nördlingen mit Fehlstart gegen Vorjahresmeister

noerdlingen tsv

Am vergangenen Wochenende begann für die erste Damenmannschaft des TSV die neue Saison und das auch gleich mit einer echten Herausforderung. So galt es gegen niemand geringeren als den amtierenden Meister der Regionalliga Südost – Marktheidenfeld – zu bestehen, der sogar im Pokal angetreten ist. Dennoch war man fest entschlossen sich für die zwei Niederlagen der Vorsaison zu revanchieren und vor heimischen Publikum die Saison mit einem Sieg zu eröffnen.

Leider leisteten sich die Nördlinger Mädels einen völligen Fehlstart in die Partie und lagen bereits nach drei gespielten Minuten mit 2:11 im Rückstand. Dies war vor allem auf die schlechte Verteidigung der Heimmannschaft zurück zu führen, in der die Rieserinnen oft orientierungslos wirkten und die kein Mittel gegen Margret Pfister, eine der gegnerischen Topscorerinnen, fand. Sie punktete nahezu beliebig und steuerte 28(!!) Punkte zum Sieg der Gäste aus Unterfranken bei. Die größere Katastrophe bildete allerdings das eigene Angriffsspiel, in dem die Nördlingerinnen vollkommen planlos agierten und so gut wie keine sehenswerten Spielzüge zum Besten gaben. Erst Fanny Szittya mit einigen beherzten Korbaktionen konnte die offensive Flaute eindämmen und einen größeren Rückstand zur Viertelpause verhindern. Im zweiten Spielabschnitt ging es leider zunächst nicht besser weiter und so konnten die Gäste bis auf 15 Punkte davon ziehen. Dann verkürzten Louisa Mussgnug und Pauline Steinmeyer per Dreier und Paula Wittig, die sich im Vergleich zum Vorjahr enorm gesteigert und eine gute Technik entwickelt hat, konnte sich unter dem Korb durchsetzen und wichtige Punkte erzielen. So hatte man dank einer ansehnlichen Teamleistung die Marktheidenfelder Führung zusammen schrumpfen lassen und ging mit 26:31 in die Halbzeit.

Nach der Pause schien dann allerdings der offensive Tiefpunkt auf Seiten der Gastgeberinnen endgültig erreicht zu sein. Die eigenen Systeme funktionierten nicht wie geplant und führten nur äußerst selten zu Punkten und auch das Umschalten von der Verteidigung in die Offensive erfolgte nur sehr langsam – von Schnellangriffen und daraus resultierenden einfachen Punkten fehlte jede Spur. Glücklicherweise wurden nun die Gäste besser unter Kontrolle gehalten, angeführt von Katharina Schenk, die ausgezeichnete Verteidigungsarbeit leistete. Trotzdem konnten die Gegner ihren Vorsprung wieder auf acht Punkte vor dem letzten Viertel erhöhen.

Und in diesem entscheidenden Viertel schienen die Nördlingerinnen fest entschlossen die Partie doch noch zu ihren Gunsten zu drehen. Wie schon im ganzen Spiel wurde um jeden Ball gekämpft und endlich wurden auch einfache Punkte der Gäste unterbunden. Im Angriff übernahm besonders Fanny Szittya nun die Verantwortung und sorgte für Zählbares auf Seiten der Heimmannschaft. Als Louisa Mussgnug mit einem wichtigen Dreipunktwurf den Rückstand auf zwei Punkte verkürzte, wurde die Hoffnung geweckt, das Match am Ende doch noch für sich entscheiden zu können. Dann wollten die Nördlingerinnen allerdings zu viel. Aussichtslose Einzelaktionen blieben erfolglos und führten zu unzähligen weiteren Ballverlusten und das Zusammenspiel wurde teilweise komplett eingestellt. Am Ende gewann Marktheidenfeld das Spiel hochverdient mit 45:54 und die Rieser Mädels mussten die erste Heimniederlage, in der man zwar gekämpft, aber ansonsten nicht besonders gut abgeschnitten hatte, hinnehmen.

Für Nördlingen spielten: I. Schenk (1), P. Steinmeyer (7/2 Dreier), A. Rappenegger, F. Szittya (9), L. Mussgnug (10/2), K. Schenk (4), A. Kurz, S. Keller (2), M. Modrzik, P. Wittig (8), K. Gerstmeyr (2), J. Malbeck (2)

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