Spurs unterliegen Fireballs

Unter den Körben hatten die Dachau Spurs die Vorteile auf ihrer Seite. Doch gegen den starken Rückraum der Bad Abling Fireballs war an diesem Abend kein Ankommen: Drei Viertel lang liefen die 1865-Korbjäger mehr oder weniger einem knappen Rückstand hinterher, der dann im Schlussabschnitt noch deutlich wurde: Spurs 89, Fireballs 113.

„Die bessere Mannschaft hat heute gewonnen, das muss man anerkennen“, räumte Spurs-Coach Werner Mühling nachher neidlos ein. „Da war heute einfach nicht mehr drin.“ In einigen Phasen rollte der Fireballs-Express gerade in der ersten Halbzeit über die Dachauer hinweg. Nach Balleroberungen und Defensivrebounds schalteten die Bad Aiblinger um den überall zu findenden, überragenden Aufbauspieler Simon Bradaric (38 Punkte, vier Dreier) im Höchsttempo auf Angriff um. Die verdutzten 65er liefen ein ums andere Mal hinterher und sahen sich schon nach vier Minuten dem ersten größeren Rückstand (4:16) gegenüber.

Zu langsames Umschalten von Offensive auf Defensive und wieder einmal zu viele unnötige Ballverluste kompensierten Akin Arpac und Kollegen immerhin eine ganze Weile mit entschlossenen Aktionen unter dem Korb. Zwischen der besagten fünften Spielminute und Mitte des vierten Viertels sahen die Fans in der Jahnhalle einen temporeichen, packenden Kampf, bei dem beide Teams ihre Stärken voll ausspielten.

Auf Dachauer Seite punkteten immerhin gleich fünf Akteure zweistellig. Und mit neun erfolgreichen Dreipunktewürfen erwiesen sie sich auch aus größerer Entfernung als treffsicher. Doch egal, was die Spurs an diesem Abend auch auspackten, die Aiblinger hatten eine noch bessere Antwort parat. Zumeist aus der Distanz, wo neben dem Kunstschützen Miodrag Mirceta (26 Punkte, 5 Dreier) auch die Brüder Manuel und Marco Hack-Vazquez heißliefen.

Als die 65er Mitte des vierten Viertels dann allzu sehr mit der Brechstange versuchten, die Wende zu erzwingen, verzettelten sie sich in Eins-gegen-eins-Aktionen. Das nutzten die flinken Aiblinger für einen 20:5-Schlussspurt, sodass es doch noch deutlich wurde. 113 Punkte hat schon lange keine Mannschaft mehr in Dachau gesammelt. Die Fireballs machten ihrem Namen alle Ehre und zeigten, warum sie die offensivstärkste Mannschaft der 2. Regionalliga sind.

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