Spielberichte

MÜNCHEN BASKET mit erneuter Niederlage

muenchen basket 20152017 scheint für die Regionalliga Herren nicht so zu beginnen, wie erwartet. Mit einer weiteren Niederlage im Gepäck, traten die Jungs von Andy Sippach am Samstagabend die Heimreise aus Gröbenzell an.

Was war bis dahin passiert?

Man sollte nie das Herz eines Kämpfers unterschätzen. Oder hatte sich MÜNCEHN BASKET das Spiel zu einfach vorgestellt? Am Ende standen wieder nur klägliche 53 Punkte auf dem Scoreboard für die Gäste. Im Gegenzug schaffte es der Gastgeber auf 63 Punkte.

MÜNCHEN BASKET startete mit Fischer, Gjergji, Breitreiner, Stauch und Arenz ins Spiel. Über eine schnell 4 zu 0 Führung konnten die ersten 5 Minuten des Viertels noch offen gestaltet werden. Dann übernahm aber Gröbenzell das Zepter und brachten die Guards der Gäste immer gewaltig unter Druck.

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Frösche vermögen es nicht dem Tabellenführer ein Bein zu stellen

Im ersten Heimspiel der Rückrunde war gleich der Spitzenreiter der Liga zu Gast in der Fischer von Erlach Halle.

Insofern gingen die Frösche als Außenseiter in die Partie.  Coach Kharchenkov konnte derweil fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. Nur Jan Tomaschky fehlte krank. Flügelspieler Tjorven Rohwer wird die Frösche leider aufgrund von privaten Veränderungen (Umzug) verlassen und gehörte schon nicht mehr zum Kader.

Das Spiel startete relativ ausgeglichen. Die Gäste schafften sich durch guten Teambasketball einfache Möglichkeiten in Korbnähe, während der DJK durch Penetrate and Kick und mehreren erfolgreichen Dreiern dranblieb. Zum Viertelende Stand ein angemessenes 21:20 auf der Anzeige.

Der zweite Abschnitt war vermehrt von Verteidigung bzw. von Fehlern im Angriff geprägt. Keine Mannschaft vermochte sich mit einem Run abzusetzen.

Nach der Pause erhöhten die Hellenen mit ihrer altbekannten Pressverteidigung den Druck in der Defense. Leider wurden die Hausherren von der Umstellung abermals kalt erwischt. So wurden immer wieder Turnovers erzwungen und Fast-Breaks gelaufen. Die Frösche wehrten sich mit Fouls – und Einzelaktionen in Angriff. Der Vorsprung der Gäste aus dem Münchner Norden schwankte bis Mitte des letzten Abschnitts zwischen 8 und 11 Punkten. Die Partie schien gelaufen.

Mit schön herausgespielten Würfen – von Bobrowski, Bikandi und vor allem Asante machten es die DJKler kurz vor Ende allerdings noch einmal spannend. Plötzlich sprang der Funke auch in der Verteidigung über – und die Hellenen spielten fehlerhafter im eigenen Angriff. 15 Sekunden vor der Sirene glich Jurakic von der Linie aus – der zweite Freiwurf rollte aus dem Korb und gab den Gästen die Möglichkeit für einen letzten Angriff. Dieser wurde von Tsoraklidis durch einen erfolgreichen Mitteldistanzwurf – mit Foul genutzt.

Die Frösche waren sehr nahe dran am Sieg, mussten aber letztendlich durch zuviele unnötige Ballverluste eine Niederlage hinnehmen. Erfreulich die Punkteverteilung für die Hausherren: Asante (17P, 2Dr), Bikandi und Russ je 15P und Jurakic mit 10P. Bei den Gästen trafen besonders gut Tsoraklides (18P, 3 Dr), Schmidbauer (17p) und Vasileiades (12p).

Die Abwehr dominierte

 Am Ende zählen nur die Punkte, und die haben sich die Landsberger Basketballer geholt. Mit 70:62 setzte sich das Team Heimerer Schulen gegen den Regionalliga II-Aufsteiger TSV Passau durch. Bis es so weit war, galt es aber ein hartes Stück Arbeit zu verrichten.

Irgendwie hatte man den Eindruck, als wären die Körbe über die Winterpause kleiner – oder der Ball größer geworden. Beide Mannschaften hatten jedenfalls große Mühe, zu punkten. Traditionell steht das Landsberger Publikum, bis der erste Korb für den Gastgeber fällt – diesmal waren es mehr als drei Minuten. Die Defense bestimmte bei beiden Teams das Spiel und da begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe. Zwar konnten die Passauer anfangs auf 12:6 wegziehen, doch nach dem ersten Viertel lag Landsberg mit 18:14 vorne.

Auch im zweiten Abschnitt ging es über zwei Minuten lang hin und her, ehe die ersten Körbe fielen. Passau fiel zwischenzeitlich etwas weiter zurück, doch in die Pause ging es mit einer ganz knappen 35:34-Führung für die Landsberger.

Auch im dritten Viertel lebte das Spiel in erster Linie von der Spannung: Einmal ging Passau sogar in Führung, aber die Landsberger ließen den Gast nicht wegziehen. Drei Dreier von Magnus Sauter – einer davon fast von der Mittellinie – waren die Höhepunkte aus Landsberger Sicht. Spannend blieb es auch im letzten Drittel, in das die Landsberger mit einem 49:47-Vorsprung gingen. Bereits das Hinspiel hatte das Team HSB ja erst in der Verlängerung gewonnen – man konnte sich angesichts des Spielverlaufs auch diesmal einen etwas längeren Basketballabend vorstellen. Doch so weit sollte es diesmal nicht kommen. Zwar schaffte Passau noch mal eine 56:55-Führung, in den letzten gut fünf Minuten zogen die Landsberger dann aber weg. Das ließen sich die Landsberger nicht mehr nehmen und brachten den Vorsprung dann auch relativ locker über die Zeit.

Landsberg: Zinder 21, Fiebich 12, Hoffmann 10

Passau: Schütze 14, Mayer 14, Gentner 12, Pethran 10

OSB HELLENEN GEWINNEN KRIMI IN PASING

Die heimstarken Frösche vom DJK empfingen am Sonntag Nachmittag Tabellenführer OSB Hellenen zum Derby.

Das erste Viertel gestaltete sich Ausgeglichen. Punkte der Gäste durch Nibler und Schmidbauer konterten die Frösche mit einigen Distanzwürfen. Spielstand 21:20

Mit 33:33 ging es nach schwachen Wurfquoten auf beiden Seiten in die Pause.

Im 3. Viertel konnte Hellenen etwas davon ziehen. Gute Defense und wichtige Offensivrebounds führten zu einem 57:49.

Trotz 10 Punkte Führung 4 Minuten vor Schluss sahen die wenigen Zuschauer noch ein richtiges Krimi. Angeführt von Asante kämpfte sich DJK zurück ins Spiel, 2 Sekunden vor Schluss gelang Matchwinner Tsoraklidis jedoch ein and-one zum knappen 78:75 Sieg im Derby.

tristesse bei den green devils

Nach der zweiten vermeidbaren Heimniederlage innerhalb einer Woche fällt der Glaube an den Klassenerhalt bei den Schrobenhausen Green Devils aktuell schwer. In acht Spielen kann das junge Team zwar immer noch die Wende schaffen, die Ausgangssituation hat sich am vergangenen Wochenende aber noch einmal enorm verschlechtert.

Nicht nur die eigene 54:63-Niederlage, sondern auch die anderen Ergebnisse vom Wochenende machen aus Schrobenhausener Sicht wenig Hoffnung: Während Gröbenzell zuhause gegen München Basket und Freising in Dachau gewann, kassierten die zuhause einst so starken Green Devils ihre dritte Heimniederlage in Serie und rutschen damit auf den vorletzten Tabellenplatz der 2. Regionalliga Süd ab.

Dabei lief gegen Milbertshofen aus Green-Devils-Sicht zunächst alles nach Plan: Nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber mit 22:15, zur Halbzeit mit 31:28. Auch wenn längst nicht alles klappte, hatte das junge (durch Routinier Thomas Assenbrunner verstärkte) Team die Partie eigentlich im Griff. Zumindest so lange, bis in der Schlussphase Ähnliches passierte wie vor einer Woche gegen Gröbenzell.

Trotz einer konstant knappen Führung (45:43 nach dem dritten Viertel) konnten sich die Green Devils nie wirklich absetzen. Die große Bedeutung der Partie und die Konsequenzen einer Niederlage im Hinterkopf, verkrampfte das Team stattdessen in der entscheidenden Phase immer mehr. Aufgrund der angespannten Personalsituation und der Foulbelastung diverser Akteure (Alanis Barrera, Assenbrunner, Bäumel) konnten die Gastgeber auch von der Bank nicht mehr die entscheidenden Impulse bringen. Die MIL Baskets nutzten die Verunsicherung und brachten ihren Auswärtssieg im vierten Abschnitt clever und souverän nach Hause.

Zum Ende ihrer Heimspielserie versuchen die Green Devils am Samstag (19.30 Uhr) mit einem Sieg gegen die Dachau Spurs den Glauben an den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten. Die MIL Baskets empfangen zeitgleich Slama Jama Gröbenzell und könnten den Schrobenhausenern dabei Schützenhilfe leisten.

Beste Scorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (24 Punkte), Juan Pablo Alanis Barrera (10) und Thomas Assenbrunner (6).

MIL Baskets: Marco Hillebrecht (15), Toby Barka (12) und Dennis Gerber (10).

Tag der Offenen Tür in der Jahnhalle

Mit einem 12:0- Lauf hätten die Dachau Spurs einem schon verloren geglaubten Derby Sekunden vor dem Ende fast noch die Wende gegeben. Fast. Denn das Spiel endete dann doch symptomatisch für den gesamten Verlauf: Die Freisinger hatten das letzte Wort und gewannen hauchdünn, aber hochverdient mit 97:95 (50:51).

Es war ein wildes, unterhaltsames Offensivfeuerwerk, das die beiden Teams am Samstag in der Jahnhalle ablieferten. Das lag insbesondere daran, dass beide Mannschaften es in der Verteidigungsarbeit überhaupt nicht schafften, den Rhythmus des jeweiligen Gegenübers zu stören.

Spurs-Trainer Werner Mühling ärgerte sich besonders darüber, dass seine Warnungen vor Freisings Routinier Zlatan Dedic offenbar ungehört verhallt waren: „Wir haben ihm viel zu viel Platz gelassen, das war schon fast peinlich.“ Der 45-jährige Freisinger machte so das beste Spiel seit Jahren, nutzte die Freiräume und traf immer wieder aus der Distanz oder der Halbdistanz. Seine Nebenleute standen ihm indes in punkto Treffsicherheit in nichts nach.

Auf der anderen Seite hatten die 1865er lange Zeit immer die richtige Antwort. Caleb Willis bestätigte seinen Aufwärtstrend und war Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Spurs. Seine 35 Punkte, darunter sechs Dreier, bedeuteten Saisonbestleistung. Das Gleiche galt für die 19 Punkte, die Sebastian Hufgard einsammelte. Das Duo lieferte vorne wie hinten eine starke Vorstellung, während beim übrigen Team allzu sehr Licht und Schatten wechselten.

Eine kleine Schwächephase der Spurs im letzten Viertel nutzten dann die Gäste, um sich erstmals abzusetzen (95:83/37.). Nach einer Auszeit von Coach Werner Mühling rappelten sich die 65er zwar noch einmal zu einer Energieleistung in der Verteidigung auf. Mit Ballgewinnen und schnellen Abschlüssen wurden die Gäste regelrecht überrumpelt. Nach einem 12:0- Lauf (Willis, Pieciak) stand es plötzlich 95:95.

Ein erneuter Blackout in der Defensive brachte dann knapp vier Sekunden vor Schluss die Entscheidung: Maxi Hellmich stahl sich seinem Bewacher davon, bekam unter dem Korb freistehend den Ball und konnte ihn unbedrängt einnetzen. Im Gegenzug versenkte zwar Karol Firek nach Pass von Willis noch einen Korbleger – doch Sekundenbruchteile, nachdem die Spielzeit bereits abgelaufen war.

slama jama schlägt den Tabellendritten München Basket daheim nach einer intensiven Defensivleistung mit 63:53

Bereits vor dem Spiel war klar: Hier und heute konnte man nur eins... gewinnen... denn mit einer Niederlage rechnete sowieso die gesamte Liga. Und noch eins war klar: um zu gewinnen musste man das Spieltempo und die Bretter bestimmen. München Basket konnte bisher Spiele immer nur dann gewinnen, wenngroebenzell 1 sie ihr hohes Tempo spielen konnten. Die Vorgaben waren somit vor Spielbeginn klar.

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Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt

Nach der 71:78-Heimniederlage gegen Slama Jama Gröbenzell wird die Luft im Abstiegskampf für die ersatzgeschwächten Schrobenhausener Green-Devils-Basketballer immer dünner.

Als wären die Rahmenbedingungen nach dem großen Umbruch im Sommer noch nicht schwierig genug, wird die Situation bei den Green Devils derzeit noch von Tag zu Tag unangenehmer: Beim Auswärtsspiel in Augsburg verletzte sich Lukas Edler, einen Tag später folgte die Schockdiagnose Kreuzbandriss und kurz vor dem Abstiegskrimi gegen Slama Jama Gröbenzell musste auch noch Kapitän Sebastian Ritzer grippekrank passen. Ein letztes Aufgebot kämpfte also um den Sieg gegen den direkten Konkurrenten, der sich bislang ja mit ganz ähnlichen Problemen durch die Saison kämpfen muss.

Die Verunsicherung war den Gastgebern dann auch direkt anzumerken. Nach einem defensiv katastrophalen ersten Viertel lagen sie bereits mit 14 Punkten im Rückstand (16:30). Dann aber zeigte das junge Team - angeführt von den wenigen erfahrenen Akteuren - Moral, kämpfte sich im zweiten Abschnitt wieder auf Augenhöhe heran und lag am Ende des dritten Abschnitts sogar knapp in Führung (53:52). Letztendlich waren die Gäste in der entscheidenden Phase aber abgezockter, treffsicherer und holten sich somit einen nicht unverdienten und immens wichtigen Auswärtssieg.

Den direkten Vergleich haben die Schrobenhausener - dank ihrem 95:87-Hinspielsieg - zwar gewonnen, die Bilanz von nur drei Siegen, zehn Niederlagen und die aktuelle Personalsituation machen derzeit aber nur wenig Hoffnung im Abstiegskampf. "Wir geben weiterhin Vollgas, denken von Spiel zu Spiel und schauen, wofür es am Ende reicht", sagt Flügelspieler Florian Grille. Am Samstag (19.30 Uhr) empfangen die Green Devils die MIL Baskets zum zweiten von drei Heimspielen in Folge, während Gröbenzell zeitgleich auf den Tabellendritten München Basket trifft.

Die besten Scorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (22 Punkte), Juan Pablo Alanis Barrera (13) und Florian Grille (12).

Slama Jama Gröbenzell: Lion Thomas Gorgas (23), Jan Christopher Szembek (18) und Michael Finger (17).

Freising verliert auch Heimspiel äußerst knapp gegen Milbertshofen

Zum Rückrundenauftakt waren die MIL Baskets zu Gast in der Luitpoldhalle der Oberbayern-Metropole. Aus dem Hinrundenspiel hatten die jetzigen Hausherren noch eine Rechnung offen, da man in München nach starkem 1. Viertel dann in der Schlussminute das Spiel verloren hatte. Auch dieses Mal sollte es ähnlich laufen…

Freising startete konzentriert und treffsicher dank Fastbreaks ins Spiel und konnte so einen gesunden 10-Punkte-Vorsprung erarbeiten. Milbertshofen agierte in dieser Phase etwas nachlässig, weshalb sich gerade einmal 13 Punkte auf der Konto zeigten. Dies sollte sich aber ändern: Während Freising ab Viertel Nr. 2 den Faden verlor und zu viel über Einzelaktionen versuchte (und dabei zu selten traf), suchten die Gäste immer mehr ihr Heil über die Zonenspieler. Dadurch gewannen sie den zweiten Abschnitt und konnten sich auch bis Mitte des 4. Viertels einen 8-Punkte-Vorsprung erarbeiten. 

Zu diesem Zeitpunkt gab es kaum ein Lebenszeichen der Freisinger Mannschaft. Dennoch sollte es bis zur letzten Sekunde spannend bleiben: als einige Sekunden vor Schluss Milbertshofen mit 4 Punkten führte, konnte Johannes Weber einen Dreier versenken - und Freising war plötzlich auf 1 Punkt dran.

Im Gegenzug foulte Freising, MIL Baskets gingen an die Linie und verwandelten nur den 2. Freiwurf. Leider ohne Auszeit konnte Freising jedoch keinen anständigen Wurf mehr anbringen und verlor so erneut unglücklich in der Schlussphase ein wichtiges Spiel gegen den Tabellennachbarn mit 64:66.

Am kommenden Samstag geht es für die Freisinger dann zur erweiterten Tabellenspitze nach Dachau, mit denen man ebenso eine Rechnung offen hat…

MÜNCHEN BASKET mit verdienter Niederlage

muenchen basket 2015Willkommen in der Rückrunde!! Am letzten Samstagabend galt es für die gastgebenden MÜNCHEN BASKET ihren Heimnimbus zu verteidigen. Zu Gast waren die Young Kangaroos der BG Leitershofen/Stadtbergen.

Im Hinspiel konnten die Gastgeber sich noch sportlich durchsetzen, um dann aber am Ende auf Grund eines Formfehlers das Spiel zu verlieren. Die 3 Verlustpunkte machen das obere Tabellendrittel extrem spannend. Die Gäste aus dem Landkreis Augsburg haben eine sehr gute Hinrunde gespielt und stehen deshalb nicht um sonst auf dem 4. Platz der Südstaffel der 2. Regionalliga Südost.

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Spurs unterliegen trotz guter Leistung

Am Ende fehlten nur „ein paar Kleinigkeiten“ zu einem Sieg der Dachau Spurs im Topspiel der 2. Basketball-Regionalliga bei den Münchner Hellenen. Die Art und Weise, wie sich das dezimiertes, geschwächte Team beim Spitzenreiter präsentierte, löste allerdings richtige Lobeshymnen beim Dachauer Trainer Werner Mühling aus.

Ein großes Lob an alle“, müsse er loswerden, sagte Mühling unmittelbar nach der 72:77 (38:37)-Niederlage in München. „Es haben sich wirklich alle reingehängt, das war einfach toll. Darauf können wir aufbauen.“

Es war schon ein wenig überraschend, dass die 1865- Basketballer dem ambitionierten Tabellenführer Paroli bieten konnten. Vom Start weg entwickelte sich in der Halle der Berufsschule an der Riesstraße ein hochklassiger Schlagabtausch. Die Marschroute der Spurs wurde hervorragend in die Tat umgesetzt, die da lautete: 2,10-Meter-Riese Michael Schmidbauer in der Verteidigung vom eigenen Korb möglichst fernhalten und in der Offensive mehr als zuletzt mit Distanzwürfen zum Erfolg zu kommen.

Johannes Schwarz erwischte einen sehr guten Tag, der bewegliche Forward entwischte seinen Münchner Bewachern immer wieder und traf auch aus der Entfernung. Und machte in der Defensive seine Längennachteile gegen Schmidbauer (11 Punkte) mit großem Einsatz und Cleverness mehr als wett.

Und dann war da noch Caleb Willis. Der US-Amerikaner bei den Dachauern „hat sein bestes Spiel in dieser Saison für uns gemacht“, attestierte ihm sein Trainer. Der 28-Jährige war überall zu finden, verteidigte leidenschaftlich, setzte seine Nebenleute im Angriff mit präzisen Pässen in Szene – und traf phasenweise traumwandlerisch sicher: 28 Punkte, darunter sieben Dreipunktetreffer, sammelte Willis und stellte die Münchner immer wieder vor unlösbare Probleme.

Vier Minuten vor dem Ende gingen die Spurs nach zwei Dreiern von Manu Prediger mit 69:62 in Führung. Am Ende fehlten aber die besagten Kleinigkeiten zum Sieg. Denn während die Hellenen mit zwei Dreiern wieder herankamen, leisteten sich die Gäste einen Fehlpass, einen vergebenen Freiwurf, eine Schwäche zu viel und gaben das Heft noch aus der Hand. Mit einem 15:3-Lauf bogen die Hellenen das Spiel noch um.

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