Freisinger HEIMSIEG gegen Leitershofen! DER NACKTE TATSACHENBERICHT. NÜCHTERN UND LANGWEILIG, WIE IMMER..

Servus, Griaß Eich und Ahoi, ihr Landratten! Als Erstes vorweg: Dies ist mein letzter Spielbericht der Saison 2017/2018 und ich bin ziemlich fertig heute. Meine Geheimratsecken vertragen offensichtlich nur mehr gefühlte Milligramm Sonnenschein, weshalb sich besagte Sonnenstrahlen heute bis ins Kleinhirn gebeamt haben und den Schreibfluss eher hemmen als fördern. Darum verzichten wir heute mal auf einen speziellen roten Faden, exotische Vergleiche, aberwitzige Redewendungen, hanebüchene Reime und irre „I bims“-Texte, und kommen dafür gleich zum Punkt: Freising gewinnt das letzte Heimspiel gegen Leitershofen. Zack, aus, Fledermaus.

 

Na gut, ein wenig Details bin ich Euch noch schuldig. Und da ich ja einen Ruf zu verlieren habe, hier der Tagesablauf für Feinschmecker…

Vor dem Spiel: Die Gäste aus Leitershofen hatten wirklich an alles gedacht: Spieler, Pässe, Schuhe, Benzin, Ladegeräte, Haargel - nur beim Textil war die Daumenpeilung etwas unscharf. Ergo: zu wenige Trikots dabei! Die Freisinger aber hatten heute wahrlich ihre Spendierhosen an und gaben nicht nur Freibier, Espresso und BBL-Tickets aus, sondern liehen den Leitershofenern auch noch ihre eigenen dunklen Trikots. Das riecht förmlich nach Friedensnobelpreis, zumindest aber Fairplay-Preis des Deutschen Olympischen Komitees. Hat zufällig jemand deren Faxnummer? Nein? Schade. Aber egal. Witziger Nebeneffekt: Für zuspätkommende Schlachtenbummler spielte nun quasi Freising gegen Freising. Priceless, deren fragende Gesichter in den ersten Spielminuten… Apropos Spiel:

Viertel 1: Der erste Spielabschnitt brannte gleich lichterloh wie ein Feuerwerk aus Fahrkarten - gleich massenweise wurden leichte Punkte vergeben und Hundertprozentige danebengelegt, für Mario-Gomez-Fans (gibt‘s die überhaupt?) ein wahres Freudenfest! Ein Wunder, dass die sündteure Hochleistungs-LED-Anzeigentafel trotzdem Zahlen wie 15 und 9 anzeigen durfte und die Zuschauer nicht scharenweise wieder in die Biergärten zurückströmten - beide Coaches wären zu diesem Zeitpunkt vermutlich gerne mitgegangen, aber die Ordner hatten sicherheitshalber die Türen per Pritt-Stift verschlossen. Gut so.

Viertel 2: Unverhofft wurde plötzlich Basketball gespielt. Auf beiden Seiten! Halleluja! Während bei den Zuschauern langsam das Freibier und die Leberkassemmeln anfingen zu wirken, ging auch der Puls bei den Herren auf dem Spielfeld hoch. Freising navigierte sich oft per TomTom (Nibler und Kahlert) unter den Korb und kam so immer wieder zu eingenetzten Punkten, aber auch Leitershofen blieb trotz heftigstem Frühlingswetter eiskalt und verwandelte nun diverse Leger und Schüsse dank effektivem Zug zum Plexiglas. Dom-City nun zwar auf 10 Punkte weg, aber die Knie waren zur Halbzeit schon weich wie… weich wie… ach, verdammt, mir fällt ums Verrecken kein Vergleich ein! Was ich sagen wollte: Die Freisinger sahen das 3. Viertel vor sich und wussten schon was kommt: 

Viertel 3: Die hübsch-roten LEDs über dem erneut höchst sympathischen und hochzuverlässigen Kampfgericht zappelten für gerade mal 20 Sekunden - schon hatten die Gäste 5 Punkte reingelegt. Einfach so. Ohne Freisinger Gegenwehr. Gastfreundlich, aber durchaus etwas fahrlässig, wenn man die Liga halten will. Relativ ähnlich sah das auch der Freisinger Coach Denis Rühmann, weshalb er schnellstens zum Auszeit-Chai-Tee bat, um seine Sportsfreunde per Dezibel auf die aktuelle Faktenlage hinzuweisen: „Ihr spielt suboptimal. Ich hab ne Idee: Spielt besser!“ Gesagt, getan - fast zumindest. Es dauerte nämlich gefühlte 2 Stunden, bis den Freisinger Athleten die Lage klar wurde und sie endlich den vielzitierten Schalter umlegten - zum Glück den richtigen…

Viertel 4: Als endlich das Freibier alle war, kamen die Freisinger so richtig ins Spiel. (Ob Zusammenhänge bestehen, lässt sich noch nicht genau sagen, die Indizien werden noch untersucht.) Die Verteidigung konnte man endlich auch so nennen, und in der Offensive lief‘s endlich auch so geschmiert wie ((…hier bitte witzigen Vergleich einfügen)). Um exakt 19:49 Uhr und 34 Sekunden leuchtete es 79:59 auf der Luitpoldhallen-Leuchtreklame und ganz Freising (jaaa, gaaaanz Freising) atmete hörbar auf - denn der wichtige Schritt Richtung Klassenerhalt war damit getan. 

Nach dem Spiel: Abklatschen mit Schiris, Gegner, Zuschauern, Sponsoren, Kindern, Hunden und Kühlschränken, Spielergebnis melden, Aufräumen, Trikots von Leitershofen zurückfordern (ungewaschen!) und mit dem anwesenden verantwortlichen Sport-Redakteur des Bayerischen Fernsehens quatschen, der mitsamt TV-Crew anwesend war und möglicherweise die eine oder andere Fernseh-Sekunde für einen Bericht über dieses Spiel und/oder unsere Spielberichte verbraten wird. Danke Andi, danke RLSO, danke Chuck Norris, und danke Euch allen… Mit diesen Worten geht‘s für mich ab in die Sommerpause. Ächz, Ahoi, Salute und Servus, Euer Stefan! 

 

PS: Noch a bisserl Fakten, Fakten, Fakten…
Freising: Nibler(20/2), Weiß (17/3), Kock (14)

Leitershofen: Burgemeister (20/1), Bobrowski (10/2), Kaufeld (8)

Zuschauer: handgeschätzte 150

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