Bestes Saisonspiel beschert Spurs 85:69 gegen Landsberg

Bis zum fünften Spieltag hat es gedauert, bis die neuformierten Dachau Spurs erstmals ihr Potenzial abrufen konnten: Mit der besten Saisonleistung besiegten die 1865-Basketballer in der 2. Regionalliga die HSB Landsberg deutlich mit 85:69 (43:39). Die Fans bekamen in der Jahnhalle einen unterhaltsamen Schlagabtausch präsentiert.

Nur im ersten Viertel zeigten die Spurs wie zuletzt ihre zwei Gesichter. Denn sie starteten wieder einmal furios und legten eine 17:10-Führung hin, wobei die großen Guards Corni Glück und Matheus Holderer de Vasconcelos allein 13 der 17 Dachauer Punkte sammelten. Als die Landsberger begannen, sich zu wehren, ließen sich die Spurs überrumpeln und gestatteten den Lechstädtern einen 14:0-Lauf bis zur Viertelpause. In zweieinhalb Minuten netzten die Gäste allein vier Dreipunktewürfe ein. Die Dachauer Fans fühlten sich fatal an das Auf und Ab der vergangenen Spiele erinnert.

Doch es sollte der einziger Aussetzer der 65er an diesem Abend bleiben. Zwei Dreier von Steffen Haberland und Igor Jurakic, der sich unter dem Korb trotz Foul durchsetzte, glichen das Spiel umgehend wieder aus. Und fortan schauten die Spurs nicht mehr zurück.

In der Verteidigung bekamen die Dachauer nun auch Landsbergs Dreh- und Angelpunkt Jonas Fiebig besser in den Griff, der seinen elf Punkten zur Halbzeit nur vier weitere im zweiten Durchgang folgen ließ. Und gegen den Centerhünen Johannes Schwinghammer bekamen Sebastian Hufgard, Akin Arpac und Qendrim Hajdaraj unerwartete Schützenhilfe: Milan Keser feierte „ein gutes Debüt“ (Trainer Werner Mühling). Der 35-Jährige Bosnier hat in seiner Heimat hochklassig gespielt und ist unter den Körben trotz seines fortgeschrittenen Alters mit seinen 2,04 Metern immer noch eine Macht. Im zweiten Viertel erstmals eingesetzt, ackerte der Hüne in der Verteidigungs- und Reboundarbeit und trug sich ganz nebenbei noch mit zehn Punkten in die Korbjägerliste ein.

Die Verteidigung funktionierte also, und in der Offensive wurde höchst teamorientiert zusammengespielt. „Das war eine gute Mannschaftsleistung, sieben Spieler haben zwischen 8 und 15 Punkte erzielt,“ freute sich der Dachauer Coach. Mühling setzte alle zwölf Spieler ein, sodass immer eine „frische“ Fünf auf dem Feld stand.

Die 65er schafften es diesmal auch, ihre Ballverluste auf ein „akzeptables Minimum“ zu reduzieren – auch dank eines stark verbesserten Auftritts der beiden Aufbauspieler Flo Widmann und Karol Firek.

Am Freitag, 3. November, geht es für die Spurs im Bayernpokal mit einem absoluten Kracher weiter: Um 20.30 Uhr empfangen Glück & Co. den ungeschlagenen Tabellenführer der 1. Regionalliga, die Baskets aus Vilsbiburg.

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