Spielberichte

slama jama gewinnt gegen den Tabellenletzten aus Ingolstadt und erhöht seine Rückrundenbilanz auf 4 Siege aus 4 Spielen!

groebenzell 1In einer von Offensivspiel geprägten Partie setzten sich die SLAMAS dank zwei starken Phasen im 2. und 3. Viertel am Ende deutlich und verdient mit 105:76 durch.

Während im 1. Viertel Ingolstadt gut dagegen halten konnte, was vor allem an der schwachen Defensive der Hausherren lag, konnte die Intensivität im 2. Viertel angehoben und so bis zur Halbzeit ein 18 Punkte Vorsprung erspielt werden.

Im dritten Viertel versuchten die Gäste es mit einer Zonenverteidigung, die durch 2 schnelle Dreier und einen Midrange-Jumper ausgehebelt und somit wieder "ad acta" gelegt wurde. Der Rest des Spiels war von Run&Gun Basketball geprägt, so dass sogar das letzte Viertel noch verloren wurde.

Auch wenn die Gröbenzeller nicht an ihre Leistungen aus den letzten Spielen anknüpfen konnten, schafften sie es einen souveränen Heimsieg zu holen und dabei auch das erste Mal die 100 Punkte Grenze zu knacken. Besonders die jungen Spieler haben dennoch in der Partie einiges an Erfahrungen sammeln können. So wurden Spielzeit und Scoring ausgeglichen verteilt und die Rookies mussten das letzte Viertel ohne die Erfahrung manch anderer Spieler bestreiten.

Nächste Woche geht es nach Dachau. Hier muss wieder insbesondere Defensiv ein anderes Auftreten an den Tag gelegt werden, möchte man wieder für eine Überraschung in der 2. Regionalliga Süd sorgen.

Regionalliga Herren gewinnen gegen Passau

muenchen basket 2015Wie bereits im Vorbericht erwähnt, entwickelte sich am späten Samstagabend das vorhergesehene kampfbetonte Spiel.  Passau, mit 12 Spielern angetreten, wollte sich nicht als Punktelieferant zur Verfügung stellen und kämpfte das ganze Spiel immer wieder um den Anschluss. Mit viel Herz und guter Bewegung abseits des Balles, stellten sie MÜNCHEN BASKET immer wieder vor Probleme.

Von Beginn an zeigten Felix Schuck und Co, dass sie die guten Eindrücke des Trainings in dieser Woche auch während eines Spiels auf das Parkett bringen wollten. Gute Ballbewegung über viele freie Stationen führte immer wieder zu leichten Körben von Stefan Arenz am Brett. Er wurde hervorragend ins Spiel gebracht. Im Gegenzug konnte Passau nur von der Freiwurflinie punkten. So stand es schnell 13 zu 5 für die Gastgeber, bevor zum Ende des Viertels die Gäste auch aus dem Feld punkten konnten. So ging es mit einem 20 zu 14 in das zweite Viertel.

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So leicht gab Landsberg diesmal den Ball nicht her

War der Korb für die Landsberger Basketballer beim vergangenen Heimspiel wie vernagelt, so war diesmal fast jeder Wurf ein Treffer: Schon im ersten Viertel baute sich das Team Heimerer Schulen gegen Jahn Freising einen Vorsprung auf, der dann zum sicheren – und hoch verdienten – 79:62-Heimsieg führte. Die Revanche für die Hinspiel-Niederlage ist damit geglückt. Im ersten Abschnitt wussten die Freisinger gar nicht, wie ihnen geschah – sie wurden von den Landsbergern förmlich überrannt. Egal wer, egal von welcher Position: Der Ball fand immer den Weg in den Korb. Mit 17:3 lagen die Gastgeber nach fünf Minuten schon vorne, selbst eine frühe Auszeit der Gäste hatte das Team von Roman Gese nicht aus dem Rhythmus bringen können. Erst in den letzten Minuten des ersten Viertels kamen die Freisinger etwas besser ins Spiel, aber das 29:17 nach zehn Minuten sprach Bände.

Eine ausgesprochen faire Geste von Niklas Brakel im zweiten Abschnitt hätte die Landsberger dann fast noch ein bisschen in Verlegenheit gebracht: Er verzichtete auf einen Einwurf und wies den Schiri darauf hin, dass dieser den Freisingern zustand. So kamen die Jahnler auf 25:29 heran, und nun blieb es etwas enger. Doch ehe es brenzlig wurde, hatten die Landsberger wieder die richtige Antwort parat – das 38:32 zur Pause sorgte in dem guten Spiel auch für die nötige Spannung.

In der zweiten Halbzeit bauten die Landsberger den Vorsprung erst mal wieder auf 10 Punkte aus, und dieser wurde auch gehalten. Aus einer sicheren Abwehr heraus gab es schöne Spielzüge im Angriff – den Gästen merkte man an, dass immer mehr Frust aufkam, da sie einfach kein probates Mittel gegen das Team von Roman Gese mehr fanden. Mit technischen Fouls machten sie sich selbst das Leben schwer – die Landsberger nutzten dies eiskalt aus und gingen mit einem 62:48-Vorsprung in die letzten zehn Spielminuten.

Auch hier blieben die Landsberger konzentriert, einzig die Freiwurf-Ausbeute war nicht mehr ganz so gut, ansonsten wäre der Sieg noch höher ausgefallen, aber mit dem deutlichen 79:62 kann die Mannschaft von Roman Gese auf jeden Fall gut leben. Ein Spiel, das Lust macht auf die nächste Heimpartie der Landsberger am 18. Februar, dann ist Milbertshofen im Sportzentrum zu Gast.

Landsberg: Fiebisch 21, Zinder 14, Brakel 14, Dollinger 14

Freising: Dedic 23, Kock 11, Hellmich 10

Pasinger Frösche halten sich gegen die Green Devils schadlos

Zum letzten Spiel des 15 Spieltages empfingen die Frösche das Team aus Schrobenhausen am Sonntagnachmittag in Pasing. 

Zu Beginn hatten beide Teams Probleme ins Spiel zu finden und schossen gleich einige Fahrkarten. Die Gäste verpassten es in dieser Phase in Führung zu gehen. Einge gut herausgespielte Steilangriffe konnten nicht verwertet werden.

Mit zunehmender Spieldauer schossen sich die Hausherren warm und konnten sich kurz vor der Pause leicht absetzen (35:29).

 

Nach der Pause wuchs Abstand zu den Gästen bis zur 26 Min leicht an (45:36), dann führten aber zuviele Fehler auf seiten der Hausherren dazu, dass die Grenn Devils innerhalb von 3 Minuten mit einem Punkt in Führung gingen (47:48 in der 27Min.). Bis zum Ende des Viertels konnten sich die Frösche aber wieder in Führung bringen mit neun Punkten Differenz.

Das letzte Viertel brachte keine nenenswerten Veränderungen und wurde von beiden Teams fair runtergespielt bis zum 83:73 Endstand.

Einen guten Tag bei den Fröschen hatten Igor Jurakic und der nun wieder voll genesene Philipp Sauer mit jeweils 20p ( Sauer noch mit 3 Dr.), Sam Scheurich (13P und 3 Dr) und Niklis Asante (10P).

Bei den Gästen waren Ludwig (21P), Bläumerl (15P) und Alanis Barrera (14P ) erfolgreich.

 

Spurs wachen zu spät auf

Im Schlussviertel kämpften sich die Spurs noch einmal heran und waren kurz davor, ein schon verloren geglaubtes Derby noch zu drehen. Am Ende reichte es nicht ganz, die Basketballer des TSV 1865 unterlagen den MIL Baskets in der Jahnhalle mit 80:83 (30:46).

Buchstäblich mit dem letzten Hemd waren die Dachau Spurs aufgelaufen. Neben dem langfristigen Rekonvaleszenten Steffen Haberland (Achillessehnenriss) mussten am Samstag auch Johannes Schwarz und Thomas Pieciak abwinken: Schwarz hatte sich gleich einige Finger der linken Hand im Training verdreht, eine Kapselverletzung. Und Pieciak schickte seinem Coach Werner Mühling eine Whatsapp, er habe sich die ganze Nacht übergeben müssen und sich wohl irgendwo einen Virus eingefangen. Daneben fehlte studienbedingt noch Tassilo Matthes. So mussten beispielsweise die angeschlagenen Aufbauspieler Karol Firek (Sprunggelenk) und Flo Widmann (Leiste) die Zähne zusammenbeißen. Doch zur Pause signalisierte auch Widmann seinem Trainer, dass es nicht mehr weitergehe.

Die Ausfälle machten sich vor allem in der Offensive der Spurs bemerkbar: Der Angriffsmotor stotterte gewaltig. Es lief wenig zusammen bei den Männern von der Jahnstraße, die sich gegen die lauffreudige Milbertshofener Verteidigung verzettelte. Stück für Stück setzten sich die Gäste so ab, und zur Halbzeitpause waren sie auf 46:30 enteilt – in der Kabine wurde Spurs-Coach Werner Mühling ungewohnt laut, forderte seine Truppe zu größerer Präzision und mehr Einsatz in Durchgang zwei auf.

Und die 1865er steigerten sich tatsächlich nach dem Seitenwechsel. Bis Mitte des dritten Viertels halbierten sie den Rückstand (42:50/24.). Die Baskets aus Milbertshofen zeigten sich zunächst unbeeindruckt und zog bis zur letzten Viertelpause scheinbar endgültig davon (67:48). Vor allem Ex-Spur Marco Hillebrecht setzte sich wie schon im Hinspiel immer wieder ins Szene.

Doch noch wollte sich die Spurs-Rumpftruppe nicht geschlagen geben. Angetrieben vom starken Rückkehrer Corni Glück, legten die Hausherren einen phänomenalen 15:0-Lauf hin. Sechs Minuten vor Schluss war die Partie tatsächlich wieder offen (63:67). Und sollte in der Folge offen bleiben. Mit einer Freiwurforgie behielt MIL am Ende aber die Nase knapp vorn. Den Gästen gelang in den letzten sieben Minuten zwar kein einziger Feldkorb mehr, dafür verwandelten sie elf von 17 Freiwürfen. Für die Spurs wäre trotz der Personalsituation mehr drin gewesen.

OSB HELLENEN vs BG Leitershofen/ Stadtbergen 2: spannendes spiel

Zu Besuch die junge Mannschaft aus Leitershofen in München bei den OSB Hellenen München. Schon beim Warm-Up konnte man sehen, dass beide Teams die Sache konzentriert angehen würden.

Die OSB Jungs starteten solide und endeten mit einem 5 Punkte Vorsprung. Sascha Simon scorte einen wichtigen Dreier und baute die Führung kurz auf 6 Punkte auf. Dann ein Freiwurf von BG Leitershofen und so konnte man mit 17-12 in die Viertelpause gehen. Bis hier hin hatte man das Gefühl, dass das Heim-Team alles im Griff hat.

Das zweite Viertel verlief ähnlich. Kapitän Tsoraklidis mit 2 Dreiern, Ralph Idler einen hinter her und dann noch Raphael Miksch ebenfalls erfolgreich von der Dreierlinie und direkt danach auch Tommygun. Man ging gelassen in die Halbzeitpause und einem Zischenergebnis von 42-34.

Am Anfang des dritten Viertels scorte Tommy Nibler erneut einen Dreier und einen Zweier hinter her, zwei Freiwürfe und der Zwischenstand 49-38. Die OSB Jungs hatten in der 23. Minute alles im Griff. Doch dann die Überraschung, denn BG Leitershofen ließ nicht nach und Tucker, der immer wieder seine Jungs ins Spiel bringen konnte sorgte für Lösungen. Kapitän Oertel der BG noch einen Dreier kurz vor Viertelpause und schon war das Spiel mit 54-52 komplett offen. Die 70 Zuschauer total in Extase und ein echt spannendes Spiel. Es folgte eine Ansage kurz vorm letzten Viertel seitens Coach Dimitrios Linardou und die OSB Jungs konzentrierten sich wieder und bauten Ihre Führung langsam aber sicher auf. Zlatko Kozica, Ralph Idler und Apostolis Diamantis führten hier wichtige Rollen, brachten das Team auf den richtigen Weg und so konnte man durch einen weiteren wichtigen Dreier von Kapitän Tsoraklidis auf 65-56 die Führung entsprechend gestalten. Die Luft war bei BG Leitershofen mittlerweile raus, die letzten 2 Minuten bringte auch ein Stop the clock nicht wirklich was und das Spiel endete mit 76-62.

Nächste Woche am 11.02.2017 ein super spannendes Heim-Spiel gegen München Basket.

MÜNCHEN BASKET Herren dominieren in IngolstadT

muenchen basket 2015Nach 2 Niederlagen in Folge, machten sich die Regionalliga Herren am späten Samstagabend auf den Weg nach Ingolstadt. Zu Gast bei den bis dato noch sieglosen Schanzer Baskets setzten die Jungs von Coach Andy Sippach auf Wiedergutmachung.

Der Start ins Spiel gestaltete sich etwas holprig, dauerte es doch bis zur vierten Spielminute bis die ersten Punkte auf das Scoreboard gespielt wurden. Die Gäste versuchten das in der Trainingswoche besprochenen umzusetzen, was mit unter zu einer kleinen Blockade im offensiven Basketball führte. Leichte Körbe verfehlten ihr Ziel, bzw. die vermeintlich leichten Freiwürfe wollten auch nicht den Weg in den Korb finden. So ging es mit einer 7 Punkte Führung in die zweiten 10 Minuten (19 zu 12 für die Gäste aus der Landeshauptstadt).

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Der nächste Rückschlag

War’s das mit dem Klassenerhalt? Nach dem 84:97 (26:18, 23:21, 12:32, 23:27) gegen die Dachau Spurs, der vierten Heimniederlage in Folge, ist der Glaube bei den Green Devils nur noch spärlich vorhanden.

So nah liegen Freud und Leid beisammen: Während die Green Devils gegen Dachau in den ersten beiden Vierteln ihre vielleicht beste Saisonleistung ablieferten, folgte in der zweiten Halbzeit ein Einbruch, von dem sich die Schrobenhausener im Laufe dieser Saison womöglich nicht mehr erholen werden. Nachdem auch noch Slama Jama Gröbenzell das Auswärtsspiel in Milbertshofen mit 68:62 gewann, muss man sich aus Green-Devils-Sicht wohl langsam aber sicher auf den Abstieg in die Bayernliga einstellen.

Dabei begeisterten die Schrobenhausener in den ersten beiden Abschnitten ihr Publikum wie selten in dieser Saison. Durch eine konzentrierte Leistung und eine hochprozentige Trefferquote gelangen den Gastgebern 49 Punkte. Auf der Gegenseite hatten sie den Tabellenvierten und vor allem Matthew Caleb Willis gut im Griff. Beim Liga-Topscorer lief in der ersten Hälfte kaum etwas zusammen.

Wie in den Wochen zuvor folgte bei den Green Devils dann aber ein folgenschwerer Einbruch – diesmal noch früher als in den Heimspielen gegen Gröbenzell und Milbertshofen. Im dritten Viertel rissen die Gäste die Partie an sich, Willis‘ Trefferquote stieg kontinuierlich, genau wie die seiner Teamkollegen. Nachdem die Spurs das dritte Viertel mit 32:12 für sich entschieden hatten, schafften es die Green Devils zwar im vierten Abschnitt noch, den Rückstand auf unter zehn Punkten zu halten. In der Schlussphase ließen die Gäste aber nichts mehr anbrennen und brachten den Auswärtssieg schließlich mit 13 Punkten Vorsprung souverän nach Hause.

Das Duell der beiden Ligatopscorer entschied Willis (23 Punkte) gegenüber Ludwig (21) knapp für sich. Überragender Akteur war allerdings ein anderer: Green-Devils-Kapitän Sebastian Ritzer mit acht Dreiern und insgesamt 36 Punkten. Glücklich über diese Ausbeute war der 29-Jährige nach dem Ergebnis trotzdem nicht. Auch die Gäste konnten sich über ihren Sieg nicht uneingeschränkt freuen: Spurs-Kapitän Steffen Haberland musste im letzten Viertel tragischerweise mit einem Achillessehnenriss vom Feld.

Nach drei Heimspielen in Folge treten die Green Devils am Sonntag (16 Uhr) bei Sportbund München an. Die Spurs empfangen am Samstag (19 Uhr) die MIL Baskets.

Beste Scorer:

Green Devils Schrobenhausen: Sebastian Ritzer (36 Punkte), Claus-Jürgen Ludwig (21) und Juan Pablo Alanis Barrera (10).

Dachau Spurs: Matthew Caleb Willis (23), Akin Arpac und Johannes Schwarz (jeweils 18).

TV Passau behält Punkte gegen Leitershofen an der Donau

passauAm 14. Spieltag des 2. Regionalliga Südost trafen in der Passauer Dreifachhalle die Mannschaften der BG Leitershofen / Stadtbergen 2 und der White Wolves Passau aufeinander. Die Gäste aus der Augsburger Vorstadt waren als Tabellenzweiter mit einem kleinen Kader von 7 Mann angereist, während die White Wolves sowohl vor als auch nach dem Spieltag auf dem 8. Tabellenrang stehen. Die jederzeit enge Partie konnten die Hausherren am Ende mit 72:65 für sich entscheiden. Das Spiel startete ausgeglichen. Die Hausherren verteidigten die schnellen Guards der Gäste gut im 1x1, ließen allerdings wie schon im Spiel davor zu viele Offensivrebounds zu, so dass die Leitershofener immer wieder einfache Punkte erzielen konnten. In der Offense lief das Zusammenspiel der Wölfe zunächst gut. Zu Beginn des zweiten Viertels dann aber Probleme in der Offense der Hausherren, da häufig nicht konsequent die Spielzüge ausgespielt wurden. Die Umstellung der Defense auf Zonenverteidigung bekam den Hausherren ebenfalls nicht gut, so dass die Schwaben in der 15. Minute mit 29:33 in Führung gingen. Die fällige Auszeit mit der erneuten Umstellung auf Manndeckung brachte wieder Ruhe und so erspielten sich die Wölfe zur Halbzeit eine 39:36 Führung. Das dritte Viertel gestaltete sich wiederum sehr ausgeglichen, keine Mannschaft konnte nennenswerte Akzente setzen und so ging es mit 55:50 für Passau in den Schlussabschnitt. Bis zum 63:58 für die Wölfe gab es kaum Veränderung auf der Anzeigetafel, ehe die Gäste einen 5:0 Lauf starteten und zum 63:63 ausglichen (38. Minute).

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DJK München in allen Belangen den Freisingern übelregen

Nach dem etwas überraschenden Auswärtssieg in Dachau waren die Freisinger Regionalliga-Basketballer hoch motiviert vor dem Heimspiel gegen DJK München. Das Hinspiel wurde ja erst in letzter Sekunde verloren - und nachträglich dann am grünen Tisch aufgrund einer fehlenden Spielermeldung quasi doppelt verloren. 

Dieses Mal waren alle Bürokratien erledigt, aber die Freisinger starteten ohne Druck und Intensität ins Spiel. Und dies zog sich über das ganze Spiel hinweg... So ist die Geschichte das Matches auch relativ leicht erklärt: DJK fand sehr früh den Rhythmus aus allen Lagen, und fand auch für alle Freisinger Aktionen stets die richtige Antwort. Auch wenn hin und wieder kleine Lichtblicke und Kampfeswille bei den Hausherren auftauchten, so hatten die Münchner das Spiel stets unter Kontrolle und konnten im letzten Viertel auch mit lockerer Verteidigung den Abstand halten. Auch die ausgeglichene Punkteverteilung spricht Bände: bei DJK punkteten 5 Spieler 11 oder mehr Punkte, während bei Freising nur zwei Spieler doppelstellig scoren konnten.

Saison-Aus für Spurs-Kapitän

Es sind noch etwa fünf Minuten zu spielen, die Spurs haben das Spiel in Schrobenhausen nach schwachem Start gedreht und liegen vorn, da wird der Spielverlauf in diesem Match der 2. Basketball-Regionalliga plötzlich zur Nebensache: Mit einem Schmerzensschrei sinkt Spurs-Kapitän Steffen Haberland zu Boden. Er hatte einen Schritt rückwärts gemacht, ohne Kontakt zu einem Gegenspieler, und die vorläufige Diagnose wenig später im Schrobenhauser Krankenhaus bestätigt die schlimmen Befürchtungen: Verdacht auf Achillessehnenriss. Die Dachau Spurs beenden das Spiel schließlich mit einem noch klaren 97:84, doch die Gedanken sind bei ihrem Kapitän, den sie kurz zuvor vom Spielfeld tragen mussten.


„Ich pfeife auf den Sieg, wenn der Preis so eine üble Verletzung ist“, fand Coach Werner Mühling am Sonntag im Rückblick klare Worte. Die Saison für Pechvogel Haberland ist gelaufen.


Angetrieben von wie immer frenetischen Zuschauern in der Halle an der Georg-Leinfelder-Straße steigerten sich die Green Devils in der ersten Hälfte in einen kleinen Rausch und führten zur Pause gar zweistellig (49:38).
Doch im dritten Viertel kämpften sich die Spurs zurück ins Spiel. In allen Belangen war Dachau nun die klar bessere Mannschaft: Mit 32:12 ging das dritte Viertel an die 65er.


Den Vorsprung ließen sie sich auch nicht mehr nehmen, zumal die Hausherren im Schlussviertel auch sichtbar müde wurden. Aber der Erfolg war Nebensache, die Gedanken sind beim Kapitän.

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