Spielberichte

Versöhnlicher Hinrundenabschluss

muenchen basket 2015Vier Niederlagen am Stück hatten die Regionalligadamen von MÜNCHEN BASKET kassiert. Darum war ein Sieg am letzten Spieltag der Hinrunde gegen den Lokalrivalen des MTV 1879 München zwar Pflicht, keineswegs wurde aber ein Selbstläufer erwartet.

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Mit Sieg in die Weihnachtspause

Keine 24 Stunden nach dem Sieg der Bundesliga Damen gegen Nördlingen konnte auch das Regionalliga Team der Chemcats einen 76:62 Sieg gegen die Rieserinnen feiern.

Allerdings waren hier die Voraussetzungen anderes. Den Chemnitzerinnen fiel hier die Favoritenrolle zu. Trotzdem durfte man die Mannschaft aus Nördlingen nicht unterschätzen. Mit Szittya, Mussgnug und K. Schenk hatten die Gäste jede Menge offensive Qualität dabei.

Von Beginn an lief es diesmal rund im Angriff der Chemnitzerinnen. 19 Punkte konnten im ersten Viertel erzielt werden. Der Ball lief gut durch die Chemnitzer Reihen und alle Spielerinnen agierten mit viel Selbstvertrauen. So konnten sich bereits im 1. Viertel 8 Spielerinnen in die Punkteliste eintragen. In der Verteidigung leistet man sich dann allerdings ein paar Unaufmerksamkeiten. Die nutzten die Gäste aus und blieben so in Schlagdistanz. 19:14 hieß es nach 10 Minuten. Das 2. Viertel gehörte dann ganz klar den Chemnitzerinnen. Die Verteidigung stand nun besser und kontrollierte den Rebound. Dadurch konnte Chemnitz das Tempo hochhalten und hatte viele Optionen im offenen Feld. Davon profierte vorallem A. Neuber-Valdez, die im 2. Spielabschntt 10 Punkte beisteuern konnte. So konnte Chemnitz mit einer sicheren 39:25 Führung in die Pause gehen.

Das 3. Viertel verlief nun etwas zäher. Nördlingen stand hinten kompakter. Das größte Problem des Chemnitzer Teams waren nun allerdings die eigenen Ungenauigkeiten. Im Fastbreak ließ man einige Punkte liegen und im Halbfeld fehlte die letzte Konsequenz. So ging der 3. Spielabschnitt mit 9:14 an die Gäste.

Doch Chemnitz konnte wieder einen Gang hochschalten. Frölich, Peroche und Kluge sorgten für einen 12:5 Lauf in den ersten 4. Minuten. Doch Nördlingen gab nicht auf. K. Schenk und Mussgnug übernahmen nun im Angriff und hielten Nördlingen im Spiel. In der 37. Minute kam Nördlingen nach 2 erfolgreichen 3 Punktwürfen wieder auf 9 Punkte ran. Doch nach einer Auszeit brachte Chemnitz den Sieg sicher nach Hause.

Fazit des Trainers zum Spiel: „Es ist schön, dass wir uns heute belohnen konnten. Das war eine wirkliche Teamleistung. Rebekka und Lucile dabei zu haben hilft uns natürlich enorm und entlastet auch die anderen Leistungsträger. Wir haben über weite Strecken unseren Plan gut umgesetzt – allerdings müssen wir da noch konsequenter sein und die Schwächephasen weiter verkleinern. Man hat auch gesehen, dass wir immer noch große Probleme gegen sehr gute Spielerinnen wie Fanny Szittya haben. Hier müssen wir noch zulegen. Aber jetzt freuen wir uns erstmal über den Sieg und greifen nach der Weihnachtspause wieder an.“

Just one word: „TURNOVERS“

muenchen basket 2015Das Heimspiel gegen die Wildcats aus Würzburg hatten sich die Reginalligadamen von MÜNCHEN BASKET sicherlich anders vorgestellt. Zwar war es klar, dass es gegen den ungeschlagenen Tabellenführer schwer werden würde, aber es war deutlich mehr drin für die Münchnerinnen. Am Schluss stand eine deutliche 46:60 Niederlage.

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Regio hält gegen Litzendorf lange dagegen

Die Ausgangslager hätte etwas besser sein. Zwei kurzfristige Ausfälle ließen das Aufgebot etwas schrumpfen. Da die Bundesliga aufgrund der Wetterlage kurzfristig einen Tag eher nach Neuss aufbrach – musste man auf Rebekka Kalaydjev verzichten. Tina Grundmann musste wegen einer Erkrankung passen. Leider waren genau diese Ausfälle auf der Aufbauposition am Ende ein wichtiger Faktor.
Man startet gut ins Spiel. Im Angriff agierte man sehr geduldig und teilte den Ball sehr gut. Es gab immer wieder einfache Punkte. Leider leistete man sich dann einige Ballverluste die die Gäste konsequent in Punkte ummünzen konnten. Goller und Vogel trugen die Hauptlast beim Gastteam. 18:17 nach 10 Minuten. Die zweiten 10 Minuten liefen eigentlich besser für die jungen Chemnitzerinnen. Defensiv lies man nicht viel zu und auch Ballverluste wurden vermieden. So kamen die Litzendorferinnen nur zu 10 Punkten. Leider fehlte dem Heimteam ab und zu die letzte Konsequenz im Angriff trotzdem ging auch das 2. Viertel an Chemnitz (30:27 nach 20 Minuten)
Die Halbzeitpause dauerte aufgrund eines technischen Problems etwas länger. Doch das Problem wurde dann auch zügig behoben.
Das 3. Viertel verlief zäh und Chemnitz konnte lange eine Führung behaupten. 37:33 nach 28 Minuten – allerdings hätte man höher führen können. Nur 3 von 6 Freiwürfen fanden im 3. Viertel ihr Ziel. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Binnen einer Minute kassierten die Chemnitzerinnen eine unsportliches und eine technisches Foul. Beide Situation zumindest diskussionswürdig - aber in beiden Situation merkte man dem Team die mangelnde Erfahrung an. Die Gäste nutzen die Chance und holten sich eine 37:40 Führung- Zu allem Überfluss noch ihren Aufbauspieler M. Reimann. So muss im Schlussviertel Meike Ludwig viel Verantwortung im Spielaufbau tragen. Chemnitz hatte nun etwas den Rhythmus verloren und das merkten die Gäste die nun deutlich den Verteidigungsdruck auf den Spielaufbau erhöhten. Leider leistet man sich als Team zu viele Ungenauigkeiten. So konnte Litzendorf – angeführt von einer sehr starken Daniela Vogel. – den Vorsprung immer etwas vergrößern. Am Ende konnte sich Litzendorf einen 56:45 sichern.

„Insgesamt machen wir ein gutes Spiel – bis Ende des 3. Viertels setzen wir unseren Plan sehr gut um – dann sind wir für eine Minute undiszipliniert und das Spiel kippt. Am Ende waren die individuelle Klasse von Daniela Vogel (27 Punkte) und die größere Erfahrung der Gäste die entscheidenden Faktoren. Es wirklich schade, dass wir uns für die starke Leistung nicht belohnen konnten.“ So das Fazit des Trainers.

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