Nördlinger Aufholjagd misslingt

noerdlingen tsvTSV Nördlingen - TG Wildcats Würzburg   53:66

Am Samstagabend hatten die Regionalligadamen die noch ungeschlagenen Würzburgerinnen zu Gast. Und die Voraussetzungen für einen Sieg waren denkbar schlecht. So musste man krankheitsbedingt auf Louisa Mussgnug verzichten und auch Katharina Schenk war stark angeschlagen und nicht zu 100% einsatzfähig. Dennoch wollte man sich den Wildcats aus Würzburg nicht kampflos geschlagen geben und sich keinesfalls unter Wert verkaufen.

Dass sich die Rieser Mädels einiges vorgenommen hatten, zeigten sie dann auch gleich zu Beginn des Spiels. Pauline Steinmeyer und Sandra Keller eröffneten die Partie mit zwei erfolgreichen Dreipunktwürfen und nach fünf gespielten Minuten lag die Heimmannschaft knapp in Front. Dann rissen die Unterfranken das Spiel an sich und legten einen 13:2-Lauf hin. Bei noch weniger als einer Minute zu spielen gelang es den Gastgeberinnen allerdings die Wildcats mit einer aggressiven Verteidigung zu überraschend. Die eingewechselte Stephanie Sachnovski holte durch hervorragenden Einsatz in letzter Sekunde einen Ballgewinn heraus und Isabella Schenk verwandelte mit Bonusfreiwurf zum 19:20.

Im zweiten Viertel hatte man zunehmend Probleme mit der 1,90m großen Centerspielerin der Würzburgerinnen, die phasenweise nahezu beliebig punktete. Und auch im Angriff gelang den Gastgeberinnen herzlich wenig. Besonders Fanny Szittya übernahm in dieser Phase ein ums andere Mal die Verantwortung und hielt die Nördlingerinnen über Wasser. So war die Partie beim Halbzeitstand von 31:36 noch komplett offen.

Leider gelang es nach der Pause nicht, den Rückstand weiter einzudämmen. Im Gegenteil zogen die Unterfranken immer weiter davon und so galt es im letzten Spielabschnitt einen zweistelligen Rückstand aufzuholen. Wie man es von den Rieserinnen mittlerweile bereits gewöhnt ist, gaben sie trotz der scheinbar aussichtslosen Situation nicht auf, sondern zeigten eine ausgezeichnete Moral und versuchten alles, um nochmal heranzukommen. Wieder waren es Pauline Steinmeyer und Sandra Keller, die sich treffsicher von der Dreierlinie zeigten und den Vorsprung der Gäste auf sechs Punkte eindämmten. Die Hoffnung das Spiel noch drehen zu können währte allerdings nicht lange. Während Würzburg in den letzten drei Minuten zehn Freiwürfe zugesprochen bekam, wollte auf Nördlinger Seite nichts mehr gelingen und so musste man sich am Ende verdient aber für den Spielverlauf etwas zu deutlich mit 53:66 geschlagen geben.

Für Nördlingen spielten: I. Schenk (5), P. Steinmeyer (9/2), K. Schenk (4), F. Szittya (14), S. Sachnovski (2), S. Keller (6/2), M. Modrzik, P. Wittig, K. Gerstmeyr (5), J. Malbeck (8)

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