mtv gewinnt das duell der ersatzgeschwächten bei münchen basket

Zum wichtigen „Auswärtsspiel“ beim München Basket traten die MTV-Damen stark ersatzgeschwächt an, von der Starting-Five fehlten mit Aufbauspielerin Justyna Jaworska (Arbeit), Flügelspielerin Alena Lauts (zweitbester Werferin, Knöchelverletzung) und Centerspielerin Ilo Trübswetter (machte nur 3 sehr gute Spiele, muss nun am Knöchel operiert werden) gleich 3 Spielerinnen, dazu noch Natalie Schönbuchner und Sofie Blank (Kreuzband). So musste wieder einmal Kerstin Wolf, die Spielertrainerin der Damen 2, einspringen, was sie wie immer sehr routiniert und zuverlässig machte, damit zumindest 7 MTV-Spielerinnen auflaufen konnten.

Doch schon die Leipzig Lakers hatten vor einer Woche beim MTV demonstriert dass man auch mit nur 7 Akteurinnen gut spielen und gewinnen kann wenn die Mannschaftsleistung stimmt. Bei München Basket fehlten ebenfalls wichtige Stammspielerinnen, aber rein zahlenmäßig war das aktuelle Aufgebot mit 11 Spielerinnen und damit die zur Verfügung stehende Bank deutlich größer.
Doch der MTV legte los wie die Feuerwehr, vor allem das MTV-Küken, die erst 15-jährige Marietheres „Res“ Wulff (12 P.) traf anfangs traumhaft sicher, ebenfalls Flügelspielerin Frieda von Sassen (9 P.), die auch kämpferisch vorbildliche Annika Straßner (5 P.) führte wie immer glänzend Regie, Centerspielerin Aliza Williams (4 P./ 16 Rebounds) erklärte den Bereich unter beiden Brettern zu ihrem Hoheitsgebiet, Christina Bellmann (5 P.) nutzte ihre Spielzeit zu schönen Anspielen und bissiger Verteidigung –der MTV legte mit einem 22:5 im 1. Viertel und einer tollen Mannschaftsleistung bereits hier der Grundstein zum hochverdienten 68:58-Auswärtssieg. Und dabei hatte MTV-Topwerferin Anastasia Riabchenko, die hochmotiviert – auch durch einen wunderschönen, großen Artikel in der Samstagausgabe der Süddeutschen Zeitung - sehr viel korbnäher als sonst spielte, in den ersten 10 Minuten „nur“ 4 Punkte beigesteuert. Doch dann, als München Basket im Laufe des Spiels, vor allem durch die trotz einer kaum überstandenen Fußverletzung sehr agile Meike Wingenroth (15 P.) den Abstand auf zeitweise 6 Punkte verkürzen konnte, da legte die 1,98m große Anastasia richtig los und wurde mit 33 Punkten/ 1 Dreier, 12/8 Fw) und sehr guter Wurfuote zur – auch im wahrsten Sinne des Wortes – überragenden Akteurin auf dem Parkett. Am Ende hieß es 68:58 für den MTV, der sich nun mit 8 Siegen/11 Niederlagen doch etwas aus dem Gefahrenbereich der Abstiegszone gebracht – und auch noch beide Spiele gegen München Basket (8 Siege/ 10 Niederlagen)gewonnen hat. Autor Laszlo Baierle

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