Slama Jama unterliegen spurs

Slamas verlieren beim Comeback von Moritz Breitreiner alias "Mo" nach einem völlig verschlafenen ersten Viertel gegen die Spurs aus Dachau.groebenzell 1

Trotz zuletzt schwacher Trainingsbeteiligung wusste man um die Stärken und Schwächen der Dachauer Bescheid. Es galt die beiden Center vom Ball fernzuhalten, die Rebounds zu sichern und Jurakic und Glück nicht Heißlaufen zu lassen. Dies sollte gelingen durch intensive Verteidigung am Ball und schnellem Angriffspiel in der Offensive.

Die ersten 2 Minuten klappte dies den dezimierten Slamas (8 Spieler je Halbzeit standen zur Verfügung) in der Defense sehr gut. In der Offence wollten leider die teilweise gut herausgespielten Würfe und Korbleger nicht fallen. Erst nach 2 Minuten gelang der erste Punkt des Spiels. Leider für die Dachauer. Nach 4 Minuten stand es bereits aber gleichzeitig auch erst "6-0" für Dachau. Endlich in Minute 5 gelang auch den Slamas der erste Punkt: 2:6 - Doch leider wurde die Intensität in der Defense spätestens ab der 5. Minute völlig links liegen gelassen. Bis zum Viertelende spielte sich Dachau in einen Rausch und Gröbenzell gab das Spiel gefühlt schon auf. Viertelergebnis: 6-25. Das schlechteste Viertel der Slama Saison. Da half auch eine Auszeit nichts.

Nach einer intensiven Ansage zur Viertelpause, zeigten die Slamas jedoch was eigentlich in ihnen steckt. Die Frage ist: Wieso muss es hierfür immer erst einmal -20 auf dem Scoreboard haben. Mit intensiver Verteidigungsarbeit, gutem Boxout und schnellem und effizienten Angriffsspiel legte man einen 9-0 Run hin. Dachau gelangen bis zur 15 Minute nur Punkte von der Linie und es stand plötzlich nur noch 19-27. Dachau hatte auch bereits beide Auszeiten genommen. Und Gröbenzell legte nach: Minute 17: 27-30 und Minute 18 der Ausgleich 32:32. Vor allem Bertolin zeigte in dieser Phase, dass er sich nicht verstecken muss auf dem Feld. Die letzten beiden Minuten war die Erschöpfung den 8 Slama-Spielern allerdings wieder anzumerken, so dass die Intensität und das Tempo wieder geringer wurden. Zum Vorteil von Dachau, die sich wieder eine 37:41 Führung bis zur Halbzeit holten.

Der Foulbelastung bewusst (Gorgas, Sander, Redweik jeweils 3 Fouls), ging man motiviert in die 2. Halbzeit.Bis zur Minute 23 war die Führung der Dachauer konstant auf 4 Punkte. Doch die SR wollten offenbar ein Wörtchen mitreden in diesem Spiel und verloren im Laufe der Spielzeit immer mehr die Kontrolle über dieses Spiel. Unter den Körben herrschte teilweise Anarchie. Gleichzeitig wurden kleinlichste Pfiffe gegen die Guards genommen. Dies f?ürte dazu, dass sich Gorgas in Minute 23 und Redweik in Minute 28 mit 5 Fouls verabschieden mussten. Bis zur 27. Minute fing man diese Pfiffe noch auf und konnte die Dachauer Führung auf 47-50 sogar verkürzen. Doch dann folgte der entscheidende Einbruch: Mit einem 9-0 Run zogen die Spurs wieder auf 47-59 davon.

Das 4. Viertel plätscherte vor sich hin. Die Intensität war ob der "Foulbelastung" nicht hoch genug, um nochmals näher an Dachau ranzukommen. Dachau nutzte dies geschickt aus und konnte bis zur 36. Minute auf 59-83 davon ziehen. Nun auch das 5. Foul Sander und Gröbenzell  nur noch zu 5.Doch offenbar hatten diese 5 keine Lust sich hier weiter vermöbeln zu lassen und setzten sich die restlichen 4 Minuten zur Wehr. Folge ein 11-0 Run und damit ein wenig Ergebniskosmetik auf den Endstand von 70-83.

Selbstverständlich haben die SR das Spiel hier nicht entschieden. Im Gegenteil. Die Slamas haben das 1. Viertel komplett verschlafen. Haben sich in der 1. HZ, als die SR noch eine ungefähre Linie hatten, mit teilweise blöden Fouls vorbelastet. Als dann die Kontrolle der Unparteiischen über das Spiel verloren ging, fokussierten sich die Slamas zu sehr darauf, statt auf ihr eigenes Spiel. Nur mit mehr Quantität im Training und im Spiel und einer besseren Umsetzung der Vorgaben und einer Besinnung auf die eigenen Stärken kann man Spiele gewinnen.

Hierauf muss nun der Fokus wieder gerichtet werden, damit man nächste Woche im do-or-die-Spiel in Landsberg als Sieger vom Feld geht.

AK

Spieler und Punkte der SLAMA: David Heinrich (17), Moritz Breitreiner (11), Thomas Bertolin (11), Christian Sander (10), Lion Gorgas (9), Odyssefs Aristeidou (4), Alejandro Bey Kahn (4), Toni Svoboda (2), Martin Redweik (2)

Spieler und Punkte der Dachau: Jurakic (21 - 3 3er), Keser (16), Glück (15),  Holderer de Vasconcelos (12), Arpac (6), Widmann (6), Schwarz (2), Matthes (2), Fierek (1), Haberland (0), Hufgard (0)

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