Gegen den Tabellenzweiten

Erneut wartet ein schwerer Brocken auf die Dachau Spurs: die BG Leitershofen/Stadtbergen – der Tabellenzweite. „Wir müssen alles in die Waagschale werfen“, beschwört Spurs-Coach Werner Mühling den Kampfgeist seiner Mannschaft. Der war zuletzt trotz einer Niederlage gegen Spitzenreiter FC Bayern München wieder zu Leben erwacht: „Wenn wir in der Verteidigung so wie gegen Bayern arbeiten, sind wir gut dabei“, sagt Mühling, „wir müssen nur endlich lernen, unsere Ballverluste zu verringern.“

Wie ein roter Faden ziehen sich in dieser Saison die Unwägbarkeiten bei den gegnerischen Aufstellungen durch die Liga. Immer wieder fehlen bei fast allen Mannschaften wichtige Spieler, was die Ergebnisse etwas verzerrt. So verloren die Leitershofener vergangene Woche noch dazu klar mit 65:86 in Passau. Sie waren nur zu siebt angetreten, Schlüsselspieler wie die starken Guards Daniel Nimphius und Christopher Baumer fehlten da zum Beispiel.

In welcher Besetzung die Dachau Spurs selbst antreten können, steht im Übrigen auch noch nicht fest. Definitiv fehlen werden Kapitän Sebastian Hufgard (Bänderris im Sprunggelenk), Qendrim Hajdaraj (er wurde von der Spielleitung wegen Schiedsrichterbeleidigung für vier Spiele gesperrt) sowie Steffen Haberland (mehrwöchiger Amerika-Trip). Und Matheus Holderer de Vasconcelos konnte bis Mitte der Woche nicht trainieren, ist immer noch stark erkältet.

Da kommt es zur richtigen Zeit, dass sich mit Forward Johannes Schwarz ein Routinier zu einem zumindest vorübergehenden Comeback überreden ließ. „Bis Weihnachten wollen wir uns unbedingt wieder im oberen Mittelfeld festsetzen“, sagt Trainer Werner Mühling. Dafür wäre ein Sieg gegen die Schwaben fast schon Pflicht.

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