Spielberichte

NÄCHSTER SCHRITT ZUM KLASSENERHALT

Zweites Heimspiel 2018, zweiter Sieg! Nach einem harten Stück Arbeit gewinnen die Green Devils am Ende doch souverän mit 79:65 gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen 2 und machen damit den nächsten, wichtigen Schritt zum sicheren Klassenerhalt.

Die Gastgeber begannen furios, gingen dank Timothy Spatschek und Claus-Jürgen Ludwig sofort mit 9:0 in Führung, ehe Leitershofen/Stadtbergen zum ersten Mal scorte. Doch der Green-Devils-Lauf ging weiter: Bis auf 16 Punkte setzten sie sich schon im ersten Viertel zwischenzeitlich ab (23:7). Am Ende des Abschnitts stand es 30:16.

Bei den Schrobenhausenern waren im Vergleich zur 60:118-Auswärtsklatsche beim FC Bayern 3 Kapitän Sebastian Ritzer und Juan Pablo Alanis Barrera wieder dabei. Zudem Rückkehrer Simon Koch, der schon in der Rückrunde 2015/16 für die Green Devils aufgelaufen war und sich gleich mit einer starken Leistung und zwölf Punkten einfügte.

Im zweiten Viertel bauten die Schrobenhausener ihren Vorsprung zunächst weiter aus (41:20), ehe die BG 2 vor der Halbzeit noch etwas verkürzen konnte (49:34). Auch im dritten Abschnitt lief zunächst alles für die Gastgeber, die mit einem 7:2-Lauf starteten (56:36). Dann allerdings glitt nicht nur den Green Devils, sondern auch den bis dahin guten Schiedsrichtern die inzwischen recht hitzige Partie ein wenig aus den Händen.

In einer etwas unübersichtlichen Phase im letzten Abschnitt sah Lukas Bäumel zwei technische Fouls und war damit für den Rest der Partie disqualifiziert. Auch Koch stand nach seinem fünften persönlichen Foul in den Schlussminuten nicht mehr auf dem Feld. Die Gäste gaben sich nicht geschlagen und kamen durch einen 11:2-Lauf fünf Minuten vor dem Ende noch einmal auf sechs Punkte heran (68:62). Am Ende brachten die Schrobenhausener aber den verdienten Heimsieg doch souverän über die Runden.

Mit jetzt sieben Siegen auf dem Konto könnten die Green Devils das Thema Klassenerhalt bald schon endgültig abhaken. Die nächste Partie ist allerdings das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten in Bad Aibling (17. Februar). Für die BG Leitershofen/Stadtbergen 2 geht es am 18. Februar, mit einem Heimspiel gegen die MIL Baskets weiter.

Beste Scorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (24 Punkte), Lukas Bäumel und Simon Koch (je 12).

BG Leitershofen/Stadtbergen 2: Daniel Nimphius (22), Tom Oertel (12) und Dennis Behnisch (9).

Dämpfer für die Dachau Spurs

Kein gutes Spiel machten die Dachau Spurs in der Pasinger Fischer-von-Erlach-Halle. Die 54:70-Niederlage bei DJK SB München war insofern nicht unverdient. „Wir haben unseren Plan nicht gut umgesetzt und viel zu fehlerhaft gespielt“, fand Werner Mühling, der Trainer der Basketballer des TSV 1865.

Zufrieden sein konnte der Spurs-Coach eigentlich nur mit dem ersten Spielviertel. Mit 12:12 ging es in die erste Vietelpause, nachdem zumindest in der Spurs-Defensive die Rädchen gut ineinandergriffen.

Mit einem 14:0-Lauf rissen die Pasinger „Frösche“ dann aber zu Beginn des zweiten Abschnitts das Spiel an sich. Die treffsicheren Münchner Flügelspieler bekamen viel zu große Freiräume von den Dachauer Verteidigern und bedankten sich immer nun immer häufiger mit Treffern aus der Distanz.

Dreh- und Angelpunkt war Ex-Spur Sam Scheurich, den die 1865er an diesem Abend überhaupt nicht in den Griff bekamen. Scheurich schüttelte seine Bewacher in schöner Regelmäßigkeit ab und zog in Richtung Korb, nur um dann einen freiwerdenden Mitspieler auf dem Flügel einzusetzen, weil dessen Verteidiger zu Hilfe eilen musste. Dabei vergaß der kleinste Spieler auf dem Feld auch nicht, selbst zu punkten: Mit 20 Zählern, darunter vier Dreiern, war er bester Scorer an diesem Abend und machte gegen seine alte Mannschaft das beste Spiel in dieser Saison.

Das Kräftemessen auf den Rückraumpositionen gewannen eindeutig die treffsicheren Pasinger, die zwölfmal von jenseits der Dreipunktelinie einnetzten.

Unter dem Korb ließen die Dachauer zwar wenig zu und sicherten sich auch eine klare Reboundüberlegenheit. Auf der anderen Seite „vergaßen“ sie allerdings, den Plan von Coach Mühling umzusetzen, die Langen um Milan Keser verstärkt einzusetzen, um auch dort die Vorteile auf den großen Positionen zu nutzen. Wenn Keser oder auch Akin Arpac den Ball mit ihrem Gegenspieler im Rücken bekamen, dann konnten sie sich durchaus einige Male durchsetzen. Doch wurde das Spielgerät viel zu selten auf die korbnahen „tiefen“ Positionen weitergereicht.

Allzu oft verzettelten sich die Spurs-Guards im Rückraum, verloren die Bälle oder versuchten mit der Brechstange zum Korberfolg zu kommen. Bis zur Halbzeitpause konnten die Spurs nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Und auch nachdem sich die Münchner gegen Ende des dritten Viertels erneut abgesetzt hatten (54:41), konnten sich die 65er noch einmal herankämpfen (54:61/38.). Doch es blieb ein Strohfeuer. Zu vieles blieb aus Dachauer Sicht an diesem Abend Stückwerk, zu fehlerhaft wurde auf beiden Spielfeldseiten agiert, zu wenig die vorgegebene Marschroute eingehalten. Nach drei Siegen in Folge ein Dämpfer für die Mühling-Schützlinge.

Wolves Passau reissen starkes Landsberg

passauRevanche geglückt. Es war ein Spiel, in dem beide Kontrahenten Leidenschaft, Klasse, Mut und Entschlossenheit auf das Parkett brachten. Aber, nachdem es am Ende noch einmal enger wurde, zogen die das ganze Match führenden White Wolves Passau den 8o:73 – Sieg (nach zwei Auswärtsniederlagen in den letzten Wochen) gegen die HSB Landsberg und damit die Tabellenpunkte sicher an Land. Es war wiederum eine mannschaftliche Energieleistung, die den Niederbayern den 9. Saisonsieg bescherte und die Zuschauer jubeln ließ.  

Mit viel Spannung wurde dieser Regionalligabegegnung entgegen gesehen. Die „Heimerer Schulen Basket Landsberg“, die bisher nur zwei Siege - darunter einer gegen ein ersatzgeschwächtes Passau – erringen konnten, stehen am Tabellenende, gemeinsam mit Gröbenzell. Einen Abstieg will man auf alle Fälle vermeiden und so holte man sich Verstärkung: den US – Amerikaner Sharif Hudson, den früheren Pro B – Spieler Fabian Ristau (Cuxhaven), die beide spielbestimmend waren und den Center Przemyslaw Migala aus den früheren 1. - Regionalligazeiten. Auch auf der Trainerbank nimmt jetzt ein „Fuchs“ der Szene, Sascha Kartchenkov, der letzte Saison noch den SB München gecoacht hatte, Platz. Da auch der bisherige Topscorer Jonas Fiebich im 12 – Mann – Kader der Lechstädter stand, stellte sich nun eine ungleich stärkere Mannschaft in der städtischen Dreifachhalle vor als beim Hinspiel.

Den besseren Start erwischten die Hausherren. Mit einem 8:2 - Run und einer ausgewogenen Spielweise konnten sich die Wölfe leicht absetzen. Die Gäste schlugen in Form von Sharif Hudson zurück, der zwei Dreier versenkte. Die TV`ler hingegen bauten in dieser Phase auf Benjamin Mayer und Jan Köplin, denen im ersten Viertel 9 beziehungsweise 7 Punkte gelangen. Die Zuschauer bekamen in diesem Abschnitt ein ‚High-Scoring-Game’ zu sehen, mit einer 23:20 – Führung ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel taute auch der zweite Neuzugang der Landsberger langsam auf. Fabian Ristau versuchte das Spielgeschehen an sich zu reißen, die Wölfe hielten aber mit starker Defense dagegen. In der Offensive konnten sich nun auch die Aufbau- und Flügelspieler besser integrieren und scorten in Form von Ferdinand Schütze. Das Highlight der ersten Hälfte folgte von Alexander Herbort, der mit der Halbzeitsirene einen Dreier versenkte und somit die Passauer Halbzeitführung von 46:36 herstellte (Viertel 23:16).

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Frösche halten hart kämpfende Dachauer auf Distanz und behalten den 3. Tabellenplatz

Einige alte Bekannte trafen sich am Samstagabend in der ehrwürdigen Fischer-von-Erlach-Halle zum Spiel der Frösche gegen den TSV Dachau. Kennt man sich doch auf Funktionärsebene nicht erst schon seit Jahren, aber seit Jahrzehnten. Auf Spielerseite brachte das Spiel ein Wiedersehen mit Igor Jurakic, der in den letzten Jahren das Trikot der Frösche getragen hatte und nun für die Gäste auflief.

Für Spannung sollte auch gesorgt sein, schließlich traf man sich um den Kampf um den vorläufigen Tabellenplatz Drei. Und zu einem Kampf wurde dieses Spiel dann auch.

Zuerst hatten beide Teams Ladehemmungen. In den ersten zehn Minuten versuchten es die Hausherren mit einigen Würfen aus der Distanz, die allerdings das Ziel knapp verfehlten. Die Dachauer hingegen machten mehr Druck unter den Körben, verlegten dabei aber einige Würfe. Die Defense der Frösche stand gut und ließ nicht viel Einfaches zu. Etwas mager die Ausbeute auf beiden Seiten, nach zehn Minuten stand es 12:12.

Im weiteren Verlauf vor der Pause nahm der DJK - Zug langsam Fahrt auf und konnte sich nach einem kurzzeitigen 12:15 bis zur zur 15 Min. auf 26:15 etwas absetzen. Kurz vor der Halbzeit verkürzten die Dachauer auf 34:27. So ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit konnten die Frösche zwar ihr Führung behalten, gerieten aber immer wieder unter Druck und die Spurs kamen bis auf 45:41 wieder heran, bevor in den letzten zwei Minuten des Viertels Chris Biedenbach und der an diesem Abend gut aufgelegte Sam Scheurich mit jeweils fünf und vier Punkten in Folge den Abstand vergrößern konnten auf 54:42.

Im Schlussabschnitt behielten die Frösche ihre Führung bis zum Schluss bei und konnten in der letzten Minute noch einige Punkte drauf legen zum Endstand von 70:54, aber Dachau kämpfte bis dahin kontinuierlich weiter und suchte nach seiner Chance, das Spiel eventuell noch zu drehen.

Ein verdienter Erfolg für die Gastgeber an diesem Abend. Die gute Verteidigungsarbeit zahlte sich aus. Nur 54 Punkte zu zulassen gegen einen engagiert kämpfenden Gegener wahr der Schlüssel zu diesem Sieg, der spielerisch an diesem Abend nicht berauschend ausfiel, aber eben doch souverän.

Bei den Fröschen war Sam Scheurich mit 20 Punkten kaum zu halten, punktete sowohl von der Dreierlinie (4 Dr), wie aus der Mitteldistanz und am Korb. Unterstützt wurde er dabei tatkräftig vom langsam erwachenden Niklis Asante (16P), von dem hoffentlich nocht mehr zu sehen sein wird in den letzten Wochen der Saison und von Tjorven Rohwer (13P, 3Dr). Zudem noch Olli Russ, der in gewohnter Manier mit wichtigen 11 Punkten und etlichen Rebounds zum Erfolg beisteuerte. Insgesamt gelangen den Fröschen 12 Dreier.

Bei den Gästen konnten Arpac (16P) und Firek (10P) zweistellig scoren.

vierte niederlage in folge für kangaroos

Die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen musste am Sonntag gegen München Basket mit 51:83 die vierte Niederlage in Folge hinnehmen und wartet nun seit Anfang Dezember auf einen Sieg. Bereits im ersten Viertel geriet man auf die Verliererstraße, als man 6:24 in Rückstand lag. Dies war nicht mehr aufzuholen. Beste Werfer waren Dennis Behnisch (17) und Niklas Moosrainer (14). Nach aktuellem Stand werden aus beiden Regionalligaen zusammen fünf Teams absteigen, die beiden Letzplatzierten der Nord und Süd Gruppe sowie die drei punktschlechtesten Mannschaften aus einer gemeinsamen Tabelle. Langsam aber sicher gilt es daher für die BG, noch mindestens zwei SIege in dieser Saison einzufahren.

Erst Thriller, dann Star Wars, mit Happy End: Freising gewinnt gegen MIL Baskets

Wie Forrest Gump schon sagte: „Die Freisinger Basketballer sind wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man kriegt.“ In den letzten Spielen wirkten jene Korbballer eher wie Lala-Land denn als Rocky Teil 9. Der Pate, äh, Coach Denis Rühmann und sein Assistant Coach Gojko „Doktor Schiwago“ Stojisavljevic machten sich „from dusk till dawn“ reichlich Gedanken, wie man die Rückkehr der Jedi-Ritter aus Milbertshofen zu einem Independence Day gestalten könnte. Probleme vorweg waren das Leben des Berat sowie die erfolglose Mission „Findet Nemo“, ergo fehlten zwei wichtige Spieler der French Connection.
Trotzdem gingen die Hausherren um Tommi „Top Gun“ Nibler ziemlich Braveheart ins Spiel und punkteten reichlich, während sie in der Defense die Herren der Ringe waren. Aber wie so oft in den letzten Wochen kam nach einigen Minuten die Apocalypse now, was die Milbertshofener clever & smart nutzten, um wieder ran zu kommen, genauer gemalt 22:17 zur ersten Viertelpause.
Part 2 war umkämpft wie Jurassic Park und die beiden Teams gaben sich gegenseitig alles. Die Unbestechlichen in Grau mussten immer wieder eingreifen, um einen Krieg der Sterne frühzeitig zu unterbinden. Die Reifeprüfung für die Freisinger Jungspunde war leidlich hart, weswegen sich Claus „Hai“ Weiß mal wieder als Shooter unter Be-Weiß stellen musste (sorry für den Sparwitz): er ließ immer wieder Dreier regnen wie Rain Man und sorgte für eine 41:34-Führung der Freisinger.
Das vorletzte Viertel war schon oft der Eisberg für die Jahn-Titanic, weswegen sich die heimischen Fans schon wieder auf einen Psycho vorbereiteten. Das Schweigen der Lämmer (es fehlten Hallensprecher und DJ!) sorgte für etwas Pulp Fiction in der Luitpoldhalle - aber die Fans sollten eine feine zweite Halbzeit zu sehen bekommen…
Denn Freising schnürte die Schuhe des Manitu und spielte weiterhin richtig gut. Mehr als das: sie verteidigten nun auch das Dirty Dancing aka Pick-and-Roll der Milbertshofener besser und konnten den Abstand weiter vergrößern wie Ben Hur auf der Rennbahn. Auch der Gladiator Jakob Kock flog übers Kuckucksnest und streute einen feinen Slamdunk ein. Trotz allem stemmte sich Hillebrecht, der immer wieder mit dem Wolf tanzte, wie Rocky gegen die Niederlage und scorte unnachgiebig in der Zone und an der Linie, weswegen sich der Spielstand nach 3 Vierteln mit 60:49 noch in Grenzen hielt.
Der Jedi-Meister Yoda-vljevic streute deshalb noch eine Odyssee in den Ballraum ein, und das letzte Viertel wurde dann zum Good Ball Hunting: Freising ließ sich den Space Jam nicht mehr vom Brot nehmen und behielt auch an der Freiwurflinie stets die Nerven. So stand bereits einige Minuten vor Schluss der verdiente Freisinger Sieg fest. Der Facebook-Beauftragte konnte nun endlich wieder entspannt nach Hause telefonieren und einen Heimsieg telegrafieren. Die vielen Pretty Women unter den knapp 100 Zuschauern freuten sich ausgelassen und feierten im Anschluss bis zum Hangover… The End.

Heimerer Schulen Baskets holen dringend benötigten zweiten Saisonsieg

Verstärkungen bringen den erhofften Erfolg.

Das Gastspiel von Slama Jama Gröbenzell im Sportzentrum Landsberg hatte schon etwas von einem Showdown. Traf doch der Tabellenletzte Heimerer Schulen Baskets auf den Vorletzten Gröbenzell. Die Gastgeber mussten dieses Spiel unbedingt gewinnen, um überhaupt noch eine Chance zu haben, die Liga zu halten. Rechtzeitig zu diesem wichtigen Spiel waren auch die beiden Neuzugänge Fabian Ristau und Sharif Hudson spielberechtigt, was sich als spielentscheidend herausstellen sollte. Der aus Cuxhaven zu den Landsbergern gewechselte Fabian Ristau war mit 23 Punkten auf anhieb Topscorer. Der aus Florida stammende Sharif Hudson erzielte nicht nur 14 Punkte, sondern führte die Mannschaft, trotz nur zweier gemeinsamer Trainingseinheiten, sehr gut von der Spielmacherposition. Beide leisteten somit einen entscheidenden Beitrag zum 76:66 Sieg der Heimerer Baskets.

Die ersten Punkte im gut gefüllten Sportzentrum erzielten die Gäste. Aber die wieder von Sascha Khartchenkov gecoachten Landsberger antworteten direkt. Center Lorenz Schwinghammer, der sich durch großen Kampfgeist unter den Körben auszeichnete, glich die ersten beiden Führungen der Gröbenzeller jeweils aus. Dominik Titz, dem man die Entlastung von der alleinigen Spielmacherrolle anmerkte, brachte die HSBler mit einem Dreier und direkt danach mit einem Zweipunktekorb erstmals mit fünf Punkten in Führung. Wer hoffte, das würde jetzt ein lockere Lauf, sah sich getäuscht. Slama Jama kämpfte sich wieder ran und die Gastgeber, bei denen inzwischen auch die beiden Neulinge zu ihren ersten Einsetzen kamen, mussten mit dem 19:19 zur ersten Pause zufrieden sein.

Im zweiten Spielabschnitt wechselte die Führung ständig hin und her. Das Spiel entwickelte sich zu dem erwarteten Kampf zweier Teams, die sich keine weiteren Niederlagen leisten können. Trotz dieses enormen Drucks auf beiden Seiten entwickelte sich ein ansprechendes und auch faires Spiel. Auf Landsberger Seite schlichen sich wieder einige Leichtsinnsfehler ein, so dass Coach Khartchenkov gleich zwei Auszeiten nahm, um seine Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Trotzdem ging das Viertel mit 20:16 an Gröbenzell. Heimerer Schulen Baskets lag zur Halbzeit erneut mit 35:39 hinten.

Wer sich an die letzten Spiele erinnert fühlte und wieder mit einem schlechten dritten Viertel der Hausherren rechnete, wurde positiv überrascht. Die Pausenansprache des Trainer-Teams Khartchenkov-Teichner zeigte Wirkung. Lorenz Schwinghammer und Kapitän Michi Teichner holten die ersten Punkte im sonst „verfluchten“ dritten Viertel. Dann kam die Zeit der beiden Landsberger Neulinge. Zunächst traf Sharif Hudson viermal in den Korb und brachte Landsberg auf 49:50 heran. In den letzten zweieinhalb Minuten des Spielabschnitts gelang Fabian Ristau ein 13-Punkte-Lauf, darunter drei Dreier in Folge. Dieses Viertel entschieden die HSBler mit 27:16 für sich und führten nun mit 62:55.

Das letzte Viertel begann wie das vorige geendet hatte. Die Khartchenkov-Truppe legte nach und baute die Führung auf 15 Punkte aus. Diesen Vorsprung hielten die Landsberger bis zur 38. Minute und die Zuschauer waren begeistert. Plötzlich schienen die Lechstädter nervös zu werden und Slama Jama kam auf acht Punkte heran. Doch das tolle Landsberger Publikum war jetzt der „sechste Spieler“ und stärkte seinem Team den Rücken. Die letzten Punkte holten wieder das Heimerer Team zum Endstand von 76:66. Die Begeisterung des Teams und auch der Zuschauer kannte keine Grenzen. Man konnte den Stein, der allen vom Herzen fiel, förmlich fallen hören.

Bis zum Klassenerhalt ist es noch ein langer Weg. Aber dieses tolle Spiel gibt Hoffnung, dass die Heimerer Schulen Baskets jetzt eine Aufholjagd starten.

HSB: N.Brakel (8 Punkte), W.Dressler (2), J.Fiebich (6), S.Hudson (14), M.Mamuzic, F.Ristau (23), L.Schwinghammer (8), M.-O.Siegwart (2), M.Teichner (2), D.Titz (11)

SJG: O.Aristeidou (7), T.Bertolin (5), M.Breitreiner (6), S.Fuchs, L.-T.Gorgas (15), D.Heinrich (16), L.Lutilsky, M.Redweik (2), C.Sander (8), T.Svoboda (7)

Spurs starten mit 3 Siegen in die Rückrunde

Mit dem dritten Sieg in Folge klettern die Dachau Spurs in der Tabelle der 2. Regionalliga Süd weiter nach oben: Mit dem hochverdienten 80:75 (35:36)-Erfolg gegen die Passau White Wolves tauschten die 1865-Basketballer mit den Niederbayern die Plätze und stehen nun sogar punktgleich mit dem Dritten DJK SB München auf Platz vier.


Es sind noch knapp zwei Minuten zu spielen, die Stimmung ist prächtig in der gut besetzten Jahnhalle bei den Spurs-Fans. Denn ihre Mannschaft liegt, scheinbar beruhigend, mit 73:65 vorne. Das dritte, ja das vierte Mal in diesem Spiel hat sich das Team des TSV 1865 an diesem Abend etwas von Passau abgesetzt. Jetzt sollte doch nichts mehr passieren können...


Offenbar empfand das wohl auch der eine oder andere Spieler der Spurs so, denn plötzlich kehrte Bruder Leichtfuß zurück, der zuvor schon einige Male dafür gesorgt hatte, dass die Dachauer ihren Vorsprung wieder hergeben hatten müssen.
Die letzten Sekunden des Nachbarschaftsduells brechen an, und die Gäste haben gerade mit einem Dreier doch tatsächlich wieder auf 75:76 verkürzt. Doch die Zeit spielt den Spurs schließlich in die Karten, zwingt Passau zu taktischen Fouls. Und von den letzten sechs Freiwürfen treffen Akin Arpac und Steffen Haberland  vier und machen den (Geschenke-)Sack wieder fest zu.


Der Sieg ist allerdings hochverdient. Denn sieht man mal von den Gastgeschenken ab, haben die Korbjäger von der Jahnstraße über weite Strecken eine prima Vorstellung gegeben. Mit Milan Keser wieder als Turm in der Schlacht und einem stark verbesserten Akin Arpac als Protagonisten in der Offensive fanden die Dachauer schon früh ihren Rhythmus. Obwohl erneut ersatzgeschwächt – Mühling musste die wichtigen Igor Jurakic und Johannes Schwarz ersetzen – überzeugten die 1865er mit entschlossenen Aktionen.


Mit dem dritten Erfolg nacheinander sind die Spurs top in die Rückrunde gestartet und haben die „Pflicht“ erfüllt, die von Trainer Werner Mühling ausgegeben worden war: „Möglichst schnell drei Siege einfahren, damit wir nicht etwa noch in Abstiegsgefahr geraten.“

Slama Jama unterliegen spurs

Slamas verlieren beim Comeback von Moritz Breitreiner alias "Mo" nach einem völlig verschlafenen ersten Viertel gegen die Spurs aus Dachau.groebenzell 1

Trotz zuletzt schwacher Trainingsbeteiligung wusste man um die Stärken und Schwächen der Dachauer Bescheid. Es galt die beiden Center vom Ball fernzuhalten, die Rebounds zu sichern und Jurakic und Glück nicht Heißlaufen zu lassen. Dies sollte gelingen durch intensive Verteidigung am Ball und schnellem Angriffspiel in der Offensive.

Die ersten 2 Minuten klappte dies den dezimierten Slamas (8 Spieler je Halbzeit standen zur Verfügung) in der Defense sehr gut. In der Offence wollten leider die teilweise gut herausgespielten Würfe und Korbleger nicht fallen. Erst nach 2 Minuten gelang der erste Punkt des Spiels. Leider für die Dachauer. Nach 4 Minuten stand es bereits aber gleichzeitig auch erst "6-0" für Dachau. Endlich in Minute 5 gelang auch den Slamas der erste Punkt: 2:6 - Doch leider wurde die Intensität in der Defense spätestens ab der 5. Minute völlig links liegen gelassen. Bis zum Viertelende spielte sich Dachau in einen Rausch und Gröbenzell gab das Spiel gefühlt schon auf. Viertelergebnis: 6-25. Das schlechteste Viertel der Slama Saison. Da half auch eine Auszeit nichts.

Nach einer intensiven Ansage zur Viertelpause, zeigten die Slamas jedoch was eigentlich in ihnen steckt. Die Frage ist: Wieso muss es hierfür immer erst einmal -20 auf dem Scoreboard haben. Mit intensiver Verteidigungsarbeit, gutem Boxout und schnellem und effizienten Angriffsspiel legte man einen 9-0 Run hin. Dachau gelangen bis zur 15 Minute nur Punkte von der Linie und es stand plötzlich nur noch 19-27. Dachau hatte auch bereits beide Auszeiten genommen. Und Gröbenzell legte nach: Minute 17: 27-30 und Minute 18 der Ausgleich 32:32. Vor allem Bertolin zeigte in dieser Phase, dass er sich nicht verstecken muss auf dem Feld. Die letzten beiden Minuten war die Erschöpfung den 8 Slama-Spielern allerdings wieder anzumerken, so dass die Intensität und das Tempo wieder geringer wurden. Zum Vorteil von Dachau, die sich wieder eine 37:41 Führung bis zur Halbzeit holten.

Der Foulbelastung bewusst (Gorgas, Sander, Redweik jeweils 3 Fouls), ging man motiviert in die 2. Halbzeit.Bis zur Minute 23 war die Führung der Dachauer konstant auf 4 Punkte. Doch die SR wollten offenbar ein Wörtchen mitreden in diesem Spiel und verloren im Laufe der Spielzeit immer mehr die Kontrolle über dieses Spiel. Unter den Körben herrschte teilweise Anarchie. Gleichzeitig wurden kleinlichste Pfiffe gegen die Guards genommen. Dies f?ürte dazu, dass sich Gorgas in Minute 23 und Redweik in Minute 28 mit 5 Fouls verabschieden mussten. Bis zur 27. Minute fing man diese Pfiffe noch auf und konnte die Dachauer Führung auf 47-50 sogar verkürzen. Doch dann folgte der entscheidende Einbruch: Mit einem 9-0 Run zogen die Spurs wieder auf 47-59 davon.

Das 4. Viertel plätscherte vor sich hin. Die Intensität war ob der "Foulbelastung" nicht hoch genug, um nochmals näher an Dachau ranzukommen. Dachau nutzte dies geschickt aus und konnte bis zur 36. Minute auf 59-83 davon ziehen. Nun auch das 5. Foul Sander und Gröbenzell  nur noch zu 5.Doch offenbar hatten diese 5 keine Lust sich hier weiter vermöbeln zu lassen und setzten sich die restlichen 4 Minuten zur Wehr. Folge ein 11-0 Run und damit ein wenig Ergebniskosmetik auf den Endstand von 70-83.

Selbstverständlich haben die SR das Spiel hier nicht entschieden. Im Gegenteil. Die Slamas haben das 1. Viertel komplett verschlafen. Haben sich in der 1. HZ, als die SR noch eine ungefähre Linie hatten, mit teilweise blöden Fouls vorbelastet. Als dann die Kontrolle der Unparteiischen über das Spiel verloren ging, fokussierten sich die Slamas zu sehr darauf, statt auf ihr eigenes Spiel. Nur mit mehr Quantität im Training und im Spiel und einer besseren Umsetzung der Vorgaben und einer Besinnung auf die eigenen Stärken kann man Spiele gewinnen.

Hierauf muss nun der Fokus wieder gerichtet werden, damit man nächste Woche im do-or-die-Spiel in Landsberg als Sieger vom Feld geht.

AK

Spieler und Punkte der SLAMA: David Heinrich (17), Moritz Breitreiner (11), Thomas Bertolin (11), Christian Sander (10), Lion Gorgas (9), Odyssefs Aristeidou (4), Alejandro Bey Kahn (4), Toni Svoboda (2), Martin Redweik (2)

Spieler und Punkte der Dachau: Jurakic (21 - 3 3er), Keser (16), Glück (15),  Holderer de Vasconcelos (12), Arpac (6), Widmann (6), Schwarz (2), Matthes (2), Fierek (1), Haberland (0), Hufgard (0)

Wichtiger Sieg beim Heimauftakt

Der Heimauftakt 2018 ist geglückt! Beim 82:73 gegen Freising holen sich die Green Devils ihren dritten Sieg in Serie und haben vielleicht schon bald nichts mehr mit dem Abstiegskampf in der 2. Regionalliga Süd zu tun.

Genauso hatten sich die Schrobenhausener ihren ersten Heimauftritt im neuen Jahr vorgestellt: Eine volle Halle, die entsprechende Gänsehaut-Atmosphäre und dazu ein Team, das gegen Freising erneut überzeugte. Nachdem die eigentlich heimstarken Green Devils 2017 nur drei von zwölf Partien vor den eigenen Fans gewonnen hatten, war es der perfekte Start für eine bessere Bilanz im neuen Basketballjahr.

Dabei war Coach Jörg Weber in der ersten Hälfte mit der Defense seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. Doch weil es die Gäste nicht viel besser machten, beide Teams aber in der Offensive munter scorten, entwickelte sich ein ausgeglichenes und für die Zuschauer ansehnliches Spiel, das mit 19:19, beziehungsweise 44:44 in die ersten Viertelpausen ging.

Die (Vor-)Entscheidung fiel dann im dritten Abschnitt, den die Green Devils mit 23:8 gewannen. Angetrieben von ihren euphorischen Fans zogen die Gastgeber durch einen 17:5-Run (15 Punkte von Lukas Bäumel und Claus-Jürgen Ludwig) davon und gingen mit einer 67:52-Führung in die letzte Pause.

Im Schlussabschnitt erhöhte Kapitän Sebastian Ritzer sofort mit einem Dreier auf 70:52. Freising kam – vor allem dank Vangelis Pathekas (zwölf Punkte im letzten Viertel) – zwar noch einmal bis auf acht Punkte heran (80:72), für eine Aufholjagd war es aber zu spät. Stattdessen feierten die Green Devils mit ihren Fans den dritten Sieg in Folge.

Das Team von Coach Jörg Weber schiebt sich damit am TSV Jahn vorbei auf Rang neun und könnte mit jetzt sechs Siegen im Abstiegskampf schon bald aus dem Gröbsten raus sein. Zumindest können die Schrobenhausener am kommenden Freitag (20 Uhr) – mit der Unterstützung zahlreicher Fans (es fährt mindestens ein Fanbus nach München) – ganz ohne Druck beim FC Bayern Basketball 3 antreten, dem sie ja in der Hinrunde seine bislang einzige Saisonniederlage zufügten. Der TSV Jahn Freising empfängt am Samstag (18.30 Uhr) die MIL Baskets.

Topscorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (25), Lukas Bäumel und Timothy Spatschek (je 14).

TSV Jahn Freising: Vangelis Pathekas (23), Claus-Martin Weiß (14).

Packung in bad aibling

Eine deftige 64:112 Niederlage musste die BG Leitershofen/Stadtbergen 2 beim TAbellenzweiten Bad Aibling hinnehmen. Die Kangaroos konnten nur zu siebt die Reise nach Oberbayern antreten und hatten mit zunehmender Dauer der Partie große Schwierigkeiten gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber. Lediglich nach dem ersten Viertel (16:19) befand man sich noch in Reichweite. Inzwischen ist man auf Platz sechs in der Tabelle abgerutscht und muss angesichts der fortlaufenden personellen Ausfälle langsam aber sicher den Blick nach hinten in der Tabelle im Auge behalten. Es spielten: Abron (3), Behnisch (20), Bobrowski (13), Legl (3), Mayer (4), Moosrainer (16), Oertel (5).

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