Erst Thriller, dann Star Wars, mit Happy End: Freising gewinnt gegen MIL Baskets

Wie Forrest Gump schon sagte: „Die Freisinger Basketballer sind wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man kriegt.“ In den letzten Spielen wirkten jene Korbballer eher wie Lala-Land denn als Rocky Teil 9. Der Pate, äh, Coach Denis Rühmann und sein Assistant Coach Gojko „Doktor Schiwago“ Stojisavljevic machten sich „from dusk till dawn“ reichlich Gedanken, wie man die Rückkehr der Jedi-Ritter aus Milbertshofen zu einem Independence Day gestalten könnte. Probleme vorweg waren das Leben des Berat sowie die erfolglose Mission „Findet Nemo“, ergo fehlten zwei wichtige Spieler der French Connection.
Trotzdem gingen die Hausherren um Tommi „Top Gun“ Nibler ziemlich Braveheart ins Spiel und punkteten reichlich, während sie in der Defense die Herren der Ringe waren. Aber wie so oft in den letzten Wochen kam nach einigen Minuten die Apocalypse now, was die Milbertshofener clever & smart nutzten, um wieder ran zu kommen, genauer gemalt 22:17 zur ersten Viertelpause.
Part 2 war umkämpft wie Jurassic Park und die beiden Teams gaben sich gegenseitig alles. Die Unbestechlichen in Grau mussten immer wieder eingreifen, um einen Krieg der Sterne frühzeitig zu unterbinden. Die Reifeprüfung für die Freisinger Jungspunde war leidlich hart, weswegen sich Claus „Hai“ Weiß mal wieder als Shooter unter Be-Weiß stellen musste (sorry für den Sparwitz): er ließ immer wieder Dreier regnen wie Rain Man und sorgte für eine 41:34-Führung der Freisinger.
Das vorletzte Viertel war schon oft der Eisberg für die Jahn-Titanic, weswegen sich die heimischen Fans schon wieder auf einen Psycho vorbereiteten. Das Schweigen der Lämmer (es fehlten Hallensprecher und DJ!) sorgte für etwas Pulp Fiction in der Luitpoldhalle - aber die Fans sollten eine feine zweite Halbzeit zu sehen bekommen…
Denn Freising schnürte die Schuhe des Manitu und spielte weiterhin richtig gut. Mehr als das: sie verteidigten nun auch das Dirty Dancing aka Pick-and-Roll der Milbertshofener besser und konnten den Abstand weiter vergrößern wie Ben Hur auf der Rennbahn. Auch der Gladiator Jakob Kock flog übers Kuckucksnest und streute einen feinen Slamdunk ein. Trotz allem stemmte sich Hillebrecht, der immer wieder mit dem Wolf tanzte, wie Rocky gegen die Niederlage und scorte unnachgiebig in der Zone und an der Linie, weswegen sich der Spielstand nach 3 Vierteln mit 60:49 noch in Grenzen hielt.
Der Jedi-Meister Yoda-vljevic streute deshalb noch eine Odyssee in den Ballraum ein, und das letzte Viertel wurde dann zum Good Ball Hunting: Freising ließ sich den Space Jam nicht mehr vom Brot nehmen und behielt auch an der Freiwurflinie stets die Nerven. So stand bereits einige Minuten vor Schluss der verdiente Freisinger Sieg fest. Der Facebook-Beauftragte konnte nun endlich wieder entspannt nach Hause telefonieren und einen Heimsieg telegrafieren. Die vielen Pretty Women unter den knapp 100 Zuschauern freuten sich ausgelassen und feierten im Anschluss bis zum Hangover… The End.

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