mtv verliert "Heimspiel" gegen Dresden am Ende mit 66:79

 

Die MTV-Damen begann ihr „Heimspiel“ in der Spielhalle von München Basket, das knapp 60 Minuten vorher dort etwas enttäuschend gegen die BG Großwallstadt/Elsenfeld mit 42:48 verloren hatte, gegen den Tabellenvierten aus Dresden sehr konzentriert und lagen gleich mal mit 6:0 in Führung. Doch dann griff die sehr intensive und körperbetonte Mannverteidigung der Dresdnerinnen, die Folge waren zahlreiche Missverständnisse und Ballverluste beim MTV, der bereits nach dem 1.Viertel knapp mit 16:18 zurück lag.

Dresden verhinderte vor allem in der 1.Halbzeit sehr aggressiv die Centeranspiele auf Anastasia Riabchenko (20 P. 4/4 Fw), die sich früh zwei leichte Fouls einhandelte, und Aliza Williams (4 P.), die wiederum eine starke Reboundarbeit zeigte. Annika Straßner (8 P.) baute wie immer sehr stark auf, kam allerdings ebenso wie Justyna Jaworska (13 P.) wenig zu ihren Würfen von außen. MTV-Küken Marietheres Wulff (8 P.) traf anfangs sicher, vergab aber einige Chancen aus der Halbdistanz, Teamcap. Frieda von Sassen (6 P.) war von außen nicht so gefährlich wie sonst, das traf auch auf Christina Bellmann (4 P.) zu, Natalie Schönbuchner (2 P.) hatte es in der Zone noch schwerer. Zur Pause lag der MTV bereits mit 31:39 zurück, daran änderte sich auch nicht nach 30 Minuten (3.V. 49:57). Als Dresden, das insgesamt sehr kompakt und clever spielte, vor allem durch die überragende Johanne Gröning (23 P./ 1 Dreier) und Jordi Wächter (19 P.) in der 35.Minute schon auf 12 P. weg war und die nun mehr unter dem Korb punktende Riabchenko zudem ihr 5.Foul bekam, da starteten die MTV-Damen eine furiose Aufholjagd, kamen bis auf 66:70 heran, bevor sie dann in den letzten 60 Sekunden nach Ballgewinnen und leider überhastet vorgetragen Angriffen mit Ballverlust noch 9 Gegenpunkte, darunter 2 Dreier, kassierten. Am Ende gewann Dresden verdient mit 66:79, Fazit von MTV-Trainerin Doris Schuck: „ Dafür dass wir wirklich schlecht verteidigt haben, und uns im Angriff gegen die harte Manndeckung der Dresdnerinnen auch noch viel zu viele Ballverluste geleistet haben, dafür waren wir am Schluss sogar noch verdammt knapp dran. Dresden hat sehr gut gespielt und war leider auch deutlich abgezockter als wir, wir wissen also woran wir als Aufsteiger noch arbeiten müssen.“ Autor Laszlo Baierle

 

Suchen

Benutzeranmeldung

Social Network

Die ständigen Mitglieder:

 

LV Bayern

LV Sachsen

LV Thüringen

 

Copyright © 2017. All Rights Reserved.