Schwabach festigt Tabellenplatz mit starker erster Halbzeit

Am Sonntagnachmittag empfingen die Mädels der Trainer David Muck und Yannick Rapke die Spielerinnen der BG Elsenfeld/Großwallstadt, die nach dem gewerteten Spielverlust nach Spielabbruch in Nördlingen auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Nachdem am Samstag Abstiegskandidat Jena überraschend in Würzburg gewonnen hatte und daher nur noch der direkte Vergleich für die Schwabacher Basketballerinnen sprach, war Abstand wiederherstellen angesagt. Bis auf die Langzeitverletzten Kreklau und Heinz, stand dieses Wochenende wieder der restliche Kader komplett zur Verfügung.

Für die Goldschlägergirls starteten Lara Ehrhardt, Ersatzcaptain Sara Hansel, Anna Bimazubute, Jana Hewig und Diana Fett. Vor allem durch das heiße Händchen von Jana Hewig, die alle ihre sechs Punkte durch zwei Dreier in den ersten Angriffen erzielen konnte, starteten die Mädels gut in die Partie. Durch die tiefe Zonenverteidigung der Gäste, die wie schon im Hinspiel in einer extrem kurzen Rotation spielten, konnte man sich immer wieder schöne freie Würfe herausspielen und treffen. Auch den Weg zum Korb suchte man zielstrebig, wobei man oft von mindestens zwei Gegenspielerinnen gestoppt oder gefoult wurde. In der Verteidigung entschied sich das Trainergespann für eine Mannverteidigung, da man noch die vier Dreier im Schlussviertel von Franziska Witzel im Gedächtnis hatte und die Matchups in dieser Partie gut zu verteidigen waren. Nach zehn gespielten Minuten, konnte Schwabach bereits mit 18:11 in Führung gehen.

Auch das zweite Viertel kontrollierten die Gastgeberinnen, die gegen die Zone weiterhin gute Würfe nahmen und hochprozentig trafen. Bis zur Halbzeit hatte Alyssa Weigelt bereits vier Fouls auf dem Konto, was die Rotation der Gäste etwas durcheinanderbrachte. Bis zur Halbzeit konnte Schwabach insgesamt sechs Dreier verwandeln, was folgerichtig zu einer zweistelligen Halbzeitführung führte. 34:21

Was bis dahin wirklich gut aussah und erfolgreich war, sollte in den zweiten zwanzig Minuten leider nicht so weitergehen. In der Offensive verteidigten die Gäste nun besser die Würfe und Schwabach stellte sich nur sehr zögernd darauf ein. Immer wieder schickte man durch zu viele unnötige Fouls Elsenfeld an die Linie, das von dort fleißig Punkte sammeln konnte. Glücklicherweise hielt die Intensität in der Verteidigung auf hohem Niveau, was Elsenfeld Kraft kostete und wenige leichte Punkte aus dem Feld zuließ. Zwischenzeitlich konnte Elsenfeld nochmals auf unter 10 Punkte verkürzen (29:38, 26. Minute), ehe Fett und Hansel von der Linie vier von vier Freiwürfe trafen. 42:29

Im letzten Viertel agierte man weiter chaotisch in den Angriffen und aggressiv in der Verteidigung. Hier stach auf einmal Diana Fett hervor, die zuvor durch die tiefe Zonenverteidigung weitgehend unauffällig agierte, und übernahm Verantwortung, ging mit viel Selbstbewusstsein und Power zum Korb. Sie erzielte acht ihrer zwölf Punkte im letzten Spielabschnitt und trug damit zeitweise die Offensive der Gastgeberinnen. Am Ende gelangen Elsenfeld, vor allem in Person von Theresia Witzel, einige wilde und erfolgreiche Abschlüsse, wodurch sich die jungen Mädels aber nie mehr ernsthaft in Bedrängnis bringen ließen. Endstand 59:47

Eine insgesamt tolle Teamleistung, sowohl offensiv als auch defensiv, bringt den Schwabacher Mädels wichtige Punkte in der Liga. Jede konnte in diesem Spiel ihren Teil zum Sieg beitragen, dass keine wirklich hervorzuheben ist. Kommende Woche kommt der designierte Meister der Regionalliga nach Schwabach, Marktheidenfeld. Mal sehen, wie weit sich die Mädels noch steigern können.

Auch die tolle Kulisse mit knapp 100 Zuschauern pushte die Spielerinnen der Heimmannschaft und gab ihnen Kraft nie die Energie zu verlieren. Hoffentlich finden zu den letzten Heimspielen wieder so viele Menschen den Weg in die Halle.

Es spielten: Diana Fett (12 Punkte, 6/6 FW), Miriam Schlüter (11, 3 Dreier), Nadine Schwab (7, 1 Dreier), Jana Hewig (6, 2 Dreier), Kerstin Clauß (5, 5/6 FW), Lara Ehrhardt (5), Anna Bimazubute (5), Sara Hansel (4) und Julia Gentsch (4).

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