Marktheidenfeld mit Arbeitssieg in die Saison gestartet

TV Marktheidenfeld – ChemCats Chemnitz II 57:53 (19:12, 13:16, 14:18, 11:7) Titelverteidiger TV Marktheidenfeld ist erfolgreich in die neue Saison gestartet, musste gegen Aufsteiger Chemnitz aber hart um den Sieg kämpfen.

In der Schlussphase stand das abwechslungsreiche Match auf des Messers Schneide. Vier Minuten vor dem Ende waren die Gäste erstmals nach ihrem 2:0 wieder in Führung gegangen (51:53, 36.) und psychologisch scheinbar im Vorteil. Aber der TVM ließ keinen Treffer mehr zu und bog die Partie noch um. Lena Zwiers einziger Korb zum 55:53 (39.) war dabei ebenso wichtig wie Margret Pfisters anschließender Defensiv-Rebound. Chemnitz bekam am Ende keine freien Würfe mehr, hatte aber auch als Verlierer einen starken Eindruck hinterlassen. Obwohl bei den jungen Gästen mehrere Stammspielerinnen fehlten, wussten sie technisch und spielerisch zu überzeugen, gingen ein hohes Tempo und zogen ein effektives Pass- und Kombinationsspiel auf. Auch ihre Moral stimmte: Nach Rückständen kämpften sie sich immer wieder heran. Marktheidenfeld erwischte den besseren Start, führte durch Margret Pfister (8 Punkte im ersten Viertel) früh mit 15:7 (7.) und hatte sich zu Beginn des zweiten Viertels dank Eva Barthel sogar leicht abgesetzt (21:12, 11.). Individuelle Stärke Diese Führung konnte allerdings nicht stabilisiert werden. Chemnitz steigerte seine Trefferquote, hatte kurz vor der Halbzeit den 24:24-Ausgleich geschafft (17.) und später auch die zweite Neun-Punkte-Führung (41:32, 24.) des TVM wieder schnell egalisiert (41:41, 25.). Vor allem im Zug zum Korb lag die Stärken der Gäste. Die Barthel-Schützlinge taten sich in der Offensive gegen die enge Eins-gegen-eins-Verteidigung der Gäste oftmals schwer freizukommen, weil Chemnitz den direkten Block sehr aufmerksam verteidigte. Neben erfolgreichen Schnellangriffen nach Ballgewinnen profitierte der TVM letztlich entscheidend von den individuellen Stärken von Barthel und Pfister im Eins-gegen-eins-Spiel. Den Verlust von drei Centerspielerinnen merkte man vor allem beim Rebound, wo die Gäste vor allem durch die Erstliga-erfahrene Lucile Peroche viele Duelle gewannen. Das Schlussviertel geriet zum offenen Schlagabtausch. Mit fünf Punkten sorgte Giulia Zöller zunächst für ein kleines Punkte-Polster (51:46, 33.), das Chemnitz aber postwendend wettmachte. In den zerfahrenen, aber spannenden Schlussminuten mussten auch die Leistungsträger der Gäste dem hohen Tempo Tribut zollen und verloren ihre Konzentration beim Abschluss. „Das Spiel haben wir in der Defensive gewonnen, im Angriff haben wir nicht immer die beste Lösung gefunden“, sprach TVM-Trainer Fabian Barthel von einem „Arbeitssieg“. Gäste Coach Thomas Seltner befand: „Wir haben uns besser geschlagen als erwartet, im ersten Viertel aber noch nicht konsequent genug verteidigt und Pfister und Barthel insgesamt nicht entscheiden stoppen können.“

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