Ungefährdeter Sieg gegen dezimierte Gäste

Am Sonntag kam das erste von drei Münchner Teams in die Hallenbadhalle nach Schwabach. Der MTV hat sich personell neu aufgestellt. Die zwei wichtigsten Spielerinnen aus der vergangenen Saison, Riabchenko und Jaworska, waren nicht dabei. Dafür konnten neue Spielerinnen dazugewonnen werden. Unter anderem mit Frerichs kam eine große und erfahrenen Spielerin mit nach Franken. Schwabach konnte noch nicht auf Kerstin Wägner und Anna Bernardoni zurückgreifen und Sabrina Strobel konnte angeschlagen nicht mit auflaufen. Auch Captain Katha Kreklau war noch etwas erkältungsgeschwächt in die Halle gekommen.

Metropol Baskets RGB

Die Gastgeberinnen starteten mit Miriam Schlüter, Sara Hansel, Anna Furman, Theresa Heinz und Katha Kreklau in die Partie. Direkt zu Beginn wollten den Mädels von Coach David Muck zeigen, dass die Punkte in Schwabach bleiben. Teilweise noch etwas verbissen, brachte man den Ball konsequent zum Korb gegen die Mannverteidigung der Gäste und konnte, angetrieben von Theresa Heinz, immer wieder an die Freiwurflinie gehen. Nach vier korblosen Minuten der Gäste konnten sich die Schwabacher erstmals etwas absetzen (19:7, 8. Minute). Zu viele unnötige Fouls brachten die Gäste immer wieder an die Linie und damit zu leichten Punkten. Stand nach den ersten zehn Minuten: 25:11

Im zweiten Spielabschnitt brauchte die Mannschaft ein bisschen, um wieder die Würfe zu treffen. Im Laufe des Viertels konnten aber etliche schön herausgespielte Würfe auch verwandelt werden. Mit Lineke Przybille konnte die Jüngste (14) ihre ersten Minuten und auch Punkte in der Regionalliga erzielen. Es entwickelte sich ein wirklich attraktiver Offensivbasketball der Schwabacher, bei dem viele verschiedene Spielerinnen am Ende den Ball in den Korb befördern durften - meist du schöne Vorarbeit einer Mitspielerin. Halbzeitstand: 48:31

Für die Schwabacher war es zwar ein schönes Polster zur Halbzeit, aber man wollte in der zweiten Hälfte schnell für klare Verhältnisse sorgen. Nach 27 Minuten war das Spiel dann endgültig entschieden (66:35). Die Minuten wurden verteilt und jede Spielerin konnte sich in die Scorerliste eintragen. Endstand 96:52

Am Ende steht ein deutlicher Sieg, der zu keiner Zeit wirklich in Gefahr war. "Die Spielerinnen haben unsere Idee von Basketball heute vor allem im Angriff toll umgesetzt", resümierte Trainer David Muck. Dennoch hätten eine höhere Wurfquote und weniger unnötige Fouls das Ergebnis noch besser werden lassen können. "Gegen so einen ersatzgeschwächten Gegner dürfen am Ende eigentlich keine 50 Punkte zu Buche stehen", befand auch Co-Trainer Yannick Rapke. Es gibt also immer was zu tun für die Mannschaft mit ihren Coaches, auch wenn das Ergebnis und die Leistung Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison macht. Es gibt jedenfalls weniger schöne Situationen, als von der Tabellenspitze zu grüßen.

Für Schwabach spielten: Anna Furman (24 Punkte), Theresa Heinz (20), Sara Hansel (11), Katha Kreklau (10), Miriam Schlüter (7), Kerstin Clauß (7), Diana Fett (7), Julia Gentsch (5) und Lineke Przybille (5).

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