mtv verpatzt saisonabschluss gegen elsenfeld/großwallstadt

Der MTV München und die BG Elsenfeld/Großwallstadt trafen im letzten Saisonspiel der Regionalliga Südost aufeinander – und es war quasi ein Déjà-vu-Erlebnis für die Münchnerinnen, denn wie schon im Hinspiel kurz vor Weihnachten kamen sie mit der Spielweise der Gäste vom Untermain überhaupt nicht zurecht und verloren nicht unverdient mit 52:63. Eine 5:0-Führung durch Annika Straßner (7 P./ 1 Dreier), Teamcap. Frieda von Sassen (12 P.) und Centerspielerin Anastasia Riabchenko (17 P.) nach 5 Spielminuten (!) ließ zunächst hoffen, dann noch ein 9:8 (8.), das war’s dann aber auch schon mit der Herrlichkeit beim MTV,

nach dem 1.Viertel lag man bereits mit 9:13 zurück. Im 2.Viertel setzte die lange verletzt gewesene Alena Lauts (( 8 P.) zwei Dreier zum Zwischenstand von 20:20, doch bei den Gästen hielt vor allem die dynamische Franziska Witzel (24 P.) mit den ersten 3 ihrer insgesamt 6 (!) Dreier dagegen und brachte die BG Elsenfeld/Großwallstadt zur Pause bereits mit 22:28 in Führung. So ging es auch im 3.Viertel weiter, denn immer wenn sich der MTV bis auf 2-4 Punkte herangekämpft hatte, setzten die klug spielenden Gäste wieder ihre sicheren Distanzwürfe – insgesamt 8 Dreier – und behielten die Führung auch nach dem 3.Viertel (37:43/30.). Der MTV intensivierte nochmals seine Defensearbeit, hatte nun sogar zahlreiche Ballgewinne, doch überhastete Fastbreaks brachten nicht die erhofften Korberfolge. Aufbauspielerin Justyna Jaworska (2 P.) merkte man den arbeitsbedingten Trainingsrückstand ebenso an wie MTV-Küken Marietheres Wulff (2 P.), die eine Woche beim Schüleraustausch in Sevilla verbracht hatte, auch Aliza Williams (3 P.), Natalie Schönbuchner (2 P.) und Christina Bellmann kamen nicht wie erhofft zum Zug. Beim Stande von 52:56, nachdem Riabchenko unter dem Korb - mehrmals beim Wurf gefoult - leider das „and one“ verpasste aber die meisten ihrer Freiwürfe traf (10/6), spielte der MTV „stop the clock“, aber die Gäste behielten die Nerven und gewannn am Ende durchaus verdient mit 52:65, denn die schnellen Abschlüsse des MTV wollten einfach nicht in den Korb fallen. Das Fazit von MTV-Trainerin Doris Schuck: „Das war leider kein gutes Spiel von uns, schade, denn damit sind wir doch noch auf den 9.Tabellenplatz gerutscht. Aber insgesamt können wir mit unserer ersten Regionalligasaison durchaus zufrieden sein. Wir haben München Basket, Schwabach und Jena je zweimal geschlagen, dazu gegen Nördlingen und Würzburg gewonnen, ein paar weitere gute Spiele wie in Leipzig oder in Nördlingen knapp verloren, nur die beiden Niederlagen gegen Elsenfeld/Großwallstadt wurmen mich, mit denen kamen wir leider überhaupt nicht zurecht. Jetzt schauen wir mal was wir weiter machen, die Pläne für neue Saison müssen schon jetzt in eine konkrete Phase gehen.“ Autor Laszlo Baierle

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