Spielberichte

Routinierter sieg der Pasinger Frösche gegen Milbertshofen

Das dritte Heimspiel in der Fischer-von-Erlach Halle versprach eine spannende Partie zu werden.

Die Gegner aus dem Münchner Norden traten mit einer Bilanz von 3 zu 1 und dem Rückenwind des Sieges gegen Tabellenführer Dachau an. Beim DJK waren derweil mit Philipp Sauer (Fuß), Tjorven Rohwer und Fredi Bikandi (beide Urlaub) drei wichtige Akteure nicht am Start.

Das erste Viertel verlief erwartet ausgeglichen – war allerdings von Nervosität im Abschluss auf beiden Seiten geprägt. Durch einige überhastete Aktionen gingen den Pasingern mehrere Bälle verloren, die die Gäste in Punkte verwerten konnten. Die Hausherren konnten aber durch gute Teamverteidigung immer wieder Ballgewinne sichern und kamen bis zum Ende des ersten Viertels wieder auf zwei Punkze heran (15:17). Auf beiden Seiten wurden Würfe aus guten Positionen nicht getroffen.

Im zweiten Durchgang schafften es die Frösche weiterhin effektiv zu verteidigen und daraus resultierende Fast-Breaks wurden erfolgreich abgeschlossen. Als Scorer tat sich einmal mehr Igor Jugaric besonders hervor.

Die guten Ansätze konnten nach der Halbzeit beibehalten werden. Auf die Zone der Milben konnten sich die Frösche schnell einstellen. Der Ball rotierte in den eigenen Reihen und die offenen Würfe wurden getroffen. Zudem wurde unter den Brettern gut gearbeitet und man erarbeitete sich über Offensivrebounds zweite Wurfgelegenheiten. Zum Viertelende war der Vorsprung so auf 22 Punkte angestiegen (61:39)

Coach Kharchenkov nutzte den deutlichen Vorsprung im letzten Viertel für einige Rotationen. Das tat dem Spielfluss der DJKler allerdings nicht gut. Die Ordnung ging zeitweise verloren und man ließ die Gäste kurzzeitig 9 Punkte herankommen. Da aber nur noch 30 Sekunden zu spielen waren, wurde die Partie nicht wirklich knapp. Am Schluss steht ein recht überzeugender Sieg gegen die Nachbarn aus Milbershofen.   

Beim DJK überzeugten Jurakic (25P, 4DR), Sam Scheurich mit einer sehr guten Partie erzielte 16P (2Dr, 11:8 FW), sowie Bojan Stovanovic (11P) und Sebastian Fiß (10P). Sehr erfreulich auch der Auftritt von Jan Tomaschky (9P,2DR), der anscheinend nun nach langer Rekonvaleszenz zu alter Spielstärke zurück findet.

Bei den Milben konnte Toni Barka überzeugen, mit 15P, 3Dr und 4:4 Fw. Sowie Hillebrecht mit 10P und Martinoni mit 11P.

OSB Hellenen verlieren das Derby gegen München Basket knapp mit 69:75

Die Heimspielhallen beider Teams liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Beide Team standen mit einer 3:1 Bilanz vorne in der Tabelle. Absteiger München Basket will möglichst schnell zurück in die 1. Regionalliga, Aufsteiger OSB Hellenen verfolgt ebenfalls ambitionierte Ziele. Das waren die Vorzeichen für das Münchener Derby. Das Spiel sollte vor allem in Sachen Intensität und Spannung nicht enttäuschen.

Hellenen musste weiterhin auf 2,10 m Center Schmidbauer verzichten. Auch der erfahrene Guard Vasileidis ging angeschlagen in die Partie. Auf Seiten des Heimteams fehlten die Big Guys Arenz und Schuck.

Nach gutem Start folgte schon früh der erste kleien Bruch im Hellenen-Spiel. München Basket konnte vor allem aus der Distanz punkten und entschied die ersten 10 Minuten mit 23:16.

Auch im 2. Viertel blieb der Vorsprung des Absteigers konstant im einstelligen Bereich. Nibler und Idler konnten für OSB Hellenen unterm Korb vermehrt scoren, jedoch fing Basket Guard Hüper Feuer und streute drei 3er ein! mit 39:34 fürBasket ging es in die Halbzeit.

Wie ausgewechelt kamen die Aufsteiger aus der Kabine. Harte Defense und erfolgreiche Dreier durch Tsoraklidis , Idler und Diamantis führten zu einem 10 Punkte Vorsprung. Jedoch konnte Muc Basket bis zum Viertelende auf 49:52 verkürzen.

Der Beginn des letzten Viertels gehörte dem Heimteam und so konnten diese wieder in Führung gehen. Auch fehlte dem Team von Coach Dimi in wichtigen Situationen das dringend benötigte Quentchen Glück. Trotz eines letzten Aufbäumens musste man sich am Ende mit 69:75 geschlagen geben.

Gratulation an München Basket, die ein starkes Spiel als sehr ausgeglichenes Team zeigten. Für Hellenen geht es nächste Woche endlich wieder daheim weiter. Gegner ist der Tabellenletzte aus Ingolstadt.

Leidenschaftliche Spurs feiern Kantersieg

Die Ausdauer, sowohl beim Anfeuern als auch auf dem Spielfeld, machte in Gröbenzell den großen Unterschied im Vergleich zu den letzten Spielen der Dachau Spurs aus: Über 40 Minuten wurde der Gegner mit großem Kampfgeist in der Verteidigung bearbeitet. Der Lohn war ein 96:67-Kantersieg des Tabellenführers.

Die Gröbenzeller wurden regelrecht müde gespielt.
Spurs-Trainer Werner Mühling rotierte seine elf einsatzfähigen Akteure fleißig durch, hatte immer eine frische Fünf auf dem Feld. Die Gröbenzeller bissen sich gegen diese ausgeruhte und leidenschaftlich arbeitende Spurs-Defensive die Zähne aus.
Mit 22:9 holten sich die Dachauer das zweite Viertel und rissen das Spiel an sich, obwohl sich Trainer Mühling sogar über einige überflüssige Ballverluste und allein in diesen zehn Minuten über sechs "Fahrkarten" von der Freiwurflinie ärgern durfte.


Doch die Freude beim Spurs-Coach sollte jeden Ärger an diesem Abend verdrängen. In der Verteidigung ließ seine Mannschaft nach der Pause keinen Deut nach, mit Topdefense erzwang sie einen Ballverlust nach dem anderen. Und die Fehlerquote in der Offensive wurde auch immer kleiner. Die Korbaktionen wurden geduldig herausgespielt und dann hochprozentig abgeschlossen.


Die Spurs zogen davon. Und auf der Bank war längst die Party ausgebrochen, die Einwechselspieler wurden zu Cheerleadern für ihre Kollegen auf dem Spielfeld. Als dann auch noch Youngster Julius Glück (16 Jahre) mit seinen ersten vier Punkten in der 2. Regionalliga den Schlusspunkt setzte, stellten die 65er endgültig ihre stimmlichen Qualitäten unter Beweis...

Slama JAMA Gröbenzell unterliegt dem Tabellenführer Dachau deutlich mit 67:96

Im 1. Viertel konnten die Slamas die Vorgaben des Coaches vor allem in der Offence gut umsetzen und Neuzugang Drazen Kljajic dirigierte das Spiel mit einigen sehenswerten Assists. Die ein- oder andere Nachlässigkeit in der Defense sorgte aber dafür, dass sich die Jungs groebenzell 1nicht wirklich absetzen konnten und mit einem 22-20 in die Viertelpause gingen.

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Bittere Niederlage im Heimspiel

Am Samstag trafen die Schanzer Baskets auf die Slama jama Gröbenzell , gegen welche der heiß begehrte erste Sieg der Saison gelingen sollte. So gingen die Schanzer voll mit Energie und Selbstvertrauen in die Partie. Das erste Viertel wurde zwar 17:19 verloren dennoch war Auftrieb im Spiel der Schanzer zu sehen und so spielten sie auch.

Im zweiten Viertel begannen die Schanze ebenso fulminant wie im ersten Viertel jedoch wurden die hart erarbeiteten Körbe durch Fehler in der Defense von der Mannschaft aus Gröbenzell bestraft womit man mit dem Stand von 31:31 in die Pause ging. Die zweite Halbzeit wurde wie auch in den letzten Spielen zu Beginn leicht verschlafen und man geriet schnell in Rückstand jedoch zeigte man Moral und verlor das dritte viertel nur knapp mit 45:47

. Im letzten viertel wurde es kurios. Lange Zeit führten die Slama jama mit ein paar Punkten ehe die Schanzer Baskets kurz vor Ende mit 2 Punkten in Führung waren. 2,3 Sekunden vor Schluss wurde ein vermeintlicher Block von den Referees als Foul gewertet und so bekam die Gäste Mannschaft noch 2 Freiwürfe die diese eiskalt verwandelten. In der Verlängerung wurde die Treffsicherheit von Außerhalb der Mannschaft aus Gröbenzell belohnt so dass, das Spiel letztendlich mit 68:74 an die Gäste ging.

Nun muss im nächsten Spiel am 5.11 gegen den Aufsteiger aus Passau ein Sieg gefeiert werden ansonsten steht den Schanzen Baskets keine rosige Zukunft in der 2. Regionalliga bevor.

Scorer:  Teboh 7, Ebner 17, Steiner 6, ,Kengne Nzgene 2, Klingenschmidt ,Beerlage , Hasenclever 3, Kowalski 2, Yildiz, Haesser 13, Görmüs 18

Regionalliga Herren mit weiteren Sieg

muenchen basketMit einem 86 zu 65 Sieg konnten die MÜNCHEN BASKET auch das nächste Saisonspiel erfolgreich gestalten. Ganz so einfach, wie das Ergebnis eventuell erscheinen lässt, war das Spiel aber bei weitem nicht.

Der Aufsteiger aus Passau präsentierte sich wie der erwartete Gegner. Von Beginn an schafften es die Jungs von Coach Zauner immer wieder das Fastbreakspiel der Landeshauptstädter zu unterbinden und erarbeiteten sich immer wieder, durch viel Einsatz und Kampf, zweite und sogar dritte Möglichkeiten. Eine gut gefüllte Halle am Samstagabend unterstütze ihre Heimmannschaft zudem noch lautstark über das ganze Spiel.

Die Gäste hatten scheinbar das Spielfeld mit dem verkehrten Fuß betreten, oder die Anfahrt zum weitesten Auswärtsspiel der Saison, steckte den Jungs von Andy Sippach noch gehörig in den Knochen. Führte man recht schnell mit 6 zu 0 durch Körbe von Breitreiner, Schwartz und Nagel konnten die Passauer den Vorsprung schnell wieder legalisieren. 

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Kollektiver Blackout sorgt für drastische Packung

Die Vorzeichen waren eigentlich klar. Der Aufstiegsaspirant OSB Hellenen München war zu Gast bei den Young Kangaroos aus Leitershofen, die wohl zu den  jüngsten Teams der Liga zählen. Es war auch ein Duell Groß gegen Klein und dieser Vorteil ist ja bekanntlich im Basketball nicht zu unterschätzen. Dennoch lieferten sich beide Teams zu Beginn des Spiels einen offenen Schlagabtausch, der besonders durch Fastbreaks auf beiden Seiten geprägt war. Im Setplay lief es bei beiden Teams noch sehr wechselhaft, was den Viertelstand von 16:22 zur Folge hatte. Im zweiten Viertel ließen sich dann gerade die jungen Aufbauspieler der Gastgeber durch die Zonenpresse der Hellenen verunsichern. Man verlor den Faden im Angriff und irgendwie auch den Biss in der Verteidigung. Doch weder ein Timeout noch die Rückkehr der Veteranen aufs Feld brachte die erhoffte Wende. Die Gäste spielten sich in einen wahren Rausch. 22:50 war das ernüchternde Halbzeitergebnis. Im dritten Viertel gab es dann noch einmal ein Aufbäumen seitens der Gastgeber, kurz vior Viertelende hatte man auf unter 20 verkürzt, ehe Münchens Große einige der Größe wegen nicht zu verhindernde Dreier versenkten und so auch dieses Viertel mit einem Punkt für sich entschieden (41:70). Im letzen Spielabschnitt herrschte dann mehr und  mehr Ratlosigkeit bei den Kangaroos. Man erarbeitete sich zwar jetzt immer besser freie Würfe, doch diese fielen nicht. Die Gäste hatten das Problem nicht und entkamen an diesem für die Kangaroos rabenschwarzen Tag auf 47:88.

Beste Scorer waren: Tücker (23) für Leitershofen, Nibler (19) und Idler (14) für München

Spurs aus der Spur

Milbertshofen ist kein gutes Pflaster für die Dachau Spurs. Auch in dieser Saison wurden die 1865-Basketballer in der Gebrüder-Apfelbeck-Halle ihrer Favoritenrolle alles andere als gerecht. Mit 67:72 (37:40) zogen Willis & Co. diesmal den Kürzeren.

Vergeblich hatte Trainer Werner Mühling seine Mannschaft im Vorfeld gewarnt, noch so einen uninspirierten Auftritt wie beim Zittersieg gegen Schrobenhausen dürfe man sich nicht erlauben. Das werde gerade auswärts bestraft. Doch einige Spurs waren diesmal von allen guten Geistern verlassen.

Forward Marco Hillebrecht trug die Offensive der Münchner im ersten Abschnitt fast allein. Der Ex-Spur holte einen Offensivrebound nach dem anderen, setzte sich zudem immer wieder unter dem Korb durch.

Die Dachauer bekamen generell in der Verteidigung aber auch keinen Zugriff auf die Rückraumspieler, die ihnen mit viel Zug zum Korb oder einfachen Zwei-gegen-zwei-Aktionen immer wieder das Nachsehen gaben. Geduldig spulten die Hausherren ihre Angriffe herunter, fanden fast stets vor Ablauf der 24-Sekunden-Uhr einen gut postierten Mitspieler und schlossen hochprozentig ab.

Ihre beste Phase hatten die Spurs zwischen der 10. und 14. Minute, als sie sich auf 31:19 absetzten. Doch in der Folge wurde vorne wieder überhastet und fahrig abgeschlossen, während es einige 65er mit der Abwehrarbeit zunehmend nicht mehr so genau nahmen. Milbertshofen nahm die Geschenke dankbar an, und als der Hausherr dank eines Dreiers praktisch mit der Halbzeitsirene erstmals in Führung gingen, witterten sie Morgenluft.

Für die Dachauer war aber auch das noch nicht Warnung genug. Schrittfehler, Fehlpässe, falsche Entscheidungen – die Liste der Fehler wurde immer länger. Längst hatten die Dachauer außerdem einen unnötigen Kleinkrieg mit den Unparteiischen begonnen, sammelten nun technische Fouls wegen Wechselfehlern oder höhnischem Gelächter ein, auch untereinander wurde nun gemeckert statt sich anzufeuern.

Es kam, wie es kommen musste: Die Spurs hielten zwar das Spiel mit Einzelaktionen noch eine Weile offen, angesichts der sich häufenden Disziplinlosigkeiten mehr aber auch nicht. Obwohl Milbertshofen nach taktischen Fouls allein in der Schlussminute selbst fünf Freiürfe danebensemmelte, durften sie schließlich über einen sicheren Fünf-Punkte-Sieg jubeln.

Spurs-Trainer Werner Mühling redete nicht lange um den heißen Brei herum: „Ich bin besonders von der Leistung einiger unserer erfahrenen Spieler enttäuscht. Seit dem Hellenen-Spiel ist es stetig bergab gegangen, jetzt haben wir erstmals die Quittung bekommen.“

OSB Hellenen können in Leitershofen überzeugen - ENDSTAND 47:88

Ein Blick auf die Tabelle versprach ein gutes Spiel zweier Teams, die mit 2:1 Siegen in die Saison gestartet sind.

Jedoch war die Rollenverteilung schon beim Warm-Up klar. Hier die junge Reserve der Kangaroos aus Leitershofen, auf der anderen Seite der erfahrene Mitfavorit aus München.

Im 1. Viertel verlief das Spiel noch ausgeglichen. Schwache Pick and Roll Defense ließ die Heimmannschaft immer wieder einfach scoren. In der Offensive dominierte Paisley unterm Korb die Anfangsminuten, inklusive eines spektakulären Dunks nach schönem Assist von Atoberhan. So endeten die ersten 10 Minuten mit 22:16 für OSB.

Im 2. Viertel zogen die Gäste die Zügel an. Leitershofen kam kaum mehr zu guten Würfen und leistete sich durch die Hellenen-Verteidigung viele Turnover. Offensiv fokussierte sich der Aufsteiger vermehrt auf das Teamplay und kam zu einfachen Abschlüssen. Ein 28:6 in diesem Viertel ließ die Münchener komfortabel mit 50:22 in die Halbzeit-Pause gehen.

Zur 2. Halbzeit schalteten die Hellenen merklich ein Gang herunter. Tucker kam für Leitershofen nun besser ins Spiel und konnte durch seine Athletik ein ums andere Mal punkten. So konnte aus Sicht des Heimteams das Viertel mit 19:20 ausgeglichen gestaltet werden.

In den letzten 10 Minuten zogen die Gäste nochmal an und dominierten mit 18:6. Alles in allem der erste überzeugende Sieg der OSB Hellenen aus München in der 2RLS.

Coach Dimi: „Wir werden von Spiel zu Spiel besser. Aufgrund der schwierigen Vorbereitung finden wir uns noch und befinden uns gerade in unserer eigenen Mini-Vorbereitung. Deswegen tut jeder Sieg gut. Für den Hellenen U20 Nachwuchsspieler Efe Metin, war das bestimmt auch eine tolle Erfahrung ca 6 Minuten Spielzeit zu bekommen.“

Nächste Woche müssen die OSB Hellenen nach Wasserburg zum Bayernpokal.

Absteiger schlägt Aufsteiger - MÜNCHEN BASKETS siegen in Passau

passauNach einem Start auf Augenhöhe gegen die MÜNCHEN BASKETS musste der TV Passau in einem 2. Regionalliga – Heimspiel letztes Wochenende im Laufe der Begegnung in eine klare 65:86 – Niederlage einwilligen. Die Münchner, die in Bestbesetzung angereist waren, zeigten an diesem Abend, dass sie in der Saison vorher noch in der 1. Regionalliga aufgelaufen waren. Die Antritte schneller, die Pässe präziser, die Räume enger – einige Aspekte, die die Niederlage der White Wolves besiegelten. Wenngleich die Hausherren über weite Strecken mithalten konnten, die Nase die Punkte gingen nach München.

Blitzstart der Oberbayern, in der 1. Minute – 0:6. Es entwickelte sich gleich ein intensives, abwechslungsreiches Spiel mit vielen schönen Szenen, die Baskets stets in Front. Bis in Minute 7 war der Passauer Rückstand auf 10:17 angewachsen. Doch in der Schlussphase des Viertels konnten die Niederbayern den Schalter umlegen, Benjamin Mayer (5 Punkte), David Moschek und Jan – Erik Taubmann stellten den Gleichstand von 19:19 her.

Nach der Viertelpause wurden die Wölfe dann völlig auf dem falschen Fuß erwischt. 2,5 Minuten reichten den Münchnern, einen 10:0 – Run zu produzieren, ein dominant aufspielender Münchner Ballverteiler Nico Schwartz, blitzschnell war der so mühsam erkämpfte Ausgleich wieder in Luft aufgelöst (19:29). Jetzt wachte man im Passauer Lager auf und schlug zurück. Bis Mitte des Viertels kam das Wolves – Rudel in die Gänge, angeführt von einem Distanztreffer von Alexander Herbort erspielte man nun seinerseits einen 9:2 – Lauf und holte zum 29:33 auf. Aber die Landeshauptstädter drehten nochmal an der Temposchraube und zogen bis zur Halbzeit trotz 5 Distanzpunkten von David Moschek (darunter ein Dreier) auf 45:32 davon (Viertel 13:26).

In der Halbzeitpause zeigte die Cheerleadergruppe des TV Passau, die unter dem Namen „Pirates Brides“ hauptsächlich die Footballer anfeuern, ihre gekonnte Show, die bei den Zuschauern viel Applaus entlockte.

Und wieder ließen sich die Wolves nach der Halbzeit überrumpeln. Die Baskets hochkonzentriert, schnell umschaltend und sofort in Kampfmodus wiesen die Hausherren mit einem 0:10 in den ersten beiden Spielminuten regelrecht in die Schranken. Von da an gab es dann wieder ein Up and Down, bei dem die Niederbayern gut mithalten konnten. Manchmal flackerte sogar Spielwitz auf, als Thomas Pethran nach einem Steal krachend einnetzte, oder Pointguard Dino Vrancic einen erfolgreichen Fastbreak hinlegte. Aber auch ein Backdoor – Layup von Guard Tobias Hoffmann oder vier weitere Zähler von Thomas Pethran kurz vor dem letzten Viertelwechsel konnten den deutlichen Rückstand der Passauer von 46:64 nicht wesentlich verringern (Viertel 14:19).

Wenn man auch trotz einer Umstellung in der Verteidigung nicht herankommen konnte, weil die Baskets zu clever und versiert ihren Vorsprung verteidigten, die Wölfe aus der Distanz auch sehr gut herausgespielte Würfe nicht in die Reuse bekamen, es war weiter ein tolles Basketballspiel (Schlussviertel 19:22). Natürlich versuchten die Hausherren, die nie aufsteckten, das Beste aus der Situation zu machen, je ein Dreier von Maxi Gentner und Jan – Erik Taubmann waren eher nur Tropfen auf den heißen Stein. Die MÜNCHEN BASKETS ließen die Zügel an diesem Abend nicht mehr locker und holten sich mit großer Abgeklärtheit und Routine, mit mehr Biss und einer knalligen Defense in den entscheidenden Phasen und mit einem äußerst ausgeglichenen Team die Punkte aus der Dreiflüssestadt. Sie unterstrichen auf alle Fälle den Anspruch, vorne in der Tabelle mitmischen zu wollen. Das Spiel endete 65:86 aus Passauer Sicht.

In weiten Phasen konnte man mitspielen, aber vor allem die verschlafenen Minuten jeweils nach Spielabschnittspausen kosteten ein besseres Ergebnis. Man muss auch sehen, dass in dieser Regionalliga die Intensität und Qualität doch höher ist, als in der Bayernliga, was Wunder? Daraus kann man nur lernen und gut weiter machen.

 

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