Nichts zu holen beim Regionalligameister

Die Siegesserie der TU Damen wurde am vergangenen Samstag vom Meister der Regionallig der diesjährigen Saison jäh beendet. Bereits zwei Spiele vor Ende der Saison konnten die Nördlinger vor der Begegnung ihre Ehrung für den Gewinn der Meisterschaft in Empfang nehmen. Die Dresdnerinnen ließen sich davon nicht einschüchtern und waren motiviert Meisterbezwinger zu werden und sich mit einem weiteren Sieg eine zumindest theoretische Chance auf den Vizemeistertitel zu sichern.

So weit zumindest der Plan; im ersten Viertel wurden die TU Damen schnell auf den Boden zurückgeholt. Besonders Luisa Geiselsöder, die ihre körperliche Überlegenheit einzusetzen wusste und N. Höncher waren kaum zu stoppen und erzielten 19 der 30 Nördlinger Punkte im ersten Viertel. Im Dresdner Angriff wollte im Gegenzug nichts so recht gelingen. Der Korb schien teilweise wie vernagelt. Systeme wurden nicht geduldig ausgespielt und auch im Rebound hatte man immer wieder das Nachsehen. Das Viertelergebnis von 30:14 brachte Ernüchterung und die sichere Erkenntnis, dass man mit einer solchen Verteidigungsleistung untergehen würde.

Nachdem Coach Seltner die Verteidigung in der Viertelpause umgestellt und das Team erneut eingeschworen hatte, starteten die Gäste wesentlich wacher. Ganze sieben Angriffe benötigten die Nördlinger Damen, um sich auf die Veränderung einzustellen und zu punkten. Leider nutzten die Elbestädterinnen diese Phase offensiv zu wenig aus und verkürzten lediglich auf 30:18 bis zur 14. Spielminute. Erst ein sich anschließender gegnerischer 9:0 Lauf schien die Ladies wachzurütteln. Eingeleitet durch ein 3 Punktspiel der Kapitänin D. Schönau zündeten sie den Turbo und konnten den zweiten Spielabschnitt mit 23:18 Punkten für sich entscheiden.

Beim Stand von 48:37 starteten die Teams in die zweite Halbzeit. Das zweite Viertel hatte den Dresdnerinnen gezeigt, dass mit der richtigen Einstellung durchaus noch was drin ist. Doch hatte Spielertrainerin S. Kempter ihre Schützlinge äußerst erfolgreich auf die Dresdner Verteidigung eingestellt. Angriff um Angriff gelang es ihnen nun die Zone auszuspielen und erfolgreich abzuschließen. Besonders die Geiselsöderschwestern drückten den ersten 6 Minuten des Viertels ihren Stempel auf. Sie allein punkteten in dieser Zeit für Nördlingen 18 Punkte und die USV Damen fanden kein Mittel um sie aufzuhalten. Kein Wunder also, dass die Meisterinnen ihren Vorsprung bis zum Ende des Viertels auf 77:52 ausbauen konnte.

Aber auch Coach Seltner griff nochmals in die Trickkiste und stellte für die letzten zehn Minuten die Verteidigung erneut um und brachte mit ein paar einfachen Ideen auch wieder mehr Bewegung in den Angriff. Der Knoten schien nun endlich geplatzt und die USV-lerinnen starteten ihre Aufholjagd. Würfe und Schnellangriffe wurden endlich erfolgreich beendet und auch die Defensive wirkte sortierter. Letztlich kam das Aufbäumen aber zu spät und der Kampfgeist führte nur noch zur Ergebniskorrektur. Auch wenn die Begegnung beim Endstand von 86:79 verdient an die Nördlinger Damen ging, fahren die TU Damen nicht vollkommen unzufrieden nach hause. Für die beiden letzten Begegnungen gegen Leipzig und Schwabach hätte es wohl keine bessere Vorbereitung geben können und die Viertel zwei und vier zeigen, welches Potential abgerufen werden kann.

Für Dresden spielten:

Herschel (16), Borchers (11), Schönau (13), Kunick (13), Böhmke (129, Dietrich (3), Schultz (3), Kluge (8)

Suchen

User Anmeldung

Social Network

Die ständigen Mitglieder:

 

LV Bayern

LV Sachsen

LV Thüringen

 

Copyright © 2015. All Rights Reserved.