Spurs diesmal zu fehlerhaft

Viel zu fehlerhaft  war der Auftritt der Dachau Spurs, um erfolgreich zu sein. Am vierten Spieltag der 2. Regionalliga setzte es die zweite Niederlage für die 1865-Basketballer, die bei der 71:78 (32:41)-Niederlage gegen DJK SB München in der Jahnhalle keine gute Figur machten.


Und das, obwohl die Spurs mit dem vielleicht besten Viertel der bisherigen Saison in dieses Derby starteten. Mit energischer, zusammenarbeitender Verteidigung wurden die Pasinger völlig überrumpelt. Die DJKler leisteten sich Fehlpässe, Fehlwürfe und technische Fehler, während die Dachauer ihrerseits in der Offensive den richtigen Rhythmus fanden und entweder nach Ballgewinnen schnell umschalteten oder ansonsten ihre Angriffe geduldig ausspielten. Das war richtig schön anzuschauen. Über 21:7 ging es mit 24:12 in die erste Viertelpause.
Was dann folgte, ließ die Zuschauer zweifeln, dass immer noch die gleiche Mannschaften auf dem Feld standen. Denn als die Münchner den Druck in der Defensive erhöhten, brach die Offensive der Spurs auseinander. Die Rückraumspieler verloren nun in schöner Regelmäßigkeit wie schon in den vergangenen Partien den Ball im Spielaufbau, die Systeme wurden nicht mehr zu Ende gespielt, das Heil vergeblich im „Eins-gegen-Eins“ gesucht. Die Folge: Mit einem 13:0-Lauf in nur drei Minuten drehten die Gäste die Partie. Als Spurs-Coach Werner Mühling eine Auszeit nahm, um den Run der „Frösche“ zu stoppen, lag seine Mannschaft mit 26:26 im Hintertreffen (15.). Vergessen war die starke Anfangsphase, die Hausherren waren völlig verunsichert.


Mit 29:8 holten sich nun ihrerseits die DJKler das zweite Viertel und durften mit einer beruhigenden 41:32-Führung in die Halbzeitpause.
Und auch in der zweiten Hälfte fanden die Spurs keine Mittel mehr, um die Pasinger ernsthaft zu gefährden. Matheus Holderer de Vasconcelos und Igor Jurakic – gegen seinen alten Verein – sorgten mit einigen Einzelaktionen zwar, dass der Abstand einige Male schmolz. Und als Akin Arpac zwei Minuten vor dem Ablauf der Spielzeit sein Team mit einem Korbleger auf 69:74 heranbrachte, keimte noch einmal Hoffnung bei den Spurs-Fans auf.
Doch zu den Fehlleistungen der Dachauer an diesem gebrauchten Abend in der Jahnhalle gehörte auch eine lausige Freiwurfquote, die letztlich die Niederlage bescherte. Allein im letzten Viertel vergaben die 65er acht Freiwürfe, trafen von elf Versuchen nur drei von der Linie. Im gesamten Spiel verwandelten sie nur 13 von 29 Versuchen. Besser machten es da die Münchner. Auch sie trafen 13 Mal von der Linie, benötigten dafür aber nur 17 Freiwürfe.

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