, die Würfe auch zu verwandeln“, sagte Coach Tobi Guggenhuber nach dem Spiel.

Bereits nächsten Samstag um 16.00 Uhr kommt es damit zu einem richtungsweisenden Spiel für Bad Aibling. Dann trifft man zuhause im Sportpark auf den Tabellenletzten TV Goldbach. Mit einem Sieg könnte man bis auf Tabellenplatz 11 vorrücken. Bei einer Niederlage würde Goldbach die rote Laterne an die Aiblinger abgeben können. Die Aiblinger hoffen auf zahlreiche Unterstützung der Fans, denn der Eintritt ist im Rahmen des 1. Advents für alle Zuschauer frei!

Goldbach fordert dem Spitzenreiter alles ab

Wenn der Erstplatzierte gegen den Letztplatzierten spielt, sollte man ein ungleiches Duell erwarten. Das Spiel zwischen der BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen und dem TV Goldbach am vergangenen Samstag wurde allerdings ein spannendes Spiel, aus dem der Aufsteiger mit erhobenem Haupt heraus gehen kann (72:77).

In den ersten Minuten entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Mit großer Motivation und Konzentration gelangen den Goldbachern gut herausgespielte Körbe. Auf Seiten der Gäste war es insbesondere die individuelle Stärke der Topscorer Carr und Richter, die zum Ende des ersten Viertels für den Stand von 16:21 sorgte.

Im zweiten Viertel konnte der TV Goldbach weiterhin mithalten. Trotz der physischen Unterlegenheit war es der Teamgeist und der Wille zum Upset, der das Team um Coach Schaefer antrieb. Der angeschlagene Luan Pereira wurde seiner Rolle als Kapitän abermal gerecht, in dem er das Spiel zunehmend in die Hand nahm, und seinerseits 23 Punkte beisteuerte. Gegen den Größenvorteil der Gäste tat man sich aber schwer, die Rebounds offensiv wie auch defensiv zu sichern. Zur Halbzeit stand es 37:42, ein Etappensieg für den TV Goldbach.

Von der Gegenwehr der Gastgeber sichtlich beeindruckt, leistete sich der Tabellenführer nun einige Ballverluste und Fehlwürfe. Besonders Mantas Jagela, der seine beste Saisonleistung bis jetzt ablieferte, glänzte durch seine Ballgewinne. Immer besser kam man individuell und als Mannschaft in das Spiel, so dass der Vorsprung am Ende des dritten Viertels auf 50:53 geschrumpft war.

Im Schlussviertel entwickelte sich ein Krimi vor den 150 Zuschauern. Im offenen Schlagabtausch gelang dem TV Goldbach die erste Führung des Spiels (57:53). Indes gewann das Spiel an Härte, sodass Sattler verletzt vom Platz musste. Das Team um Coach Schaefer witterte dennoch die große Überraschung. Die Gäste aus Leitershofen, besonders Topscorer Carr, hatten jedoch die passenden Antworten parat. Der TV Goldbach kann sich nach einem starken Spiel wieder nicht selbst belohnen. Dass man in der Liga mithalten kann, hat der TVG bewiesen – die letzte Konzentration, das Quentchen Glück, der Killerinstinkt im Abschluss haben wiederum gefehlt.

Punktbeste: Pereira (23), Jagela (12) für Goldbach Carr (31), Richter (18), Benke (11), Hadzovic (11) für Leitershofen..

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