Spielberichte

Erfolgreicher Start für den TTL Basketball Bamberg

TTL Bamberg siegt zum Saisonauftakt gegen Fibalon Baskets Neumarkt mit 95:63 (48:27)

Am vergangenen Sonntag begann die neue 2. Regionalliga-Südost Saison der TTL Herren. Im Georgendamm empfingen diese die Fibalon Baskets aus Neumarkt.
Das Ziele für das Spiel waren klar definiert, immerhin sind die Ambitionen für diese Jahr sehr hoch. Jedoch zeigte sich die Nervosität in der Anfangsphase sehr deutlich.

In den ersten drei Minuten merkte man dem Team an, dass zu diesem Zeitpunkt noch viele Baustellen offen sind und so konnten sich die Gäste schnell einen 0:6 Vorsprung erspielen. Coach Rainer Wolfschmitt reagierte sofort und nahm seine erste Auszeit.
Eingeleitet durch den amerikanischen Neuzugang Erik Crittenden (2:6), startete nun die Aufholjagd. Eine nun besser aufgestellte Defense und ein 14:0- Lauf halfen dem Team die Nervosität abzuschütteln (14:6). Vor allem Kevin Jefferson und Erik Crittenden konnten mit ihren Aktionen alle mitreißen (Ende 1.V. 21:12). Die Hausherren konnten nun frei aufspielen und ließen sich nicht mehr beirren. Matze Krauß, Mo Schmitt und Markus Müller stachen zu dieser Phase heraus und so konnte der Vorsprung bis Ende der ersten Halbzeit stetig ausgebaut werden, mit einigen Highlights, wie zum Beispiel Müllers Steal und der direkte Fastbreak-Dunk.

Nach der Pause schlichen sich wieder einige Fehler ein. Die Defense war nun wieder schwächer und in der Offense wurde wieder zu unkonzentriert agiert, die Führung war aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Nils Duckarm war zu diesem Zeitpunkt der beste Bamberger und hebelte die Verteidigung der Gäste mehrmals durch seinen Drive aus, wodurch sich der TTL bis zum Ende des Spiels noch weiter absetzen konnte. (95:63)

„Nach einer schwachen Anfangsphase konnten wir uns fangen und größtenteils unser Spiel spielen. Das Team hat gezeigt, zu was es fähig ist, auch wenn wir noch an einigen Stellen Fehler gemacht haben“: resümierte Coach Rainer Wolfschmitt.
Die Worte des Assistent Coaches Jochen Geigerhilk waren ebenfalls deutlich: „Die Defense war über weite Strecken noch nicht optimal aufgestellt und wir müssen noch hart daran arbeiten, bevor es nächste Woche zum Ligafavoriten nach Gotha geht. Wir sind gewarnt! Trotzdem können wir stolz auf die heutige Leistung sein“

Bereits nächsten Samstag werden die TTLer zeigen müssen, ob sie gegen die Großen der Liga mitspielen können, denn mit Gotha wird sich ein Gegner präsentieren, der in der Offseason hart gearbeitet und sich ebenfalls verstärkt hat.

TTL Basketball Bamberg:

Hager 8/2; Jefferson 16/2; Weiß 0/0; Müller 10/2; Thomas 8/0; Krauß 5/1; Reichmann 10/1; Hubatschek 0/0; Schmitt 7/0; Duckarm 9/0; Crittenden 19/1; Land 5/1 

Young kangaroos machen es dem Absteiger lange schwer

Eine Halbzeit lang machte das Nachwuchteam der Topstar Kangaroos Leitershofen/Stadtbergen fast alles richtig und lieferte sich vor 80 Zuschauern einen Kampf auf Augenhöhe. Dann setzte sich die Routine des Absteigers durch.

Nimphius drivesIm ersten Viertel waren es vor allem die Gastgeber, die den Ton und das Tempo angaben. Defensiv schienen sie einen Tick wacher und erspielten sich so immer wieder Fastbreaks. Nur Offensiv ließen sie noch zu viel liegen und konnten sich nur eine dünne 14:10-Führung erspielen.

München Basket agierte nun immer cleverer brachte den Ball immer öfter zum freien Mann und erhöhte seinerseits den Druck in der Verteidigung, was die Kangaroos zu Fehlern zwang und sie zur Halbzeit ihre Führung gegen einen 25:28-Rückstand tauschen mussten.

Doch man blieb guter Dinge im Lager der Leitershofer und startete wieder mit einigen guten Korbaktionen (siehe Bild mit Daniel Nimphius). Doch der Gegner reagierte taktisch gut, mahte die Räume eng und ließ nunmehr nur offenen Würfe von außen zu. Doch hier konnten die Gastgeber nicht wie gewohnt punkten. Die Gäste liefen im Gegenzug ihre Fastbreaks nun souveräner und erhöhten ihren Vorsprung auf 37:52.

Im letzten Viertel war es dann ein weiterhin durch die Defensive beider Teams geprägtes Spiel, dass keine der beiden Parteien wirklich für sich nutzen konnte. Das niedrige Endergebnis von 49:65 spiegelte das auch wieder.

Erfolgreichste Scorer: Nimphius (15) und Tucker (11) für Leitershofen, Schwartz (15) und Fischer (10) für München.

Am kommenden Samstag geht es für die Young Kangaroos dann nach Ingolstadt, einem der wenigen Teams, gegen die die 2. Herren der BGLS in der letzten Saison zweimal verlor. Damit man diese Serie nicht fortsetzen wird, arbeitet das Team diese Woche noch einmal mit Hochdruck an den Aufgaben, die sich aus dem Spiel gegen München Basket ergeben haben.

Gröbenzell unterliegt green devils

groebenzell 1Neu geformte Gröbenzeller Herren-Team verliert nach sehr guter 1. Halbzeit am Ende zu deutlich gegen faire und kämpferisch starke Gäste aus Schrobenhausen

21. September- noch 11 Tage bis zum 1. Saisonspiel: Während die meisten Mannschaften der Regio2 sicherlich bereits die letzten Feinheiten für den Saisonbeginn erproben, treffen sich in Gröbenzell 14 hochmotivierte Spieler zu ihrem ersten Training unter dem neuen Trainer. Nur gut, dass 10 dieser 14 Spieler diesen bereits kannten.

Vier Trainings später: 1. Oktober 2016. 1. Saisonspiel der Saison 2016/17. Mit einem Kader von 11 Spielern traf man gestern Abend daheim auf die Green Devils aus Schrobenhausen. Fünf neue Gesichter waren dabei. Vier davon u20 Spieler ohne Regio2-Erfahrung. Fünf jahrelang gewohnte Spieler und Stützen dieser Mannschaft fehlten... DOCH wer von den knapp 80 Zuschauern in der BSH eine verunsicherte oder noch nicht funktionierende Mannschaft erwartet hat, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die neue Herren 1 tastete sich 4 Minuten an den Gegner und vor allem an das Spielniveau heran und begann dann nahezu beispiellos die Vorgaben der letzten beiden Wochen umzusetzen. Angeführt von einem am gestrigen Abend starken Toni Svoboda wurde hart und eng verteidigt, der Gegner dauerhaft unter Druck gesetzt und die Körbe derartig abgesichert, dass man ein ums andere Mal schnell und effizient scoren konnte. Was keiner zu diesem Zeitpunkt ahnte: die in der 5. Minute erorberte Führung sollte bis auf 17 Punkte ausgebaut und auch bis zur 36. Spielminute behalten werden.

Das zweite Viertel war eine Kopie des Ersten: Erneut 4 Minuten auf und ab und anschließend eine Herren 1, die dem Gegner kaum Luft zum Atmen ließ. In dieser Phase zeigte vor allem Neuzugang Drazen Kljajic mit 12 Punkten und einigen schönen Assists, wie er eine Bereicherung für die Mannschaft sein kann. Trotz 15 Punkte Führung schwor sich die Mannschaft in der Halbzeiten ein weiterhin konzentriert an den Basics festzuhalten und vor allem sich auch von kleineren Runs des Gegners nicht davon abbringen zu lassen.

Die ersten Minuten des 3. Viertels starteten ähnlich zerfahren, wie die aus der ersten Halbzeit. Dennoch war hier bereits zu erkennen, dass die Intensität in der Defense und in der Offence, insbesondere der letzte konsequente Schritt, nachließen. Der Beweis hierfür folgte in den Minuten 25-30, als die Schrobenhausener plötzlich das Spiel an den Tag legten, dass zuvor die Slamas auszeichnete. Die Folge war ein 18-5 Run der Gäste und lediglich eine 1-Punkte-Führung der Gastgeber zu Beginn des letzten Viertels. Es war Svoboda und Gorgas, die zusammen 14 der 16 Punkte erzielten, zu verdanken, dass der Gegner nicht bereits hier die Führung übernahm.

Wenig verwunderlich und bereits bekannt, waren auch die ersten 5 Minuten des letzten Viertels geprägt von Unruhe und Unentschlossenheit auf beiden Seiten, so dass weder Schrobenhausen die Führung übernehmen noch Gröbenzell zur alten Stärke wiederfinden und damit die Führung ausbauen konnte. Doch in der 36. Minute übernahm Schrobenhausen erstmals wieder die Führung. Die Gröbenzeller versuchten mit allen ihren zur Verfügung stehenden kämpferischen Mitteln diese wieder zurück zu erobern und 60 Sekunden vor dem Ende waren es auch weiterhin nur 2 Punkte Rückstand. Da leider aber die Ursachen des Einbruchs, nämlich die seit 19 Minuten völlig verlorene Herrschaft über die Bretter und das Spieltempo, nicht behoben werden konnten und bei den Gästen auch gut verteidigte Würfe fielen, verloren die Herren in den letzten 60 Sekunden wahrscheinlich auch bedingt durch die fehlende Fitness den Faden komplett und ließen noch einen 11-5 Run der Gäste zu, die damit ihren Sieg besiegelten.

Fazit: Den Zuschauern wurde ein über 40 Minuten gutes Regio 2 Spiel geliefert. 20 Minuten zeigte SLAMA JAMA wie durch intensive, robuste und konsequente Verteidigung auch attraktives Offensivspiel entstehen kann. 20 Minuten zeigten die Gäste wie man Spiele im Basketball niemals abschreiben und durch fairen Kampf jederzeit wieder ins Spiel kommen kann. Nun heißt es für die junge Herren 1 aus dem Spiel zu lernen, was besser gemacht werden kann und woran gearbeitet werden muss und wie man auch in Zukunft auftreten will, damit solche Spiele nicht mehr aus der Hand gegeben werden. Jeder Sieg muss hart erarbeitet und erkämpft werden, denn sicherlich wird einem in dieser Liga kein Sieg geschenkt.

Der Vizemeister empfing den Aufsteiger

Zum Saisonbeginn empfingen die Frösche aus Pasing den Aufsteiger aus Passau

im ersten Viertel entwickelte sich ein Spiel wie es typisch ist für den Saisonanfang. Beide Teams agierten unsicher. Die Hausherren konnten sich unter dem Korb aber etwas besser durchsetzen und entschieden das Viertel mit drei Punkten für sich (17:13).

Im zweiten Viertel ließen die Gäste den Ball besser laufen, waren im Angriff besser postiert und konnten sich zudem einige Vorteile bei Offenserebounds erarbeiten und konnten mit einem Punkt Vorsprung in die Pause gehen (30:31).

Im dritten Abschnitt waren es wieder die Gäste, die von außen besser trafen, besser kombinierten und so ihren Vorsprung sukzessive ausbauen konnten bis auf neun Punkte zum Ende des Viertels.(45:54) Die Gastgeber verfehlten das Ziel viel zu oft, agierten nervös und suchte ihr Glück in Einzelaktionen, die wenig einbrachten.

Im den letzten zehn Minuten besannen sich die Frösche uns achletetn um auf Kampfmodus. Nach dem 50:61 in der 33 Minute holten die Pasinger Punkt um Punkt auf, lagen am Ende 14 Sekunden vor Schluß mit drei Punkten hinten (67:70) und wollten im letzten Angriff natürlich einen Dreier einnetzen. Die ersten zwei Versuiche verfehlten ihr Ziel, aber es gab ernaut einen Offensivrebound, der zum frei stehenden Olli Ruß gepasst wurde. Der setzte an und warf erneut jenseits der 6,75 Marke...und wurde gefoult. Die drei Freiwürfe verwandelte er souverän zum ausgleich und es ging in die Verlängerung.

In der Overtime konnten die Hausherren sich nun sehr souverän durchsetzen und gewannen noch recht eindeutig 88:75.

Bester Werfer beim Sportbund waren Jurakic (28 P, davon allein 18 in den letzten 15 Minuten, 2Dr), Ruß 23 (1Dr) und Asante (10P, 3:3FW ), bei den Passauern konnten Gentner (18P,4D) sowie Vrancic und Wiesner mit jeweils (12P) und Bush (10P) zweistellig punkten.

osb hELLENEN VERLIERT IN dACHAU ZUM aUFTAKT MIT 73:89

Aufsteiger OSB Hellenen setzen den Saisonauftakt gehörig in Sand. Es war das erste Regionalliga-Spiel in der Geschichte des Vereins, und dafür hatte man sich viel vorgenommen. Trotz einer von diversen Problemen verseuchten Vorbereitung (Krankheiten, Urlaub, 2 Trainerwechsel) wollte man gleich im ersten Spiel dem Spitzenteam Dachau Spurs ein Zeichen an die Liga setzen. Dachau vertraut weiterhin auf ihren US-Amerikaner Caleb Willis, letztjähriger Topscorer der Liga, sowie einem erfahrenen Stamm an 1.Regio Spielern wie Schwarz oder Haberlander.

Von Beginn an war Dachau wacher, während sich der Aufsteiger erst langsam finden konnte. So konnten die Spurs schnell eine 9:2 Führung erspielen, die sie bis zum Viertelende (27:19) halten konnte. Jedoch war es nicht Willis (2 Pkt), sondern Haberlander (2 3er) und Pieciak (7 Pkt), die die Offensivlast schulterten. Hellenen auf der anderen Seite nutze die Größenvorteile unter dem Korb zu selten und verzettelte sich zu häufig in Einzelaktionen.

Das 2. Viertel gestaltete sich ausgeglichener. Mehrmals konnte der Aufsteiger auf ein oder zwei Punkte Abstand verkürzen, unnötige Fehler und Undiszipliniertheiten verhinderten jedoch einen Führungswechsel. Auch im 2. Viertel gelang es den Griechen, Willis aus dem Spiel zu halten, jedoch konnte eine geschlossene Mannschaftsleistung der Spurs die Führung aufrecht erhalten. So gewannen die Hellenen das Viertel mit 19:16 und gingen mit einem 5 Punkte Rückstand in die Kabine (43:38)

Die 2. Halbzeit begann bitter für OSB. 5 schnelle Punkte ließen den Vorsprung erstmals zweitstellig werden. Auch Willis kam langsam ins Spiel und konnte 10 Punkte im 3. erzielen. Hellenen fand offensiv immer noch nicht richtig ins Spiel und konnte die individuelle Klasse nicht in Teamplay umwandeln. So gewann Dachau dieses Viertel 26:18 und ging mit einer 69:56 Führung ins letzte Viertel.

Trotz eines letzten Aufbäumens war an diesem Tag bei OSB einfach der Wurm drin. Ein weiterer guter Start der Spurs ins Viertel und das Spiel war außer Reichweite. 5 Minuten vor Schluss beim Stand von 80:62 war das Spiel gelaufen. Bitterer Auftakt für enttäuschende Hellenen. Dachau mit einer starken Teamleistung, offensiv wie defensiv, und ein mehr als verdienter Sieger. Das Endergebnis war 89:73.

Hellenen Coach Dimi Linardou: "Dieses Spiel spiegelt unsere Vorbereitung wieder. Es war hoffentlich ein Weckruf, und wir wissen jetzt, woran wir arbeiten müssen. Jetzt heisst es Mund abwischen und nach vorne schauen"

Nächstes Spiel ist am Samstag der Heimspielauftakt gegen DJK München um 19:45 in der Riesstraße.

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