TV 1862 Passau zu BESUCH iN München bei den OSB Hellenen

Zu Besuch bei OSB Hellenen München der Aufsteiger aus der Bayernliga vom letzten Jahr der TV 1862 Passau auch als White Wolves in der Szene bekannt. Eine Parallele verbindet diese Vereine, denn beide Herren Mannschaften konnten im letzten Jahr Ihre Meisterschaften in den entsprechenden Bayernligen gewinnen und in die gemeinsame 2. Regionalliga Süd aufsteigen. Beide Mannschaften machen die gleiche Lernkurve und beide Vereine entwickeln sich rasant und befahren neue Gewässer.

Die Dreiflüssestädter starteten furios in die Partie und setzten sich mit einem 2-6 Lauf in den ersten zwei Minuten ab. Die Hellenen konnten durch Vasileiadis den Lauf brechen und brachten das Ergebnis auf 7-6 in der 4. Minute. Ein Hin und Her beider Bayernliga Aufsteiger, führte kurz vor der achten Minute einen Gleichstand von 13-13 herbei. Ein kleiner Lauf der White Wolves brachte sie sogar auf 17-13 in die Führung. Man erinnerte sich noch an das super spannende Spiel in der Städtischen Dreifachhalle in Passau, bei dem die Hellenen in der Overtime das Spiel für sich entscheiden konnten. Doch heute sollte es so nicht sein. Ein Timeout von Coach Dimitrios Linardou in der 9. Minute und ein paar harte Worte an das Team, die man bis zur Zuschauertribüne hören konnte, half dem Tabellenführer enorm. So hieß es für die Hellenen dann wieder vollste Konzentration. Alle Kraft, alle Technik, alles Wissen gebündelt in der 17. Minute, als es noch 34-34 stand, ein sehr gutes Teamwork, ließ die Hausherren unerwartet davon schießen in einem Halbzeitergebnis von 48-38. Das Ergebnis spiegelte aber die Leistung beider Mannschaften nicht wirklich wieder, denn bis zur 17. Minute stand es eben noch Gleichstand. Zu erwarten war, dass die White Wolves mit Motivation gestärkt aus der Umkleidekabine in die zweite Spielhälfte zurück kommen würden. Dem war aber leider nicht so, zumindest für die ca 60 Zuschauer wurde die zweite Halbzeit eher monoton. Raphael Miksch spielte sein bisher bestes Spiel der Saison für die OSB, und scorte nach Belieben, mal per Korbleger, mal von der Dreierlinie, mal von der Halbdistanz, so dass sich in der 30 Minute ein Zwischenstand von 78-60 entwickelt hatte. Hierzu trug auch Tommy Nibler extrem bei, der zusammen mit Mike Schmidbauer, Ralph Idler und Apostolos Diamantis Ihren ganz eignenen Akzent setzten. Ein Monster Dunk von Aaron Paisley war dann eher das einzige Highlight für die Zuschauer.

Die Passauer waren jedoch stets dabei und kämpften mit Allem was sie hatten, aber zu weit hatte sich die Heimmannschaft mittlerweile abgesetzt und konnte auch fast alle Spieler ins Spiel bringen.

Passau brach im letzten Viertel dann ein, so dass sich ein Endergebnis von 96-65 formte, welches aber bei Weitem nicht die Stärke dieses großartigen Passauer Teams wiederspiegelt. Ein großes Lob an der Stelle an die junge Passauer Truppe aus der mit dem Europapreis gekrönten Stadt, die sich auch stets sportlich verhalten hat. 

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