Spurs lassen sich überrumpeln

Die Regionalliga-Basketballer des TSV 1865 Dachau wurden im Schlussviertel von einer entschlossen auftretetenden Mannschaft aus Schrobenhausen überrascht, die mit 89:87 (47:52) aus der Jahnhalle die Punkte entführte.

„Pleiten, Pech und Pannen“, fasste Spurs-Coach Werner Mühling das Geschehen auf dem Spielfeld zusammen. Sein Team war nur zu acht angetreten, nachdem sich Aufbauspieler Flo Wimann auch noch im Training verletzt hatte, er war auf dem Fuß eines Mitspielers umgeknickt. Woran es beim verbliebenen Spurs-Häuflein haperte, konnten die Zuschauer bereits im ersten Viertel sehen: an der Verteidigung. Die Dachauer bekamen überhaupt keinen Zugriff auf die Green Devils, die in diesen ersten zehn Minuten gleich mal 29 Punkte einsammelten.

Den schwachen Auftakt machten die Dachau Spurs im zweiten Viertel zunächst vergessen. Die Defensive stand nun etwas besser, und vorne setzten sich Johannes Schwarz und Matheus Holderer de Vasconcelos immer wieder durch. Zur Halbzeitpause lagen die Gastgeber vorne. Und als Dachaus Bester, Corni Glück, im dritten Viertel übernahm, setzten sich die 65er phasenweise sogar etwas ab. Das 72:66 zur letzten Viertelpause machte den Spurs-Fans Hoffnung, dass es gegen den Drittletzten der 2. Regionalliga trotz einer durchwachsenen Leistung schon reichen würde.

Es reichte nicht. Denn in diesen letzten zehn Minuten agierten die Spurs nach dem Motto „business as usual“, während die Schrobenhauser um jeden Ball, um jeden Korb kämpften – Abstiegskampf eben. In den könnten die Spurs in dieser Saison durchaus noch geraten, wenn sie weiter so spielen. Im Schlussviertel kamen die Mühling-Mannen allzu oft einen Schritt zu spät, ließen die Gäste in der Offensive schalten und walten, während man sich selbst immer wieder in der Verteidigung der Green Devils festrannte. Mit der Schlussirene verfehlte dann noch Igor Jurakic bei einem Halbdistanzwurf, der Ausgleich und Verlängerung bedeutet hätte. So durften die Schrobenhauser über den unerwarteten Sieg jubeln.

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