Spurs können in Milbertshofen einfach nicht gewinnen

In der Defensive arbeiteten die 1865-Basketballer so leidenschaftlich wie vom Coach gefordert. Das konnte am Ende beim Auftaktspiel der 2. Regionalliga bei den MIL Baskets aber nicht aufwiegen, dass der Motor im Angriff ordentlich stotterte.
War es die ungeliebte Halle in Milbertshofen oder doch die schnellfüßigen Guards der Hausherrn, die dem Dachauer Rückraum das Leben sauer machten? Jedenfalls agierten die 1865-Basketballer mit zunehmender Dauer des Spiels kopfloser. Da wurde dann in der zweiten Halbzeit immer seltener systematisch zusammengearbeitet, suchte jeder allzusehr in „Eins-gegen-eins“-Situationen sein Heil.

Eklatant war zudem die gewaltige Zahl der Ballverluste, die sich die 1865er allein  im Ballvortrag erlaubten. Flo Widmann, Tassilo Matthes und Karol Firek ließen sich das Spielgerät gefühlt ein Dutzend Mal bereits an der Mittellinie abknöpfen und luden die Milbertshofener damit immer wieder zu unbedrängten Korblegern ein.Dank der guten Verteidigung ließ sich die schwache Offensive zumindest eine Halbzeit lang halbwegs kaschieren. Zur Pause führten die Spurs sogar mit einem Pünktchen (31:30). Das war mit ein Verdienst von Topscorer Akin Arpac, der sich korbnah immer wieder durchsetzen konnte und 14 seiner 20 Zähler vor der Pause erzielte.

Doch im dritten Viertel wollte rein gar nichts mehr klappen. In einer fünfminütigen Zeitspanne gelang den Dachauern kein einziger Punkt, setzten sich die Gastgeber mit einem 13:0-Lauf ab. Davon sollten sich die 65er letztlich nicht mehr erholen. Zwar kämpften sie sich mit einer Energieleistung in der Defensive im letzten Viertel noch einmal kurz heran (52:56/35.). Doch das blieb ein Strohfeuer. Am Ende ließen sich die Milbertshofener die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.
„Wenigstens haben wir jetzt Milbertshofen hinter uns“, brummte ein enttäuschter Werner Mühling. Und das war auch schon das einzig Positive, das der Dachauer Coach der Vorstellung seiner Schützlinge abgewinnen konnte.

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