SLAMA JAMA Herren 1 gewinnt daheim in einer umkämpften Partie am Ende souverän gegen Gäste aus Passau

Mit einem Sieg gegen Passau wollte man einen weiteren wichtigen Schritt machen um auch den Drittletzten Platz weiterzureichen. Die Vorgaben waren klar: die 98 kassierten Punkte aus dem Hinspiel dürfen sich nichtgroebenzell 1 wiederholen. Hierfür sollte vor allem der 1. Passweg sowie der Ballführende deutlich mehr unter Druck gesetzt werden. Das Spiel begann allerdings zerfahren: Nach einem Dreier zu Beginn durch Passau folgte ein 8-2 Run der Slamas, der allerdings nicht für die nötige Sicherheit sorgte. Im Gegenteil: Man ließ in der Defence jeglichen Einsatz vermissen und gleichzeitig agierte man in der Offence unstrukturiert und kopflos. Folge war ein 13-3 Run der Gäste und eine Auszeit des Gröbenzeller Coaches. Da die Jungs sich die letzten 3 Minuten wieder an die Vorgaben erinnerten konnte man den Spielstand nochmals korrigieren und ging nur mit einem 19-21 Rückstand in die Viertelpause.

Die Ansage war erneut klar: 21 Punkte in einem Viertel zu kassieren galt es zu ändern. Das 2. und das 3. Viertel waren geprägt von intensiven Phasen in denen den Passauern kaum Luft zum Atmen gegeben wurde, was insbesondere an der starken Verteidigung am heutigen Abend von Ale Bey Kahn und Thomas Bertolin lag, und Phasen in denen der Druck wieder rausgenommen wurde, um Passau im Spiel zu halten... So legten Szembek und Gorgas mit 12 von 14 Punkten offensiv einen starken Tag auf, doch immer wieder schickte man die Passauer gleichzeitig unnötig an die FW-Linie. Dies sorgte unter anderem auch für eine ständige Foulbelastung auf den großen Positionen. In der 20. Minute holte man sich die 41-39 Führung zur Halbzeit, die man Anfang drittes Viertel allerdings mit einem 10-4 Run der Passauer wieder abgeben musste. 45-49 in Minute 25. Doch 5 defensiv intensive Minuten reichten, um das Spiel zu drehen, die Führung zurückzuholen und an diesem Abend nicht mehr abzugeben. Angeführt (wie oben beschrieben) von Bertolin und Bey Kahn sowie nun offensiv unterstützt von den Centerspielern legte man einen 16-6 bis zur Viertelpause hin und führte nun mit 61-55.

Auch wenn der Abstand nicht groß war, plätscherte das Spiel im letzten Viertel vor sich hin. In der 37. Minute führte man mit 76-66 (hier wieder Szembek mit wichtigen Punkten) und in der 39. mit 81-70 (nun Gorgas wieder mit wichtigen Punkten). Passau startete 1:30 vor Ende mit einem nicht mehr enden wollenden Stop-the-clock-Game, welches insbesondere Micha Finger nicht belohnte (4/4 FW). 12 Punkte Führung 28 Sekunden vor Ende. Sogar der wahrscheinlich nicht bedeutsame direkte Vergleich lag bei Slama Jama. Doch Nachlässigkeiten in der Defence sorgten noch für 4 Passauer Punkte und einen Endstand von 87-79.

Fazit: Alles in einem ein viel zu enges Spiel für eine eigentlich überlegene Gröbenzeller Mannschaft. Nächste Woche ist Spielpause, danach geht es zum DJK SB München in die altehrwürdige Fischer-von-Erlach-Halle - eine wesentlich härtere Nuss. Hier hat man definitiv auch noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, als man gegen ein dezimiertes Team sein Potential in keiner Phase abrufen konnte und verdient verlor. Diese Rechnung kann und wird allerdings nur beglichen, wenn die Slamas es wieder schaffen konstanter ihre Defensivleistung abzurufen, die in der 2. Regionalliga notwendig ist um Spiele gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel gewinnen zu können.

AK

SJ Gröbenzell: Lion Gorgas (27), Jan Christopher Szembek (14), Michael Finger (13), Christian Sander (12), Thomas Bertolin (6), Martin Redweik (6), Alejandro Bey Kahn (4), Yannik Krüger (3), Sebastian Löblein (2), Toni Svoboda (0)

Passau White Wolves: B Mayer (28), M Gentner (14), T Pethran (11), J Taubmann (9), P Wiesner (5), A Ahmetovic (4), T Busher (3), A Herbort (3), B Zauner (2), F Schütze (0)

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