Dritter Spurs-Sieg in Folge

Gegen Landsberg machen die 1865-Basketballer auch den nächsten Ausfall wett und kämpfen die HSB mit 84:76 (44:47) nieder. Es ist der dritte Sieg in Folge.

In der 15. Spielminute sehen die Zuschauer das Highlight der Saison: Manu Prediger bekommt auf der rechten Angriffsseite den Ball, lässt seinen Verteidiger stehen und macht sich, von zwei Landsbergern verfolgt, auf den Weg zum Korb. Sekundenbruchteile später reißt der sprunggewaltige junge 65er auch den letzten Zuschauer von seinem Sitz, als er in NBA-Manier auf den Korb zufliegt und das Spielgerät aus großer Höhe donnernd in die Reuse stopft – hart gefoult von den beiden heranstürmenden Landsbergern. Prediger hält sich am Ring fest, „pendelt“ aus und landet sanft wie eine Feder. Eine Gänsehaut-Aktion. Danach verwandelt er trotz des emotionalen Saisonhöhepunkts auch noch kühl seinen Bonus-Freiwurf.

Prediger war Dachaus Bester in einer ersten Halbzeit, in der sich der Hausherr schwer tat gegen Landsberg. Die Gäste trafen besonders in den zweiten zehn Minuten aus allen Lagen und führten deshalb zur Pause 47:43.Doch 1865-Coach Werner Mühling wusste, dass die Gäste das nicht durchhalten würden. Er beschwor sein Team in der Kabinenansprache, bloß keinen Deut nachzulassen, „weil die in der zweiten Hälfte nicht mehr so gut treffen werden“.


Fünf Spielminuten später glichen die Dachauer tatsächlich aus und gingen ihrerseits in Führung. Der Held der ersten Halbzeit wurde indes zum Pechvogel: Manu Prediger knickte um und zog sich eine Sprunggelenksverletzung zu – der nächste Ausfall bei den Spurs.
In einem Spiel, das längst zum offenem Schlagabtausch mit offenen Visieren, sprich: Abwehrreihen, geworden war, lief aber nun ein anderer 65er heiß: Sebastian Hufgard. Ein ums andere Mal traf der beste Halbdistanzwerfer der Dachauer. Die Gäste fanden überhaupt kein Mittel gegen den 34-jährigen Kapitän der Spurs.


Die setzten sich ab (72:65/35.), doch der Tabellenfünfte gab nicht so schnell auf. Angetrieben vom starken Jonas Fiebich (20 Punkte) verkürzte Landsberg noch einmal auf 73:74 (38.). Bei den 65ern standen noch dazu inzwischen mit Hufgard, Widmann, Pieciak und Firek gleich vier Spieler aufgrund von jeweils vier angesammelten Fouls vor dem Ausschluss. In den letzten 180 Sekunden gestattete die Spurs-Defensive trotz der Foulbelastung dem Gast nur noch einen Dreier und machte auch dank eines unter dem Korb erneut unwiderstehlichen Akin Arpac mit einem 10:3- Lauf den Sack zu. Spätestens jetzt war auch Manu Prediger trotz lädierten Knöchels wieder nach Feiern zumute.

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