Spielberichte

Konsequente Verteidigung ermöglicht den ersten Saisonsieg der Frösche

Dank einer sehr durchgängigen Vertedigungsleistung im zweiten Heimspiel der Saison behalten die Pasinger Frösche die Oberhand gegen eine kämpferisch starke Aiblinger Offensive.

Anfangs hatten die Gastgeber einige Probleme ins Spiel zu kommen und so gingen die Gäste aus Bad Aibling dank sehenswerter Kombinationen, die zu Korblegern oder einfachen Würfen aus der Mitteldistanz führten, rasch 8:3 in Führung. Nach und nach kamen die Frösche aber besser ins Spiel, konnten bis zum 15:15 ausgleichen und gingen mittels einer hohen Trefferquote verdient 28:21 aus dem ersten Viertel in die kurze Pause.

Im zweiten Durchgang gab es ein zähes Ringen um jeden Korbwurf auf beiden Seiten. Die Frösche konnten ihre Führung behaupten, weil sie in der Lage waren, die gut vorgetragenen Angriffe der Aiblinger immer wieder in der Defense zu parieren. Andererseits hatten sie selber aber auch Probleme sich gute Wurfchancen zu ermöglichen und vergaben einige Bälle durch überhastete Pässe die ins Aus gingen oder beim Gegener landeten. In der letzten Minute vor dem Halbzeitspiff gelangen den Aiblingern dann aber noch zwei Dreier in Folge und der Abstand schmolz auf drei Punkte zusammen (43:40)

Im dritten Abschnitt ging der harte und faire Kampf unvermindert weiter, die Trefferquote sank weiter und es wurde um jeden Ball gekämpft. Die Aiblinger hatten die Nase aber vorne und konnten das Viertel mit 11:14 für sich entscheiden und gingen dadurch wieder in Führung (54:55).

Im letzten Abschnitt mussten die Gäste aber der konsequenten Verteidigungsleistung entsprechenden Tribut zollen. Die Guard und Flügelspieler aus Aibling wirkten nun ermüdet, trafen von außen kaum noch etwas und die lange Garde der Frösche, allen voran der überragende Oliver Russ, der auch zum Topscorer des Abends avancieren sollte und Sebastian Fiss holten fast jeden Rebound in den letzten zehn Minuten des Spiels. In der Folge gelangen einige sehr sehenswerte Fast Breaks und der Sieg wurde eingermaßen klar und letztlich sehr verdient eingefahren.

Ein sehr schöner Erfolg der äusserst engagierten Arbeit von Trainer Robby Schwarz mit dem Team. Es wird spannend zu beobachten sein, ob sich die Einstellung und die Spielfreude der Mannschaft in den nächsten Wochen so weiterentwickeln kann und wird, wie es sich an diesem stimmungsvollen Abend in der Fischer-von-Erlach-Halle angedeutet hat.

Sehr stark der Auftritt von Eigengewächs Olli Russ, der mit seinen nun 21 Jahren 25 Punkte inkl. drei Dreier beisteuerte. Die gefühlte Trefferquote lag bei über 60%. Souverän zudem der Auftritt vom Kapitän Philipp Sauer (18P und ebenfalls 3 Dr) und Sebastian Fiss mit 14 Punkten. Bei Aibling konnten Bradaric (16P und 2Dr) und engel (14P) zweistellig punkten.

Kangaroos unterliegen BAd Aibling

Im zweiten Saisonspiel musste die BG Leitershofen/Stadtbergen 2 ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Gegen den aus finanziellen Gründen abgestiegenen letztjährigen Erstregionalligist TuS Bad Aibling unterlag man mit 60:73 (29:33). Die Oberbayern lagen von Beginn an eigentlich immer in Führung, dennoch gelang es der Mannschaft von Trainer Tom Oertel, sich immer wieder zurückzukämpfen. SO ging es lediglich mit vier Zählern Rückstand in das dritte Viertel und mit sogar nur 3 Punkten DIfferenz (53:56) in die letzten 10 Minuten. Gegen den Topspieler des Gegners Brdaric (25 Punkte), der nicht nur selbst scorte sondern meist auch seine Mitspieler gut einsetzte, hatte man aber letzten Endes dann keine Mittel. Beste Werfer bei der BG waren Burgermeister (15), Nimphius (11), Behnisch (10) und Kaufeld (8); bei Aibling traf noch Stahl (10) zweistellig. Coach Oertel: "Wir haben alles versucht gegen einen Gegner, der ja letztes Jahr in der 1. Regionalliga noch Dritter war, ehe das dortige ehrgeizige Projekt ein jähes Ende fand. Dennoch gehört Aibling natürlich zu den Topfavoriten der Liga. Wir werden versuchen unsere Fehler abszustellen, denn nächste Woche wartet auswärts bei München Basket erneut eine sehr ambitionierte Mannschaft auf uns".

Freising behält weiße Weste gegen Schrobenhausen

Nach der Niederlage im Auftaktmatch bei München Basket sannen die Freisinger im ersten Heimspiel auf den ersten Sieg in der noch jungen Regionalliga-Saison. Zu Gast in die Luitpoldhalle kamen die „Erzfeinde“ aus Schrobenhausen, welche bisher noch nie in Freising gewinnen konnten.

Im ersten Viertel sah es aber so aus, als könnten die Gäste diese Serie beenden: sie legten los wie die Feuerwehr und nutzen die Löcher in der Freisings Defense clever und effektiv, aber auch Freising konnte sich immer wieder in Szene setzen. Verteidigung war Mangelware im ersten Abschnitt, und die Schrobenhausener konnten daraus mehr Kapital schlagen. Sie gingen verdient mit 20:14 in die erste Pause.

Erst dann konnten die Hausherren die Verteidigung anziehen und kamen nun stärker in ihren Rhythmus. V.a. Lennart Hornung setzte sich an beiden Enden des Spielfeldes immer wieder durch und gab damit den Funken zur erfolgreichen Aufholjagd.

Während die Gäste immer weiter abbauten und mit der stärkeren Freisinger Defense echte Probleme bekamen, konnten die Domstädter nun dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Auch wenn es zur Pause noch fast ausgeglichen stand (36:32), ging es ab Viertel 3 dann dahin. Freising gestattete Schrobenhausen in den beiden letzten Vierteln nur noch 12 bzw. 7 Punkte und konnte so den ersten und verdienten Heimsieg einfahren.

Topscorer Freising: Hornung (15), Kock (12), Stanzel (10)

Schrobenhausen: Bäumel (10), Alanis Barrera (8), Ludwig (6)

White Wolves Passau holen 2. Sieg der jungen Saison

passauIn einem stets sehr spannenden und mit Leidenschaft geführten Spiel konnten die Regionalliga – Basketballer des TV Passau letzten Samstag gegen den SB DJK München knapp, aber verdient, mit 80:74 die Oberhand behalten. Der Gegner, nur mit 7 Spielern angereist, war trotzdem ein anderes Kaliber als Gröbenzell letzte Woche, aber die Wolves behielten vor allem gegen Ende die Nerven. Nach anfänglichem Rückstand, einer hauchdünnen Einpunkt – Führung zur Halbzeit, einem komfortabel herausgespielten 17 – Punkte – Vorsprung im letzten Viertel und einem dennoch engen Finale, erkämpften die Wolves mit 80:74 den zweiten Saisonsieg im zweiten Spiel.

Den Ball gut zu bewegen, die Chancen bei Distanzwürfen zu suchen und in der Defense zu ackern, das war das erklärte Ziel von Trainer Jan Köplin vor Beginn der Begegnung gegen die „Frösche“ aus Pasing. Seine Truppe versuchte von Anfang an, dies umzusetzen, wenngleich der Anfang von Nervosität geprägt war. Passau kam zu wenig zu Abschlüssen aus dem Spielaufbau und zeigte insbesondere Schwächen im defensiven Rebound. Durch einige Distanzwürfe konnten die Gäste einen Vorsprung erzielen (16:12, Minute 8). Mit 7 Punkten in Folge drehte dann Benjamin Mayer nach einer Auszeit den Score und so stand es zum Viertelende19:18 für die Wolves.

Aber die Hauptstädter spielten klasse, angeführt von Fredi Bikandi gelang ein 10:2 – Run, Passau wieder im Hintertreffen (21:28, Minute 13). Wieder ein Auszeitbreak, man besann sich jetzt auf die Qualitäten außerhalb der Dreierlinie, da man in dieser Phase unter den Brettern wenig zu bestellen hatte, was auch dem Münchener 2,10 m – Hühnen van Gosen geschuldet war. Es glückte, ein „Dreierregen“ mit insgesamt 5 Treffern bis zur Pause brachte eine hauchdünne 40:39 – Führung (Viertel 21:21).

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Spurs holen im Derby ersten Saisonsieg

Ganz rund läuft der Motor der Spurs noch nicht. Doch für das erste Erfolgserlebnis in dieser Saison in der 2. Regionalliga hat es gereicht: Mit 78:66 (41:34) bezwangen die Basketballer des TSV 1865 Dachau Slama Jama Gröbenzell.
Mit einem zwischenzeitlichen 19:2-Lauf im ersten Viertel rollten die Spurs zunächst regelrecht über die Gröbenzeller hinweg. Während die Dachauer vor allem immer wieder unter dem Korb punkteten, ließen sie in der Verteidigung korbnah ganz wenig zu.


Bis lange ins zweite Viertel sah das ziemlich souverän aus. Doch in der Folge stieg die Fehlerquote bei den Spurs stetig. Wie schon im Milbertshofen-Spiel häuften sich nun die Fehlpässe und Ballverluste bei den Hausherren, die damit die Gäste wieder stark machten.Zumindest die Verteidigung stand aber. So schafften es die Gröbenzeller zwar, sich heranzuarbeiten, eine Führung erlaubten ihnen die 1865er aber kein einziges Mal. Das war insbesondere ein Verdienst der großen Leute bei den Spurs. Wenn der Ball mal in ihren Händen lag, kamen sie auch regelmäßig zum Abschluss. Von den Gröbenzellern waren sie häufig nur mit Fouls zu stoppen. So verabschiedeten sich gleich drei lange Gästespieler vorzeitig mit dem jeweils fünften Foul.


Als sich die Rückraumspieler um den starken Corni Glück dann im vierten Spielabschnitt wieder fingen, setzten sich die Dachauer doch wieder ab. Die Fehlerquote sank nun wieder, dazu wurden auch die Distanzschützen der Gröbenzeller besser bekämpft. Am Ende standen dennoch bei SJ zehn erfolgreiche Dreipunktewürfe zu Buche.
„In der Offensive haben wir noch ein Stück Arbeit vor uns“, seufzte ein erleichterter Spurs-Coach Werner Mühling nach dem Spiel. Immerhin konnten gleich fünf seiner Spieler zweistellig punkten – ein gutes Zeichen dafür, dass zusammengespielt wird.

Gelungener Saisonauftakt vor stimmungsvoller kulisse

Was für ein Auftakt! Mit viel Leidenschaft erkämpft sich das junge Green-Devils-Team bei der Premiere von Headcoach Jörg Weber einen 72:60-Heimerfolg gegen HSB Landsberg und sorgt dabei wieder für das gewohnte "Schrobenhausener Basketballgefühl".

"Die Mentalität, der unbedingte Wille und der Teamgeist meiner Mannschaft haben mich am meisten beeindruckt", sagt Jörg Weber nach seinem ersten Match als hauptverantwortlicher Coach. Spielerisch war beim Auftakt freilich auf beiden Seiten noch Luft nach oben. Doch das junge Schrobenhausener Team (Altersdurchschnitt 23,6 Jahre) kompensierte die eigenen Fehler immer wieder durch viel Leidenschaft. Auf diese Weise sprang auch sofort der Funke auf das in der Vorsaison nicht gerade verwöhnte Publikum über.

So dauerte es zwar drei Minuten, ehe Claus-Jürgen Ludwig die Green-Devils-Saison auch punktemäßig eröffnete, danach zogen die Schrobenhausener aber an ihrem Gegner vorbei und setzten sich bis zur Halbzeit auf drei Zähler ab (32:29). Selbst in Phasen, in denen das Team in der Vorsaison wohl noch eingebrochen wäre und die Köpfe hängen gelassen hätte, machten die Green Devils dann - gepusht von ihrem neuen Coach - engagiert weiter. Der Vorsprung blieb somit konstant im Bereich von drei bis acht Punkten. Immer dann, wenn die Partie zu kippen drohte, hatte ein Schrobenhausener die passende Antwort parat. Als im Schlussabschnitt Timothy Spatschek mit dem Dreier-Treffen begann, war die Partie endgültig entschieden.

"Wir dürfen den Sieg aber nicht überbewerten", sagt Weber. Landsberg sei zwar eine gute (und sehr faire) Mannschaft, war beim Saisonauftakt aber auch etwas ersatzgeschwächt in Schrobenhausen angetreten. "Wir müssen das erst bestätigen", sagt Weber. Am Samstag (18.30 Uhr) tritt seine Mannschaft beim TSV Jahn Freising an.

Topscorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (19 Punkte), Timothy Spatschek (15) und Lukas Bäumel (11).

HSB Landsberg: Jonas Fiebich (18), Lukas Klocker (14) und Marc-Oliver Siegwardt (9).

Slama Jama Verlieren Saisonauftakt gegen Passau

Herren 1 verliert zu Saisonbeginn an einem denkwürdigen Abend verdient, aber dennoch zu hoch, gegen Passau!groebenzell 1

Die Vorzeichen standen nicht optimal: Toni Svoboda und Thomas Bertolin konnten krankheits- bzw. urlaubsbedingt nicht antreten. Der Jugendspieler Korbinian Kepper sowie der langjährige Slama Ferdinand Große-Dunker bekamen hierdurch eine Chance auf ihr Debüt in der 2. Regionalliga. Zwei mehr oder weniger neue Gesichter gab es darüber hinaus: neben Rückkehrer David Heinrich, unterstützt uns absofort "Ody" Aristeidou. Nach "langer", wenn auch teilweise zäher, Vorbereitung mit einigen mal mehr mal weniger guten Freundschaftsspielen, hieß es nun endlich wieder ran an den Ball und ran an die Punkte...

Die Halle war verhältnismäßig voll. Dies hatte aber auch einen weiteren für die Slama Gemeinde sehr wichtigen Grund: Nach 25 jähriger Amtszeit wurde nach dem Spiel Michael Knechtskern gebührend aus seinem Amt "entlassen". Nun zum Spiel: Die Slamas starteten recht gut und es gelangen schnell zwei einfache Körbe durch Christian Sander. Doch nach einem darauf folgenden 8-3 Run der Gäste war der Coach bereits zur ersten Auszeit gezwungen. Diese wirkte offenbar auch etwas und so konnte man bis zur Viertelpause noch auf 11:14 verkürzen.

Das zweite Viertel ging ähnlich bis zur 14. Minute weiter und kein Team konnte sich absetzen (Stand: 19:22). Doch eine lasche und nachlässige Defence sorgte für einen 10-3 Run der Gäste. In der nächsten Auszeit hieß es in 37 Sekunden noch zwei Angriffe zu erzwingen. Dies gelang gut und man konnte nochmals auf 27:32 verkürzen.

Das 3. Viertel startete mit den besten 5 Minuten des Spiel und unsere Herren konnten ausgleichen (34:34). In dieser Phase waren es vor allem Finger und Gorgas von außen, angetrieben durch den "Motor" Bey Kahn und gute Reboundarbeit der Big Men. Doch ein 9-0 Run der Passauer in den nächsten 2 Minuten machte die gesamte Arbeit zu nichte. Heinrich sorgte für etwas Ergebniskorrektur bis zur Viertelpause: 42-49.

Die Devise war jetzt mit aggressiver Verteidigung und wieder mehr Teamplay das Spiel zu kippen. Doch spätestens nach einer diskutable SR-Entscheidung in der 34. Minute (Unsportliches Foul statt sauberen Block) gaben die Slamas in ihren Köpfen das Spiel auf. Stand es zu diesem Zeitpunkt noch 47:57 folgte nun eine für diesen Abend unangebrachte Phase. Keinerlei Absicht das Spiel noch in irgendeiner Form zu drehen. So schaukelte Passau mit einem 16:5 "Run" in den letzten 5-6 Minuten das Ding nach Hause.

Am Ende muss man den Gästen zu einem verdienten Sieg gratulieren und sich selbst fragen wieso man dieses Spiel noch so abschenken musste. Doch aller Anfang ist bekanntlich schwer. Mit einer deutlichen Steigerung in der Defence Intensität und einem schnelleren und effizienteren Offensivspiel kann dieses Team sicherlich jeden Gegner in dieser Liga ärgern.

AK

Erfolgreicher Start in die neue Regionalliga-Saison

So kann es weitergehen! Am 1. Spieltag der 2. Regionalliga Süd besiegen die MIL Baskets in einem energischen Spiel den Meisterschaftsanwärter Dachau Spurs mit 66:54. Vor rund 80 Zuschauern waren unsere Jungs gegen den Favoriten aus Dachau von Anfang an hellwach. Es entwickelte sich zur Überraschung der Gäste ein offenes Spiel. Kapitän Ben erzielte gleich acht Punkte in Folge, Comebacker J. Stein und M. Hilebrecht steuerten weitere Zähler bei. Am Ende des ersten Viertels führten die MIL Baskets knapp mit 14:13. Auch im zweiten Viertel blieb die Intensität in der Defense sehr hoch – selbst Dachaus erfahrener Neuzugang Igor Jurakic konnte vollkommen aus dem Spiel genommen werden. Lediglich Akin Arpac stellte die Defense der MIL Baskets vor einige Probleme. In der Offense lief es weiterhin ordentlich. Besonders j. Stein, der nach dreijährigem Auslandsaufenthalt endlich wieder zurück ist, zeigte sich sehr präsent und konnte immer wieder am Korb leichte Punkte erzielen. Zur Halbzeit führten die Gäste minimal 31:30. Starke Defense hält Dachau in der 2. Halbzeit auf lediglich 23 Punkte Coach I. Zupcic schwor in der Halbzeitpause sein Team ein, in der Defense weiterhin alles zu geben und die Gegner zu Fehlern zu zwingen. Und das funktionierte. Mit einem 13:2-Run eröffneten seine Jungs das dritte Viertel. Gleich sechs Spieler trugen sich auf Seiten der MIL Baskets in diesem Viertel in die Scorerliste ein, was für eine starke Ausgeglichenheit im Team spricht. Mit 23:13 gewannen Kapitän B. Verweyen und Co. diese zehn Minuten und sorgten für eine 53:44-Führung. Im letzten Viertel zeigte Dachau dann für kurze Zeit seine Klasse. Mit einem 8:3 verkürzten sie ihren Rückstand auf nur vier Punkte (52:56). Doch Coach Zupcic beruhigte seine Jungs in einer Auszeit. In den letzten fünf Minuten gelang den Gästen lediglich ein einziger Korb. MM Hillebrecht hingegen krönte seine starke Leistung in der 2. Halbzeit mit einem krachenden Dunk, Toby und Ben markierten mit ihren beiden Dreiern den Schlusspunkt einer starken Partie. Dank einer wunderbaren Leistung in der Defense – Syrrakos, Naeger und Barka gelang es mehr als zehn Ballverluste beim Gegner zu erzwingen – und ordentlicher Leistung in der Offense sichern sich die MIL Baskets einen verdienten 66:54-Sieg gegen die Dachau Spurs. Für die MIL Baskets spielten: Verweyen (17), Radensleben, Naeger (5), Eitl. Hillebrecht. (11), Syrrakos. (5), Barka (8)., Filser., Stein (17), Pethran. (2), Röben (1). Für die Gäste spielten: Arpac (20), Firek (4), Glück (7), Haberland (2), Hajdaraj (8), Holderer de Vasconcelos, Hufgard (4), Jurakic (5), Lange (2), Matthes (2), Wester und Widmann

Frösche am Saisonbeginn mit einer Niederlage

In einem umkämpften, aber nicht hochklassigem Spiel empfingen die Frösche aus Pasing die 2. Mannschaft aus dem Augsburger Vorort Leitershofen.

Das erste Viertel begann holprig, aber dennoch ausgeglichen und endete 17:17.

Im zweiten Viertel verloren die Pasinger den Anschluss und erzielten nur neun Punkte und lagen damit zur Halbzeit 26:35 im Hintertreffen.

Während der ganzen zweiten Halbzeit liefen die Frösche diesem Rückstand hinterher, bemühten sich redlich aber schossen, erstens,  zu viele Fahrkarten und fabrizierten ,zweitens, einfach zuviel Fehlpässe um die gut agierenden Leitershofenern noch ernsthaft zu gefährden.

Viel Kampf mit wenig Ertrag und dem Resümee, dass man mit 51 erzielten Punkten normalerweise kein Basketballspiel gewinnen kann. Aber das betrifft am ersten Spieltag ja nicht nur die Pasinger. 

Immerhin: Russ (12 Punkte, 2 Dr.) und Fiss (10 Punkte) präsentierten sich in vernünftiger Frühform. Erfreulich auch der Neuzugang Christopher Biedenbach mit 9 Punkten. 

Bei Leitershofen war die Punktausbeute deutlich konstanter: Burgemeister (16P), Nimphius (12P), Kaufeld (11P, 2Dr) und Dunlap konnten zweistellig punkten.

Spurs können in Milbertshofen einfach nicht gewinnen

In der Defensive arbeiteten die 1865-Basketballer so leidenschaftlich wie vom Coach gefordert. Das konnte am Ende beim Auftaktspiel der 2. Regionalliga bei den MIL Baskets aber nicht aufwiegen, dass der Motor im Angriff ordentlich stotterte.
War es die ungeliebte Halle in Milbertshofen oder doch die schnellfüßigen Guards der Hausherrn, die dem Dachauer Rückraum das Leben sauer machten? Jedenfalls agierten die 1865-Basketballer mit zunehmender Dauer des Spiels kopfloser. Da wurde dann in der zweiten Halbzeit immer seltener systematisch zusammengearbeitet, suchte jeder allzusehr in „Eins-gegen-eins“-Situationen sein Heil.

Eklatant war zudem die gewaltige Zahl der Ballverluste, die sich die 1865er allein  im Ballvortrag erlaubten. Flo Widmann, Tassilo Matthes und Karol Firek ließen sich das Spielgerät gefühlt ein Dutzend Mal bereits an der Mittellinie abknöpfen und luden die Milbertshofener damit immer wieder zu unbedrängten Korblegern ein.Dank der guten Verteidigung ließ sich die schwache Offensive zumindest eine Halbzeit lang halbwegs kaschieren. Zur Pause führten die Spurs sogar mit einem Pünktchen (31:30). Das war mit ein Verdienst von Topscorer Akin Arpac, der sich korbnah immer wieder durchsetzen konnte und 14 seiner 20 Zähler vor der Pause erzielte.

Doch im dritten Viertel wollte rein gar nichts mehr klappen. In einer fünfminütigen Zeitspanne gelang den Dachauern kein einziger Punkt, setzten sich die Gastgeber mit einem 13:0-Lauf ab. Davon sollten sich die 65er letztlich nicht mehr erholen. Zwar kämpften sie sich mit einer Energieleistung in der Defensive im letzten Viertel noch einmal kurz heran (52:56/35.). Doch das blieb ein Strohfeuer. Am Ende ließen sich die Milbertshofener die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.
„Wenigstens haben wir jetzt Milbertshofen hinter uns“, brummte ein enttäuschter Werner Mühling. Und das war auch schon das einzig Positive, das der Dachauer Coach der Vorstellung seiner Schützlinge abgewinnen konnte.

Kanngaroos siegen in MÜNCHEN

Besser als die erste Leitershofer Garnitur machte es die zweite Vertretung der Kangaroos in der 2. Regionalliga-Süd, obwohl das Team sogar ersatzgeschwächt antreten musste. Mit einem 61:52 Auswärtssieg bei der DJK SB München gelang dem neuen Trainer Tom Oertel ein glänzendes Debüt. „Unsere etablierten Aufbauspieler Dennis Behnisch und Daniel Nimphius haben das Team super geführt, die Neuen haben sich nahtlos eingefügt. Ein Extralob muss ich unserem 16-jährigen Youngstar Niklas Moosrainer aussprechen, er hat toll gespielt. Die Defense steht, jetzt arbeiten wir an der Offensive weiter. Die Mannschaft hat mächtig Potential“, so Oertel.

BG Leitershofen/Stadtbergen II: Abron (2), Behnisch (4), Bobrowski (2), Burgermeister (16), Dunlap (10), Kauffeld (11), Moosrainer (5), Nimphius (12), Oertel, Schöfbeck, Strass.

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