Den Kampf zu spät aufgenommen

Nach einem über weite Strecken hin unkonzentrierten Start unterliegen die Kemmerer Regionalliga-Damen am späten Sonntagabend den Gästen des TS Jahn München schlussendlich knapp mit 65:71 (17:17, 12:12, 17:18 & 19:24) in ihrem letzten Duell der Saison 2015/2016. Demzufolge verbleibt der junge Bamberger Zweitliga-Unterbau auf einem abschließend nichts desto trotz respektablen siebten Tabellenplatz im ausgeglichenen zehnköpfigen Teilnehmerfeld der SüdOst-Staffel.

„Auch wenn auf Basis der restlichen Ergebnisse bereits absehbar war, dass es für uns rein tabellarisch um nichts mehr geht, hätten wir zum Abschluss natürlich trotzdem nochmal gerne gewonnen. Nichts desto trotz bleibt der Glückwunsch an eine erfahrene Mannschaft aus München, die den Sieg schlussendlich wohl einfach ein bisschen mehr wollte als wir“, blickt Trainer Tobias Haßfurther auf den Knackpunkt einer Partie zurück, im Zuge derer jede seiner eingesetzten Schützlinge nochmals zu ausreichend Einsatzzeit sowie Punkten kam.

Einem beiderseits zerfahrenen Auftakt sollte vor allem im Verlauf der zweiten zwanzig Minuten ein insgesamt ausgeglichener und munterer Spielverlauf folgen, der von einem ständigen Hin und Her geprägt war. Schließlich wusste dann auf Seiten der Gäste von der Isar in den Schlussminuten vorwiegend Julia Sturm mit 27 Punkten sowie in Summe 13 Freiwurfversuchen Verantwortung zu übernehmen, flankiert von einer nicht minder treffsicheren Verena Seligmann (drei Dreipunkttreffer). Alles in allem wirkten die Bemühungen der Turnerschaft aus Bayerns Landeshauptstadt schlicht etwas konsequenter und den entscheidenden Schritt schneller, sodass es den Damen des SCK zum Ende hin nicht mehr gelang das Momentum nach einer Münchner Auszeit Mitte des vierten Viertels (52:50) entscheidend ins Wanken zu bringen.

Positiv zu konstatieren bleibt abschließend dennoch ein kleines Novum für die Damen um Topscorerin Antonia Gut, fanden von 17 Freiwurf-Versuchen lediglich zwei ihren Weg in den Korb nicht. Als bis dato ligaweit schwächstes Team von der Freiwurflinie scheint also zu mindestens dieser Malus zum Auftakt einer langen, doch nach sieben intensiven und lehrreichen Monaten gewiss gleichermaßen verdienten, Sommerpause behoben zu sein. 

Für den SC Kemmern spielten:
Gut, Antonia (14 Punkte/2 „Dreier“); Lehnert, Tanja (11/0); Ulshöfer, Marie (11/0); Schrüfer, Sandra (9/1); Vogel, Daniela (9/1); Hesselbarth, Ramona (4/0); Redeker, Annika (4/0); Wagner, Svea (2); Nadolski, Laura (1)

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