Spielberichte

tristesse bei den green devils

Nach der zweiten vermeidbaren Heimniederlage innerhalb einer Woche fällt der Glaube an den Klassenerhalt bei den Schrobenhausen Green Devils aktuell schwer. In acht Spielen kann das junge Team zwar immer noch die Wende schaffen, die Ausgangssituation hat sich am vergangenen Wochenende aber noch einmal enorm verschlechtert.

Nicht nur die eigene 54:63-Niederlage, sondern auch die anderen Ergebnisse vom Wochenende machen aus Schrobenhausener Sicht wenig Hoffnung: Während Gröbenzell zuhause gegen München Basket und Freising in Dachau gewann, kassierten die zuhause einst so starken Green Devils ihre dritte Heimniederlage in Serie und rutschen damit auf den vorletzten Tabellenplatz der 2. Regionalliga Süd ab.

Dabei lief gegen Milbertshofen aus Green-Devils-Sicht zunächst alles nach Plan: Nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber mit 22:15, zur Halbzeit mit 31:28. Auch wenn längst nicht alles klappte, hatte das junge (durch Routinier Thomas Assenbrunner verstärkte) Team die Partie eigentlich im Griff. Zumindest so lange, bis in der Schlussphase Ähnliches passierte wie vor einer Woche gegen Gröbenzell.

Trotz einer konstant knappen Führung (45:43 nach dem dritten Viertel) konnten sich die Green Devils nie wirklich absetzen. Die große Bedeutung der Partie und die Konsequenzen einer Niederlage im Hinterkopf, verkrampfte das Team stattdessen in der entscheidenden Phase immer mehr. Aufgrund der angespannten Personalsituation und der Foulbelastung diverser Akteure (Alanis Barrera, Assenbrunner, Bäumel) konnten die Gastgeber auch von der Bank nicht mehr die entscheidenden Impulse bringen. Die MIL Baskets nutzten die Verunsicherung und brachten ihren Auswärtssieg im vierten Abschnitt clever und souverän nach Hause.

Zum Ende ihrer Heimspielserie versuchen die Green Devils am Samstag (19.30 Uhr) mit einem Sieg gegen die Dachau Spurs den Glauben an den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten. Die MIL Baskets empfangen zeitgleich Slama Jama Gröbenzell und könnten den Schrobenhausenern dabei Schützenhilfe leisten.

Beste Scorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (24 Punkte), Juan Pablo Alanis Barrera (10) und Thomas Assenbrunner (6).

MIL Baskets: Marco Hillebrecht (15), Toby Barka (12) und Dennis Gerber (10).

Tag der Offenen Tür in der Jahnhalle

Mit einem 12:0- Lauf hätten die Dachau Spurs einem schon verloren geglaubten Derby Sekunden vor dem Ende fast noch die Wende gegeben. Fast. Denn das Spiel endete dann doch symptomatisch für den gesamten Verlauf: Die Freisinger hatten das letzte Wort und gewannen hauchdünn, aber hochverdient mit 97:95 (50:51).

Es war ein wildes, unterhaltsames Offensivfeuerwerk, das die beiden Teams am Samstag in der Jahnhalle ablieferten. Das lag insbesondere daran, dass beide Mannschaften es in der Verteidigungsarbeit überhaupt nicht schafften, den Rhythmus des jeweiligen Gegenübers zu stören.

Spurs-Trainer Werner Mühling ärgerte sich besonders darüber, dass seine Warnungen vor Freisings Routinier Zlatan Dedic offenbar ungehört verhallt waren: „Wir haben ihm viel zu viel Platz gelassen, das war schon fast peinlich.“ Der 45-jährige Freisinger machte so das beste Spiel seit Jahren, nutzte die Freiräume und traf immer wieder aus der Distanz oder der Halbdistanz. Seine Nebenleute standen ihm indes in punkto Treffsicherheit in nichts nach.

Auf der anderen Seite hatten die 1865er lange Zeit immer die richtige Antwort. Caleb Willis bestätigte seinen Aufwärtstrend und war Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Spurs. Seine 35 Punkte, darunter sechs Dreier, bedeuteten Saisonbestleistung. Das Gleiche galt für die 19 Punkte, die Sebastian Hufgard einsammelte. Das Duo lieferte vorne wie hinten eine starke Vorstellung, während beim übrigen Team allzu sehr Licht und Schatten wechselten.

Eine kleine Schwächephase der Spurs im letzten Viertel nutzten dann die Gäste, um sich erstmals abzusetzen (95:83/37.). Nach einer Auszeit von Coach Werner Mühling rappelten sich die 65er zwar noch einmal zu einer Energieleistung in der Verteidigung auf. Mit Ballgewinnen und schnellen Abschlüssen wurden die Gäste regelrecht überrumpelt. Nach einem 12:0- Lauf (Willis, Pieciak) stand es plötzlich 95:95.

Ein erneuter Blackout in der Defensive brachte dann knapp vier Sekunden vor Schluss die Entscheidung: Maxi Hellmich stahl sich seinem Bewacher davon, bekam unter dem Korb freistehend den Ball und konnte ihn unbedrängt einnetzen. Im Gegenzug versenkte zwar Karol Firek nach Pass von Willis noch einen Korbleger – doch Sekundenbruchteile, nachdem die Spielzeit bereits abgelaufen war.

slama jama schlägt den Tabellendritten München Basket daheim nach einer intensiven Defensivleistung mit 63:53

Bereits vor dem Spiel war klar: Hier und heute konnte man nur eins... gewinnen... denn mit einer Niederlage rechnete sowieso die gesamte Liga. Und noch eins war klar: um zu gewinnen musste man das Spieltempo und die Bretter bestimmen. München Basket konnte bisher Spiele immer nur dann gewinnen, wenngroebenzell 1 sie ihr hohes Tempo spielen konnten. Die Vorgaben waren somit vor Spielbeginn klar.

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Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt

Nach der 71:78-Heimniederlage gegen Slama Jama Gröbenzell wird die Luft im Abstiegskampf für die ersatzgeschwächten Schrobenhausener Green-Devils-Basketballer immer dünner.

Als wären die Rahmenbedingungen nach dem großen Umbruch im Sommer noch nicht schwierig genug, wird die Situation bei den Green Devils derzeit noch von Tag zu Tag unangenehmer: Beim Auswärtsspiel in Augsburg verletzte sich Lukas Edler, einen Tag später folgte die Schockdiagnose Kreuzbandriss und kurz vor dem Abstiegskrimi gegen Slama Jama Gröbenzell musste auch noch Kapitän Sebastian Ritzer grippekrank passen. Ein letztes Aufgebot kämpfte also um den Sieg gegen den direkten Konkurrenten, der sich bislang ja mit ganz ähnlichen Problemen durch die Saison kämpfen muss.

Die Verunsicherung war den Gastgebern dann auch direkt anzumerken. Nach einem defensiv katastrophalen ersten Viertel lagen sie bereits mit 14 Punkten im Rückstand (16:30). Dann aber zeigte das junge Team - angeführt von den wenigen erfahrenen Akteuren - Moral, kämpfte sich im zweiten Abschnitt wieder auf Augenhöhe heran und lag am Ende des dritten Abschnitts sogar knapp in Führung (53:52). Letztendlich waren die Gäste in der entscheidenden Phase aber abgezockter, treffsicherer und holten sich somit einen nicht unverdienten und immens wichtigen Auswärtssieg.

Den direkten Vergleich haben die Schrobenhausener - dank ihrem 95:87-Hinspielsieg - zwar gewonnen, die Bilanz von nur drei Siegen, zehn Niederlagen und die aktuelle Personalsituation machen derzeit aber nur wenig Hoffnung im Abstiegskampf. "Wir geben weiterhin Vollgas, denken von Spiel zu Spiel und schauen, wofür es am Ende reicht", sagt Flügelspieler Florian Grille. Am Samstag (19.30 Uhr) empfangen die Green Devils die MIL Baskets zum zweiten von drei Heimspielen in Folge, während Gröbenzell zeitgleich auf den Tabellendritten München Basket trifft.

Die besten Scorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (22 Punkte), Juan Pablo Alanis Barrera (13) und Florian Grille (12).

Slama Jama Gröbenzell: Lion Thomas Gorgas (23), Jan Christopher Szembek (18) und Michael Finger (17).

Freising verliert auch Heimspiel äußerst knapp gegen Milbertshofen

Zum Rückrundenauftakt waren die MIL Baskets zu Gast in der Luitpoldhalle der Oberbayern-Metropole. Aus dem Hinrundenspiel hatten die jetzigen Hausherren noch eine Rechnung offen, da man in München nach starkem 1. Viertel dann in der Schlussminute das Spiel verloren hatte. Auch dieses Mal sollte es ähnlich laufen…

Freising startete konzentriert und treffsicher dank Fastbreaks ins Spiel und konnte so einen gesunden 10-Punkte-Vorsprung erarbeiten. Milbertshofen agierte in dieser Phase etwas nachlässig, weshalb sich gerade einmal 13 Punkte auf der Konto zeigten. Dies sollte sich aber ändern: Während Freising ab Viertel Nr. 2 den Faden verlor und zu viel über Einzelaktionen versuchte (und dabei zu selten traf), suchten die Gäste immer mehr ihr Heil über die Zonenspieler. Dadurch gewannen sie den zweiten Abschnitt und konnten sich auch bis Mitte des 4. Viertels einen 8-Punkte-Vorsprung erarbeiten. 

Zu diesem Zeitpunkt gab es kaum ein Lebenszeichen der Freisinger Mannschaft. Dennoch sollte es bis zur letzten Sekunde spannend bleiben: als einige Sekunden vor Schluss Milbertshofen mit 4 Punkten führte, konnte Johannes Weber einen Dreier versenken - und Freising war plötzlich auf 1 Punkt dran.

Im Gegenzug foulte Freising, MIL Baskets gingen an die Linie und verwandelten nur den 2. Freiwurf. Leider ohne Auszeit konnte Freising jedoch keinen anständigen Wurf mehr anbringen und verlor so erneut unglücklich in der Schlussphase ein wichtiges Spiel gegen den Tabellennachbarn mit 64:66.

Am kommenden Samstag geht es für die Freisinger dann zur erweiterten Tabellenspitze nach Dachau, mit denen man ebenso eine Rechnung offen hat…

MÜNCHEN BASKET mit verdienter Niederlage

muenchen basket 2015Willkommen in der Rückrunde!! Am letzten Samstagabend galt es für die gastgebenden MÜNCHEN BASKET ihren Heimnimbus zu verteidigen. Zu Gast waren die Young Kangaroos der BG Leitershofen/Stadtbergen.

Im Hinspiel konnten die Gastgeber sich noch sportlich durchsetzen, um dann aber am Ende auf Grund eines Formfehlers das Spiel zu verlieren. Die 3 Verlustpunkte machen das obere Tabellendrittel extrem spannend. Die Gäste aus dem Landkreis Augsburg haben eine sehr gute Hinrunde gespielt und stehen deshalb nicht um sonst auf dem 4. Platz der Südstaffel der 2. Regionalliga Südost.

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Spurs unterliegen trotz guter Leistung

Am Ende fehlten nur „ein paar Kleinigkeiten“ zu einem Sieg der Dachau Spurs im Topspiel der 2. Basketball-Regionalliga bei den Münchner Hellenen. Die Art und Weise, wie sich das dezimiertes, geschwächte Team beim Spitzenreiter präsentierte, löste allerdings richtige Lobeshymnen beim Dachauer Trainer Werner Mühling aus.

Ein großes Lob an alle“, müsse er loswerden, sagte Mühling unmittelbar nach der 72:77 (38:37)-Niederlage in München. „Es haben sich wirklich alle reingehängt, das war einfach toll. Darauf können wir aufbauen.“

Es war schon ein wenig überraschend, dass die 1865- Basketballer dem ambitionierten Tabellenführer Paroli bieten konnten. Vom Start weg entwickelte sich in der Halle der Berufsschule an der Riesstraße ein hochklassiger Schlagabtausch. Die Marschroute der Spurs wurde hervorragend in die Tat umgesetzt, die da lautete: 2,10-Meter-Riese Michael Schmidbauer in der Verteidigung vom eigenen Korb möglichst fernhalten und in der Offensive mehr als zuletzt mit Distanzwürfen zum Erfolg zu kommen.

Johannes Schwarz erwischte einen sehr guten Tag, der bewegliche Forward entwischte seinen Münchner Bewachern immer wieder und traf auch aus der Entfernung. Und machte in der Defensive seine Längennachteile gegen Schmidbauer (11 Punkte) mit großem Einsatz und Cleverness mehr als wett.

Und dann war da noch Caleb Willis. Der US-Amerikaner bei den Dachauern „hat sein bestes Spiel in dieser Saison für uns gemacht“, attestierte ihm sein Trainer. Der 28-Jährige war überall zu finden, verteidigte leidenschaftlich, setzte seine Nebenleute im Angriff mit präzisen Pässen in Szene – und traf phasenweise traumwandlerisch sicher: 28 Punkte, darunter sieben Dreipunktetreffer, sammelte Willis und stellte die Münchner immer wieder vor unlösbare Probleme.

Vier Minuten vor dem Ende gingen die Spurs nach zwei Dreiern von Manu Prediger mit 69:62 in Führung. Am Ende fehlten aber die besagten Kleinigkeiten zum Sieg. Denn während die Hellenen mit zwei Dreiern wieder herankamen, leisteten sich die Gäste einen Fehlpass, einen vergebenen Freiwurf, eine Schwäche zu viel und gaben das Heft noch aus der Hand. Mit einem 15:3-Lauf bogen die Hellenen das Spiel noch um.

"Frösche" besiegen "Wölfe"

 

passauIm Spiel der 2. Regionalliga Südost kam es am 14.01.2017 zum Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn Passau White Wolves und SB DJK München. Die Pasinger konnten das enge Spiel am Ende mit 75:78 für sich entscheiden. Die Hausherren starteten gut und kamen aufgrund einiger Steals zu einer schnellen 8:0 Führung. Dann aber ein unerklärlicher Bruch im Spiel der Niederbayern. In der Defense wurde zu nachlässig im 1-1 verteidigt und in der Offense wurden gute Gelegenheiten mehrfach zu fahrlässig vergeben. So stand es am Viertelende unnötigerweise 14:23 für die Frösche. Im zweiten Viertel fingen sich die Passauer wieder und verringerten den Rückstand zur Halbzeit auf 33:38. Das dritte Viertel war die stärkste Phase der Dreiflüssestädter. Immer wieder brachten Sie den Ball gut ans Brett, wo zuverlässig gescort wurde und endlich fielen auch einige Würfe aus der Distanz. In der 29. Minute war man auf 56:47 davongezogen, ehe man noch 5 Punkte kassierte und so zum Viertelende mit 56:52 in Front lag. Das letzte Viertel begann mit einem Dreierfestival der Gäste aus München. Gleich 5 Dreier in Folge versenkten Sie und stellten damit bis zur 35. Minute auf 63:67. Doch die Hausherren gaben sich nicht auf. Sie arbeiteten nun wieder gut in der Defense und verkürzten in der 39. Minute zunächst auf 72:73. Dann wieder ein Dreier der Münchner zum 72:76, bevor die Wölfe wieder auf 75:76 verkürzten. Leider trafen die Wölfe in der Crunchtime aber nur 2:7 Freiwürfen, so dass Sie nicht mehr in Führung gehen konnten. Die Pasinger vergaben über das ganze Spiel gesehen dagegen nur einen einzigen Freiwurf und kamen damit auf eine überragende Quote von 93% von der Linie. In der kommenden Woche geht es für die White Wolves nach Landsberg, gegen das man in der Vorrunde nur äußerst knapp nach Verlängerung verloren hatte. Für Passau spielten: Mayer 16, Köplin 10, Pethran 10, Herbort 8, Gentner 8, Kumpf 7, Schütze 6, Moschek D. 5, Busher 2, Taubmann 2, Ahmetovic 1, Wiesner P. ; für München spielten: Bikandi 18, Jurakic 18, Sauer 17, von Gosen 8, Fiß 6, Scheurich 4, Bobrowski 3, Russ 2, Dillmann 2, Tomaschky

OSB Hellenen München gewinnt gegen dachau Spurs

OSB Hellenen München holt sich im zweiten Duell mit den Dachau Spurs einen knappen Sieg und gewann mit 77:72. Ausschlaggebend für den Erfolg war eine tolle Defensivleistung zu Beginn des dritten Viertels, als der Tabellenführer über vier Minuten nicht zuließ, dass Dachau zu einem Korberfolg kommt, selbst jedoch 8 Punkte produzierte (45:38, 23.). Ab diesem Zeitpunkt gab es einen zentralen Wendepunkt im Spiel und die OSB Hellenen schafften es endlich über den eigenen Schatten zu springen und an sich zu glauben. Die Hinrunden Niederlage saß noch tief beim Neuling der Liga, wobei Dachau den Hellenen indirekt durch den Wakening Call verholfen hatte, sich dessen bewusst zu werden, dass sie nun mehr in der zweiten Regionalliga angekommen sind.

Nebenbei bemerkt: Die Woche zuvor am 08.01.2017 gewann man noch gegen Bayernligisten Wolnzach im Bayernpokal und steht nun unter den Top acht Mannschaften. Hier scorten Korbjäger Vasileiadis 23 Punkte, Nibler 15 Punkte und Schmidbauer 13 Punkte souverän als Top drei Trio.  Die Basketballherren des TSV 1865 Dachau erwarten noch am Mittwoch den 18. Januar den Tabellenzweiten der 1. Regionalliga, die Bad Aibling Fireballs, im Bayernpokal in Ihrer Jahnhalle.

Zurück jedoch zum benannten Spiel, bei dem noch erwähnt werden muss, dass die Sorgen des Spurs-Coach Mühling nicht gerechtfertigt waren, denn der 2,03-Meter-Mann Ralph Idler (33) ist leider noch immer noch verletzt und konnte seinem Team nur von der Zuschauerbank helfen.

Selbstverständlich hatte Trainer Werner Mühling zu jedem Zeitpunkt die passende Antwort parat und konnte mit seiner Geheimwaffe Mathew Willis das Spiel gegen Anfang des vierten Viertels erneut drehen (58:59, 32.) nach seinem siebten Dreier. Mathew Willis war komplett heiß gelaufen, unstoppable und verfehlte kaum einen Schuss mit einer fantastischen Trefferquote aus allen Positionen und wenn er selber gerade mal nicht scorte, passte er den Ball an seine Teamkollegen, produzierte tolle Assists und brachte das gesamte Dachauer Team so ins Spiel.

Somit war das Spiel bis zum Ende sehr spannend. In den letzten zwei Spielminuten traf Hellenen-Playmaker und Kapitän Stavros Tsoraklidis einen wichtigen Dreier gefolgt von einem Zweier seitens Guard Zlatko Kozica (70:70,38.). Ein taktisches Foul an den Dachauer Forward Johannes Schwarz der beide Freiwürfe nicht verwandeln konnte, gab das Zepter in die Hand der OSB. Ein letzter sehr wichtiger Offensivrebound von Tommy Nibler und gefolgtes Foul brachte Hellenen an die Freiwurflinien mit 74-70 in der 40. Minute. Beide Teams nahmen Ihre Timeouts in den letzten Sekunden und durch taktische Fouls mutierte das final Score auf 77:72.

OSB Hellenen München - DACHAU SPURS

Gröbenzell lässt Punkte in Passau

 

Am 9. Januar 2017 mussten die Herren 1 der Passau White Wolves das Nachholspiel gegen Slama Jama Gröbenzell bestreiten. Gegen den Tabellenvorletzten konnten sich die Wölfe mit 98:88 behaupten und stehen nun auf dem 6. Rang in der Tabelle. Die Gäste aus dem Münchner Westen legten Offensiv gleich los wie die Feuerwehr. Insgesamt 5 Dreier im ersten Viertel, teilweise trotz guter Verteidigung, ermöglichten im ersten Abschnitt 27 Punkte für die Gäste. Die White Wolves, die an diesem Tag das Visier ebenfalls gut eingestellt hatten, hielten allerdings gut dagegen und erzielten selbst 26 Punkte, so dass die Niederbayern zum Viertelende nur knapp mit 26:27 im Rückstand waren. Im zweiten Viertel zunächst erneut eine nachlässige Defense durch die Hausherren. Viel zu häufig wurden sie im Eins-gegen-Eins geschlagen und ermöglichten so immer wieder einfache Punkte für die Münchner Vorstädter. Gut, dass auch die Defense der Gröbenzeller immer wieder Lücken aufwies, wpassauelche die Niederbayern konsequent nutzten. Als sie gegen Ende des zweiten Viertels auf Zonendefense umstellten, konnten die Hausherren erstmals in Führung gehen und so einen Pausenstand von 49:48 verbuchen. In der Pause nahmen sich die Wölfe vor, gerade in der Defense nun die gewohnt hohe Einsatzbereitschaft zu zeigen.

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Holprig, aber erfolgreich – MÜNCHEN BASKET gewinnen im letzten Spiel des Jahres

muenchen basket 2015Am vergangen Samstagabend empfingen die gastgebenden MÜNCHEN BASKET im letzten Saisonspiel des Jahres 2016 die HSB Landsberg. Die Vorzeichen für dieses letzte Spiel standen nicht gut, fehlten doch Coach Sippach weiterhin die Nico Schwartz, Nick Amonsen, Felix Stauch und Johannes Ritter. Kurz vor Spielbeginn meldete sich Thomas Gebbeken auch noch krank ab.

Aber das sollte keine Ausrede sein, dem Spiel nicht den gewünschten Stempel aufzudrücken. Beide Teams begannen nervös und wollten über eine starke Verteidigung ins Spiel finden. Schnelle Punkte durch Zinder beantworteten Moritz Breitreiner und Ole Fischer. Das Spiel wog hin und her und somit ging es mit einem 13 zu 15 Rückstand in den zweiten Spielabschnitt.

Hier dasselbe Bild. Landsberg verteidigte seinen kleinen Vorsprung, da es die Gastgeber nicht schafften die eigene Offensive nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Da an diesem Tag von Downtown so gut wie nichts rein fallen wollte, mussten sich die Gäste nur um die Rebounds kümmern. Halbzeitstand 34 zu 28 für die Gäste.

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