Spurs erkämpfen sich Sieg in Passau

Auch in Passau lief wahrlich noch nicht alles nach Plan für die Basketballer des TSV 1865 Dachau. Doch der Einsatz stimmte, und dank einer leidenschaftlichen Verteidigungsleistung holten sich die ersatzgeschwächten Dachau Spurs einen überraschenden 70:67 (43:31)-Sieg beim TV 1862 Passau.


Sie hatten gute und weniger gute Phasen, unwiderstehliche Momente wechselten manchmal in rascher Folge mit grober Fahrlässigkeit. Doch das galt nur für die Offensive der Spurs. In der Defensive gelang es der Mannschaft von Coach Werner Mühling, über 40 Minuten lang herausragend zusammenzuarbeiten. „Passau musste sich jeden Korb hart gegen uns erarbeiten“, fand Mühling. „Unsere Defensive hat gut funktioniert, wir konnten uns zu jeder Zeit auf sie verlassen.“


Ihre beste Phase hatten Akin Arpac & Co. im zweiten Viertel, als sie sich mit einem 18:3-Lauf zwischen der 13. und 18. Spielminute absetzten. Bis Ende des dritten Viertel verteidigten die Spurs im wahrsten Sinne des Wortes einen Vorsprung, auch wenn ihn die White Wolves etwas verkürzen konnten.


Zu Beginn des Schlussviertels leisteten sich dann die Dachauer Guards einige Ballverluste, Passau ging zum ersten Mal nach den Anfangsminuten wieder in Führung (61:58/34.). Doch Matheus Holderer de Vasconcelos, der ein gutes Spiel machte, und Qendrim Hajdaraj brachten mit ihren Körben die Spurs wieder in die Spur, nachdem vier Minuten lang rein gar nichts mehr hatte klappen wollen. Und dann war es Akin Arpac, der mit einem "And-One" sein Team mit 68:64 in Front brachte.

„Am Ende war es ein Kampf auf Biegen und Brechen“, sagte Trainer Mühling. „In den letzten zwei Minuten haben wir durch unsere aggressive Verteidigung Ballgewinne gehabt und die Passauer zu schwierigen Würfen gezwungen.“ Letztlich machte sich der große Kader der Dachauer bezahlt. Denn auch der kurzfristige Ausfall von Corni Glück (Erkältung), Igor Jurakic (Zerrung) und Kapitän Sebastian Hufgard (Prellung) ließ sich so kompensieren.

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