Spielberichte

Bittere Niederlage im Heimspiel

Am Samstag trafen die Schanzer Baskets auf die Slama jama Gröbenzell , gegen welche der heiß begehrte erste Sieg der Saison gelingen sollte. So gingen die Schanzer voll mit Energie und Selbstvertrauen in die Partie. Das erste Viertel wurde zwar 17:19 verloren dennoch war Auftrieb im Spiel der Schanzer zu sehen und so spielten sie auch.

Im zweiten Viertel begannen die Schanze ebenso fulminant wie im ersten Viertel jedoch wurden die hart erarbeiteten Körbe durch Fehler in der Defense von der Mannschaft aus Gröbenzell bestraft womit man mit dem Stand von 31:31 in die Pause ging. Die zweite Halbzeit wurde wie auch in den letzten Spielen zu Beginn leicht verschlafen und man geriet schnell in Rückstand jedoch zeigte man Moral und verlor das dritte viertel nur knapp mit 45:47

. Im letzten viertel wurde es kurios. Lange Zeit führten die Slama jama mit ein paar Punkten ehe die Schanzer Baskets kurz vor Ende mit 2 Punkten in Führung waren. 2,3 Sekunden vor Schluss wurde ein vermeintlicher Block von den Referees als Foul gewertet und so bekam die Gäste Mannschaft noch 2 Freiwürfe die diese eiskalt verwandelten. In der Verlängerung wurde die Treffsicherheit von Außerhalb der Mannschaft aus Gröbenzell belohnt so dass, das Spiel letztendlich mit 68:74 an die Gäste ging.

Nun muss im nächsten Spiel am 5.11 gegen den Aufsteiger aus Passau ein Sieg gefeiert werden ansonsten steht den Schanzen Baskets keine rosige Zukunft in der 2. Regionalliga bevor.

Scorer:  Teboh 7, Ebner 17, Steiner 6, ,Kengne Nzgene 2, Klingenschmidt ,Beerlage , Hasenclever 3, Kowalski 2, Yildiz, Haesser 13, Görmüs 18

Regionalliga Herren mit weiteren Sieg

muenchen basketMit einem 86 zu 65 Sieg konnten die MÜNCHEN BASKET auch das nächste Saisonspiel erfolgreich gestalten. Ganz so einfach, wie das Ergebnis eventuell erscheinen lässt, war das Spiel aber bei weitem nicht.

Der Aufsteiger aus Passau präsentierte sich wie der erwartete Gegner. Von Beginn an schafften es die Jungs von Coach Zauner immer wieder das Fastbreakspiel der Landeshauptstädter zu unterbinden und erarbeiteten sich immer wieder, durch viel Einsatz und Kampf, zweite und sogar dritte Möglichkeiten. Eine gut gefüllte Halle am Samstagabend unterstütze ihre Heimmannschaft zudem noch lautstark über das ganze Spiel.

Die Gäste hatten scheinbar das Spielfeld mit dem verkehrten Fuß betreten, oder die Anfahrt zum weitesten Auswärtsspiel der Saison, steckte den Jungs von Andy Sippach noch gehörig in den Knochen. Führte man recht schnell mit 6 zu 0 durch Körbe von Breitreiner, Schwartz und Nagel konnten die Passauer den Vorsprung schnell wieder legalisieren. 

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Kollektiver Blackout sorgt für drastische Packung

Die Vorzeichen waren eigentlich klar. Der Aufstiegsaspirant OSB Hellenen München war zu Gast bei den Young Kangaroos aus Leitershofen, die wohl zu den  jüngsten Teams der Liga zählen. Es war auch ein Duell Groß gegen Klein und dieser Vorteil ist ja bekanntlich im Basketball nicht zu unterschätzen. Dennoch lieferten sich beide Teams zu Beginn des Spiels einen offenen Schlagabtausch, der besonders durch Fastbreaks auf beiden Seiten geprägt war. Im Setplay lief es bei beiden Teams noch sehr wechselhaft, was den Viertelstand von 16:22 zur Folge hatte. Im zweiten Viertel ließen sich dann gerade die jungen Aufbauspieler der Gastgeber durch die Zonenpresse der Hellenen verunsichern. Man verlor den Faden im Angriff und irgendwie auch den Biss in der Verteidigung. Doch weder ein Timeout noch die Rückkehr der Veteranen aufs Feld brachte die erhoffte Wende. Die Gäste spielten sich in einen wahren Rausch. 22:50 war das ernüchternde Halbzeitergebnis. Im dritten Viertel gab es dann noch einmal ein Aufbäumen seitens der Gastgeber, kurz vior Viertelende hatte man auf unter 20 verkürzt, ehe Münchens Große einige der Größe wegen nicht zu verhindernde Dreier versenkten und so auch dieses Viertel mit einem Punkt für sich entschieden (41:70). Im letzen Spielabschnitt herrschte dann mehr und  mehr Ratlosigkeit bei den Kangaroos. Man erarbeitete sich zwar jetzt immer besser freie Würfe, doch diese fielen nicht. Die Gäste hatten das Problem nicht und entkamen an diesem für die Kangaroos rabenschwarzen Tag auf 47:88.

Beste Scorer waren: Tücker (23) für Leitershofen, Nibler (19) und Idler (14) für München

Spurs aus der Spur

Milbertshofen ist kein gutes Pflaster für die Dachau Spurs. Auch in dieser Saison wurden die 1865-Basketballer in der Gebrüder-Apfelbeck-Halle ihrer Favoritenrolle alles andere als gerecht. Mit 67:72 (37:40) zogen Willis & Co. diesmal den Kürzeren.

Vergeblich hatte Trainer Werner Mühling seine Mannschaft im Vorfeld gewarnt, noch so einen uninspirierten Auftritt wie beim Zittersieg gegen Schrobenhausen dürfe man sich nicht erlauben. Das werde gerade auswärts bestraft. Doch einige Spurs waren diesmal von allen guten Geistern verlassen.

Forward Marco Hillebrecht trug die Offensive der Münchner im ersten Abschnitt fast allein. Der Ex-Spur holte einen Offensivrebound nach dem anderen, setzte sich zudem immer wieder unter dem Korb durch.

Die Dachauer bekamen generell in der Verteidigung aber auch keinen Zugriff auf die Rückraumspieler, die ihnen mit viel Zug zum Korb oder einfachen Zwei-gegen-zwei-Aktionen immer wieder das Nachsehen gaben. Geduldig spulten die Hausherren ihre Angriffe herunter, fanden fast stets vor Ablauf der 24-Sekunden-Uhr einen gut postierten Mitspieler und schlossen hochprozentig ab.

Ihre beste Phase hatten die Spurs zwischen der 10. und 14. Minute, als sie sich auf 31:19 absetzten. Doch in der Folge wurde vorne wieder überhastet und fahrig abgeschlossen, während es einige 65er mit der Abwehrarbeit zunehmend nicht mehr so genau nahmen. Milbertshofen nahm die Geschenke dankbar an, und als der Hausherr dank eines Dreiers praktisch mit der Halbzeitsirene erstmals in Führung gingen, witterten sie Morgenluft.

Für die Dachauer war aber auch das noch nicht Warnung genug. Schrittfehler, Fehlpässe, falsche Entscheidungen – die Liste der Fehler wurde immer länger. Längst hatten die Dachauer außerdem einen unnötigen Kleinkrieg mit den Unparteiischen begonnen, sammelten nun technische Fouls wegen Wechselfehlern oder höhnischem Gelächter ein, auch untereinander wurde nun gemeckert statt sich anzufeuern.

Es kam, wie es kommen musste: Die Spurs hielten zwar das Spiel mit Einzelaktionen noch eine Weile offen, angesichts der sich häufenden Disziplinlosigkeiten mehr aber auch nicht. Obwohl Milbertshofen nach taktischen Fouls allein in der Schlussminute selbst fünf Freiürfe danebensemmelte, durften sie schließlich über einen sicheren Fünf-Punkte-Sieg jubeln.

Spurs-Trainer Werner Mühling redete nicht lange um den heißen Brei herum: „Ich bin besonders von der Leistung einiger unserer erfahrenen Spieler enttäuscht. Seit dem Hellenen-Spiel ist es stetig bergab gegangen, jetzt haben wir erstmals die Quittung bekommen.“

OSB Hellenen können in Leitershofen überzeugen - ENDSTAND 47:88

Ein Blick auf die Tabelle versprach ein gutes Spiel zweier Teams, die mit 2:1 Siegen in die Saison gestartet sind.

Jedoch war die Rollenverteilung schon beim Warm-Up klar. Hier die junge Reserve der Kangaroos aus Leitershofen, auf der anderen Seite der erfahrene Mitfavorit aus München.

Im 1. Viertel verlief das Spiel noch ausgeglichen. Schwache Pick and Roll Defense ließ die Heimmannschaft immer wieder einfach scoren. In der Offensive dominierte Paisley unterm Korb die Anfangsminuten, inklusive eines spektakulären Dunks nach schönem Assist von Atoberhan. So endeten die ersten 10 Minuten mit 22:16 für OSB.

Im 2. Viertel zogen die Gäste die Zügel an. Leitershofen kam kaum mehr zu guten Würfen und leistete sich durch die Hellenen-Verteidigung viele Turnover. Offensiv fokussierte sich der Aufsteiger vermehrt auf das Teamplay und kam zu einfachen Abschlüssen. Ein 28:6 in diesem Viertel ließ die Münchener komfortabel mit 50:22 in die Halbzeit-Pause gehen.

Zur 2. Halbzeit schalteten die Hellenen merklich ein Gang herunter. Tucker kam für Leitershofen nun besser ins Spiel und konnte durch seine Athletik ein ums andere Mal punkten. So konnte aus Sicht des Heimteams das Viertel mit 19:20 ausgeglichen gestaltet werden.

In den letzten 10 Minuten zogen die Gäste nochmal an und dominierten mit 18:6. Alles in allem der erste überzeugende Sieg der OSB Hellenen aus München in der 2RLS.

Coach Dimi: „Wir werden von Spiel zu Spiel besser. Aufgrund der schwierigen Vorbereitung finden wir uns noch und befinden uns gerade in unserer eigenen Mini-Vorbereitung. Deswegen tut jeder Sieg gut. Für den Hellenen U20 Nachwuchsspieler Efe Metin, war das bestimmt auch eine tolle Erfahrung ca 6 Minuten Spielzeit zu bekommen.“

Nächste Woche müssen die OSB Hellenen nach Wasserburg zum Bayernpokal.

Absteiger schlägt Aufsteiger - MÜNCHEN BASKETS siegen in Passau

passauNach einem Start auf Augenhöhe gegen die MÜNCHEN BASKETS musste der TV Passau in einem 2. Regionalliga – Heimspiel letztes Wochenende im Laufe der Begegnung in eine klare 65:86 – Niederlage einwilligen. Die Münchner, die in Bestbesetzung angereist waren, zeigten an diesem Abend, dass sie in der Saison vorher noch in der 1. Regionalliga aufgelaufen waren. Die Antritte schneller, die Pässe präziser, die Räume enger – einige Aspekte, die die Niederlage der White Wolves besiegelten. Wenngleich die Hausherren über weite Strecken mithalten konnten, die Nase die Punkte gingen nach München.

Blitzstart der Oberbayern, in der 1. Minute – 0:6. Es entwickelte sich gleich ein intensives, abwechslungsreiches Spiel mit vielen schönen Szenen, die Baskets stets in Front. Bis in Minute 7 war der Passauer Rückstand auf 10:17 angewachsen. Doch in der Schlussphase des Viertels konnten die Niederbayern den Schalter umlegen, Benjamin Mayer (5 Punkte), David Moschek und Jan – Erik Taubmann stellten den Gleichstand von 19:19 her.

Nach der Viertelpause wurden die Wölfe dann völlig auf dem falschen Fuß erwischt. 2,5 Minuten reichten den Münchnern, einen 10:0 – Run zu produzieren, ein dominant aufspielender Münchner Ballverteiler Nico Schwartz, blitzschnell war der so mühsam erkämpfte Ausgleich wieder in Luft aufgelöst (19:29). Jetzt wachte man im Passauer Lager auf und schlug zurück. Bis Mitte des Viertels kam das Wolves – Rudel in die Gänge, angeführt von einem Distanztreffer von Alexander Herbort erspielte man nun seinerseits einen 9:2 – Lauf und holte zum 29:33 auf. Aber die Landeshauptstädter drehten nochmal an der Temposchraube und zogen bis zur Halbzeit trotz 5 Distanzpunkten von David Moschek (darunter ein Dreier) auf 45:32 davon (Viertel 13:26).

In der Halbzeitpause zeigte die Cheerleadergruppe des TV Passau, die unter dem Namen „Pirates Brides“ hauptsächlich die Footballer anfeuern, ihre gekonnte Show, die bei den Zuschauern viel Applaus entlockte.

Und wieder ließen sich die Wolves nach der Halbzeit überrumpeln. Die Baskets hochkonzentriert, schnell umschaltend und sofort in Kampfmodus wiesen die Hausherren mit einem 0:10 in den ersten beiden Spielminuten regelrecht in die Schranken. Von da an gab es dann wieder ein Up and Down, bei dem die Niederbayern gut mithalten konnten. Manchmal flackerte sogar Spielwitz auf, als Thomas Pethran nach einem Steal krachend einnetzte, oder Pointguard Dino Vrancic einen erfolgreichen Fastbreak hinlegte. Aber auch ein Backdoor – Layup von Guard Tobias Hoffmann oder vier weitere Zähler von Thomas Pethran kurz vor dem letzten Viertelwechsel konnten den deutlichen Rückstand der Passauer von 46:64 nicht wesentlich verringern (Viertel 14:19).

Wenn man auch trotz einer Umstellung in der Verteidigung nicht herankommen konnte, weil die Baskets zu clever und versiert ihren Vorsprung verteidigten, die Wölfe aus der Distanz auch sehr gut herausgespielte Würfe nicht in die Reuse bekamen, es war weiter ein tolles Basketballspiel (Schlussviertel 19:22). Natürlich versuchten die Hausherren, die nie aufsteckten, das Beste aus der Situation zu machen, je ein Dreier von Maxi Gentner und Jan – Erik Taubmann waren eher nur Tropfen auf den heißen Stein. Die MÜNCHEN BASKETS ließen die Zügel an diesem Abend nicht mehr locker und holten sich mit großer Abgeklärtheit und Routine, mit mehr Biss und einer knalligen Defense in den entscheidenden Phasen und mit einem äußerst ausgeglichenen Team die Punkte aus der Dreiflüssestadt. Sie unterstrichen auf alle Fälle den Anspruch, vorne in der Tabelle mitmischen zu wollen. Das Spiel endete 65:86 aus Passauer Sicht.

In weiten Phasen konnte man mitspielen, aber vor allem die verschlafenen Minuten jeweils nach Spielabschnittspausen kosteten ein besseres Ergebnis. Man muss auch sehen, dass in dieser Regionalliga die Intensität und Qualität doch höher ist, als in der Bayernliga, was Wunder? Daraus kann man nur lernen und gut weiter machen.

 

MÜNCHEN BASKET Regionalliga Herren mit überzeugenden Heimsieg

muenchen basketGleich eine Woche nach dem ersten Heimspiel der Saison, empfingen die Regionalliga Herren die Konkurrenz aus Ingolstadt.

Im Duell der Autostädter setze sich am Ende der Gastgeber deutlich mit 106 zu 52 durch und verbesserte seine Saisonbilanz auf nun zwei Siege bei einer Niederlage. Die ca. 50 Zuschauer, sahen in der Janos Belik Halle (Dachauer Straße) eine nur im ersten Viertel ausgeglichenen Partie.

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HSB spielt gut, kann die Hellenen aber nicht besiegen

landsbergIm dritten Spiel hat es die Landsberger Basketballer erwischt: Mit 59:64 mussten sie sich den Hellenen München geschlagen geben.

Am Ende wurde es noch mal richtig spannend, nachdem die Landsberger zeitweise fast hoffnungslos zurückgelegen waren. Auch wenn es für einen Sieg nicht reichte, spannend und sehenswert war die Partie dennoch. In der Defensive standen die Landsberger von Beginn an gut – aber im Angriff fehlte zu lange das Wurfglück. Nach drei Sekunden verwandelte zwar Jonas Fiebich zur 2:0-Führung der Landsberger, doch das sollte die einzige in diesem Spiel bleiben – ab der zweiten Minute liefen die Gastgeber einem Rückstand hinterher, den man bis zum Schluss nicht mehr ausgleichen konnte. Nach dem 13:16 nach dem ersten Viertel war noch alles offen.

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Glücklicher Sieg der Frösche gegen Freising

muenchen sbDie erste Mannschaft des DJK Sportbund München hat gegen den TSV Jahn Freising ihren ersten Saisonsieg feiern können.

Außer Phillip Sauer und Jan Tomaschky stand Coach Khachenkov erstmals der komplette Kader zur Verfügung. Daraus konnte aber nur bedingt Kapital geschlagen werden. Die geringe Punkteausbeute beim 55:54 kam eher durch schwache Trefferquoten als durch starke Defense zustande.

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1. Sieg von Slama Jama Gröbenzell im 3. Spiel gegen die bis dahin noch ungeschlagenen Milbertshofener!

In einer hart umkämpften Partie konnten sich die Hausherren am Ende souverän mit 75 - 68 durchsetzen. groebenzell 1

Das Spiel begann gut, Gröbenzell setzte das Vorgenommene gut um und konnte sich in den ersten 8 Minuten angeführt von dem heute starken Lion Gorgas (7 Punkte bisher und mit seinem einzigen und letzten Fehlwurf von der Freiwurflinie) mit 18-6 absetzen. Doch leider ließen die Kräfte in den letzten 120 Sekunden derart stark nach, dass man sich einen 10-2 Run einfing, der das Viertelergebnis unnötig auf 20-16 korrigierte.

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