White Wolves Passau beißen Freising

passauEs war ein großer Kampf und ein äußerst spannendes Spiel des TV Passau gegen den TSV Jahn Freising. Von harter Defensive geprägt, mit relativ wenigen Punkten und mit großem Herz erspielten sich die White Wolves einen 67:62 – Erfolg und verwiesen somit den bisherigen Tabellenführer auf die Plätze. Dies bedeutet den dritten Sieg der laufenden Saison in der 2. Regionalliga Süd der Herren.

Beide Teams nicht ganz vollständig, wobei bei Passau mit Jan Köplin, Lorenz Dupper und Cornelius Ferber mehr Ausfälle zu beklagen waren, als beim Gegner. Den besseren Start in das Match hatten die Heimischen, die gleich zu Beginn die Bretter dominierten. Die Centerspieler Benjamin Mayer und Alexander Herbort erspielten Passau eine 7:2 - Führung nach 4 Spielminuten. Zwar kam Freising jetzt besser ins Spiel, der Passauer Vorsprung konnte aber noch ausgebaut werden. Nach 2 Dreiern von Ferdinand Schütze und David Moschek, sowie weiteren Punkten durch die „Tiefen“ führten die Gastgeber Ende des 1. Abschnitts 23:16.

Doch jetzt wachten die Freisinger Gäste auf und kämpften sich heran. Nach 6 Punkten von Topscorer Kock stand nur noch eine hauchdünne 29:28 – Führung zu Buche (Minute 14). In diesem Viertel zeigten die Wolves eine durchwachsene Offensivleistung und schnell wurde klar, dass es an diesem Abend eine „Low – Scoring – Partie“ geben würde. Abwehrkampf auf Biegen und Brechen, hart, unerbittlich. Halbzeitstand dann 35:32 (Viertel 12:16).

 

Und im 3. Viertel kam es nun ganz schön dicke für den TV Passau. Konnte man zu Beginn den Vorsprung noch auf 42:36 ausbauen (Minute 22), gelang den Oberbayern nun ein 10:0 – Run und sie zeigten, warum sie an der Tabellenspitze gelandet waren. Erinnerungen an das letzte Spiel in Landsberg wurden wach. Doch diesmal reagierten die White Wolves anders, wurden von den Zuschauern unterstützt, traten geschlossen auf und konnten ihrerseits gegen Viertelende einen 6:0 – Lauf entgegen setzen. Mit einer 48:46 – Führung wurde zum Viertelwechsel geblasen (Viertel 13:14).

Spannung pur, mehr geht nicht. Weiterhin ein Auf und Ab und etliche Führungswechsel. Beim Stand von 57:59 brach die letzte Spielminute an. Wieder mal zitterte das berühmte „Händchen“ an der Freiwurflinie (2 von 4 bei 59:59). Doch Center Alexander Herbort gelang ein Kraftakt in der Defensive, er holte einen Steal und scorte zur 61:59 – Führung, eine Schlüsselszene. Weiter wurde in der Defense geackert und man holte sich den Sieg schlussendlich mit 67:62 (Viertel 19:16).

Trainer Jan Köplin meinte: „Heute haben wir ein enges Ding gewonnen, das war wichtig nach den letzten beiden  Wochen. Im Endeffekt war die Defense entscheidend. Nun haben wir die erste spielfreie Woche und können uns ein wenig erholen. Wir freuen uns darüber nach dem ersten Saisonmonat mit 3-2 Siegen dazustehen.“

Die Liga, in der diesmal anscheinend jeder jeden schlagen kann (und tut), ist wieder neu gemischt. Der vorübergehende Tabellenführer Freising wurde nun von Leitershofen/Stadtbergen II abgelöst. Kein Team der Liga ist nach 5 Spieltagen ungeschlagen und keines hat alle Spiele verloren. Eine interessante Konstellation für den weiteren Verlauf. Nächstes Wochenende hat der TV Passau spielfrei und muss dann zum FC Bayern III.

Spieler:

Alexander Herbort 19, Benjamin Mayer 17, Maximilian Gentner 13, Tobias Hoffmann 6, Ferdinand Schütze 6, David Moschek 3, Jan – Erik Taubmann 2, Manuel Eggs 1, Valentin Kraft.

Gaste:

 

Zweistellig punkteten Jakob Kock 16,  Maximilian Hellmich 12, Lennart Hornung 10.

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