Sieg gegen Jahn München nach Verlängerung

Am Samstag empfingen die Mädels aus Schwabach die letzte Mannschaft aus der Landeshauptstadt in der Hinrunde und das erste der drei Farmteams von den Mannschaften aus der zweiten Bundesliga. Es war allen klar, dass man mit einer Leistung wie am vergangenen Wochenende in Litzendorf kein Land sehen würde. Die Qualität auf Seiten der Münchener war wie erwartet groß. Mit Jella Molz, Jojo Häckel und Verena Seligmann standen drei Spielerinnen auf dem Feld, die ebenfalls in der zweiten Liga viele Minuten bekommen. Auch Kathi Sperber hat bereits als Teamkollegin von Theresa und Kerstin einige Jahre Erfahrung in Herzogenaurach in der Regionalliga gesammelt


Man entschied sich dieses Mal mit Kerstin Wägner in der Startformation zu beginnen, die es auch direkt mit zehn Punkten im ersten Viertel dankte. Der Plan der Fränkinnen war, in der Verteidigung einigermaßen die Distanzwürfe der Gäste zu kontrollieren und im Angriff immer wieder den Ball an den Korb bringen und die körperliche Überlegenheit zu nutzen. Die recht kleinliche Linie der Schiedsrichter zu Beginn des Spiels begünstigte die körperliche Überlegenheit auf Seiten des Gastgebers und man konnte die ersten beiden Viertel beide für sich entscheiden (20:17 und 17:12). Es wurde auch einiges ausprobiert in der ersten Hälfte, mit Theresa mal auf dem Flügel und Anna Furman immer wieder auf einer großen Position, um den Mangel an kleinen Spielern etwas zu retschieren. Es funktionierte bedingt. Halbzeitstand 37:29

In der zweiten Hälfte wurde die Linie der Unparteiischen lockerer, was das Punkten unserer Großen erschwerte, aber nicht unmöglich machte. Immer wieder wurde der Ball auf beiden Seiten schön laufen gelassen, so dass es auch auf beiden Seiten sehr viele schön ausgespielte Angriffe mit guten Abschlussmöglichkeiten gab. Ein wirklich gutes Spiel auf hohem Niveau. Auch wenn München nie in Führung ging, schmolz die Führung beständig. Offensiv hielt an diesem Tag allen voran Anna Furman das Team im Spiel (26 Punkte). Zwanzig Sekunden vor dem Ende war die Führung auf drei Punkte geschmolzen und der Trainer entschied sich, um einen möglichen erfolgreichen Dreier zu verhindern, zu foulen und damit die Gäste an die Freiwurflinie zu schicken, an der maximal zwei Punkte möglich sind. Anschließender Ballbesitz konnten enden wie er wollte, man konnte ja ausspielen. Das einzige, was nicht passieren durfte, passiert - ein Ballverlust. Erneut Freiwürfe der Gäste und damit die Möglichkeit zum Sieg. Letztendlich wurde ein Freiwurf vergeben und damit die Verlängerung erreicht. Für Schwabach die dritte Verlängerung im achten Spiel.

In der Verlängerung zeigte die Mannschaft Moral und brachte in der Verteidigung nochmal alles aufs Feld, was sie hatten. Im Angriff suchte das Team jetzt den Captain und der lieferte. Katha Kreklau mit sechs Punkten in Folge. Das folgende technische Foul gegen den Gäste Trainer bedeutete einen Freiwurf für Kerstin Wägner, die an diesem Tag alle neun Versuche verwandelte, und Ballbesitz Schwabach. Das war die Vorentscheidung, auch weil Miri Schlüter nochmal fünf Punkte draufpackte und damit den 12-0-Lauf zu Beginn der Verlängerung perfekt machte. Am Ende gewinnt Schwabach gegen wieder vier Gegenspielerinnen einen Basketballkrimi, der alles hatte, was ein neutraler Zuschauer erwarten kann. 85:76

Wieder ein Spiel, das man eigentlich in der regulären Spielzeit gewinnen muss und man wieder durch hohe Nervosität am Ende fast noch abgibt. Wenn man weiterhin oben in der Tabelle mitspielen möchte, sollte man die Spiele am Ende abgeklärter über die Bühne bringen. Mal sehen, ob das funktioniert. Jetzt kommen noch die anderen beiden Farmteams aus Bamberg und Würzburg, die beide in Vollbesetzung zu den besten Teams der Liga gehören. Jetzt noch drei Wochen toll trainieren und man kann den überraschenden zweiten Platz in der Tabelle bis Weihnachten halten.

Es spielten: Anna Furman (26 Punkte, 7/11 FW, 1 Dreier), Kerstin Wägner (17, 9/9, 2), Katha Kreklau (11, 0/0, 1), Miriam Schlüter (10, 2/2, 2), Theresa Heinz (8, 2/3), Sara Hansel (7, 1/2), Anna Bernardoni (6), Julia Gentsch und Diana Fett

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