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HSB Landsberg vs München basket

Ein Autor hätte wohl kein besseres Drehbuch schreiben können. Der Stoff dazu: ein Underdog, das letzte Saisonspiel, der nahende Abschied des Trainers auf der einen Seite, ein haushoher Favorit, der acht Spiele in Folge gewonnen hat, auf der anderen Seite. Diese filmreifen Zutaten lieferte der letzte Spieltag der 2. Regionalliga Südost für das Team Heimerer Schulen Basket Landsberg gegen den Tabellenzweiten München Basket. Und es sollte ein Happy End für Landsberg geben.

Sie hatten sich dermaßen ins Zeug gelegt – alle. Magnus Sauter und Kapitän Michael Teichner mussten wenige Minuten vor der Schlusssirene mit ihrem fünften Foul vom Feld. Es ging körperlich gut zur Sache, um jeden Zentimeter wurde gekämpft. Die „Shot clock“ war oft drauf und dran zu ertönen. Landsberg als Sechster wehrte sich nach Leibeskräften gegen den Tabellenzweiten und bot ein wahres Basketballspektakel. Nach einem 35:31 zur Halbzeit ging es im zweiten Abschnitt richtig zur Sache. Mit 49:49 wurde das letzte Viertel eingeläutet. Und fünf Minuten vor Ende schien der Kampf schon fast verloren, da sich München mit 56:62 abgesetzt hatte. Aber HSB kam wieder zurück und glich zum 63:63 aus. Die Halle tobte und 90 Sekunden vor Schluss schienen sich alle Emotionen einer langen Saison zu entladen, als Landsberg wieder mit 69:65 vorne lag. Und am Ende sollte die Mannschaft ihrem Trainer Roman Gese das perfekte Abschiedsgeschenk bereiten. Mit 75:68 wurde der Favorit wieder nach Hause geschickt.

Landsberg: Fiebich 23, Zinder 14, Kaczmarek 10

München: Hüper 14, Breitreiner 13,  Pikl 11, Gebekken 10

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