Spielberichte

Freising gewinnt wichtiges Duell um Anschluss ans Mittelfeld gegen Schrobenhausen

Nach dem sehr wichtigen Sieg in Gröbenzell in der Vorwoche stand für Freising das nächste kritische Spiel gegen einen direkten Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel an: Schrobenhausen zeigte sich auch als der erwartet schwere Gegner - v.a. in der ersten Halbzeit.

In jenem Spielabschnitt legten die Gäste aus dem Münchner Norden los wie die Feuerwehr, hauptsächlich aus der Distanz konnten sie die Freisinger bereits früh unter Druck setzen. Die Gastgeber wahrten zu großen Abstand zum Gegenspieler in der Verteidigung oder foulten oft erst unter dem Korb. Schrobenhausens Scorer verwandelten ihre Freiwürfe stets sicher und konnten so bis zu Halbzeit gar 46 Punkte machen. Freising jedoch konnte nach den Anfangsschwierigkeiten in Viertel 1 im 2. Abschnitt seinerseits die Offensive verbessern und zur Halbzeit auf 2 Punkte herankommen.

Aus der Pause kommend hatten sich die Hausherren einiges vorgenommen, v.a. aus Defensiv-Sicht. Und die verbesserte Intensität machte sich dann auch bemerkbar: Sie hielten die Gäste in Halbzeit 2 auf gerade einmal 26 Punkte. Dass das Spiel trotzdem bis zur letzten Minute spannend blieb, lag hauptsächlich an den starken Fastbreaks von Schrobenhausen, welche des Öfteren durch Abspielfehler der Freisinger begünstigt wurde. Trotzdem trafen die Freisinger in der 2. Halbzeit einfach besser und konnten den Defensivrebound kontrollieren, während die Gäste v.a. in den letzten Minuten Schwächen an der Freiwurflinie zeigten. Freising blieb nervenstark und konnte so den geringen Vorsprung von 78:71 „nach Hause“ bringen. 

Zuschauer: ca. 140

Scorer:
Freising: Hellmich (15/2), Dedic (14), Weber (10)
Schrobenhausen: Ludwig (16), Spatschek (13/3), Grille (12/2)

Spurs fallen zurück

Einen Spieltag lang waren die Dachau Spurs Tabellenführer der 2. Regionalliga Süd. Doch der Wunsch von Trainer Werner Mühling, auf dem Platz an der Sonne in die Weihnachtspause zu gehen, hat sich nicht erfüllt: Die 1865-Basketballer verloren stark ersatzgeschwächt am Samstagabend mit 74:81 (40:49) beim TSV 1862 Passau – und fielen damit auf den dritten Tabellenplatz zurück.


„Wir haben unsere Ausfälle nicht wettmachen können und haben uns leider erst mal von ganz oben verabschiedet“, resümierte ein enttäuschte Werner Mühling. Dabei waren die Dachauer zunächst schnell in die Partie gekommen, hatten nach dem ersten Viertel sogar 23:21 geführt. Doch die White Wolves erwischten ein nahezu perfektes zweites Viertel, „in dem sie einfach in der Offensive alles getroffen haben“, seufzte Mühling. Derweil konnten die Spurs weder im Angriff noch in der Verteidigung an die ersten zehn Spielminuten anknüpfen und verloren bis zur Halbzeitpause ordentlich an Boden (40:49).


Das dritte Viertel holten sich dann wieder die Gäste, allerdings „nicht unbedingt, weil wir uns so gewaltig gesteigert hätten, sondern eher, weil die Passauer etwas von ihrer Treffsicherheit einbüßten“, sagte Mühling. Zu viel an diesem Abend blieb auf Dachauer Seite Stückwerk. „Unter dem Korb fehlte Johannes Schwarz schon sehr“, fand der 1865-Coach. Denn der lange Thomas Pethran holte bei den Wolves reichlich Offensivrebounds und verschaffte seinem Team zweite, ja dritte Wurfchancen.


Mit Thomas Pieciak fehlte die ordnende Hand im Aufbau, auch das war ein Manko. Mit nur einer Trainingseinheit mit der Mannschaft meldete sich Karol Firek zwar wieder einsatzbereit, ihm war in Passau aber die mehrwöchige Verletzungspause deutlich anzumerken.

"Wundertüte" passau schlägt Tabellenführer Dachau

passauAm Samstag, den 17.12.2016 konnten die White Wolves Passau in heimischer Halle in der 2. Basketball Regionalliga den Tabellenführer aus Dachau mit 81:74 besiegen, wobei beide Teams ein wenig ersatzgeschwächt antreten mussten.

Der US-Boy der Dachauer, Mathew Willis, legte zu Beginn gleich furios mit 10 Punkten am Stück los, allerdings hielten die Wölfe gut dagegen und konnten in der 6. Minute mit 15:14 in Führung gehen. Am Viertelende punkteten die Dachauer mehrmals am Brett aber die Wölfe trafen weiter aus der Distanz, weil man durch starkes Teamspiel immer wieder den freien Mann fand und damit gute Wurfpositionen kreierte. So stand nach dem 1. Viertel ein knappes 21:23 für Dachau auf der Anzeigetafel. Im zweiten Viertel meldete die Passauer Defense den US-Profi aus Dachau vollständig ab, während die Hausherren weiterhin eine gute Balance zwischen Anspielen ans Brett und Würfen aus der Distanz fanden. Folge war ein starkes zweites Viertel und eine 49:40 Führung zur Pause für die Niederbayern. Nach dem Wechsel stellte Dachau auf Zonenverteidigung um. Dies brachte aber nur kurz den Offensiv-Motor der Passauer ins Stocken. Nach einer kleinen taktischen Umstellung scorten die Passauer Center immer wieder zuverlässig am Brett, so dass die Gäste wieder auf Manndeckung umstellten. Ergebnis am Ende des dritten Viertels: 63:58 für Passau. Der Beginn des letzten Viertels war durch Kampf auf beiden Seiten geprägt. Während die Hausherren 5 Minuten keine Punkte der Gäste zuließen, scorten sie selbst wenigstens ab und an und bauten so zur Viertelmitte ihre Führung auf 68:58 aus.

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OSB Hellenen gewinnen Hinrundenabschluss gegen Milbertshofen

Zum letzten Spiel des Jahres empfing der OSB Hellenen München zum Stadtderby die Milbertshofen Baskets in der Halle an der Riesstraße. Beide Teams spielen nur wenige Kilometer entfernt, und die Milben konnten diese Saison bereits mit starken Siegen , zB gegen den bisherigen Tabellenführer Dachau, überraschen. Hellenen ging vor allem auf den großen Positionen geschwächt ins Spiel, in Idler, Paisley und Alen Kozica fehlten gleich drei Big Men. Auf Seiten der Gäste fehlte mit Barka ein wichtiger Flügelspieler.

Gleich zu Beginn wurde der Aufsteiger vor 200 lautstarken Fans seiner Favoritenrolle gerecht. Mit agressiver Defense und gutem Teamplay konnte in den ersten 10 Minuten direkt auf 23:8 davongezogen werden. Simon und Tsoraklidis überzeugten mit guten Quoten von außen, Schmidbauer dominierte mit 2 krachenden Dunks unter dem Korb.

Das 2. Viertel konnten die Milben nun ausgeglichen gestalten. Vor allem Hillebrecht setzte sich wiederholt unter dem Korb durch und schloss auf mit Foul erfolgreich ab. Trotzdem konnte OSB den Vorsprung ständig bei über 10 Punkten Abstand halten. Zur Halbzeit stand eine souveräne 42:28 Führung, die jedoch noch keine Vorentscheidung bedeutete.

Auch das 3. Viertel war ein Spiegelbild des 2. Nun gelangen auch Zlatko Kozica immer wieder wichtige 3er, die den Vorsprung permanent im zweistelligen Bereich halteten und Milbertshofen so offensiv immer unter Druck setzten. Mit 59:44 ging es ins letzte Viertel.

Relativ schnell wurde den Mil Baskets im Schlussabschnitt klar, dass heute bei den Hellenen nix zu holen sein würde. So blieben die letzten 10 Minuten ohne nenneswürdige Wendungen und das Heimteam konnte einen wichtigen 80:62 Sieg feiern.

Durch die Dachauer Niederlage in Passau steht der Aufsteiger OSB Hellenen nun zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte auf dem 1. Platz der 2. Regionalliga. In der Rückrunde wird ein spannender Dreikampf zwischen den Dachau Spurs, München Basket und OSB Hellenen München um die Meisterschaft erwartet. Nach einer kurzen Pause geht es am 8.1.2017 im Bayernpokal in Wolnzach für die Jungs von Coach Dimi weiter.

SLAMA jama Gröbenzell unterliegt ....

groebenzell 1... Freising nach einer desolaten zweiten Halbzeit und steckt nun mitten drin im Abstiegskampf!

Viel hatte man sich vorgenommen für dieses Spiel und so wollte man insbesondere Defensiv den Freisingern heute keine Zentimeter Platz auf dem Spielfeld lassen. In den ersten 4 Minuten gelang dies zunächst auch recht gut. So lag man mit 11-5 in Führung und ließ dabei die Freisinger nur 1x aus dem Spiel heraus zum Punkt kommen. In den Folgeminuten nahm die Intensität in der Defensive ab, doch durch eine immer wieder gut rausgespielte Offence konnte man sich bis auf 20-11 zum Viertelende absetzen.

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MÜNCHEN BASKET mit Niederlage gegen die Pasinger Frösche

muenchen basket 2015Am letzten Sonntagabend war es soweit. Gegen die clever und intensiv agierenden Frösche setzte es eine knappe aber verdiente Niederlage. Von Beginn an zeichnete sich ein enges Spiel ab. Schafften es doch die Gäste von der Dachauer Straße nicht dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken.

Ohne die kranken oder verhinderten Guards Pikl und Schwarz fehlte den MÜNCHEN BASKET mitunter die ordnende Hand. In den ersten Spielminuten fanden die Jungs von Coach Andy Sippach immer wieder die Lücken in der Verteidigung der Gastgeber und erarbeiteten sich einen 18 zu 10 Vorsprung. Aber bereits hier merkte man die fehlende Treffsicherheit und Reaktionsschnelligkeit in ihren Entscheidungen.

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Gute Leistung, zu starker Gegner

Sensation verpasst! Gegen das bärenstarke Team des OSB Hellenen München mussten die Schrobenhausen Green Devils am Ende die verdiente 77:92-Heimniederlage akzeptieren.

Es hätte schon vieles zusammenpassen müssen, damit die abstiegsbedrohten Green Devils gegen den Aufstiegsaspiranten eine Chance auf ihren dritten Heimsieg in dieser Saison haben. Und der Beginn machte dem stimmungsvollen Schrobenhausener Publikum durchaus Hoffnung: Lukas Edler (zum 3:0) und Claus-Jürgen Ludwig (zum 6:2) sorgten mit ihren erfolgreichen Dreiern dafür, dass die Gastgeber sofort im Spiel waren. Immer dann, wenn es den Green Devils gelang, das Spiel schnell zu machen, konnten sie ihrem früh foulbelasteten Gegner weiterhin das Leben schwer machen. Doch da sich auch die stark besetzten Münchner immer besser zurechtfanden, entwickelte sich ein sehr ansehnliches erstes Viertel, das der Favorit schließlich mit 26:23 gewann.

Auch im zweiten Abschnitt ließ sich der ersatzgeschwächte Außenseiter zunächst nicht abschütteln, hielt den Rückstand konstant zwischen sechs und acht Punkten, ehe die Münchner zur Halbzeit bis auf elf Zähler davonzogen (35:46). Im dritten Viertel bewegte sich der Vorsprung der Hellenen zunächst im Zehn-Punkte-Bereich, bis sie sich in dieser Phase entscheidend absetzten (52:70). Den zwischenzeitlichen Abstand von über 20 Punkten (56:78) korrigierten die Green Devils noch, da ihr Gegner ein wenig die Zügel schleifen ließ und sie selbst tolle Moral zeigten. Kapitän Sebastian Ritzer verwandelte mit der Schlusssirene einen Dreier zum 77:92.

Bei den Green Devils überzeugte neben den routinierten Akteuren vor allem das erst 17-jährige Nachwuchstalent Lukas Bäumel mit einigen guten Aktionen unter dem Korb und einer Top-Freiwurfquote. Am Samstag (18.30 Uhr) geht es für die Schrobenhausener zum Abstiegsduell nach Freising. Der neue Tabellenzweite empfängt ebenfalls am Samstag die MIL Baskets (19.45 Uhr).

Topscorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (24 Punkte), Sebastian Ritzer (19) und Lukas Bäumel (18).

OSB Hellenen München: Michael Schmidbauer (21), Thomas Nibler (18) und Ioannis Vasileiadis (16).

HSB Landsberg gegen Leitershofen Stadtbergen

landsbergAm Ende lief den Landsberger Basketballern einfach die Zeit davon: Mit 54:58 musste sich das Team Heimerer Schulen der BG Leitershofen/Stadtbergen im letzten Heimspiel in diesem Jahr geschlagen geben. Vor dem letzten Viertel lagen die Landsberger noch 14 Punkte zurück, beinahe wäre der Ausgleich noch gelungen, doch in den letzten Sekunden behielten die Gäste die Nerven und nahmen die Punkte mit auf den Nachhauseweg.

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MIL Baskets gewinnen wichtige Partie gegen White Wolves Passau

Einfach überragend: Am 10. Spieltag zeigen die MIL Baskets in der 2. Regionalliga ihre bisher beste Saisonleistung und besiegen vor rund 100 begeisterten Zuschauer die White Wolves Passau deutlich mit 86:62. Obwohl Coach Zupcic mit Verweyen B. und Barka T. zwei Leistungsträger fehlten und noch fünf weitere Spieler nicht zur Verfügung standen, zeigten die MIL Baskets am Samstag gegen Passau ein sehr starkes Spiel. Wille, Kampfgeist und Aggressivität waren von Anfang an da. Karl. F. scorte mit zwei schönen Bewegungen zum Korb die ersten vier Punkte und leitete damit ein wahres Feuerwerk ein. Hinten stand die Defense wie eine Mauer, der Gast scorte meistens nur von der Freiwurflinie. Im Angriff spielten Syrrakos, Martinoni undHreczuch die Plays aus und punkteten dadurch sehr zuverlässig. So ging das erste Viertel verdient mit 21:9 an unser Team. Im zweiten Viertel kam Passau besser ins Spiel. Über Schütze gelang den Gästen einige sehenswerte Aktionen. Bei den MIL Baskets zeigte sich dagegen das gute Teamplay. Allein im zweiten Viertel konnten mit Hillebrecht, Naeger und co. gleich sechs Spieler punkten.. Das ausgeglichene zweite Viertel endete 19:17 und damit gingen unsere Jungs mit 40:26 in die Halbzeitpause. Teamplay als Schlüssel zum Erfolg Das Team nahm sich nun vor, im dritten Viertel das Spiel zu entscheiden. Die Gäste sollten nicht die Möglichkeit bekommen, die Partie nochmal spannend zu machen. Und mit überragenden Willen und starken Moves führten Naeger und Hillebrecht unser Team zu einem schnellen 10:2-Run. Passau stellte daraufhin auf eine 3:2-Zone um, womit die MIL Baskets für kurze Zeit Probleme bekamen. Gleichzeitig lief mit Mayer ein Spieler der Gäste richtig heiß und erzielte 13 Punkte in Folge, neun davon von der Freiwurflinie. Im Angriff allerdings lief es dann aber auch bei unserem Team wieder, so dass auch dieses Viertel mit 27:20 gewonnen werden konnte und man mit einem hohen Vorsprung (67:46) in die letzten zehn Minuten ging. In vierten Viertel ging bei den Gästen vor allem viel über Thomas Pethran, dem jüngeren Bruder von unserem Oli Pethran.. Mit einigen schönen Aktion erzielte er sieben Punkte am Brett. Unser Team spielte jedoch perfekt zusammen, gleich sieben Spieler konnten sich im letzen Viertel in die Scorer-Liste eintragen. Passau kam nicht mehr heran und so entschieden unsere Jungs die Partie vollkommen verdient mit 86:62 für sich. Für die MIL Baskets spielten: Cantero Boy (2), Gerber (10), Heller (8), Hreczuch (8), Hillebrand (18), Karl (10), Martinoni (8), Naeger (13), Pethran (3), Syrrakos (6). Für die Gäste aus Pasau spielten. Ahmetovic (0), Busher (1), Gentner ( 5), Herbert(2), Köplin ( 5), Mayer (18), Moschek (4), Pehtran (15), Schütze (6), Taubmann (4) und Wiesern (2)

Pasinger Frösche schlagen den Tabellenführer München Basket

Zum Lokalderby am 10 Spieltag der Regio 2 Süd traten die München Baskets beim DJK Sportbund München an.

Nach den Niederlagen der Gastgeber an den letzten zwei Spieltagen gegen Landsberg und Leitershofen, waren die Gäste auch durchaus favorisiert, wurden ihrer Stellung in der Tabelle aber nicht gerecht. Endresultat war 65:61 für die Gastgeber.

In den ersten zehn Minuten taten sich beide Teams recht schwer überhaupt Punkte zu erzielen. Viele Würfe gingen daneben, aber die Baskets konnten dann doch noch einige freie Mitteldistanzwürfe klar verwerten und gingen verdient in Führung. Wirklich sicher wirkte die Offense der Baskets dabei aber nicht.

Im weiteren Verlauf bis zur Halbzeit konnten die Frösche ihre Aktionen im Angriff etwas geduldiger vortragen und besser abschließen. Sowohl unter dem Korb als auch aus der Halbdistanz konnte der Rückstand bis auf einen Punkt fast egalisiert werden. Zudem griff die Verteidigung etwas besser durch als zuvor und sicherte sich deutlich mehr Rebounds. Trotzdem: Viele Würfe auf beiden Seiten verfehlten das Ziel und für die Pasinger war der Korb bei den Freiwürfen wie zugenagelt (11:3 bis zur Halbzeit !)

Im dritten Viertel war klar, dass der Tabellenführer an diesem Tag durchaus schlagbar war und die Führung wurde heiß umkämpft. Es gelang den Pasingern allerdings nicht, an den Baskets vorbei zu kommen. Ein ums andere Mal konnten die Gäste die Führung knapp aber erfolgreich behaupten. Die Freiwurfquote der Pasinger verbesserte sich nicht und trug einiges dazu bei, dass dem so war.

Im Schlussabschnitt entbrannte nochmal der Kampfeswille bei den Hausherren und es wurde, sowohl aus dem Feld als auch an von der Linie, wesentlich besser und entschlossener agiert als in den drei Vierteln zuvor.

Der unermüdliche Sam Scheurich konnte seine zwei Dreier aus großer Distanz verwerten und unter dem Korb wurde in der Verteidigung von der langen Garde Jurakic, Rohwer und Russ aufgeräumt. Jurakic konnte ebenfalls noch sehr wichtige Punkte erzielen. Die mittlerweile knappe Führung der Hausherren, die nie größer als fünf Punkte war, wurde über die Zeit gebracht und so kam es schlussendlich zum knappen aber verdienten Sieg der Frösche über die Baskets.

Insgesamt ein echter Teamerfolg der Hausherren, die es verstanden, in den letzten Minuten der Partie ihre Chancen effektiv zu nutzen.

Historischer Erfolg der Spurs

Ein Regionalliga-Spiel mit über 60 Punkten Unterschied gewonnen zu haben, daran konnten sich selbst die älteren Fans in der Jahnhalle nicht erinnern. Mit dem 114:53 (64:35)-Sieg über die Schanzer Baskets aus Ingolstadt dürften die Basketballer des TSV 1865 Dachau einen neuen Rekord aufgestellt haben.
Der einzige Aufreger an einem höchst unterhaltsamen Basketball-Abend in der Jahnhalle passierte rund zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit. Ingolstadts Bester, Aufbauspieler Martin Luther Teboh, ließ sich nach einem bis dahin total einseitigen Spielverlauf zu einem Frustfoul an seinem Dachauer Pendant Thomas Pieciak hinreißen. Nach dem Schiedsrichterpfiff kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Pieciak und Teboh, die mit einer Disqualifikation von Ingolstadts bis dato bestem Spieler endete.
Die Spurs rollten indes über die noch sieglosen Schanzer Baskets hinweg, die sich - mit und ohne Teboh - als Abstiegskandidat präsentierten. Was die Spurs auch versuchten, an diesem Abend gelang alles. Von Ingolstadt kam wenig Gegenwehr. Beim Stand von 64:35 war die Partie zur Halbzeitpause längst gelaufen.
„Was gut war, ist, dass wir auch in der zweiten Hälfte die Konzentration hochgehalten haben“, freute sich 65er-Coach Werner Mühling. Er erlebte, wie Überflieger Manu Prediger zweimal das Spielgerät spektakulär per Dunking in die Reuse stopfte und sich alle neun eingesetzten Spurs am munteren Scheibenschießen beteiligten. Da war die unschöne Szene kurz vor der Halbzeit fast schon wieder vergessen.
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