Passau White wolves lassen Punkte vs Dachau liegen

passauAm Sonntag standen sich in der städtischen Dreifachhalle in Passau der letztjährige Tabellendritte und auch in dieser Spielzeit Aufstiegskandidat Dachau Spurs  und die einheimischen White Wolves Passau, letztjährige Aufsteiger, gegenüber. Eine echte Bewährungsprobe und eine Begegnung, die es in sich hatte. In der letzten Saison konnten die Wolves den damaligen Tabellenführer stürzen. Dieses Mal stand der TV Passau überraschend an der Spitze. Kam diesmal die Retourkutsche? Trotz der vorübergehenden Rangsituation waren die Oberbayern die eindeutigen Favoriten. Die Wolves machten dem Favoriten das Leben schwer, mussten aber mit 67:70 die erste Saisonniederlage hinnehmen.

Stark begonnen, Mitte des Spiels eingebrochen, wieder herangekämpft, die Beute dann aber letztendlich doch entkommen lassen. So in aller Kürze die Jagd des White Wolves – Rudels gegen den TSV Dachau. Beide Teams nicht mit vollständigem Kader, die Einheimischen witterten von Anfang an ihre Chance. Passau zwang den Gegnern am Beginn durch intensive Defense sein Spiel auf und erzielte Turnovers. Die Folge einfache Fastbreak – Punkte (10:4 , Minute 6). Aber dann brachte ein 9:0 – Run der Gäste die Waage wieder ins Gleichgewicht, Viertelstand 15:16 aus Passauer Sicht.

 

Nachdem die Passauer zu Beginn des 2. Viertels durch ihre Centerspieler Mayer und Herbort scoren konnten, musste man wiederum einen Lauf der Gäste verdauen. Ein frühes drittes Foul von Benjamin Mayer führte zu einer Unterlegenheit am Brett. Dies nutzten die Dachauer gnadenlos und setzten sich durch einen 18-3 Lauf ab. (24:39, Minute 18) Obwohl man das Viertelende ausgeglichen gestalten konnte stand ein 31:43 – Rückstand der Niederbayern zu Buche (Viertel 16:27). Dieser Einbruch war schwer zu verdauen und brauchte viel Moral.

Nach der Halbzeit gaben die Wölfe nicht auf, insbesondere durch höhere Intensität in der Verteidigung kämpfte man sich Punkt um Punkt heran. Die Zuschauer gingen toll mit und die Leidenschaft kehrte zurück. Offensiv brillierte Alexander Herbort mit 9 Punkten im dritten Abschnitt, David Moschek kam zu zwei wichtigen Dreiern. Viertelende: 53-58 aus TV – Sicht. Man war wieder auf Schlagdistanz herangerückt und hatte das Viertel für sich verbucht(Viertel 21:15).

 

Jetzt hatten die Wölfe Blut geleckt. Ein 8:0 – Run zu Beginn des Schlussabschnitts, plötzlich lagen die Hausherren 61:58 in Front (Minute 34). In der Schlussphase, der sogenannten Crunchtime, ein enges Spiel, spannend, kämpferisch, aber mit vielen Fehlern beiderseits. Während sich die Dachauer komplett auf Center Akin Arpac verließen, konnten die Passauer ihren Brettmann Benjamin Mayer nicht in dem Maße einsetzen. Ihm hängte man ein 5. Foul an, was ihn auf die Bank beförderte. Dennoch weiter eine „enge Kiste“. Der 64:65 – Rückstand bei einer Minute Restspielzeit. Dann setzten sich die Gäste über Freiwürfe auf 66:70 ab, ein Freiwurftreffer auf Wolvesseite war nur Ergebniskosmetik zum 67:70 – Endstand (Viertel 14:12). Schade, aber das Wolfsrudel unter Trainer Jan Köplin hat wieder einmal große Moral bewiesen, toll gekämpft und als Team funktioniert. Auf zu neuen Aufgaben.

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