Slama Jama sägen lange am Thron des Tabellenführers doch bringt ihn nicht zum Sturz!

Die Jungs vom Gröbenbach hatten sich viel vorgenommen: Das Blow-out aus dem Hinspiel saß noch tief in der Seele... und das phasenweise schlechte Spiel vom verganenen Wochenende zeigte, hatte man auch noch in Erinnerung.groebenzell 1

Doch dieses Mal sollte es anders laufen... mit einem klaren Plan ging es in die Partie. Von Beginn an versuchten die Hausherren die Gäste in der Defence unter Druck zu setzen und insbesondere das bekannte Run&Gun Spiel der Hellenen nicht zum laufen zu bringen. So konnte man die Partie ausgeglichen gestalten (die Führung wechselte einige Male) und musste aufgrund eines 8-4 in den letzten 2 Minuten mit einem 20:23 Rückstand in die Viertelpause. Insbesondere Vasilliadis brachte hier Gröbenzell um die Lorbeeren, da man diesem immer wieder leichte Punkte ermöglichte. Dieses Problem konnten die Slamas leider im gesamten Spiel nicht abstellen.

Im 2. Viertel konnten die Hellenen ihre Führung bis zur 19. Minute behaupten und sogar auf 38:43 ausbauen. Doch angeführt von Finger und Szembek konnte Slama Jama mit einem 8-0 Run die Führung kurz vor Halbzeitpausenpfiff zurückerobern und ging nun selbst mit einem 3 Punkte Vorsprung in die Kabine. Grund hiervor war vor allem die nicht wirklich mehr funktionierende Zonenpresse der Gäste.

Was ein Lauf... doch konnte man nach der Halbzeitpause hieran anknüpfen??? Und wie!!! Nach 2 Minuten warmlaufen und einem darauffolgenden Zwischenstand von 52:51 legten die Slamas richtig los und zeigten wer Herr im Hause Wildmoos ist: Ein 17-4 Run der Gröbenzeller brachte diese mit 69:55 in Minute 28 in Front. Auszeit Helllenen. Leider folgten in den nächsten 90 Sekunden viele Fehlentscheidungen einfache Turnover und insbesondere keine gute Transition, was dafür sorgte, dass die Hellenen mit einem 11-0 Run den Rückstand wieder auf 3 verkürzten.

Welch ein Krimi... weitere 2 Punktlose Minuten der Slamas sorgten für die 69:70 Führung der Hellenen. Auszeit Gröbenzell. Die Jungs aufwecken hieß es nun... und es gelang... mit einer wieder deutlich intensiveren Verteidigung konnte man die Führung wieder zurückerobern und wechselte sich im Anschluss bis zur 37. Minute immer wieder ab. Spielstand 80:81 für die Hellenen. Doch leider beschränkte man sich in den letzten 2,5 min wieder zu sehr auf Einzelaktionen in der Offence, konnte in der Defence nicht mehr die nötige Intensität aufbauen und gewann vor allem gefühlt keinen einzigen Rebound mehr auf dem Spielfeld. So sah die Partie am Ende deutlich klarer aus, als sie eigentlich zu irgendeinem Zeitpunkt war...

Nun heißt es voll auf die letzten drei Partien konzentrieren. Auch wenn 2 Siege (Freising + 1) den Slamas zum Klassenerhalt reichen dürften, muss man um auf Nummer sicher zu gehen, alle drei Spiele gewinnen.. Das dürfte angesichts des Restprogramms (Tabellen-6. auswärts, Tabellen-3. daheim und eben das Do-Or-Die-Spiel in Freising) nicht einfach werden...

Doch wer die Jungs kennt, wer die Spiele der Rückrunde gesehen hat, weiß... Nothing is impossible...

Klar ist: Unsere Defence (einschließlich unserer Reboundarbeit) wird am Ende entscheiden, ob wir absteigen oder nicht....

AK

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