Spurs mit Sieg in die Sommerpause

Die Dachau Spurs verabschieden sich mit einem Sieg in die Sommerpause. Beim 95:87 (41:32)-Sieg bei den Green Devils in Schrobenhausen riefen die 1865-Basketballer noch einmal eine Topleistung ab. Und bescherten damit auch dem scheidenden Trainer Werner Mühling ein tolles letztes Spiel.

Eine schnelle 10:2-Führung für den Hausherrn, ein tobendes Publikum in der lautesten Halle der 2. Regionalliga Süd – die Dachauer kamen in Schrobenhausen deutlich zu langsam aus den Startlöchern. Eine Auszeit von Coach Mühling nach nur 180 gespielten Sekunden war nötig, um die Spurs in die Spur zu bekommen. Mit deutlich besserer Verteidigung wurde zunächst der Lauf der grünen Teufel gestoppt. Und vorne landete nun minutenlang jeder Ball beim langen Milan Keser. Der Routinier spielte Katz und Maus mit seinen Gegenspielern, die keine Mittel gegen die Raffinesse des Kroaten fanden, der ja fast 15 Jahre als Profi in der ersten Liga in Bosnien und Kroatien gespielt hat.

Nicht zu stoppen war von Schrobenhausen auch Spurs-Kapitän Corni Glück, der zusammen mit Keser zwischen der 3. und der 13. Spielminute 19 Punkte sammelte. Die 65er holten sich so die Führung und sollten sie bis Spielende nicht mehr hergeben.

Als sich die Gäste nach der Halbzeitpause mit einem 12:0-Lauf eine komfortable 21-Punkte-Führung erspielten, wurde es zwischenzeitlich sogar sehr still im Hexenkessel der Michael-Sommer-Mittelschule. Doch für die Hausherrn ging es um zu viel, als dass sie bereits aufsteckten. Angetrieben von ihrem Topscorer Claus-Jürgen Ludwig (26 Punkte) und dem jungen Distanzschützen Timothy Spaschek (18/4 Dreier) kämpften und warfen sie sich zurück ins Spiel. Und holten auch wieder das Publikum zurück ins Boot. Jeder Korb, jede gelungene Aktion ihrer Mannschaft wurde nun frenetisch bejubelt, nirgends ist die Atmosphäre so dicht wie in Schrobenhausen.

Doch auch die Spurs hatten ihren Spaß in diesem Hexenkessel, fanden stets eine Antwort, wenn der Abstand einstellig wurde. Das Offensivspiel der 1865er lief nun phasenweise wie am Schnürchen, mit sehenswerten Kombinationen wurde die intensive Verteidigungsarbeit der Green Devils immer wieder ausgehebelt. Sie konnten sich oft nur regelwidrig behelten, sammelten insgesamt 31 Fouls an. Und die Spurs hatten diesmal auch mit 66 Pozent eine ordentliche Trefferquote von der Linie. Als die Entscheidung nahte, blieben die Dachauer cool und trafen in den beiden Schlussminuten 9 ihrer 12 Freiwürfe.

Mühling war am Ende nicht nur über den Sieg happy, sondern auch, „weil wir eines unserer Ziele, in der Rückrunde mehr Siege als in der Vorrunde zu sammeln, erreicht haben“. Seine Zeit als Trainer in Dachau endet nach vier erfolgreichen Jahren, und auch einige der erfahrenen Spieler haben ihren Rückzug angekündigt. Mit neuem Trainer und Nachwuchsleuten soll in der kommenden Saison frischer Wind kommen. Mit dem sechsten Platz und elf Siegen in der 2. Regionalliga ist die Messlatte gelegt.

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