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Spielberichte

Leitershofen wird Favoritenrolle in Freising gerecht

Freising stand nach den letzten Niederlagen erneut unter Zugzwang und musste dann auch noch wegen Wasserschadens in der Standardhalle auf die kleinere Alternative in der Realschule ausweichen. Trotzdem starteten die Hausherren konzentriert in die Partie und konnten die ersten Punkte des Matches erzielen. Danach aber schlichen sich bereits in Viertel 1 empfindliche Ballverluste im Spielaufbau ein, welche die Leitershofener zuverlässig in Punkte per Schnellangriffe umwandeln konnte. Aber auch die Defensive Freisings war nicht untätig, sodass es in der kompletten ersten Halbzeit ein enges Low-Score-Spiel blieb (13:16 und 28:29).

Das dritte Viertel sollte letzten Endes bereits das Spiel entscheiden: Leitershofen konnte die Intensität in der Verteidigung aufrecht erhalten und dank starker Arbeit am Offensivrebound immer wieder 2. Chancen nutzen, während Freising stets hart für seine Würfe arbeiten musste. So konnten die Gäste auf 36:50 davon ziehen. 

Trotz des schwachen 3. Viertels aber gaben die Domstädter nicht auf: sie arbeiteten härter in der Defense und konnten nun immer wieder gute Spielzüge erfolgreich abschließen. Die Leitershofener aber wussten stets eine Antwort - und konnten dank ihrer unglaublich hohen Trefferquote nahezu jedesmal nachlegen. Durch diese wirklich extreme Nervenstärke der jungen Gästetruppe wurde den Freisinger letzten Endes der Zahn gezogen - das Spiel gewannen die Gäste somit verdient mit 53:71.

Fünf wackere Spurs erkämpfen ein 96:95

Es war ein Spiel, das viele Geschichten schrieb. Ein Spiel mit einem grandiosen Happy-End für die Dachau Spurs, die mit 96:95 gegen Slama Jama Gröbenzell gewannen. Ein verrücktes, atemberaubendes Spiel, das allen Beteiligten und Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben wird. 


Die letzte Aktion dieses Derbys in der 2. Regionalliga setzt Julius Glück. Der 16-Jährige ist unter dem eigenen Korb umringt von drei Gröbenzellern. Doch der Youngster im Spursteam springt am höchsten von allen, angelt sich nach einem Fehlwurf des Gegners den Ball fast auf Ringniveau und gibt ihn danach nicht mehr her. Bruchteile von Sekunden später ertönt die Schlusssirene, und Julius Glück wird jetzt nicht mehr von gegnerischen, sondern von den eigenen Spielern umringt, die ihren jungen Matchwinner unter sich begraben. Er ist an diesem Abend indes nicht der einzige, der diesen Titel verdient hat.


Es war zunächst einmal ein Spiel, dem die Schiedsrichter ihren Stempel aufdrückten. In einem kampfbetonten, aber höchst fairen, ja fast schon freundschaftlich ablaufenden sportlichen Vergleich rätselten Zuschauer, Coaches und Beteiligte, was in die beiden Unparteiischen gefahren war, die von der ersten Minute auf Konfrontation gingen und ein Technisches Foul nach dem anderen verhängten. Höhepunkt war die 17. Spielminute, als nach einem Allerweltsfoul die beiden besten Spieler der beiden Teams, Lion Gorgas von Gröbenzell und Caleb Willis von den Spurs, mit dem jeweils zweiten Technischen Foul bedacht und damit der Halle verwiesen wurden – das Spiel war seiner Protagonisten beraubt.
Nächster Leidtragender war Manu Prediger. Er beging in der letzten Szene der ersten Hälfte nach Meinung der Unparteiischen bereits sein fünftes Foul und war damit auch raus. Spurs-Coach Werner Mühling war fassungslos. Zur Halbzeitpause war sein Team auf sechs einsatzfähige Spieler zusammengeschrumpft.


Doch Mühling schwor sein Team ein, dass auch mit sechs Spielern ein Erfolg möglich sei – und sollte recht behalten. Die Gastgeber lieferten sich nun einen bravourösen Kampf mit den ambitionierten Slama Jamas.
Es war ein offener Schlagabtausch, zwar behaftet mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten, aber mit großem Einsatz geführt. Für Dachau kam es sogar noch schlimmer, als sich Camdal ebenfalls mit fünf Fouls verabschiedete (33.). Jetzt blieben nur Julius und Corni Glück, Sebastian Hufgard, Karol Firek und Akin Arpac übrig.


Besonders Arpac drehte aber nun auf, ackerte in der Defensive, holte Rebound um Rebound und war vorne von keinem Gröbenzeller zu stoppen. Mit 33 Punkten stellte der Dachauer Forward die Bestmarke in diesem Spiel auf und war letztlich der eigentliche Matchwinner.
Dass die Dachauer dieses Spiel zu fünf beendeten, grenzte im Übrigen an ein Wunder: Vier der fünf Akteure auf dem Feld hatten am Ende vier Fouls auf dem Konto.
Zweimal setzte sich das wackere Spurs-Häuflein im letzten Viertel ab (84:74/33. und 92:84/37.). Doch Gröbenzell kam jedesmals wieder heran. Den letzten und damit siegbringenden Korb für die 1865er machte, wie anders konnte es sein, Akin Arpac. 
Als die Gäste im Gegenzug scheiterten, lagen sich die Dachauer in den Armen. Und auch die ausgeschlossenen Willis und Gorgas kehrten zurück. Sie hatten die zweite Hälfte einträchtig miteinander in einem Nebenraum zugebracht.

OSB Hellenen verlieren Spitzenspiel in Overtime gegen München Basket

Erster gegen Zweiter, die Heimhallen beider Teams nur wenige Kilometer entfernt. Die Halle in der Riesstr. war gut gefüllt mit lautstarken Fans aus beiden Lagern.
Vor allem den Hellenen Juniors an dieser Stelle ein großes Lob. 
Das erste Viertel war ein Herantasten beider Teams. Die Topscorer Schwarz und Nibler konnten mit jeweils 2 Distanzwürfen der Partie ihren Stempel aufdrücken.
Für das Highlight sorgte Veteran Paisley mit einem Reverse Dunk über einen Verteidiger.
Die 21:18 Führung konnte OSB kurz auf 7 Punkte ausbauen, ehe München Basket in die Spur zurück fand und mit 33:34 in die Pause ging.
Im 3. Viertel konnte MB durch mehrere Freiwürfe am Stück die Führung ausbauen. Jedoch konnten Nibler und Vasileidis den Tabellenführer im Spiel halten, auch Neuzugang Hustert konnte mit mehreren Rebounds und Punkten auf sich aufmerksam machen.
Absetzen konnte sich kein Team mehr, sodass das Spiel mit 58:58 nach einem letzten Fehlwurf von Schwarz in die Overtime ging. 
In der Overtime hielt es keinen der 250 Fans auf den Sitzen. Mehrere Führungswechsel in eines der spannendsten Spiele des Jahres ergaben zum Schluss 2 Freiwürfe für Fischer bei 69:68 Führung für MB mit 7 Sekunden zu spielen. Nach 2 Fehlwürfen konnte OSB Vasileidis noch einmal in Position bringen, jedoch konnte der erfahrene Guard den Wurf nicht mehr vor dem Buzzer loswerden.
Ein faires Spitzenspiel und Derby vor einem würdigen, tollen Publikum.

Der Hellenen hat ein schönes Video gemacht mit den Highlights:

https://www.youtube.com/watch?v=DpxrXdwJVTk

Nächste Woche geht es nach Ingolstadt.

Kangaroos mit deutlichem Erfolg gegen Jena

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat am 19. Spieltag in der 1. Regionalliga Südost ein deutliches Signal im Abstiegskampf gesendet. Am Samstagabend schlug man in der Stadtberger Sporthalle nach der wohl bisher besten Saisonleistung die Bundesligareserve von Science City Jena mit 97:80 (48:35), ein in dieser Höhe sicherlich kaum zu erwartender Erfolg.

Nach den beiden Auswärtsniederlagen in Rosenheim und Herzogenaurach hatte es auf Seiten der Kangaroos zwar niemand so richtig direkt ausgesprochen. Aber irgendwie war schon klar, dass gegen die Thüringer eigentlich nur ein Sieg zählen konnte, um weiterhin aussichtsreich im Kampf um den Klassenerhalt dabei zu sein. Dementsprechend durfte man gespannt sein, wie sich das Leitershofer Team in dieser wichtigen Partie präsentieren würde. Vor allem weil sich die Mannschaft noch einmal weiter dezimiert hatte, Julian Breuer wird künftig in Berlin seine Ausbildung fortsetzen und daher nicht mehr zur Verfügung stehen. Es sei aber vorweggenommen, die Kangaroos schienen den Druck von Anfang an abschütteln zu können und zeigten über 40 Minuten hinweg eine mehr als famose Partie. Nach 25 Sekunden brachte Nedim Hadzovic die Stadtberger mit 2:0 in Führung, da wusste noch keiner unter den 350 Zuschauern, dass man Selbige in diesem Spiel tatsächlich nicht mehr abgeben sollte. Die Stadtberger verteidigten sehr intensiv und konnten ihre Angriffe vor allem über Aufbauspieler Michael Dorsch immer wieder sehr schnell nach vorne tragen, kamen so oftmals zu relativ einfachen Punkten und einer 23:16 Führung nach dem ersten Viertel. Jena verkürzte zu Beginn der zweiten 10 Minuten zwar auf 21:23, nach einer Auszeit von Trainer Stefan Goschenhofer gewann die BG aber schnell wieder die Oberhand. Vor allem das Trio Dorsch, Hadzovic und Raphael Braun war kaum zu stoppen und so baute man die Führung bis zur Halbzeit auf 48:35 aus. Dabei agierte man gegen die gefürchtete Jenaer Pressverteidigung insgesamt gesehen sehr souverän und hatte im Vergleich zum Hinspiel kaum Ballverluste zu verzeichnen. Allerdings, eine ähnlich hohe Halbzeitführung hatte zuletzt in Rosenheim ja bekanntermaßen auch nicht ausgereicht, um die Partie am Ende zu seinen Gunsten zu entscheiden….

Und die kritische Phase kam auch dieses Mal. Gegen Ende des dritten Viertels gelang den Thüringern, bei denen der erst 18-jährige Jan Heber im Aufbau herausragend Regie führte, durch vier erfolgreiche Dreipunktewürfe binnen eineinhalb Minuten ein sehr guter Lauf. Eigentlich ein typisches Signal für eine Wende in einem Basketballspiel. Allerdings gelang es den Leitershofern, jedem dieser Dreier im direkten Gegenzug unbeeindruckt einen erfolgreichen Korb entgegenzusetzen und den Vorsprung bis Ende des Viertels bei dreizehn Punkten zu halten (73:60). Das Spiel entwickelte sich jetzt zur Freude der Zuschauer zu einem wahren Offensivspektakel mit einem nicht mehr zu stoppenden Nedim Hadzovic auf Leitershofer Seite. Dieser untermauerte seine 31 Punkte auch noch mit vier krachenden Dunkings. Im Schlussviertel versuchte Jena noch einmal alles. Nun war es an Emanuel Richter, der nach seiner Verletzung langsam wieder zu alter Form findet, mit drei Distanzwürfen dafür zu sorgen, den Vorsprung auszubauen. Dazu verteidigte man in der Defensive weiterhin sehr intensiv. Das Publikum übernahm den Rest und half mit frenetischen Anfeuerungsrufen begeisternd mit, dass der Sieg letztendlich sogar frühzeitig feststand.

In der Tabelle punktete von den direkten Konkurrenten Zwickau, während Herzogenaurach und Bayreuth verloren. Demzufolge bleibt es weiterhin spannend in den hinteren Regionen der 1. Regionalliga. Am kommenden Samstag reisen die Kangaroos dann zum Auswärtsspiel nach Bayreuth, anschließen ist am Faschingswochenende spielfrei.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Hart (15/1 Dreier), Nicolas Breuer, Londene, Braun (17/2 Dreier), Uhlich (3/1 Dreier), Dorsch (17/2 Dreier), Hadzovic (31), Ferber, Tesic (4), Richter (10/2 Dreier).

Beste Werfer Jena: Garrett (20), Heber (18), Holthaus (17), Cardenas (13)

Im Vorspiel hatte die U12 der BG bereits den TSV Ottobeuren mit 101:32 bezwungen. Die zweite Mannschaft war ebenfalls erfolgreich und besiegte Jahn Freising auswärts mit 73:51. Bester Werfer war Daniel Nimphius mit 19 Zählern. Der dritte Tabellenplatz in der 2. Regionalliga Süd wurde so untermauert.

Stimmen zum Spiel:

BG-Trainer Stefan Goschenhofer: „Zunächst danke ans Publikum für die tolle Unterstützung. Ich bin sehr stolz auf die Leistung der Mannschaft, die den Matchplan hervorragend umgesetzt hat. Ein paar Ballverluste hat man gegen eine solch aggressive Verteidigung des Gegners immer, insgesamt haben wir das aber sehr gut und souverän gelöst, wurden nie hektisch. Entscheidender war aber, dass wir die Fast Breaks der Jenaer gut eingedämmt haben und selbst unsere Ballgewinne oftmals in Punkte umgewandelt haben. Nun sollten wir nächste Woche in Bayreuth nachlegen“.

BG- Co-Trainer Tommy Nadir: „Wir haben die Führung über das gesamte Spiel nie abgegeben und keines der vier Viertel verloren, das kann sich sehen lassen. Nedim Hadzovic hat überragend gespielt und sein ganzes Potential gezeigt, aber auch Raphael Braun und Michael Dorsch haben das heute wieder sehr gut gemacht. Dazu ist die Mannschaft als Team aufgetreten, jeder hat für den anderen gekämpft und seine Rolle mehr als erfüllt“.

BG-Center Nedim Hadzovic: „Meine ersten Bälle waren gleich drin, dann bekommt man ein gutes Gefühl. Wir konnten die Verteidigung des Gegners oft überspielen und hatten vorne dann natürlich gute Gelegenheiten. Auf die Leistung von heute kann man aufbauen, denn wir benötigen natürlich dringend weitere Siege“.

slama jama gewinnt gegen den Tabellenletzten aus Ingolstadt und erhöht seine Rückrundenbilanz auf 4 Siege aus 4 Spielen!

groebenzell 1In einer von Offensivspiel geprägten Partie setzten sich die SLAMAS dank zwei starken Phasen im 2. und 3. Viertel am Ende deutlich und verdient mit 105:76 durch.

Während im 1. Viertel Ingolstadt gut dagegen halten konnte, was vor allem an der schwachen Defensive der Hausherren lag, konnte die Intensivität im 2. Viertel angehoben und so bis zur Halbzeit ein 18 Punkte Vorsprung erspielt werden.

Im dritten Viertel versuchten die Gäste es mit einer Zonenverteidigung, die durch 2 schnelle Dreier und einen Midrange-Jumper ausgehebelt und somit wieder "ad acta" gelegt wurde. Der Rest des Spiels war von Run&Gun Basketball geprägt, so dass sogar das letzte Viertel noch verloren wurde.

Auch wenn die Gröbenzeller nicht an ihre Leistungen aus den letzten Spielen anknüpfen konnten, schafften sie es einen souveränen Heimsieg zu holen und dabei auch das erste Mal die 100 Punkte Grenze zu knacken. Besonders die jungen Spieler haben dennoch in der Partie einiges an Erfahrungen sammeln können. So wurden Spielzeit und Scoring ausgeglichen verteilt und die Rookies mussten das letzte Viertel ohne die Erfahrung manch anderer Spieler bestreiten.

Nächste Woche geht es nach Dachau. Hier muss wieder insbesondere Defensiv ein anderes Auftreten an den Tag gelegt werden, möchte man wieder für eine Überraschung in der 2. Regionalliga Süd sorgen.

Regionalliga Herren gewinnen gegen Passau

muenchen basket 2015Wie bereits im Vorbericht erwähnt, entwickelte sich am späten Samstagabend das vorhergesehene kampfbetonte Spiel.  Passau, mit 12 Spielern angetreten, wollte sich nicht als Punktelieferant zur Verfügung stellen und kämpfte das ganze Spiel immer wieder um den Anschluss. Mit viel Herz und guter Bewegung abseits des Balles, stellten sie MÜNCHEN BASKET immer wieder vor Probleme.

Von Beginn an zeigten Felix Schuck und Co, dass sie die guten Eindrücke des Trainings in dieser Woche auch während eines Spiels auf das Parkett bringen wollten. Gute Ballbewegung über viele freie Stationen führte immer wieder zu leichten Körben von Stefan Arenz am Brett. Er wurde hervorragend ins Spiel gebracht. Im Gegenzug konnte Passau nur von der Freiwurflinie punkten. So stand es schnell 13 zu 5 für die Gastgeber, bevor zum Ende des Viertels die Gäste auch aus dem Feld punkten konnten. So ging es mit einem 20 zu 14 in das zweite Viertel.

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So leicht gab Landsberg diesmal den Ball nicht her

War der Korb für die Landsberger Basketballer beim vergangenen Heimspiel wie vernagelt, so war diesmal fast jeder Wurf ein Treffer: Schon im ersten Viertel baute sich das Team Heimerer Schulen gegen Jahn Freising einen Vorsprung auf, der dann zum sicheren – und hoch verdienten – 79:62-Heimsieg führte. Die Revanche für die Hinspiel-Niederlage ist damit geglückt. Im ersten Abschnitt wussten die Freisinger gar nicht, wie ihnen geschah – sie wurden von den Landsbergern förmlich überrannt. Egal wer, egal von welcher Position: Der Ball fand immer den Weg in den Korb. Mit 17:3 lagen die Gastgeber nach fünf Minuten schon vorne, selbst eine frühe Auszeit der Gäste hatte das Team von Roman Gese nicht aus dem Rhythmus bringen können. Erst in den letzten Minuten des ersten Viertels kamen die Freisinger etwas besser ins Spiel, aber das 29:17 nach zehn Minuten sprach Bände.

Eine ausgesprochen faire Geste von Niklas Brakel im zweiten Abschnitt hätte die Landsberger dann fast noch ein bisschen in Verlegenheit gebracht: Er verzichtete auf einen Einwurf und wies den Schiri darauf hin, dass dieser den Freisingern zustand. So kamen die Jahnler auf 25:29 heran, und nun blieb es etwas enger. Doch ehe es brenzlig wurde, hatten die Landsberger wieder die richtige Antwort parat – das 38:32 zur Pause sorgte in dem guten Spiel auch für die nötige Spannung.

In der zweiten Halbzeit bauten die Landsberger den Vorsprung erst mal wieder auf 10 Punkte aus, und dieser wurde auch gehalten. Aus einer sicheren Abwehr heraus gab es schöne Spielzüge im Angriff – den Gästen merkte man an, dass immer mehr Frust aufkam, da sie einfach kein probates Mittel gegen das Team von Roman Gese mehr fanden. Mit technischen Fouls machten sie sich selbst das Leben schwer – die Landsberger nutzten dies eiskalt aus und gingen mit einem 62:48-Vorsprung in die letzten zehn Spielminuten.

Auch hier blieben die Landsberger konzentriert, einzig die Freiwurf-Ausbeute war nicht mehr ganz so gut, ansonsten wäre der Sieg noch höher ausgefallen, aber mit dem deutlichen 79:62 kann die Mannschaft von Roman Gese auf jeden Fall gut leben. Ein Spiel, das Lust macht auf die nächste Heimpartie der Landsberger am 18. Februar, dann ist Milbertshofen im Sportzentrum zu Gast.

Landsberg: Fiebisch 21, Zinder 14, Brakel 14, Dollinger 14

Freising: Dedic 23, Kock 11, Hellmich 10

Pasinger Frösche halten sich gegen die Green Devils schadlos

Zum letzten Spiel des 15 Spieltages empfingen die Frösche das Team aus Schrobenhausen am Sonntagnachmittag in Pasing. 

Zu Beginn hatten beide Teams Probleme ins Spiel zu finden und schossen gleich einige Fahrkarten. Die Gäste verpassten es in dieser Phase in Führung zu gehen. Einge gut herausgespielte Steilangriffe konnten nicht verwertet werden.

Mit zunehmender Spieldauer schossen sich die Hausherren warm und konnten sich kurz vor der Pause leicht absetzen (35:29).

 

Nach der Pause wuchs Abstand zu den Gästen bis zur 26 Min leicht an (45:36), dann führten aber zuviele Fehler auf seiten der Hausherren dazu, dass die Grenn Devils innerhalb von 3 Minuten mit einem Punkt in Führung gingen (47:48 in der 27Min.). Bis zum Ende des Viertels konnten sich die Frösche aber wieder in Führung bringen mit neun Punkten Differenz.

Das letzte Viertel brachte keine nenenswerten Veränderungen und wurde von beiden Teams fair runtergespielt bis zum 83:73 Endstand.

Einen guten Tag bei den Fröschen hatten Igor Jurakic und der nun wieder voll genesene Philipp Sauer mit jeweils 20p ( Sauer noch mit 3 Dr.), Sam Scheurich (13P und 3 Dr) und Niklis Asante (10P).

Bei den Gästen waren Ludwig (21P), Bläumerl (15P) und Alanis Barrera (14P ) erfolgreich.

 

Spurs wachen zu spät auf

Im Schlussviertel kämpften sich die Spurs noch einmal heran und waren kurz davor, ein schon verloren geglaubtes Derby noch zu drehen. Am Ende reichte es nicht ganz, die Basketballer des TSV 1865 unterlagen den MIL Baskets in der Jahnhalle mit 80:83 (30:46).

Buchstäblich mit dem letzten Hemd waren die Dachau Spurs aufgelaufen. Neben dem langfristigen Rekonvaleszenten Steffen Haberland (Achillessehnenriss) mussten am Samstag auch Johannes Schwarz und Thomas Pieciak abwinken: Schwarz hatte sich gleich einige Finger der linken Hand im Training verdreht, eine Kapselverletzung. Und Pieciak schickte seinem Coach Werner Mühling eine Whatsapp, er habe sich die ganze Nacht übergeben müssen und sich wohl irgendwo einen Virus eingefangen. Daneben fehlte studienbedingt noch Tassilo Matthes. So mussten beispielsweise die angeschlagenen Aufbauspieler Karol Firek (Sprunggelenk) und Flo Widmann (Leiste) die Zähne zusammenbeißen. Doch zur Pause signalisierte auch Widmann seinem Trainer, dass es nicht mehr weitergehe.

Die Ausfälle machten sich vor allem in der Offensive der Spurs bemerkbar: Der Angriffsmotor stotterte gewaltig. Es lief wenig zusammen bei den Männern von der Jahnstraße, die sich gegen die lauffreudige Milbertshofener Verteidigung verzettelte. Stück für Stück setzten sich die Gäste so ab, und zur Halbzeitpause waren sie auf 46:30 enteilt – in der Kabine wurde Spurs-Coach Werner Mühling ungewohnt laut, forderte seine Truppe zu größerer Präzision und mehr Einsatz in Durchgang zwei auf.

Und die 1865er steigerten sich tatsächlich nach dem Seitenwechsel. Bis Mitte des dritten Viertels halbierten sie den Rückstand (42:50/24.). Die Baskets aus Milbertshofen zeigten sich zunächst unbeeindruckt und zog bis zur letzten Viertelpause scheinbar endgültig davon (67:48). Vor allem Ex-Spur Marco Hillebrecht setzte sich wie schon im Hinspiel immer wieder ins Szene.

Doch noch wollte sich die Spurs-Rumpftruppe nicht geschlagen geben. Angetrieben vom starken Rückkehrer Corni Glück, legten die Hausherren einen phänomenalen 15:0-Lauf hin. Sechs Minuten vor Schluss war die Partie tatsächlich wieder offen (63:67). Und sollte in der Folge offen bleiben. Mit einer Freiwurforgie behielt MIL am Ende aber die Nase knapp vorn. Den Gästen gelang in den letzten sieben Minuten zwar kein einziger Feldkorb mehr, dafür verwandelten sie elf von 17 Freiwürfen. Für die Spurs wäre trotz der Personalsituation mehr drin gewesen.

OSB HELLENEN vs BG Leitershofen/ Stadtbergen 2: spannendes spiel

Zu Besuch die junge Mannschaft aus Leitershofen in München bei den OSB Hellenen München. Schon beim Warm-Up konnte man sehen, dass beide Teams die Sache konzentriert angehen würden.

Die OSB Jungs starteten solide und endeten mit einem 5 Punkte Vorsprung. Sascha Simon scorte einen wichtigen Dreier und baute die Führung kurz auf 6 Punkte auf. Dann ein Freiwurf von BG Leitershofen und so konnte man mit 17-12 in die Viertelpause gehen. Bis hier hin hatte man das Gefühl, dass das Heim-Team alles im Griff hat.

Das zweite Viertel verlief ähnlich. Kapitän Tsoraklidis mit 2 Dreiern, Ralph Idler einen hinter her und dann noch Raphael Miksch ebenfalls erfolgreich von der Dreierlinie und direkt danach auch Tommygun. Man ging gelassen in die Halbzeitpause und einem Zischenergebnis von 42-34.

Am Anfang des dritten Viertels scorte Tommy Nibler erneut einen Dreier und einen Zweier hinter her, zwei Freiwürfe und der Zwischenstand 49-38. Die OSB Jungs hatten in der 23. Minute alles im Griff. Doch dann die Überraschung, denn BG Leitershofen ließ nicht nach und Tucker, der immer wieder seine Jungs ins Spiel bringen konnte sorgte für Lösungen. Kapitän Oertel der BG noch einen Dreier kurz vor Viertelpause und schon war das Spiel mit 54-52 komplett offen. Die 70 Zuschauer total in Extase und ein echt spannendes Spiel. Es folgte eine Ansage kurz vorm letzten Viertel seitens Coach Dimitrios Linardou und die OSB Jungs konzentrierten sich wieder und bauten Ihre Führung langsam aber sicher auf. Zlatko Kozica, Ralph Idler und Apostolis Diamantis führten hier wichtige Rollen, brachten das Team auf den richtigen Weg und so konnte man durch einen weiteren wichtigen Dreier von Kapitän Tsoraklidis auf 65-56 die Führung entsprechend gestalten. Die Luft war bei BG Leitershofen mittlerweile raus, die letzten 2 Minuten bringte auch ein Stop the clock nicht wirklich was und das Spiel endete mit 76-62.

Nächste Woche am 11.02.2017 ein super spannendes Heim-Spiel gegen München Basket.

MÜNCHEN BASKET Herren dominieren in IngolstadT

muenchen basket 2015Nach 2 Niederlagen in Folge, machten sich die Regionalliga Herren am späten Samstagabend auf den Weg nach Ingolstadt. Zu Gast bei den bis dato noch sieglosen Schanzer Baskets setzten die Jungs von Coach Andy Sippach auf Wiedergutmachung.

Der Start ins Spiel gestaltete sich etwas holprig, dauerte es doch bis zur vierten Spielminute bis die ersten Punkte auf das Scoreboard gespielt wurden. Die Gäste versuchten das in der Trainingswoche besprochenen umzusetzen, was mit unter zu einer kleinen Blockade im offensiven Basketball führte. Leichte Körbe verfehlten ihr Ziel, bzw. die vermeintlich leichten Freiwürfe wollten auch nicht den Weg in den Korb finden. So ging es mit einer 7 Punkte Führung in die zweiten 10 Minuten (19 zu 12 für die Gäste aus der Landeshauptstadt).

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