White Wolves Passau holen 2. Sieg der jungen Saison

passauIn einem stets sehr spannenden und mit Leidenschaft geführten Spiel konnten die Regionalliga – Basketballer des TV Passau letzten Samstag gegen den SB DJK München knapp, aber verdient, mit 80:74 die Oberhand behalten. Der Gegner, nur mit 7 Spielern angereist, war trotzdem ein anderes Kaliber als Gröbenzell letzte Woche, aber die Wolves behielten vor allem gegen Ende die Nerven. Nach anfänglichem Rückstand, einer hauchdünnen Einpunkt – Führung zur Halbzeit, einem komfortabel herausgespielten 17 – Punkte – Vorsprung im letzten Viertel und einem dennoch engen Finale, erkämpften die Wolves mit 80:74 den zweiten Saisonsieg im zweiten Spiel.

Den Ball gut zu bewegen, die Chancen bei Distanzwürfen zu suchen und in der Defense zu ackern, das war das erklärte Ziel von Trainer Jan Köplin vor Beginn der Begegnung gegen die „Frösche“ aus Pasing. Seine Truppe versuchte von Anfang an, dies umzusetzen, wenngleich der Anfang von Nervosität geprägt war. Passau kam zu wenig zu Abschlüssen aus dem Spielaufbau und zeigte insbesondere Schwächen im defensiven Rebound. Durch einige Distanzwürfe konnten die Gäste einen Vorsprung erzielen (16:12, Minute 8). Mit 7 Punkten in Folge drehte dann Benjamin Mayer nach einer Auszeit den Score und so stand es zum Viertelende19:18 für die Wolves.

Aber die Hauptstädter spielten klasse, angeführt von Fredi Bikandi gelang ein 10:2 – Run, Passau wieder im Hintertreffen (21:28, Minute 13). Wieder ein Auszeitbreak, man besann sich jetzt auf die Qualitäten außerhalb der Dreierlinie, da man in dieser Phase unter den Brettern wenig zu bestellen hatte, was auch dem Münchener 2,10 m – Hühnen van Gosen geschuldet war. Es glückte, ein „Dreierregen“ mit insgesamt 5 Treffern bis zur Pause brachte eine hauchdünne 40:39 – Führung (Viertel 21:21).

 

Das Match blieb spannend, wurde von beiden Teams voll auf Augenhöhe geführt. Der Münchner Sauer hatte stets eine Antwort auf niederbayerische Körbe parat. (52:52, Minute 27). Und wieder war es Benjamin Mayer, der einen entscheidenden Passauer Run anführte (8 Punkte in Folge) und den spielabschnitt zum Passauer Viertel machte. Mit einem 10:1 – Lauf holten die Dreiflüssestädter eine 63:52 – Führung zum letzten Viertelwechsel (Viertel 23:13).

 

In den ersten Minuten des Schlussviertels sah es lange so aus, als könnten die Hausherren das Spiel sicher nach Hause bringen, als man die Führung auf 73:53 ausbauen konnte. Die Isarstädter hatten in dieser Phase Mühe und nur wenige Wechseloptionen. Aber noch einmal bäumten sie sich auf, gaben nicht auf, kämpften um jeden Ball, von denen sie aufgrund zahlreicher werdenden Passauer Fehlern und Unkonzentriertheiten  immer mehr erobern konnten und rückten den jetzt schwach verteidigenden Wölfen gehörig auf den Pelz. 50 Sekunden vor Spielende ein 77:74. Doch an der Freiwurflinie hielten am Ende die Passauer Nerven, Tobias Hoffmann holte durch seine Treffer den 80:74 - Sieg.

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