Spielberichte

OSB HELLENEN ZU BESUCH in der DOMSTADT bei TSV JAHN FREISING's Luitpold-Halle

OSB Hellenen München spielte am 18.03.2017 in der Luitpold-Halle gegen die erste Herren des TSV Jahn Freising. Zu elft waren die Neulinge der Liga mit Ihrem Coach Linardou angereist und wurden freundlich vom den Gästen empfangen.

Sehr angenehme Atmosphäre in der schönen Halle der Luitpoldanlage, mit freundlichem Publikum, einem tollen Verkaufsstand und einem super Hallensprecher und nettem Hallenprogramm inklusive Maskotchen.

Generell ist die Stimmung bei Freising Top und ein großes Lob an der Stelle an diesen großartigen Verein und den Beitrag zum Sport, den wir hier alle so sehr lieben. Die KG Organisation ebenfalls nahezu perfekt, die Schiedsrichter ebenfalls pünktlich und professionell in einer Pregame Conference, wie sich das nun eben in der 2. Regionalliga und aufwärts gehört.

1. Viertel: Konzentriert von der ersten Minute an, spielte man überzeugend und souverän, konnte einen kleinen Sicherheitsabstand aufbauen mit 10-28.

2. Viertel: Freising kam besser ins Spiel und konnte nun auf Augenhöhe spielen, so dass man 15-17 nur mit 2 Punkten gewinnen konnte und mit einem 20 Punkte Abstand in die Halbzeitpause ging.

3. Viertel: Erneut souverän spielte man ein 12-26 mit 14 Punkten Abstand.

4. Viertel: Hier experimentierte dann Hellenen Headcoach Coach Dimitrios Linardou einwenig und testete verschiedene Schemata, die doch noch nicht so gut funktionierten, so dass man das letzte Viertel an die Freisinger abgab und mit 17-11 das letzte Viertel verlor. Mittlerweile war aber auch insgesamt das Spiel nicht mehr ganz so interessant, da man auch das Gefühl hatte, die Luft war raus.

All-in-all ein eindeutiges Spiel für die OSB Hellenen und eine Wiedergutmachung des letzten Spiels gegen die Performance in Gröbenzell. Nächstes Spiel am 25.03.2017 in der Rießstraße 32-38 bei OSB Hellenen Daheim.

Slama Jama sägen lange am Thron des Tabellenführers doch bringt ihn nicht zum Sturz!

Die Jungs vom Gröbenbach hatten sich viel vorgenommen: Das Blow-out aus dem Hinspiel saß noch tief in der Seele... und das phasenweise schlechte Spiel vom verganenen Wochenende zeigte, hatte man auch noch in Erinnerung.groebenzell 1

Doch dieses Mal sollte es anders laufen... mit einem klaren Plan ging es in die Partie. Von Beginn an versuchten die Hausherren die Gäste in der Defence unter Druck zu setzen und insbesondere das bekannte Run&Gun Spiel der Hellenen nicht zum laufen zu bringen. So konnte man die Partie ausgeglichen gestalten (die Führung wechselte einige Male) und musste aufgrund eines 8-4 in den letzten 2 Minuten mit einem 20:23 Rückstand in die Viertelpause. Insbesondere Vasilliadis brachte hier Gröbenzell um die Lorbeeren, da man diesem immer wieder leichte Punkte ermöglichte. Dieses Problem konnten die Slamas leider im gesamten Spiel nicht abstellen.

Im 2. Viertel konnten die Hellenen ihre Führung bis zur 19. Minute behaupten und sogar auf 38:43 ausbauen. Doch angeführt von Finger und Szembek konnte Slama Jama mit einem 8-0 Run die Führung kurz vor Halbzeitpausenpfiff zurückerobern und ging nun selbst mit einem 3 Punkte Vorsprung in die Kabine. Grund hiervor war vor allem die nicht wirklich mehr funktionierende Zonenpresse der Gäste.

Was ein Lauf... doch konnte man nach der Halbzeitpause hieran anknüpfen??? Und wie!!! Nach 2 Minuten warmlaufen und einem darauffolgenden Zwischenstand von 52:51 legten die Slamas richtig los und zeigten wer Herr im Hause Wildmoos ist: Ein 17-4 Run der Gröbenzeller brachte diese mit 69:55 in Minute 28 in Front. Auszeit Helllenen. Leider folgten in den nächsten 90 Sekunden viele Fehlentscheidungen einfache Turnover und insbesondere keine gute Transition, was dafür sorgte, dass die Hellenen mit einem 11-0 Run den Rückstand wieder auf 3 verkürzten.

Welch ein Krimi... weitere 2 Punktlose Minuten der Slamas sorgten für die 69:70 Führung der Hellenen. Auszeit Gröbenzell. Die Jungs aufwecken hieß es nun... und es gelang... mit einer wieder deutlich intensiveren Verteidigung konnte man die Führung wieder zurückerobern und wechselte sich im Anschluss bis zur 37. Minute immer wieder ab. Spielstand 80:81 für die Hellenen. Doch leider beschränkte man sich in den letzten 2,5 min wieder zu sehr auf Einzelaktionen in der Offence, konnte in der Defence nicht mehr die nötige Intensität aufbauen und gewann vor allem gefühlt keinen einzigen Rebound mehr auf dem Spielfeld. So sah die Partie am Ende deutlich klarer aus, als sie eigentlich zu irgendeinem Zeitpunkt war...

Nun heißt es voll auf die letzten drei Partien konzentrieren. Auch wenn 2 Siege (Freising + 1) den Slamas zum Klassenerhalt reichen dürften, muss man um auf Nummer sicher zu gehen, alle drei Spiele gewinnen.. Das dürfte angesichts des Restprogramms (Tabellen-6. auswärts, Tabellen-3. daheim und eben das Do-Or-Die-Spiel in Freising) nicht einfach werden...

Doch wer die Jungs kennt, wer die Spiele der Rückrunde gesehen hat, weiß... Nothing is impossible...

Klar ist: Unsere Defence (einschließlich unserer Reboundarbeit) wird am Ende entscheiden, ob wir absteigen oder nicht....

AK

Spurs finden keinen Zugriff

81 Punkte gerade auf fremdem Terrain zu sammeln, stellt eigentlich eine ordentliche Ausbeute dar. Gleichzeitig aber 96 Punkte vom Gegner eingeschenkt zu bekommen, spricht nicht für eine funktionierende Verteidigung – egal ob in heimischen oder in fernen Gefilden. Insofern liegt die Vermutung nahe, dass die Spurs in Leitershofen Defizite in der Abwehrarbeit offenbarten. „Wir haben das Penetration und auch die Blocks ganz schlecht bekämpft“, bestätigt Dachaus Coach Werner Mühling diese These. „Vor allem hat es bei uns keiner geschafft, den überragenden Daniel Nimphius in den Griff zu bekommen.“


Der junge Rückraumspieler der Schwaben hatte einen absoluten Sahnetag erwischt, erzielte 34 Punkte. Ob mit Distanzwürfen oder auf dem Weg zum Korb – Nimphius war von den Spurs oft nur mit Fouls zu stoppen: 16 Mal trat er an die Freiwurflinie, 12 Mal versenkte er das Leder. In seinem Windschatten zeigten die Leitershofer eine der besten Offensivleistungen dieser Spielzeit. Drei weitere Spieler kamen jeweils auf eine zweistellige Punkteausbeute.


Bis Mitte des dritten Viertels etwa sahen die Zuschauer dennoch ein ausgeglichenes Spiel. Die Schwaben setzten sich erst ab diesem Zeitpunkt Punkt um Punkt ab, machten den Vorsprung schließlich zu Beginn des vierten Viertels zweistellig und ließen die Dachauer in der Folge nicht mehr herankommen.

Jahn Freising holt Punkte aus Passau

 

passauAm vergangenen Sonntag trafen in der Städtischen Dreifachhhalle in Passau die Teams aus Passau und Freising aufeinander. Aufgrund der Tabellensituation war ein spannendes Spiel zu erwarten. Am Ende mussten sich die White Wolves mit 80:85 geschlagen geben, obwohl wieder einmal mehr für sie möglich gewesen wäre. Gleich zu Beginn lief der Freisinger Maxi Hellmich heiß. Er legte 10 Punkte am Stück auf zur 10:7 Führung der Gäste. Dann kamen aber die Hausherren langsam in den Rhythmus. Auch sie trafen aus der Distanz, aber auch am Brett wurde gescort. In der 8. Minute führten die Passauer daher mit 22:13. Nachdem man nun an der Freiwurflinie viel zu oft patzte war die Führung zum Viertelende auf 23:22 eingedampft. Im zweiten Viertel weiter ein enges Spiel, bei dem die Hausherren die Guards der Gäste nie in den Griff bekamen. So lagen die Dreiflüssestädter zur Pause mit 41:46 in Rückstand. Mitte des dritten Viertels dann eine kurze Schwächephase der Wölfe, die bei Spielstand von 47:56 durch eine Auszeit unterbrochen wurde. Diese stoppte den Lauf der Gäste und die White Wolves verkürzten wieder auf 56:58. Am Ende des dritten Viertels weiter eine knappe Partie, 59:62 für Freising. Zu Beginn des Schlussabschnitts dann wieder ein Hausherrenteam, das sich eine Tiefschlafphase erlaubte. In der Offense viel zu unstrukturiert und in der Defense teilweise mit individuellen Fehlern erhöhten die Freisinger auf 61:74. Die fällige Auszeit brachte das Team aus Passau wieder in die Spur und binnen 3 Minuten war die Truppe wieder auf 72:74 herangerückt. Leider konnte das junge Passauer Team in der Crunchtime gegen die Routiniers aus Freising die Nerven nicht bewahren. Selbst konnten die Hausherren kaum noch scoren, so dass sie das Momentum, das aufgrund der Aufholjagd eigentlich auf ihrer Seite zu sein schien, nicht nutzen. Für Passau spielten: Mayer 22, Köplin 12, Gentner 12, Schütze 11, Taubmann 8, Kumpf 4, Busher 4, Ahmetovic 3, Wiesner P. 2, Moschek D. 2, Dupper

HSB Landsberg gegen SB München

Im Sonntagsspiel der Regionalliga II zwischen den Heimerer Schulen Basket und dem Sportbund München gehen die Punkte an den Gast von der Isar. Zwei starke Viertel reichen den Lechstädtern nicht. Mit 57:66 geht der Sieg an die Gäste.

Trotz des schönen Wetters und der ungewöhnlichen Zeit – Sonntag 17:00 Uhr - hatten sich doch zahlreiche Fans im Sportzentrum eingefunden. Und sie sollten ihr Kommen nicht bereuen. Die Gäste aus München mit ihrem Coach Sascha Kartchenkov waren auf Grund der Personalprobleme auf Landsberger Seite leicht favorisiert. Außer auf Bastian Zinder musste Landsbergs Coach Roman Gese, auch noch auf Lukas Klocker und Marc Oliver Siegwardt verzichten. Aber die Gastgeber starteten dennoch gleich optimal mit einem Dreier von Kapitän Michi Teichner und konnten auch im weiteren Verlauf durch Punkte von Chris Hoffmann und Magnus Sauter ihren Vorsprung auf 8:4 weiter ausbauen. Aber gegen Mitte des ersten Abschnitts nach einem Turnover der HSB – Truppe nutzten die Münchner diese kurze Schwächephase und zogen bis auf 10:15 davon.

Landsberger mit guter Defense

Die Münchner starteten mit einem Dreier ins zweite Viertel und bauten ihren Vorsprung auf nunmehr acht Punkte aus. Aber die Heimerer Truppe kämpfte sich wieder heran. Sechs Punkte in Folge durch Willi Dressler, Michi Teichner und Niklas Brakel und die Landsberger waren wieder dran und nach einem schönen Fastbreak war es plötzlich sogar nur noch ein Punkt. ( 19:20 ) München konnte sich noch einmal leicht befreien aber die letzten Punkte gelangen den Hausherren. Nach einem Dreier von Jonas Fiebich konnten die Gese-Schützlinge erstmals wieder in Führung gehen und mit dieser hauchdünnen Führung ging es dann auch in die Halbzeitpause. ( 24:23 )

Tolle Vorstellung der Heimerer Truppe.

Nach der Pause gab es die ersten Punkte zunächst für die Gäste aus der Landeshauptstadt, die routiniert ihre Stärken ausspielten und sich ein Fünfpunkte-Polster erspielen konnten. ( 29:34 ). Aber die Landsberger wurden deutlich besser und spielten nun auch ihre Stärken in der Defense aus. Nach einem Steal von Chris Hoffmann und dem anschließenden Fastbreak blies die HSB-Truppe zur Aufholjagd. Die Lechstädter legten einen 14:0 Lauf aufs Parkett. und boten stellenweise Basketball vom Feinsten. Lukas Dollinger zunächst noch mit einem Treffer von der Dreierlinie dann mit einem schönen Dunk, dazu ein begeistertes Publikum. Auch Landsbergs Aufbau – ob nun Magnus Sauter oder Krzystof Kaczmarek spielten eine klasse Partie. Die Gäste konnten zwar noch einmal auf 45:39 verkürzen aber die letzten Punkte gehörten den Lechstädtern, die durch Lorenz Schwinghammer auf 48:39 erhöhten.

In der Crunchtime versagen die Nerven.

Die Hausherren mit dem besseren Start: Zunächst trifft Lorenz Schwinghammer zum 50:39, dann Jonas Fiebich zum 53:41. Landsberg nach einer Minute im Schlussabschnitt mit zwölf Punkten in Front. Doch plötzlich ein Bruch im Landsberger Spiel. Ganze sechs Minuten gelingt den Hausherren kein einziger Korberfolg und die Münchner konnten nun ihrerseits nach einem 13:0 Lauf erstmals wieder mit 55:57 die Führung übernehmen. Im Gegenzug der Ausgleich durch Landsbergs Kapitän Michi Teichner. Aber in der Crunchtime hatten die Münchner das bessere Ende für sich. Zu viele überhastete Ballverluste sowie die bessere Freiwurfquote auf Münchner Seite machten den Unterschied. Trotz dieser Niederlage betrieben die Jungs von Coach Roman Gese Werbung für ihren Sport und hoffen, dass am kommenden Samstag dem 18.03. zum vorletzten Heimspiel viele Fans den Weg ins Sportzentrum finden.

Landsberg: Teichner 10, Hoffmann 9

München: Sauer 21, Jurakic 15

GRÖBENZELL - OSB HELLENEN

11 Spieler von Gröbenzell kamen heute in der Ballsporthalle der Wildmoostraße 36 zum Einsatz. Das OSB Hellenen Roster bestand aus 9 Spielern insgesamt und im Warmup merkte man schnell, dass die Bretter der Slama-Jama-Halle ganz anders funktionieren wie man es sonst so kennt. So warfen die Hellenen-Jungs Ihre Freiwürfe sehr stark ans Brett und der Ball fand hochprozentig sein Ziel. Das Spiel war super spannend, denn Gröbenzell kämpfte von der ersten Minute an sehr lobenswert und ließ in keinem Moment locker. Das junge Team aus Gröbenzell schaffte es tatsächlich, durch Man-2-Man Verteidigung, permament am Score dicht dran zu bleiben und teilweise verwandelten die Hausherren schöne Kombinationen und einfache Punkte. Das erste Viertel endete mit einem 20-23 zu Gunsten der Hellenen. Genau so ging es gleich weiter im zweiten Viertel und durch eine sehr solide Leistung von Michael Finger, konnte Gröbenzell sogar mit einer drei Punkte Führung in die Halbzeit gehen. Das Spiel erinnerte sehr stark an das Spiel in Ingolstadt, bei dem die Hellenen sich nicht ins Zeug legten und vom Gegner überrollt wurden. Mit einem 46-43 begab man sich in die Umkleidekabine zum Teamgespräch.

Zurück aus der Umkleide probierte man taktische Veränderungen und experimentierte einwenig mit der Rotation, bis Finger durch viele Treffer die er solide tätigte, das Score mittlerweile auf 69-55 (28. Min) mit einem 14 Punkte Abstand heranwuchs. Ein weiteres Timeout von Coach Dimitrios Linardou, erneute taktische Veränderungen brachte jedoch endlich Wirkung und durch einen kleinen Run und zwei schnellen Dreiern von Shooting Guard Zlatko Kozica, schafften die OSB Jungs den Abstand in weniger als 2 Minuten auf 69-66 zu kürzen. Das 3. Viertel wurde somit mit 23-23 abgeschlossen, wobei der Stand eindeutig darauf hindeutet, dass eben eher wenig Defense gespielt wird und der Fokus beider Mannschaften in der Offensive lag. Für die ca 40 Zuschauer war es sehr spektakulär und sehr spannend.

Im letzten Viertel überholte man Gröbenzell dann in der 32. Minute auf 69-70. Ab dem Zeitpunkt und bis zur 35. Minute fand ein Schlagabtausch statt und das Score weiterhin auf unentschieden mit 78-78 (35. Min). Mittlerweile waren die Hellenen Jungs heiß gelaufen und in Kombination von Raphael Miksch, Christian Hustert, Tommy Nibler und Giannis Vasileiadis lief es recht gut in der Man2Man Verteidigung, so dass Gröbenzell zahlreiche Fehler produzierte, die dann knall hart bestraft wurden. Somit regulierte man den Spielstand in der 37. Minute auf 80-86. Daraufhin kam jedoch eine weitere Überraschung von Gröbenzell, in der 39. Minute erzielte Toni Svoboda einen wichtigen Dreier von der Baseline und gab den Slama-Jama Jungs nochmal die Chance das Spiel zu drehen. Noch eine Minute und 14 Sekunden Spielzeit, Coach Linardou erneut ein Timeout beim Spielstand 83-86. Ballbesitz Hellenen. Ein guter Einwurf, und ein starker Hustert mit einmaliger Leistung in der letzten Spielminute (6 Punkte durch 2 Steals und ein Offensivrebound, 2/2 Freiwürfe) beendete das Spiel mit einem finalen Score von 83-93, nachdem Vasileiadis nur einen Freiwurf verwandeln konnte.

MÜNCHEN BASKET mit Sieg bei den Green Devils

muenchen basket 2015Am späten Samstagabend begaben sich 8 wackere Kämpfer auf den Weg ins Spargelland. Ja, 8 Spieler waren übrig an diesem Spieltag. Krankheiten, Prüfungen und Urlaube dezimierten den Kader. Aber die acht Wackeren stellten sich den Teufeln.

In einer hitzigen und gut gefüllten Halle entwickelte sich gleich in den ersten Minuten ein Spiel auf kämpferischen Niveau. Eine schnelle Führung der Münchner konterten die Devils durch ihre erfahrenen Spieler Ludwig und Ritzer zum Stand von 17 zu 12 für Schrobenhausen.

Es wollte nicht viel gelingen. Die Würfe aus der Distanz verfehlten ihr Ziel und die daraus resultierenden Abpraller landeten nicht in den Händen der MÜNCHEN BASKET.

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spiel lange offen gehalten

Bis ins dritte Viertel hinein schien die große Sensation möglich, dann allerdings zog der Favorit uneinholbar davon. Während München Basket nach dem 76:62-Auswärtssieg im Aufstiegsrennen bleibt, stecken die Green Devils weiterhin tief im Abstiegskampf.

Die Vorgabe von Green-Devils-Coach Andreas Bernitt für die schier unlösbare Aufgabe gegen den Tabellenzweiten war klar: Den jungen Talenten im Kader so viel Spielpraxis wie möglich bieten. Und dieser Plan funktionierte zunächst auch hervorragend: Vor allem der 18-jährige Timothy Spatschek überzeugte mit einer tollen ersten Hälfte. In mehreren Phasen der Partie stand eine Schrobenhausener Mannschaft auf dem Feld, deren Durchschnittsalter nicht höher als 20 Jahre war.

Trotzdem bastelten die Green Devils zunächst, dank einer guten Leistung und dank der Unterstützung des Publikums, an einer Sensation. Das erste Viertel gewannen die Gastgeber mit 17:12, zur Halbzeit stand es 30:30 und auch im dritten Abschnitt lagen die Schrobenhausener noch mit 40:39 in Führung. Ab diesem Moment aber kippte das Spiel durch einen 10-0-Lauf der Münchner, die sich zum Ende des Abschnitts endgültig abgesetzt hatten (57:47). Vor allem die körperliche Präsenz unter den Körben war dafür ausschlaggebend. Während die Green Devils meist nur eine Chance auf einen Korberfolg bekamen, sicherten sich die Gäste durch zahlreiche Offensivrebounds immer wieder mehrere Möglichkeiten. Am Ende stand die zehnte Green-Devils-Niederlage in Folge, allerdings eine, bei der sich das junge Team im Vergleich zum vorangegangenen Heimspiel gegen Landsberg hervorragend verkaufte.

Am kommenden Samstag (20 Uhr) treten die Schrobenhausener zum Derby bei den Schanzer Baskets an, die beim 82:75 in Freising ihr erstes Saisonspiel gewannen. München Basket empfängt im Fernduell um Platz eins die MIL Baskets.

Beste Werfer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (20), Timothy Spatschek (19) und Sebastian Ritzer (5).

München Basket: Thomas Gebbeken (22), Felix Daniel Schuck und Nicolas Calvin Schwartz (beide 11).

DJK gewinnt gewinnt Heimspiel gegen gröbenzell

Die Jungs vom DJK gewinnen ihr Heimspiel gegen die Slama Jama Gröbenzell verdient mit 79 zu 68.

Dabei fehlten auf Seiten des DJK mit Oliver Russ und Sebastian Fiss nicht nur zwei enorm wichtige Big Men, sondern mit Jan Tomaschky auch noch der verlässlichste Dreipunkt-Werfer sowie mit Julius Dillmann der Energizer von der Bank.

Zu Beginn des Spiels war davon allerdings wenig zu sehen: Die Frösche legten richtig gut los, provozierten durch starke Defense sehr viele Turnover der Slama Jamma und schafften so viele leichte Punkte im Fast Break. Die gesamte erste Fünf spielte flüssig zusammen und es ergaben sich einige tolle Spielzüge. Gröbenzell kam mit der aggressiven Defense der Hausherren schlicht nicht zurecht und lief so schnell einem 10 Punkte Rückstand hinterher.

Doch wie das häufig so ist, wogen sich die Frösche zu schnell in Sicherheit und verloren nicht nur die Intensität in der Defense, sondern fingen auch vorne an nicht mehr effektiv miteinander zu spielen, sondern verstrickten sich in zu viele Einzelaktionen.

Gröbenzell wurde stärker und konnte das zweite Viertel ausgeglichen gestalten. So ging es mit einem 43 zu 33 in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich dasselbe Bild. Bei den Fröschen lief es immer gut, wenn der Ball gepasst wurde und alle Spieler in die Aktionen involviert waren. So schafften sie es immer wieder den am heutigen Tag herausragenden Philipp Sauer freizuspielen und dieser dankte es mit einem Dreier nach dem nächsten. Zu oft wurde aber von diesem Gameplan abgewichen und sich in Einzelaktionen verstrickt, sodass der Vorsprung nicht größer wurde.

Ganz im Gegenteil: Gröbenzell fand nun auch seinen Touch von Draußen und kam zu Beginn des vierten Viertels durch einige erfolgreiche 3 Punktwürfe bis auf zwei Zähler heran. Plötzlich war es ein knappes Spiel auf Augenhöhe. Am Ende setzen sich dann allerdings die Frösche doch recht deutlich mit 79 zu 68 durch, da sie schlicht über mehr individuelle Klasse verfügten und mit Phillip Sauer einen Go to Guy in den Reihen wussten, der in den entscheidenden Momenten die richtige Antwort parat hatte. 

Gäste aus Ingolstadt schaffen 1. Saisonsieg gegen schwache Freisinger

Gute Defense, kämpfen um jeden Rebound, auch Schwächephasen überwinden, Schnellangriffe spielen - und dann verdient gewinnen: Genau das hatten sich die Freisinger zum Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Ingolstadt vorgenommen. Aber es waren die Gäste, die genau dies umsetzten und somit den ersten Saisonsieg einfahren konnten. Während die Freisinger eine wirklich sehr schwache Partie abliefern, mussten sie den Ingolstädtern Respekt zollen: Die Gäste aus der Audistadt wollten an diesem Tag den Sieg einfach viel mehr als die Domstädter.

Es war bereits früh im Spiel zu erkennen, dass bei den Hausherren irgendwie der Wurm drin war. Jeder Korb musste hart erarbeitet werden, und das auch meist aus der Distanz. Ingolstadt hingegen suchte immer wieder den direkten Weg zum Korb und traf dann auch nach den Kicks auf die Dreierlinie von außen sicher. So konnte Ingolstadt ab Minute 1 einen Vorsprung erarbeiten und diesen durch gute Defense bis ins letzte Viertel aufrecht erhalten (11:14 / 31:39 / 51:57).

Als ca. 7 min. vor Schluss ein wenig die Puste ausging, schien es so, als könnte Freising das Spiel drehen. Ihre Defense wurde stärker, und Johannes Weber drehte zu dieser Phase so richtig auf und traf aus allen Lagen. Gerade in diesern Minuten jedoch nutzen die Gäste 3 Unaufmerksamkeiten der Freisinger für Schnellangriffe und konnte die Hoffnungen der Freisinger schnell im Keim ersticken. Die Gastgeber versuchten es im Anschluss verzweifelt aus der Distanz, konnte aber an die gute Quote von Weber nicht mehr anschließen und verlor dann verdient mit 75:82 Punkten vor knapp 100 enttäuschten Freisinger Fans.

Nun geht es am kommenden Wochenende nach Passau für die Freisinger, wo man erneut unter Druck steht... 

Dritter Spurs-Sieg in Folge

Gegen Landsberg machen die 1865-Basketballer auch den nächsten Ausfall wett und kämpfen die HSB mit 84:76 (44:47) nieder. Es ist der dritte Sieg in Folge.

In der 15. Spielminute sehen die Zuschauer das Highlight der Saison: Manu Prediger bekommt auf der rechten Angriffsseite den Ball, lässt seinen Verteidiger stehen und macht sich, von zwei Landsbergern verfolgt, auf den Weg zum Korb. Sekundenbruchteile später reißt der sprunggewaltige junge 65er auch den letzten Zuschauer von seinem Sitz, als er in NBA-Manier auf den Korb zufliegt und das Spielgerät aus großer Höhe donnernd in die Reuse stopft – hart gefoult von den beiden heranstürmenden Landsbergern. Prediger hält sich am Ring fest, „pendelt“ aus und landet sanft wie eine Feder. Eine Gänsehaut-Aktion. Danach verwandelt er trotz des emotionalen Saisonhöhepunkts auch noch kühl seinen Bonus-Freiwurf.

Prediger war Dachaus Bester in einer ersten Halbzeit, in der sich der Hausherr schwer tat gegen Landsberg. Die Gäste trafen besonders in den zweiten zehn Minuten aus allen Lagen und führten deshalb zur Pause 47:43.Doch 1865-Coach Werner Mühling wusste, dass die Gäste das nicht durchhalten würden. Er beschwor sein Team in der Kabinenansprache, bloß keinen Deut nachzulassen, „weil die in der zweiten Hälfte nicht mehr so gut treffen werden“.


Fünf Spielminuten später glichen die Dachauer tatsächlich aus und gingen ihrerseits in Führung. Der Held der ersten Halbzeit wurde indes zum Pechvogel: Manu Prediger knickte um und zog sich eine Sprunggelenksverletzung zu – der nächste Ausfall bei den Spurs.
In einem Spiel, das längst zum offenem Schlagabtausch mit offenen Visieren, sprich: Abwehrreihen, geworden war, lief aber nun ein anderer 65er heiß: Sebastian Hufgard. Ein ums andere Mal traf der beste Halbdistanzwerfer der Dachauer. Die Gäste fanden überhaupt kein Mittel gegen den 34-jährigen Kapitän der Spurs.


Die setzten sich ab (72:65/35.), doch der Tabellenfünfte gab nicht so schnell auf. Angetrieben vom starken Jonas Fiebich (20 Punkte) verkürzte Landsberg noch einmal auf 73:74 (38.). Bei den 65ern standen noch dazu inzwischen mit Hufgard, Widmann, Pieciak und Firek gleich vier Spieler aufgrund von jeweils vier angesammelten Fouls vor dem Ausschluss. In den letzten 180 Sekunden gestattete die Spurs-Defensive trotz der Foulbelastung dem Gast nur noch einen Dreier und machte auch dank eines unter dem Korb erneut unwiderstehlichen Akin Arpac mit einem 10:3- Lauf den Sack zu. Spätestens jetzt war auch Manu Prediger trotz lädierten Knöchels wieder nach Feiern zumute.

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