Krimi zum Jahresabschluss

Durch eine herausragende Mannschaftsleistung haben die Herren der Fireballs Bad Aibling ihr letztes Spiel des Jahres 2018 mit 75:73 für sich entschieden. In einem hochspannenden Spiel im Aiblinger Sportpark bezwang der Aufsteiger die Niederbayern dank starker Verteidigung und geschlossener kämpferischer Leistung. Dabei sprach durch die Ausfälle von Michael Westphal und Steffen Lautner die Ausgangslage zunächst nicht gerade für die Fireballs.

Die Vilsbiburger, unter den Körben mit Lubos Novy (2,04 m) und Davor Barovic (2,11 m) klar überlegen, nutzten die anfängliche Unsicherheit der Fireballs zu einer schnellen Führung aus (3:9). Nach der genommenen Auszeit von Coach Guggenhuber konnten die Fireballs jedoch direkt mit einem 9:0-Lauf die Führung zurückerkämpfen. Die Führung wechselte hin und her, mit 15:18 aus Aiblinger Sicht ging es in das zweite Viertel.

Die Kurstädter kamen durch einen Dreier von Marco Hack Vázquez direkt gut in die zweiten zehn Minuten. Der Flügelspieler erzielte zusammen mit Mio Mirceta elf Punkte in Folge zur 29:20-Führung. Die Heimmannschaft zeigte eine beachtliche Defensivleistung, schloss die Ballgewinne im 1-gegen-0 Korbleger ab und traf zudem noch von außen. So ging Bad Aibling mit einer zweistelligen Führung in die Halbzeit (42:32).

Die Fireballs blieben ihrem Spiel weiterhin treu, jedoch gelang es in der Defensive nicht, Michael Mayr und Grant Corsi wie in der ersten Halbzeit aus dem Spiel zu nehmen. Die beiden besten Scorer der Vilsbiburger, bis zu diesem Zeitpunkt bei lediglich drei erzielten Punkten, markierten 17 der 25 Zähler für die Baskets. Doch Aibling hatte immer eine Antwort parat. Simon Bradaric (Foto) setzte die beiden Dreierspezialisten Mirceta und Hack Vázquez immer wieder hervorragend in Szene, sodass die Oberbayern mit einer 66:57-Führung in den Schlussabschnitt gingen.

In den letzten zehn Minuten entschied sich Gästecoach Vilas erneut für eine Zonenverteidigung, welche die Aiblinger in der ersten Halbzeit noch gut umspielt hatten. Doch anders als zuvor traf die Mannschaft von der Mangfall nun schlechtere Entscheidungen, erst nach gut vier gespielten Minuten gelangen die ersten Zähler, erneut durch Marco Hack Vázquez per Drei-Punkte-Wurf. Lediglich durch guten Einsatz in der Defensive konnte man verhindern, dass die Gäste in Führung gingen. Doch weil vorne nun auch die Würfe nicht mehr fielen, gelang über Michael Mayr der 69:69 Ausgleich, vier Minuten vor Ende.

Im Gegenzug netzte jedoch wieder Marco Hack Vázquez (23 Punkte) einen Dreier zur 72:69-Führung ein, sein sechster Treffer von „Downtown“ an diesem Abend. Davon ließen sich die Vilsbiburger jedoch nicht beirren und konnten ihrerseits erneut durch Kapitän Mayr und Goderbauer zum ersten Mal seit dem ersten Viertel erneut in Führung gehen. 52 Sekunden vor Schluss war es Mio Mirceta, der einen Wurf zur 74:73-Führung verwandeln konnte. Nach der Auszeit von Vilsbiburg konnte Simon Bradaric den Ball beim Einwurf abfangen, entschied sich jedoch nicht für den freien Korbleger, sondern spielte die Uhr herunter. Justin Kaifosch nahm den offenen Wurf, traf jedoch nicht, doch Marco Hack Vázquez erkämpfte den Offensivrebound. Die Vilsbiburger foulten nun, um die Uhr anzuhalten. Simon Bradaric ging an die Linie, vergab jedoch beide Chancen auf die höhere Führung. Die Gäste brachten den Ball schnell nach vorne, doch erneut überraschte Bradaric (7 Steals) seinen Gegenspieler und klaute den Ball, erneut foulte Vilsbiburg. Marco Hack Vázquez verwandelte einen der beiden Freiwürfe und auch der letzte Wurf der Vilsbiburger wurde gut verteidigt, sodass sich die Fireballs nach einer starken Leistung mit einem 75:73-Sieg vor dem zahlreich erschienenen Heimpublikum in die Weihnachtspause verabschieden konnten.

„Das war unglaublich. Heute haben alle gekämpft, die Verteidigung war heute ausschlaggebend. Die Mannschafft hat einen riesigen Sprung gemacht, wenn man den Anfang der Saison mit dem jetzigen Standpunkt vergleicht. Wenn wir als Team so agieren wie heute, können wir auch höher platzierte Gegner schlagen. Ich bin stolz auf das Team, wir haben uns diesen Sieg heute verdient. Nun gehen wir mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause und wollen danach da ansetzen, wo wir aufgehört haben“, sagte Coach Tobi Guggenhuber nach dem Spiel

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