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Aktuelles der RLSO

MTSV Schwabing: Saison mit Paukenschlag beendet

Eine lange Saison 2016/2017 ging am Samstag zu Ende. Der MTSV Schwabing schließt auf dem siebten Platz ab, punktgleich mit dem sechsten Science City Jena. 14 Siege und 12 Niederlagen stehen auf dem Konto der jungen Münchner Mannschaft. Den letzten Baustein setzte die Mannschaft am Samstagabend mit einem 85:61 Heimieg gegen Herzogenaurach. In der eigenen Halle gelang damit vor den treuen eigenen Fans ein wunderbarer Saisonabschluss.

Im ersten Viertel behielten aber zunächst die Gäste die Oberhand. Sie stürmten aus der Kabine und schockten die Schwabinger, die in Gedanken schon bei der Abschlussfeier zu sein schienen, mit einem Lauf an dessen Ende es 5:14 stand. Dabei lief Herzogenaurach leicht geschwächt auf. Es spielten nur zwei Spieler aus dem NBBL-Projekt Nürnberg, obwohl diese normalerweise einen wichtigen Bestandteil des Teams darstellen. Nach einer Auszeit von Headcoach Marc-Joe Wenger, der am Samstag - zusammen mit Ralf Bachmeier - den Job an der Seitenlinie übernahm, fand Schwabings 'Erste' endlich ins Spiel und verkürzte bis zum Viertelende auf 13:14.

Das folgende Viertel lief aus Münchner Sicht deutlich besser. Ein 23:6 Lauf, der sich von der 11. bis zur 19. Spielminute erstreckte stärkte dem MTSV den Rücken und sicherte einen Vorsprung von elf Punkten. In der verbleibenden Minute bis zur Halbzeit holten die Gäste noch ein kleines Stück auf. Mit 36:26 ging es in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit konnte Schwabing seine Führung weiter ausbauen. Auf Seiten der Gäste sorgte hauptsächlich Vedran Nakic für Probleme in der Schabinger Verteidigung. Er sammelte 22 Punkte. Unterstützt wurde er von 15 Punkten von Michael Kaiser. Die Gastgeber blieben allerdings konzentriert und konnten viel rotieren. Ein Punkt, der den Gästen gegen Ende vielleicht zusetzte - waren sie doch nur zu siebt angereist. Für Schwabing hingegen erzielte jeder Spieler mindestens einen Feldkorb und auch Spieler jüngerer Jahrgänge konnten ihr können unter Beweis stellen. So zum Beispiel der 16-jährige Joshua Obiesie mit neun Punkten und neun Rebounds. Im letzten Viertel sah man beiden Mannschaften jedoch zunehmend die Müdigkeit nach sechs Monaten Basketballsaison an. Schwabing konnte seine Führung von ungefähr zwanzig Punkten bis zum Schluss halten und gewann zum Schluss der Saison seine letzten fünf Spiele.

Für Schwabing spielten: Ballhausen (8), Klughardt (2), Würmseher (9), Mrdja (5), McDonald (10), Obiesie (9), Rosenthal (2), Okao (8), Bessoir (10), da Silva (5), Fischer (14), Svinger (3).

Die Saison neigt sich dem Ende

Die Spielzeit 2016/17 in der 1. Regionalliga Südost neigt sich dem Ende. Die Spieler der ersten Mannschaft des MTSV Schwabing werden sich kommenden Samstag ein letzes Mal für diese Saison die Trikots überstreifen. Gegner sind die Longhorns aus Herzogenaurach, die Regionalligamannschaft, die in das Nürnberger Leistungsprojekt integriert ist. Zu den Leistungsträgern gehören dort auch Stammspieler der Nürnberg Falcons NBBL, die letztes Wochenende knapp gegen Frankfurt in den NBBL Playoffs ausschied. Frankfurt steht nun in der nächsten Runde gegen die IBAM, die ihrerseits als Leistungsprojekt aus dem MTSV Schwabing hervorging. Erster Spieltermin ist der 23. April um 15.00 Uhr.

Der MTSV gewann vergangenes Wochenende in einem spannenden Spiel mit 92:99 beim BG Leitershofen gegen einen ausgezeichneten Gegner, der diese Saison allerdings ein wenig hinter seinem Potential zurückblieb und die Saison zwischen Plätzen neun bis elf beenden wird. In München kann man auf eine gemischte Saison zurückblicken. Einerseits wurde der Klassenerhalt nach einer längeren Schwächephase gesichert und mit vier Siegen in Folge steht man mit dem siebten Platz wieder recht solide in der Tabelle. Jedoch fiel die zweite Saisonhälfte eher ernüchternd aus- hatte man 2016 doch gut gestartet. Bis nach der Weihnachtspause der Wurm drin war. Sechs Spiele waren es, die man am Stück verlor, meist mit weniger als zehn Punkten, selbst gegen Topteams wie Coburg oder Treuchtlingen. Hätte die Mannschaft zumindest drei Siege aus den sechs Partien mitgenommen, wäre ein Saisonabschluss auf Platz fünf oder noch besser möglich gewesen.

All das soll die Münchner nun aber nicht mehr beschäftigen. Am Samstag gastiert im letzten Spiel Herzogenaurach in der Morawitzkyhalle. Die Longhorns hatten dieses Jahr weniger Glück. Aktuell auf Platz 13 der Division können sie sich selbst mit einem Sieg nicht mehr vor dem Abstieg retten. Ein interessantes Spiel ist dennoch zu erwarten. Die jungen Spieler aus der NBBL um Nils Haßfurther und Matthew Meredith sorgten vor einigen Wochen schon einmal für Tumult in der Mora, als sie der IBAM ihre zweite Saisonniederlage verpassten. An ihrer Seite spielen außerdem Veteranen wie Michael Kaiser, die in der Liga schon über viele Jahre Erfahrung sammeln.

Schwabing kann angesichts der aktuellen Siegesserie von vier Spielen jedoch selbstbewusst in die Partie gehen. Gerade mit dem Sieg letzte Woche bewiesen sich die Schwabinger, dass sie verdient in der oberen Hälfte der ersten Regionalliga anzusiedeln sind. Spielbeginn ist um 18.00 Uhr. Im Anschluss wird außerdem der Saisonabschluss der Herren, sowie der Damen gefeiert.

Kampf über 40 Minuten: Der MTSV Schwabing bezwingt den TSV Breitengüßbach

   Was für ein spannender Abend in der Morawitzkyhalle. Am Samstag bezwang die erste Mannschaft des MTSV Schwabing das Veteranen-Team vom TSV Breitengüßbach mit 80:71. Im drittletzten Spiel holten die Münchner damit ihren zwölften Saisonsieg und den dritten in Folge seit Überwindung der Niederlagenserie von Januar und Februar.

   Für den MTSV starteten Chris Würmseher, Joshua Obiesie, Oscar da Silva, William McDonald und Anthony Okao. Ihre Gäste vertrauten zu Beginn auf Alexander Engel, Sven Lorber, Jörg Dippold, Jonas Klaus und Erik Land. Wie auch weitere Spieler der Mannschaft kann Land ein Basketball-Curriculum vorweisen, das sich sehen lässt. Nach mehreren Stationen bei Erst- und Zweitligaklubs kehrte er zur aktuellen Spielzeit zu seinem Jugendverein aus Breitengüßbach zurück. Dem Trainer der Gäste stand somit ein extrem erfahrener Kader zur Verfügung. Das Kommando rissen aber zunächst die jungen Großstädter an sich. Da Silva verwandelte gleich im ersten Angriff für drei, Okao und Würmseher zogen nach. Schon nach wenigen Minuten zeichnete sich allerdings ein spielprägendes Schema ab: unsichere Schiedsrichter ließen einige Fouls gerade abseits des Balls auf beiden Seiten ungeahndet. Über die gesamte Dauer des Spiels fanden diese keine kontinuierliche Linie, wodurch das Spielverhalten beider Teams stetig physischer wurde und gerade gegen Ende leicht ausartete. Zurück im ersten Viertel fand Güßbach überraschend schwer ins Spiel. Zwölf Punkte Vorsprung hieß es nach den ersten zehn Minuten für Schwabing. Bis zum 30:14 hielt dieser den Vorsprung, bevor die Gäste, angeführt von ihrem Exprofi Erik Land ein Comeback einleiteten. Er sammelte insgesamt 25 Punkte und acht Rebounds. Bis zum Seitenwechsel verkürzten sie auf 39:31.

   Gleich nach der Halbzeit sah sich Trainer Robert Scheinberg obendrein dazu gezwungen einen der Leistungsträger des Teams auf die Bank zu setzen. Oscar da Silva erhielt sein viertes persönliches Foul und viel somit zwangsweise für den Rest des Viertels aus. Für ihn kam Fynn Fischer. Dieser musste sich bis Spielende einen regelrechten Faustkampf mit den über zehn Jahre älteren Centern der Güßbacher liefern, um die Zone des MTSV freizuhalten. Er beeindruckte mit bärenstarker Defense gegen die Big Men der Gäste. Mit ihm schalteten sich Dimi Mrdja und William McDonald ins Spiel ein. Beide halfen enorm dabei offensiv den Rhythmus beizubehalten und punkteten immer wieder von außen und von innen. Im dritten Viertel verkürzte der TSV weiter, glich auf 56:56 aus und übernahm dann kurz die Führung, bevor Mrdja mit einem seiner vier Dreier den Spieß wieder umdrehte. Später kehrte auch da Silva wieder aufs Parkett zurück, was der Mannschaft dabei half etwas ruhiger und strukturierter zu agieren. Allerdings holte er sich in der 37. Minute sein fünftes persönliches Foul ab und war fiel somit für den Rest des Spiels aus. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Schwabinger Führung jedoch wieder zehn Punkte und der TSV Breitengüßbach schaffte es nicht mehr diesen Vorsprung in den verbleibenden drei Minuten aufzuholen.

Für Schwabing spielten: Darouiche, Würmseher (13), Mrdja (20), McDonald (16), Klughardt, Rosenthal, Okao (7), Ballhausen (4), Obiesie (2), da Silva (12), Fischer (6), Bongo.

   Die Saisonbilanz des MTSV heißt nun zwölf Siege und zwölf Niederlagen. Damit teilt er sich den siebten Tabellenplatz punktgleich mit dem Stadtrivalen TSV Oberhaching. Ein Abstieg ist völlig ausgeschlossen, obwohl man sich noch vor wenigen Wochen in der Krise befand. Freuen durfte man sich außerdem über die Rückkehr von Kamillo Rosenthal nach sechs Spielen Sperre.

   Weiter geht es kommenden Samstag in Leitershofen.

Endspurt: Schwabing empfängt Breitengüssbach im drittletzten Spiel

Die Saison ist unter Dach und Fach. Mit einem Auswärtssieg in Zwickau rettete sich die erste Mannschaft des MTSV Schwabing endgültig vor dem Abstieg. Aktuell rangiert der MTSV wieder auf dem siebten Tabellenplatz, strebt jedoch gleichzeitig danach, die Saison mit einer positiven Sieg/Niederlagen-Bilanz zu beenden und in der Tabelle noch den einen oder anderen Platz höherzuklettern.

Nächster Gegner ist am Samstagabend der TSV Tröster Breitengüssbach. Die ehemalige Kooperationsmannschaft der Brose Baskets aus der 1. Regionalliga belegt zurzeit den fünften Platz. Dank einer grandiosen Leistung des Güssbachers Dimi McDuffie entscheidete der TSV die erste Begegnung beider Mannschaften für sich. Damals verwandelte McDuffie vor heimischem Publikum alle sieben seiner Versuche von der Drei-Punkte-Linie. Allein in der zweiten Halbzeit wohlgemerkt.

Solch eine Show wollen die Münchner dieses Wochenende kein zweites Mal zulassen. Nachdem sie im Hinspiel obendrein nicht vollzählig auflaufen konnten, werden sie am Samstag alles daran setzen, zwei weitere Punkte auf ihrem Konto verbuchen zu können. Mit Point Guard Dimi Mrdja zurück in der Lineup und außerdem verstärkt durch William McDonald und Oscar da Silva die im Hinspiel beide fehlten darf man gespannt einer Partie auf Augenhöhe entgegenblicken.

Spielbeginn ist am Samstag, 25.3., um 20.00 Uhr in der Morawitzkyhalle.

Aufatmen beim MTSV: Siegesdurststrecke beendet

'Ein hartes Stück Arbeit' nennt Trainer Robert Scheinberg den gestrigen Erfolg in der 1. Regionalliga Herren. Seit Januar war es den Schwabinger Jungs nicht mehr gelungen ein Spiel für sich zu entscheiden. Nach der Partie am Samstagabend waren Trainer und Team dann endlich erleichtert. Gegen die hapa Ansbach sicherte ein 87:84 Erfolg das Standing in der Tabelle der Regionalliga. Zumindest vorerst.

Dass ein Sieg hermusste, stand für den MTSV bereits vor der Partie fest. 'Mit Beginn der NBBL-Playoffs nächstes Wochenende hilft es sehr in der Regionalliga nicht mehr den Druck schultern zu müssen unbedingt eines der bevorstehenden Spiele zu gewinnen' erklärt Scheinberg. Ein Erfolg entlaste diejenigen Spieler, die sowohl in der NBBL, als auch in der Regionalliga zu den Stützen der Mannschaft zählen, wie zum Beispiel Fynn Fischer, Anthony Okao oder Oscar da Silva. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf schickte Scheinberg anfangs Chris Würmseher, Henning Ballhausen, da Silva, Wiliam McDonald und Salman Manzur aufs Parkett. Und zunächst schienen die Gastgeber wieder in alte Muster zurückzufallen. Nach den ersten vier Punkten auf beiden Seiten zwang ein Lauf der Ansbacher Robert Scheinberg beim Spielstand von 4:13 zu einer Auszeit. Ein Dreier von Imberi, sowie zwei weitere schnelle Abschlüsse durch Hertlein und Freer ließen den MTSV nach knapp fünf gespielten Minuten ins Hintertreffen geraten. Die Auszeit schien ihre Wirkung nicht zu verfehlen, denn die jungen Schwabinger erkämpften sich fortan Punkt für Punkt den Anschluss zurück. Zum Viertelende stand es nach zwei Freiwürfen von Chris Würmseher, der das Spiel mit beeindruckenden neun von neun verwandelten Freiwurfversuchen und 16 Punkten beendete, 18:22.

Im zweiten Abschnitt spielten die Gastgeber weiterhin beherzt auf und setzten sich angeführt von da Silva, Würmseher, Manzur und Fischer nach 17 gespielten Minuten auf ganze 14 Punkte ab. Leider konnten sie, wie nur zu oft, ihre Konsequenz nicht dauerhaft beibehalten und so ließen sie einige offensiv Rebounds und zu leichte Würfe zu, was den Vorsprung bis zur Halbzeit auf nunmehr sechs Punkte schmelzen ließ.

Im dritten Viertel kam es nach wenigen Spielzügen Ansbachs sogar wieder zum Ausgleich. In den folgenden Minuten konnte sich keine der beiden Mannschaften richtig absetzen. Vom 44:44 in der 22. SPielminute bis zum 58:58 in der 27. Minute punkteten beide Mannschaften abwechselnd, wobei der Abstand niemals mehr als drei Punkte betrug. Goran Petrovic, der Veteran der Ansbacher, der seit mehr als einem Jahrzehnt in der Regionalliga Südost aufläuft, punktete für zwei zum 58:58, bevor die Münchner zum Viertelende noch einen Spurt hinlegten. Okao, von der Bank kommend, traf direkt nach seiner Einwechslung mit einem wichtigen Dreier seinen einzigen erfolgreichen Feldwurf, gefolgt von weiteren Punkten von Manzur und da Silva. Sie beendeten das Viertel mit sieben, bzw. 19 Punkten. Spielstand zum Viertelende: 65:58.

Im letzten Viertel schien ein Sieg der Schwabinger zunächst nicht mehr sonderlich gefährdet, nachdem sie sich auf 16 Punkte Vorsprung abgesetzt hatten und einen Vorsprung von über zehn Zählern bis drei Minuten vor Schluss halten konnten. Dann drehte jedoch einer aus den Reihen der Gäste so richtig auf. Christopher Roll verwandelte in drei Angriffen in Folge einen Dreipunktewurf und vollendete seinen Streich mit einem And-One zum 83:82. Er kam auf 18 Punkte. Nach vergebenem Freiwurf nutzte Oscar da Silva seinerseits seine Chance und Punktete samt Foul am anderen Ende des Spielfelds. Auf seinem Konto standen nach verwandeltem Bonus-Freiwurf 27 Punkte, dazu zehn Rebounds und fünf Assists. Imberi punktete im folgenden Angriff noch einmal für Ansbach und es stand 86:84. Fynn Fischer verwandelte nach einem Foul noch einen Freiwurf zum Endergebnis von 87:84. Er sammelte 12 Punkte.

Für Schwabing spielten: Ballhausen (9), Bessoir, da Silva (27), Fischer (12), Klughardt, Manzur (16), McDonald (4), Obiesie, Okao (3), Raisch, Würmseher (16).

Nach dem Sieg heißt es Aufatmen bei Mannschaft und Coaching Staff. Ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt ist getan. Der MTSV steht nun mit zehn Siegen auf dem achten Tabellenplatz, Ansbach verbleibt auf Platz zehn. Vier SPiele bleiben noch zu spielen. Weiter geht es kommendes Wochenende auswärts gegen die GGZ Zwickau.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Der MTSV Schwabing steht im Abstiegskampf. Der letzte Sieg gelang im Januar. Seither zog man trotz Gegnern in Schlagreichweite mittlerweile sechsmal in Folge den Kürzeren. Die jüngste Schlappe in Vilsbiburg lässt die Junge Mannschaft und ihren Trainer Robert Scheinberg nun endgültig zittern. Auf dem neunten Tabellenplatz ist man zwar noch sicher, allerdings ist Schwabing dicht gefolgt vom punktgleichen Zehnten Ansbach und der Elfte Leitershofen ist nur einen Sieg entfernt. Zudem beginnen in knapp zwei Wochen die Playoffs in der NBBL, was zusätzlich an den Kraftreserven des Trainers und einiger Leistungsträger zehren wird. Deshalb ist ein Sieg am Samstag von unwahrscheinlich großer Bedeutung für die Münchner Truppe um Jugendnationalspieler Oscar da Silva.

Gespielt wird gegen den direkten Verfolger hapa Ansbach. Die Mannschaft aus Ansbach verfügt über einen starken und sehr erfahrenen Kader mit Spielern, die teilweise jahrelang in der Regionalliga oder auf noch höherem Niveau auf Korbjagd gegangen sind. Allen voran Nicholas Freer, der pro Spiel mehr als 20 Punkte erzielt. 40-Punkte-Spiele sind bei ihm seit seiner Verpflichtung in Ansbach letzte Saison keine Seltenheit. Unterstützt wird er von Goran Petrovic, einem sehr erfahrenen Point Guard, der schon seit vielen Jahren in der Regionalliga aufläuft. Er kommt im Schnitt auf fast 14 Punkte. Neben diesen beiden Leistungsträgern kommen noch drei weitere Veteranen des Teams auf einen zweistelligen Punktedurchschnitt. 

Die Gastgeber möchten ihre Niederlagenserie nun endlich beenden. Vor heimischer Kulisse kann ihnen der Befreiungsschlag diesmal vielleicht gelingen. Die Erstauflage der Partie in Ansbach, vergangenes Jahr, konnte der MTSV für sich entscheiden. Ein Sieg ist also definitiv möglich, wird angesichts der aktuellen Umstände jedoch sicherlich ein hartes Stück Arbeit und ein echter Charaktertest für die Heimmannschaft.

Spielbeginn ist am Samstagabend um 20.00 Uhr in der Morawitzkyhalle in Schwabing.

Nächstes SPITZENSPIEL bei den Damen von Ts Jahn München

Die Niederlage am vergangenen Samstag wollen die Damen des TS Jahn München so schnell es geht abhaken und nach vorne schauen.  Die Chance auf die Meisterschaft ist noch nicht verloren und in der nächsten Trainingswoche wird weiterhin richtig Gas gegeben. Bereits am Mittwoch kann man in dem auf keinen Fall einfachen Pokalspiel gegen München Baskets (19:00 Uhr, Dachauer Str. 98) seine Stärke beweisen und den Schwung für das Wochenende mitnehmen.muenchen jahn 2013

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erfolg bleibt weiter aus: MTsv muss heimniederlage gegen rosenheim hinnehmen

Als 'eines der stärksten Teams der Rückrunde' beschrieb Trainer Robert Scheinberg die Mannschaft des DJK SB Rosenheim. Dies stellten die Veteranen aus Südbayern am Samstagabend eindrucksvoll unter Beweis. mit 65:81 lieferten sie gegen den MTSV Schwabing eine überzeugende Mannschaftsleistung. Der MTSV hingegen versucht seit mehreren Wochen vergeblich an die Erfolge der Hinrunde anzuknüpfen.

Es sollte auch dieses Wochenende nicht sein. Das Duell der Tabellennachbarn fiel überraschend deutlich für die Gäste aus. Und das zeichnete sich schon relativ früh im Spiel ab. Die Starting-Five des MTSV bestehend aus Würmseher, McDonald, da Silva, Manzur und Okao führte zwar in den ersten Minuten, konnte diesen Zustand jedoch nicht lange aufrechterhalten. Angeführt von Jguwon Hogges und Dino Erceg, der im Hinspiel noch gefehlt hatte holten sich die Gäste die Führung nach sechs Minuten wieder zurück und bauten sie bis zum Viertelende auf zehn Zähler Differenz aus. Der von der Dreierlinie stets gefährliche Erceg erzielte 22, Hogges 19 Punkte. Amir Braa, der vor zwei Jahren selbst ein paar Mal im Schwabinger Dress aufgelaufen war steuerte außerdem wichtige 14 Punkte von der Bank bei. Bis zur Halbzeit viel man auf 14 Punkte Rückstand zurück. Defensiv wie offensiv brachte die Münchner Truppe einfach zu wenig zusammen. Schlecht organisierte und wilde Angriffe gefolgt von wenig agiler und kaum kommunikativer Defense machten es den Gegnern ein leichtes daraus sich kontinuierlich abzusetzen. Häufig gelangen einfache Punkte aus P&R Situationen oder freien Würfen. Die besten Werfer auf heimischer Seite waren da Silva mit 17, McDonald mit 15 und Würmseher mit 14 Punkten. 'Bessere Quoten, mehr Kommunikation und mehr Präsenz auf dem Feld sind unabdingbare Voraussetzungen, um die Niederlagenserie zu beenden', so Scheinberg nach dem Spiel, 'Die führenden Spieler im Team müssen solche Spiele an sich reißen und das Team zum Sieg führen'. Tatsächlich fehlt momentan eine gewisse Ausgeglichenheit in der Offense, was sich auch aus den Socrings ablesen lässt. Das spielfreie, kommende Wochenende werden die Münchner unbedingt nutzen müssen, um ihr Spiel auf den Gegner in zwei Wochen auszurichten. Einfacher wird es dann nicht: man ist zu Gast in Vilsbiburg, die ebenfalls auf eine durchaus gelungene zweite Saisonhälfte zurückblicken können. Jüngst gelang sogar ein Sieg in Treuchtlingen.

Für den MTSV spielten: Jakupi (2), Darouiche, Würmseher (14), McDonald (15), Raisch (3), Okao (6), Manzur (7), da Silva (17), Wohlers (2), Fischer (1).

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