Spielberichte

Klassenerhalt geschafft – Regio Team schlägt BG Elsenfeld/Großwallstadt 61:56

Nach neun Spieltag rangierte die junge Chemnitzer Truppe mit 2 Siegen am Tabellenende der Regionalliga. An den folgenden neun Spieltagen holte man dann aber 6 Siege und konnte sich so bereits 2 Spieltage vor dem Ende der Saison mit dem frühzeitigen Klassenerhalt belohnen.
Doch das Spiel um den frühzeitigen Klassenerhalt wurde zum Krimi.

Nach einem wirklichen guten Start kamen die Gäste aus Unterfranken immer besser in die Partie. Das Chemnitzer Team hatte zwar Kontrolle über das Spiel - doch eigene Fehler wurden von den Gästen immer wieder bestrafft. So konnte man sich lange nicht entscheidend absetzen. Beim Stand von 31:29 ging es in die Kabine.


Das 3. Viertel verlief dann nach dem Geschmack der Chemnitzerinnen. Die Defense stand sicher und im Angriff fand man gute Lösungen gegen die Ball-Raum-Verteidigung der Gäste. Bis auf 44:33 setzte man sich ab. Doch anstatt für die Vorentscheidung zu sorgen, beließ man die Gegnerinnen durch eigene Nachlässigkeiten ins Spiel. Mit einer 44:36 Führung ging es ins den Schlussabschnitt. Das Team aus Unterfranken drehte nun, angeführt von den Witzel-Schwestern, auf. In der 36. Minute schien das Spiel zu kippen. Die BG Elsenfeld/Großwallstadt konnte nach 2 erfolgreichen Freiwürfen erstmals in Führung gehen. Doch das Chemnitzer Team blieb ruhig und konnte umgehend kontern. Kluge von der Freiwurflinie und König mit erfolgreichem 3 Punkte-Wurf holten die Führung zurück. Dann blockte Reimann einen 3-Punkte-Wurf – doch die Schiedsrichter entschieden auf Foul. Die Gäste, in Person von F. Witzel, blieben cool und verwandelten die 3 fälligen Freiwürfe sicher. Grundmann erhöhte von der 3 Linie wieder auf 56:52 doch wieder antwortet T. Witzel mit ihren 4. erfolgreichen Dreier. Neuber Valdez und Gaba sorgten mit ihren Punkten dann für die endgültige Entscheidung.


Am Ende konnte das Chemnitzer Team einen verdienten und den frühzeitigen Klassenerhalt feiern.


„Es war kein schönes Spiel, gegen einen schwer zu bespielenden Gegner. Sehr positiv heute war, dass uns die Hektik und einige schwierige Pfiffe nicht aus der Ruhe gebracht haben. Die Witzel-Schwestern haben uns das Leben sehr schwer gemacht und immer wieder schwierige Würfe getroffen. Wir müssen lernen solche Spielerinnen zu kontrollieren. Ich glaube insgesamt haben wir mehr in die Partie investiert als Gegner und deshalb auch nicht unverdient gewonnen.“ meint der Trainer zum Spiel.
Nach der Osterpause stehen noch schwere Auswärtspartien in Nördlingen und Litzendorf auf dem Programm. Gewinnt man beide ist sogar noch Tabellenplatz 5 drin.

Schwabach schlägt Kemmern

Immerhin konnte die wieder genesene Sabo Strobel den Kader im Vergleich zu letzter Woche etwas aufbessern. Für Anna Furman ist die Saison leider gelaufen. Ihre Verletzung am Knie zwingt sie zu einer längeren Pause, sodass sie erst für nächste Saison wieder zur Verfügung steht. Miri Schlüter ist hoffentlich kommendes Wochenende beim Pokal wieder dabei. Linni Przybille spielt, wie bereits bekannt, diese Saison nicht mehr in der Damen 1. Auch Kemmern hatte durch die Doppelbelastung mit der zweiten Liga nur acht Spielerinnen dabei. Somit waren die Vorzeichen ähnlich wie in München am vergangenen Wochenende.

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kein gutes Spiel in Chemnitz

Am 17.03.2018 machten sich die BG-Damen auf zum Tabellen 7ten nach Chemnitz. Hoch motiviert, aufgrund des Siegs im Hinspiel, wollten sich die Gäste ihren dritten Sieg in Folge holen. Noch müde von der langen Fahrt, verschliefen die BG-Frauen jedoch den Anfang und die Gastgeberinnen legten einen 7-0-Lauf hin. Nach einer klaren Ansage seitens des Couch Leipold sowie der Umstellung der Defense kamen die BG-Damen besser ins Spiel. Anschließend folgten zwei stark umkämpfte Viertel, nach welchen die Gäste mit einem kleinen Rückstand in die Pause gingen (31:29). Im 3. Viertel konnte Chemnitz – zum Nachteil der BG-Frauen – ihre Führung weiter ausbauen. Doch noch wollten die BG-Damen sich nicht kampflos geschlagen geben. Im anschließenden Schlagabtausch begannen sich die Gäste wieder Stück für Stück heran zu kämpfen und übernahmen erstmalig in der 36 Minute die Führung. Die letzten Spielminuten waren hart umkämpft. Durch einen versenkten 3-Punkte-Wurf konnten sich die Gastgeberinnen in der letzten Minute einen kleinen Vorsprung erarbeiten, welcher durch die BG-Damen nicht mehr eingeholt werden konnte. (61:56)

Deutlicher Erfolg in München bringt 7. Saisonsieg

In etwas ungewohnter Formation machte sich die Regionalliga auf den Weg nach München. Da zeitgleich die WNBL in Neuss im Einsatz war und der MTV München nicht verlegen konnte, machte sich ein kleiner aber feiner 6 Mann-Kader auf den Weg nach München. Mit Lucile Peroche, Rebekka Kalaydjiev und Elea Gaba standen erstmals alle 3 Bundesligaspielerinnen zusammen auf dem Parkett. Dazu noch mit Jessica Kluge, Marina Onishi und Marlene Reiman 3 Leistungsträgerinnen der Regionalliga-Mannschaft. Betreut wurde die Mannschaft diesmal von Jens Grube.

Die Marschroute war einfach. Unnötige Fouls vermeiden, hinten kompakt stehen und schnell nach vorne spielen und die Individuelle Überlegenheit nutzen. Das setzten die Chemnitzer Mädels von Beginn an um. Das Team des MTV München wehrte sich zwar tapfer, war aber überfordert. So konnten die Chemnitzerinnen jedes Viertel deutlich gewinnen ( 22:8, 28:14, 38: 12, 23:16) und am Ende einen deutlichen 111:50 Sieg verbuchen.

Chemnitz hat damit jetzt 7 Siege auf dem Konto - dahinter befinden sich 3 Teams mit jeweils 5 Siegen. Um den Klassenerhalt perfekt zu machen fehlt den Chemnitzerinnen noch ein Sieg.

Am kommenden Samstag gastiert die BG Elsenfeld/Großwallstadt (5 Siege , 11 Niederlagen) in Chemnitz – zu letzten konnte diese Mannschaft 2 Siege feiern. Das Hinspiel verlor Chemnitz mit einem Punkt. Es dürfte also spannend werden.

Aufholjagd ohne Happy End: BG litzendorf - BG Elsenfeld/Großwallstadt

Das Rückspiel gegen die BG Elsenfeld/Großwallstadt entwickelte sich -genau wie das Hinspiel im vergangenen Jahr, das die BGL-Damen hauchdünn für sich hatten entscheiden können- zu einem wahren Krimi; diesmal hatten jedoch die Unterfränkinnen knapp mit 75:71 die Nase vorne.

Im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen, als die Piratinnen nur zu fünft antreten konnten, konnte Coach Uwe Duckarm diesmal aus dem Vollen schöpfen: Alle elf Spielerinnen standen ihm erstmals in dieser Saison zur Verfügung. Dieser personelle „Luxus“, der eigentlich optimale Voraussetzungen für eine hohe Intensität hätte bieten müssen, erwies sich jedoch zunächst eher als hinderlich. Vor allem defensiv gelang es den Gastgeberinnen zu keinem Zeitpunkt, eine druckvolle Teamdefense zu etablieren. Die Gäste aus Unterfranken schienen ihrerseits fest entschlossen, dieses Mal als Sieger vom Platz zu gehen und zogen über 20:14 nach dem ersten Viertel auf 45:30 zur Halbzeit davon.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Piratinnen nicht, ins Spiel zu finden. Teils lag man schon mit über 20 Punkten zurück und ein Sieg schien in weite Ferne gerückt zu sein (46:62 nach dem 3. Viertel). 

Erst im letzten Spielabschnitt wachten die BGL-Damen vor allem defensiv auf und schafften es tatsächlich, die Partie noch einmal spannend zu machen. Offensiv angetrieben vor allem von Isabell Goller und der nach einer Oberschenkelverletzung wieder in Fahrt kommenden Daniela Vogel kämpften sich die Litzendorferinnen Punkt um Punkt heran und konnten kurz vor Schluss sogar noch ausgleichen. Das „Happy End“ aus dem Hinspiel blieb dieses Mal jedoch aus, da die Gäste sich nicht aus der Ruhe bringen ließen und so letztendlich einen knappen Sieg einfahren konnten.

Punkte für Litzendorf: Dorberth 9, Duckarm 9, Ferguson 2, Gehring 0, Goller 24, Kestler 0, Knoblach 0, Malcharczyk 0, Rockmann 7, Röder 0, Vogel 20.

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