Knappe Niederlage gegen SC Kemmern 1930

leipzig lakersDie Damen der Leipzig Lakers konnten trotz langer Führung keinen Sieg einfahren und verlieren 58:60. Der Ausfall von den beiden Starting Five Spielerinnen Lena Hoffarth und Keisha Carthäuser konnte leider nicht kompensiert werden. Als wäre das nicht schon Schwächung genug, ging Wirbelwind Christina Bachmann angeschlagen in die Partie. Trotzdem konnten die Lakers die drei ersten Viertel für sich entscheiden.

In der ersten Halbzeit zogen die Lakers beherzt zum Korb und konnten oft nur durch Fouls gestoppt werden. In der Verteidigung wurde gut rotiert und im Angriff Katharina Wohlberg gefunden, die schon im ersten Viertel 16 und zur Halbzeit dann 22 Punkte sammelte. (Stand nach erstem Viertel 20:13, Halbzeitstand 34:26)

In der Halbzeitpause haben die Trainerinnen aus Kemmern, Miller und Gut, die richtigen taktischen Anweisungen ihren jungen Spielerinnen geben können. So haben sie das Anspiel nach innen fast unmöglich gemacht und die Leipzigerinnen zu Distanzwürfen gezwungen. Hier wussten jedoch Lisa Heinrich und Ann-Christin Krause-Lungwitz zu antworten und schenkten im dritten Spielabschnitt zusammen 3 Dreipunktewürfe ein, so dass dieses Viertel unentschieden (12:12) ausfiel.

Im vierten Viertel agierte das heimische Team jedoch einfallslos und passte sich den Ball hin und her ohne dabei Korbgefahr auszustrahlen. Unter Zeitdruck nahm man dann schwierige Würfe und Kemmern scheute keine körperliche Arbeit bei den Rebounds und sammelte die Abpraller souverän  ein. In der 37. Minute konnten die Spielerinnen aus Kemmern nun erstmals in Führung gehen. Hier war es vor allem die flinke Marie Ulshöfer, die auf Seiten von Kemmern das Spielgeschehen beeinflusste und nun weitere 5 Punkte ihrer insgesamt 17 Punkte beisteuerte, so dass es auf der Anzeigetafel 50:55 für Kemmern stand. Die Leipzigerinnen wussten aber zu antworten, klauten die Bälle und erzielten schnelle 6 Punkte. Die Anzeigetafel zeigte eine 1-Punktführung bei weniger als eine Minute Spielzeit. Die Kombination aus einem unglücklichen Foul und einer nervenstarken Siebert an der Freiwurflinie auf Seiten Kemmerns, änderte die Anzeige zu Gunsten der Gäste. Da man nun im Rückstand (1 Punkt) war und die Bälle im Angriff hektisch verlor, versuchten die Leipzigerinnen durch schnelle Foulpfiffe wieder in Ballgewinn zu kommen. Doch Kemmern behielt ihre Nervenstärke und verwandelte weitere 3 von 4 Freiwürfen.

Bei noch 5 Sekunden zu spielen und 4 Punkte Rückstand -laut Anzeige-, war dann der Sieg außer Reichweite.

Erst nach dem Spiel und dem enttäuschtem Blick auf das Protokoll, sah man, dass korrekte Endergebnis von 58:60.  

Der Fehler auf dem Protokoll ist schon zur Halbzeit passiert beim Stand von 34:26. Zwar wurden alle Punkte richtig zusammengezählt, beim Übertrag auf dem Anschreibebogen zum dritten Viertel, wurden leider von 32 Punkten – statt 34-  aus weitergerechnet bis hin zum Ende des Spiels. Dieser Fehler, ist erst nach Spielende aufgefallen und dann korrigiert wurden. Ob es über Sieg oder Niederlage entschieden hätte, kann man nicht sagen. Aber im Hinblick darauf, dass die Lakers in der Crunchtime `Stop the Clock` spielten, da die Anzeige fälschlicherweise einen 1-Punkt Vorsprung in der 40. Minute für Keltern zeigte, verursacht auf Seiten der Leipzigerinnen doch Bauchschmerzen.

Aber so kann es laufen beim Basketball. Wir gratulieren den Gästen zum Sieg. Die jungen Mädels aus Kemmern haben taktisch klug gespielt, stark gekämpft und sich die Führung am Ende durch Nervenstärke herausgearbeitet und somit dann auch selbstverständlich verdient gewonnen. 

 

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