zweiter Sieg der BG MAin Elsava

Nach der ärgerlichen Heimniederlage in der Vorwoche hatte sich die BG vorgenommen das Heimspieljahr mit einem Sieg zu beenden. Leider waren die Voraussetzungen alles andere als gut, da die vielen angeschlagenen Spielerinnen nicht im Training waren. So konnte nur mit einem Rumpfteam von 4-5 Spielerinnen trainiert werden. Letztlich konnte nominell mit der Bestbesetzung begonnen werden, was zu Beginn der Woche kaum denkbar war. Dennoch war das Spiel in der ersten Halbzeit sehr zäh. Kein Team fand einen offensiven Rhythmus, obwohl Franziska Witzel bereits im ersten Viertel 2 ihrer insgesamt 4 Dreier erzielen konnte. Zu viele vergebene Schnellangriffe und freie Wurfchancen von Seiten der BG sorgten dafür, dass kein Fluss im Spiel war. Die jungen Gäste versuchten ihr Heil vorzugsweise mit dem Zug zum Korb. Dort konnten sie aus BG-Sicht zu oft ihre Centerspielerinnen einsetzen. Kein Team konnte sich daher auf mehr als 4 Punkte absetzen und das Spiel blieb bis zur Halbzeit eng. Auch nach der Halbzeitpause wechselte die Führung mehrmals hin und her (34:33,28.). Coach Leipold wechselte nun auf der Centerposition munter durch und 4 Punkte von Carina Oetheimer sowie 2 schöne Jumpshots von Theresia Witzel brachten die erste größere Führung eines Teams (42:33,32.). Dieser 8:0-Lauf schien dem Heimteam eine gewisse Sicherheit zu verleihen. So konnten die Versuche der Chemcats nach einer Aufholjagd zunächst gekontert werden (48:39,37.). Chemnitz gab aber noch nicht auf. Nach zwei unnötigen Fouls in der gegnerischen Hälfte (eines davon als Unsportliches) sowie eigenen vergebenen Freiwürfen verkürzte Buschbeck für die Gäste per 3er auf 48:47. Noch waren 35 Sekunden zu spielen. Mit einem starken Halbdistanzwurf gegen Bedrängnis erhöhte Theresia Witzel auf 50:47. Der Gäste-Coach nahm 14 Sekunden vor dem Ende eine Auszeit. Direkt nach dem Einwurf versuchten die Gäste per Dreier den Ausgleich, doch der Ball segelte ohne Ringberührung ins Aus. Schließlich behielt Alyssa Weigelt die Nerven und verwandelte nach dem folgenden Stop-the-clock Foul beide Freiwürfe zum entscheidenden 52:47. Mit der Schlusssekunde konnten die Gäste per Freiwurf nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Ein sehr wichtiger Sieg, der aufgrund der Personalsituation noch wertvoller erscheint. In der Tabelle hat die BG damit den Anschluss an die hinteren Mittelfeldplätze gehalten und Chemnitz sogar überholt.

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