Spielberichte

OSB HELLENEN GEWINNEN IN MILBERTSHOFEN

Die Jungs um Coach Dimitrios Linardou gewinnen mit 51-81 im Milbertshofen und untermauern ihren ersten Tabellenplatz.

Vor  ca.100 Zuschauern das letzte Spiel der Saison, eine tolle Atmosphäre.

Milbertshofen gelang es nicht, den Tabellenersten ins stolpern zu bringen und konnten sich nicht beweisen.

Somit steht es fest, die OSB Hellenen sind Meister der 2. Regionalliga Süd-Ost (2RLS).

Eine wunderbare Saison mit ups and downs. Jetzt geht es in die Saisonpause.

Highlights des Spiels: Youngster Efe Metin aus der U20 mit einem Dreier und Tommy Nibler überholt Stavros Tsoraklidis in der Dreierquote, nachdem Tommygun 4 mal erfolgreich war.

Danke an die Ligabetreuung, den Mitstreitern und auch ein herzliches Dankeschön für die Pokalübergabe von Heiner Lengler, der persönlich vorbei gekommen ist um auch die Meistershirts zu übergeben.

 

Spurs holen sich noch den dritten PLatz

Eine Halbzeit lang taten sie sich schwer, doch dann kamen die Spurs ins Rollen: Mit 102:86 (51:49) wurden die White Wolves aus Passau noch klar besiegt. Damit belegen die 1865-Basketballer in der Abschlusstabelle der 2. Regionalliga Süd den dritten Platz und haben ihr Saisonziel, vorne mitzuspielen, trotz der vielen Ausfälle zuletzt doch noch erreicht.

Ein Spaziergang wurde es wie erwartet nicht gegen die Mannschaft des TV 1862 Passau. Die Niederbayern knüpften gleich da an, wo sie beim Hinspielsieg aufgehört hatten: Jeder Fehler der Spurs wurde sofort bestraft. Zwar lagen die Hausherren schon in der ersten Hälfte fast stets in Führung, doch gelungene Aktionen wechselten sich in den ersten 20 Minuten immer wieder mit haarsträubenden Fehlpässen ab. Davon profitierten die Gäste, die zügig von Defensive auf Offensive umschalteten und dann geduldig gegen die noch organisierte 1865-Verteidigung den Ball laufen ließen, bis ein freier Schütze gefunden war.

Dass die Spurs überhaupt zur Pause führten (51:49), war – die Fehlpässe mal ausgenommen – einer starken Leistung in der Offensive zu verdanken. Die fand Coach Mühling in seiner Pausenansprache dann auch „völlig in Ordnung“, machte seinen Spielern aber klar, „dass wir heute größere Probleme bekommen, wenn wir uns nicht in der Verteidigung deutlich steigern“.

Gesagt, getan. Nach Wiederbeginn standen die 65er ihren Widersachern deutlich enger auf den Füßen. Die Passauer liefen sich nun immer wieder fest, ließen sich den Ball abknöpfen, schlossen hart bedrängt ab oder wurden sogar geblockt. So fiel Mitte des dritten Viertels die Vorentscheidung. Fünf Minuten lang (23. – 28.) lief bei den Gästen wenig bis gar nichts mehr. Die Spurs setzten sich mit einem 18:7-Zwischenspurt erstmals zweistellig ab. Akin Arpac und Caleb Willis waren die Protagonisten der 1865-Offensive in dieser Phase.

Im Schlussviertel wurde es richtig deutlich, und als Manu Prediger dann den „Hunderter“ mit einem Dreier voll machte, feierten Spieler und Spurs-Anhänger in der Jahnhalle ausgelassen.

Freising gewinnt superspannendes Kellerduell gegen Gröbenzell

Im Kellerduell zwischen Freising und Gröbenzell ging es um Platz 9 der Liga - gewinnt Freising, sollten sie sicher vor Gröbenzell bleiben. Im anderen Fall könnte Gröbenzell die Hinspielniederlage ausgleichen und bei ausreichendem Abstand den direkten Vergleich gewinnen. Alles deutete im Vornherein also schon auf ein enges Spiel hin - und es kam genauso... Während der gesamten Partie wurde auf beiden Seiten sehr hart verteidigt und um jeden Rebound gekämpft, aber während Gröbenzell klug angriff, verzettelten sich die Hausherren in der ersten Hälfte des Öfteren in der Offensive: schnelle Würfe, viele Ballverluste. Nur dank starker Verteidigung konnte Freising an Gröbenzell dranbleiben. Halbzeitstand: 28:29 aus Freisinger Sicht... Im dritten Viertel sah es kurz so aus, als könnte Freising nun davon ziehen, als es auf 8 Punkte davon zog - aber die Gäste kontrollierten ihren Defensivrebound und kamen dank 4 sicherer Fastbreaks wieder heran. Es kam zum Showdown 17 sek. vor Schluss, bei Spielstand von 58:58... Nach einem Fast-Ballverlust der Freisinger, bekamen sie noch einen Einwurf unter dem Gröbenzeller Korb, das Play lief über Jakob Kock - und dieser wartete ab, zog zum Korb und konnte 6,3 sek. vor Schluss den schwierigen Layup einnetzen! Auszeit Gröbenzell... Genügend Zeit für die Gäste für einen Zweier zur Verlängerung, oder gar Dreier zum Sieg? Ihr Topscorer Gorgas sollte den Ball bekommen - tat dies auch, wurde aber eng verteidigt und konnte keinen offenen Wurf nehmen. Er passte den Ball in die Zone, und dort warteten mit Dedic und Schwarzbach zwei "Lange", die den letzten Wurf bzw. Pass blocken konnten. Freising damit der Sieger dieses spannenden Spiels, und auch Gewinner des direkten Vergleichs. Am kommenden Samstag zum Saisonfinale könnten die Freisinger in Schrobenhausen sogar noch einen Platz auf Platz 8 vorrücken. Los geht‘s um 19.30 Uhr in der Mittelschule Schrobenhausen...

TV Passau gibt auch Heimspiel gegen Milbertshofen in den letzten minuten ab.

 

passauAm vorletzten Spieltag der Regionalliga 2 Südost trafen in der Passauer Dreifachhalle die Tabellennachbarn der MIL Basets aus Milbertshofen und der White White aus Passau aufeinander. Leider zogen die Dreiflüssestädter auch dieses mal wieder in der Schlussphase den Kürzeren und verloren mit 65:75. Wie in den letzten Spielen starteten die Wölfe konzentriert und führten nach 5 Minuten mit 9:4 bzw. nach 9 Minuten mit 17:12. Die wie schon so oft in dieser Spielzeit erlaubte man sich zum Viertelende wieder einige Unkonzentriertheiten, so dass das erste Viertel noch mit 17:18 abgegeben werden musste. Im zweiten Viertel ein ähnliches Bild, wieder ein guter Start, aber am Ende ging es doch nur mit 37:37 in die Halbzeitpause. Nach der Pause ein unverändertes Bild. Die Hausherren scorten zunächst immer wieder am Brett und kontrollierten den Defensivrebound. Nach 22 Minuten führten sie wieder mit 44:40. Doch dann ein 11:2 Run der Münchner und schon lag man mit 45:51 in Rückstand, den man bis zum Viertelende auch nicht kompensieren konnte. So stand es nach dem 3. Abschnitt 50:57 aus Sicht der Wölfe. Dass die White Wolves zu keinem Zeitpunkt aufstecken, wenn Sie in Rückstand liegen, auch das ein gewohntes Bild, zeigten die Dreiflüssestädter auch an diesem Abend. Bis zu 37. Minute kamen sie wieder an die Gäste heran und verkürzten auf 63:65.

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Green Devils Schrobenhausen ZU BESUCH in MÜNCHEN BEI DEN OSB HELLENEN

Die 2RLS neigt sich dem Ende zu, vorletztes Spiel der Saison für die OSB Hellenen München vor ca. 100 Zuschauern.

Unsere U14-3 wurde als Gast eingeladen mit samt Coach Aleks Savic und den Eltern der Kinder und die Jugend-Spieler/Innen in die Riesstraße zur Ehrung der Meisterschaft in der Halbzeit.

Verkaufsstand gut organisiert und generell eine schöne Heimspiel Atmosphäre.

1. Viertel: Die OSB Hellenen wollten vor Ihrem Publikum aufzeigen, warum man verdienter Tabellenführer ist, und ging sehr seriös und konzentriert ins erste Viertel mit Apostolis Diamantis auf der 1. Stavros Tsoraklidis noch immer nicht einsetzbar aufgrund der Knieverletzung und der anstehenden Operation. Auf der zwei startete man mit Giannis Vasileiadis und Christian Hustert auf der 3. Thomas Nibler, das Allrounder Talent auf der 4 und Mike Schmidbauer (Big Mike) auf der 5. So konnte man gut ins Spiel finden und konnte sich gleich zu Anfang mit +24 Punkten einen guten Sicherheitsabstand aufbauen und das Viertel mit 35-11 für den Gastgeber entscheiden.

2. Viertel: Coach Dimitrios Linardou konnte mit dem Sicherheitsabstand gut arbeiten und viele Sachen ausprobieren, die man sonst nicht ausprobieren würde als Coach. Im zweiten Viertel konnten gleich 7 verschiedene Spieler der Hellenen scoren und den Abstand weiter ausbauen. Im zweiten Viertel fand Schrobenhausen nur durch Ritzer Lösungen im Angriff und dazu noch Bäumel mit einem 2 Punktewurf, so dass Schrobenhausen nur 6 Punkte erzielen konnte im 2. Viertel. Mit einem 17-6 baute man die Führung weiter aus und ging in die Halbzeitpause.

3. Viertel: Hier spielte nun Schrobenhausen auf Augenhöhe und verlor das Viertel nur mit 2 Punkten in einem Zwischenergebnis von 17-15.

4. Viertel: OSB Hellenen setzte einen drauf und schloss das Spiel mit 86-41 ab und schaffte durch diesen Heimsieg vorzeitig Meister zu werden und den Spekulationen gerecht zu werden.

Nächstes und letztes Ligaspiel findet in Milbertshofen statt. Dort wird sicherlich eine gute Mannschaft auf die OSB Hellenen warten und angesichts der Pokalübergabe und Meistershirts Übergabe plant Coach Dimitrios Linardou die letzte Partie gut abzuschließen um die Saison mit hoffentlich nur 3 Niederlagen zu absolvieren.

Somit steht es jetzt schon fest: OSB Hellenen marschiert tätsächlich durch die 2. Regionalliga und darf in kommender Saison in der 1. Regionalliga antreten.

OSB HEllenen BASKETBALL

Basketballkrimi mit gutem ausgang für die green devils

Es war wie zu besseren Zeiten: Die Mittelschulhalle in Schrobenhausen kochte und die Green Devils holten sich, angetrieben von ihrem begeisterten Publikum, beim 77:74 gegen Passau ihren fünften Saisonsieg.

Was für ein Basketballkrimi in Schrobenhausen! Das Heimspiel der nach wie vor akut abstiegsbedrohten Green Devils gegen die bereits geretteten Passau White Wolves war ein mitreißendes Match. Nicht immer hochklassig, aber eben enorm spannend. Immer wieder konnte sich ein Team durch einen Lauf absetzen (oder wieder herankämpfen). Bis zum Ende blieb die Partie damit offen. Am Ende gelang den Green Devils ihr dritter Sieg vor eigenem Publikum.

Los ging's mit einem 9:0-Lauf der Gäste, der Green-Devils-Coach Andreas Bernitt auf die Palme brachte. Erst nach einer deutlichen Ansage wachte sein Team endlich auf und kämpfte sich wieder auf 12:14 heran. Nach einem Passauer 7:0-Lauf, den die Green Devils mit einem 6:0-Lauf beantworteten, ging es mit 18:21 in die Viertelpause. Ein Dreier von Timothy Spatschek sorgte im zweiten Durchgang schließlich für die erstmalige Führung der Gastgeber (32:31). Zur Halbzeit stand es 37:33.

Als Green-Devils-Kapitän Sebastian Ritzer im dritten Abschnitt bei seinem erfolgreichen Dreierversuch gefoult wurde und mit einem Vier-Punkt-Spiel auf 48:35 erhöhte, war der Funke in der Halle endgültig übergesprungen. Das Schrobenhausener Publikum jubelte kurz darauf begeistert über die höchste Schrobenhausener Führung (55:41). Ein beruhigendes Polster? In diesem Spiel natürlich nicht. Nach einem 13:0-Lauf war Passau zum Ende des dritten Abschnitts (55:54) wieder zurück.

Das letzte Viertel hatte es schließlich in sich: Die Green-Devils-Führung schwankte zunächst stets zwischen drei und sieben Punkten, ehe die Gäste zwei Minuten vor dem Ende zum 69:69 ausglichen. Im Vergleich zu vielen anderen Partien, die das junge Schrobenhausener Team in der entscheidenden Phase noch aus der Hand gab, behielten die Gastgeber diesmal aber die Nerven, zogen prompt wieder auf 73:69 davon und ließen sich die knappe Führung am Ende nicht mehr nehmen.

Durch den Sieg bleibt die kleine Hoffnung auf den Klassenerhalt zumindest bestehen, auch wenn er den Green Devils wohl nicht entscheidend weiterhilft - zumal das Team am kommenden Samstag (19.45 Uhr) beim Tabellenführer OSB Hellenen München antreten muss. Der TV 1862 Passau versucht eine gute erste Saison nach dem Aufstieg in die 2. Regionalliga am selben Tag (18 Uhr) mit einem Heimerfolg gegen die MIL Baskets zu krönen.

Topscorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (20), Timothy Spatschek (17) und Lukas Bäumel (12).

TV 1862 Passau: Benjamin Mayer (28) und Ferdinand Schütze (15).

Freising ohne Chance gegen Tabellenführer Hellenen München

Am Samstag empfing der Tabellenneunte TSV Jahn Freising den Tabellenführer OSB Hellenen München. Vor ca. 100 Zuschauern nahm das Spiel schnell an Fahrt auf, wobei hier vor allem die Hellenen das Tempo bestimmten und die Freisinger sehr schnell an ihre Grenzen kamen. Sie waren immer einen Schritt langsamer als der Branchen Primus und so stand es nach dem ersten Viertel 10:28. Die Freisinger konnten anschließend die Gäste immer häufiger ins Set Play zwingen und so viele Fehler provozieren, doch konnten die Freisinger dies nicht ausnutzen und so stand es zur Halbzeit 25:45. Im dritten Viertel schafften es die Freisinger einfach zu selten zu scoren, wohingegen OSB Hellenen immer wieder nach eigenem Rebound schnell umschaltete und so viele leichte Punkte erzielen konnten (Stand: 37:71). Im letzten Viertel spielten die Freisinger noch für ihre Zuschauer und konnten noch ein paar Punkte gut machen. Endstand war schließlich 54:82.

Deutlicher Sieg der FRösche gegen leitershofen

Zum letzten Spiel des 20. Spieltages in der Regionalliga Südost empfing der DJK am Sonntagnachmittag den BG Leitershofen/Stadtbergen.

Die Gäste standen freilich zu Spielbeginn mit nur sechs Spielern in der Fischer von Erlach Halle. Ein Stau verhinderte die pünktliche Ankunft der großen Garde des BG.

Im ersten Viertel zeigte sich bereits, dass die körperliche Unterlegenheit der Gäste nur schwer zu kompensieren sein würde. Die meisten DJK-Angriffe konnte mit einem Score abgeschlossen werden. So wurden im ersten Abschnitte bereits 29 Punkte erzielt. Diese Effektivität hielt im zweiten Abschnitt im Großen und Ganzen an. Zu den gut herausgespielten Layups kam noch eine hohe Trefferquote hinzu und so hatten dann die Hausherren schon 58 Punkte zur Halbzeit auf ihrem Konto. Besonders Fredi Bikandi (19P, 2 DR) und Philipp Sauer (20P, 2DR) trafen aus allen Lagen.

Nach der Pause wurden die Karten dann noch einmal neu gemischt. Mit den drei verspäteten Spielern, die zu Beginn des dritten Viertels endlich zur Verfügung standen, boten die Gäste ein anderes Bild als zuvor. Unter den Brettern wurde nun härter gearbeitet und Leitershofen streute eine Ganzfeldpresse ein.

Die zweite Hälfte verlief dementsprechend ausgeglichener – der Abstand war allerdings so deutlich, dass der Fröschesieg zu keiner Zeit in Gefahr geriet. erfreulich, dass alle Eigengewächse der Frösche in dem Team (vier Spieler) alle zweistellig scoren konnten. Bei Leitershofen waren Nimphius (20P, 3 Dr) und Tucker (14P).

Vorsprung wieder nicht ins Ziel gebracht

In den letzten fünf Spielminuten schien der Korb für die Spurs wie vernagelt. Kein Distanzwurf senkte sich mehr in die Maschen, Korbleger wurden versemmelt, Freiwürfe danebengesetzt. Alles, was die 1865-Basketballer bis dahin gut gemacht hatten, ging nun buchstäblich daneben. So verloren die Mühling-Mannen letztlich doch noch mit 81:85 (45:37) gegen München Basket – mit der Erkenntnis, dass gegen den Tabellenzweiten mehr drin gewesen wäre.


Drei Viertel lang sahen die Zuschauer in der Jahnhalle einen hochklassigen Schlagabtausch. Dabei gehörten die ersten zehn Minuten Caleb Willis, der US-Amerikaner der Spurs sammelte allein elf Punkte, darunter drei Dreier, und war Garant für eine frühe Führung. Dem wollte im zweiten Viertel dann Corni Glück nicht nachstehen und lochte nun ebenfalls dreimal aus großer Entfernung ein, toppte das Viertelergebnis von Willis mit 13 Punkten sogar noch – die 45:38-Halbzeitführung war absolut verdient.

Als dann die Münchner nach dem Seitenwechsel die Taktik umstellten und die Rückraumspieler enger markierten, gaben die Spurs den Ball in der Offensive immer wieder zu Akin Arpac, der sein Heil erfolgreich im „Eins-gegen-Eins“ in Korbnähe suchte. Das dritte Viertel wurde folgerichtig seins: 12 Punkte die Bilanz des Spurs-Forwards. Die Münchner ließen sich jedoch, anders als in der ersten Halbzeit, nicht mehr abschütteln.

Das lag insbesondere am Duell der beiden Spieler mit der Trikotnummer vier: Während bei den Spurs Caleb Willis abbaute, drehte nun Münchens Bester, Nicolas Schwartz, mit jeder Minute mehr auf. Auf dem Weg zum Korb war er, wenn überhaupt, nur mit Fouls zu stoppen. Nicht nur einmal versenkte er nach erfolgreichem Korbleger dazu noch einen Bonus-Freiwurf. Die Spurs kämpften. Doch die Würfe wollten nicht mehr fallen. Ein bisschen Hoffnung keimte noch einmal auf, als Karol Firek es tatsächlich mit beherzter Verteidigung einige Male schaffte, sein Pendant Nicolas Schwartz erfolgreich den Weg zum Korb zu versperren. Als Manu Prediger mit einem Dreier – im Übrigen der einzige Feldkorb der Spurs in den letzten fünf Minuten – auf 81:83 verkürzte, schien wieder alles möglich.

Doch selbst dass die Münchner nur zwei von vier Freiwürfen nach taktischen Fouls verwandelten, konnten die 65er an diesem Abend für sich nutzen. Wie schon im Hinspiel waren die Münchner in den entscheidenden Szenen einfach cleverer. Und hatten in Nicolas Schwartz (27 Punkte) den Matchwinner.

OSB HELLENEN ZU BESUCH in der DOMSTADT bei TSV JAHN FREISING's Luitpold-Halle

OSB Hellenen München spielte am 18.03.2017 in der Luitpold-Halle gegen die erste Herren des TSV Jahn Freising. Zu elft waren die Neulinge der Liga mit Ihrem Coach Linardou angereist und wurden freundlich vom den Gästen empfangen.

Sehr angenehme Atmosphäre in der schönen Halle der Luitpoldanlage, mit freundlichem Publikum, einem tollen Verkaufsstand und einem super Hallensprecher und nettem Hallenprogramm inklusive Maskotchen.

Generell ist die Stimmung bei Freising Top und ein großes Lob an der Stelle an diesen großartigen Verein und den Beitrag zum Sport, den wir hier alle so sehr lieben. Die KG Organisation ebenfalls nahezu perfekt, die Schiedsrichter ebenfalls pünktlich und professionell in einer Pregame Conference, wie sich das nun eben in der 2. Regionalliga und aufwärts gehört.

1. Viertel: Konzentriert von der ersten Minute an, spielte man überzeugend und souverän, konnte einen kleinen Sicherheitsabstand aufbauen mit 10-28.

2. Viertel: Freising kam besser ins Spiel und konnte nun auf Augenhöhe spielen, so dass man 15-17 nur mit 2 Punkten gewinnen konnte und mit einem 20 Punkte Abstand in die Halbzeitpause ging.

3. Viertel: Erneut souverän spielte man ein 12-26 mit 14 Punkten Abstand.

4. Viertel: Hier experimentierte dann Hellenen Headcoach Coach Dimitrios Linardou einwenig und testete verschiedene Schemata, die doch noch nicht so gut funktionierten, so dass man das letzte Viertel an die Freisinger abgab und mit 17-11 das letzte Viertel verlor. Mittlerweile war aber auch insgesamt das Spiel nicht mehr ganz so interessant, da man auch das Gefühl hatte, die Luft war raus.

All-in-all ein eindeutiges Spiel für die OSB Hellenen und eine Wiedergutmachung des letzten Spiels gegen die Performance in Gröbenzell. Nächstes Spiel am 25.03.2017 in der Rießstraße 32-38 bei OSB Hellenen Daheim.

Slama Jama sägen lange am Thron des Tabellenführers doch bringt ihn nicht zum Sturz!

Die Jungs vom Gröbenbach hatten sich viel vorgenommen: Das Blow-out aus dem Hinspiel saß noch tief in der Seele... und das phasenweise schlechte Spiel vom verganenen Wochenende zeigte, hatte man auch noch in Erinnerung.groebenzell 1

Doch dieses Mal sollte es anders laufen... mit einem klaren Plan ging es in die Partie. Von Beginn an versuchten die Hausherren die Gäste in der Defence unter Druck zu setzen und insbesondere das bekannte Run&Gun Spiel der Hellenen nicht zum laufen zu bringen. So konnte man die Partie ausgeglichen gestalten (die Führung wechselte einige Male) und musste aufgrund eines 8-4 in den letzten 2 Minuten mit einem 20:23 Rückstand in die Viertelpause. Insbesondere Vasilliadis brachte hier Gröbenzell um die Lorbeeren, da man diesem immer wieder leichte Punkte ermöglichte. Dieses Problem konnten die Slamas leider im gesamten Spiel nicht abstellen.

Im 2. Viertel konnten die Hellenen ihre Führung bis zur 19. Minute behaupten und sogar auf 38:43 ausbauen. Doch angeführt von Finger und Szembek konnte Slama Jama mit einem 8-0 Run die Führung kurz vor Halbzeitpausenpfiff zurückerobern und ging nun selbst mit einem 3 Punkte Vorsprung in die Kabine. Grund hiervor war vor allem die nicht wirklich mehr funktionierende Zonenpresse der Gäste.

Was ein Lauf... doch konnte man nach der Halbzeitpause hieran anknüpfen??? Und wie!!! Nach 2 Minuten warmlaufen und einem darauffolgenden Zwischenstand von 52:51 legten die Slamas richtig los und zeigten wer Herr im Hause Wildmoos ist: Ein 17-4 Run der Gröbenzeller brachte diese mit 69:55 in Minute 28 in Front. Auszeit Helllenen. Leider folgten in den nächsten 90 Sekunden viele Fehlentscheidungen einfache Turnover und insbesondere keine gute Transition, was dafür sorgte, dass die Hellenen mit einem 11-0 Run den Rückstand wieder auf 3 verkürzten.

Welch ein Krimi... weitere 2 Punktlose Minuten der Slamas sorgten für die 69:70 Führung der Hellenen. Auszeit Gröbenzell. Die Jungs aufwecken hieß es nun... und es gelang... mit einer wieder deutlich intensiveren Verteidigung konnte man die Führung wieder zurückerobern und wechselte sich im Anschluss bis zur 37. Minute immer wieder ab. Spielstand 80:81 für die Hellenen. Doch leider beschränkte man sich in den letzten 2,5 min wieder zu sehr auf Einzelaktionen in der Offence, konnte in der Defence nicht mehr die nötige Intensität aufbauen und gewann vor allem gefühlt keinen einzigen Rebound mehr auf dem Spielfeld. So sah die Partie am Ende deutlich klarer aus, als sie eigentlich zu irgendeinem Zeitpunkt war...

Nun heißt es voll auf die letzten drei Partien konzentrieren. Auch wenn 2 Siege (Freising + 1) den Slamas zum Klassenerhalt reichen dürften, muss man um auf Nummer sicher zu gehen, alle drei Spiele gewinnen.. Das dürfte angesichts des Restprogramms (Tabellen-6. auswärts, Tabellen-3. daheim und eben das Do-Or-Die-Spiel in Freising) nicht einfach werden...

Doch wer die Jungs kennt, wer die Spiele der Rückrunde gesehen hat, weiß... Nothing is impossible...

Klar ist: Unsere Defence (einschließlich unserer Reboundarbeit) wird am Ende entscheiden, ob wir absteigen oder nicht....

AK

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