1. Regionalliga Herren

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Spielberichte

Slama Jama unterliegen Leitershofen und verspielt die Poleposition...

Nach einem starken ersten Viertel und einem zwischenzeitlich 12 Punkte Vorsprung im 2. Viertel, verspielte man Minute zu MInute ab der 17. Minute den Vorsprung.  In der 23. Minute holte Leitershofen zum ersten Mal die FÜhrung, ehe Slama Jama bis zur 28. Minutegroebenzell 1 wieder mit 6 Punkte in Führung ging. Diese konnte man sogar bis in das letzte Viertel halten.  IN der 34. Minute lag Slama Jama noch mit 63:57 in Front, ehe Leitershofen mit einem 14-0 Run die Hoffnung der Slamas begrub.  Auch wenn vor der Saison jedem klar war, dass es gegen den Abstieg gehen wird, so erhoffte man sich doch nach dem 4-Sieg-Run zur Rückrunde, dass man es packen würde.  Dem war nun leider nicht so. Jetzt heißt es hinten anstellen und abwarten. Die Zukunft ist ungewiss...

Abschied nehmen

Wie in der Vorsaison stand auch in diesem Jahr der letzte Spieltag im Zeichen des Abschiednehmens: Trainer Andreas Bernitt und ein Spielertrio verlassen die Schrobenhausener Green-Devils-Basketballer nach dieser Saison.

Wie diese Saison für die Green Devils endet, ist noch nicht abschließend geklärt, so viel steht aber zumindest fest: Für die Spielzeit 2017/18 muss sich das Team einen neuen Coach suchen. Mehr oder weniger überraschend verkündete Andreas Bernitt nach insgesamt 19 Jahren (elf Jahren in Folge) seinen Abschied als Trainer der ersten SSV-Herrenmannschaft. Mit Marcus Burg, Jonas Edler (beide Karriereende) und Lukas Edler (Auslandsstudium) verlassen auch drei Spieler das Team.

Zuvor wurde aber vor der beeindruckenden Kulisse in der Schrobenhausener Mittelschulhalle noch einmal Basketball gespielt. Und das - für eine Partie, in der es eigentlich um nichts mehr ging - erstaunlich intensiv. Es war ein hitziges Match, in der das Publikum auch durch ein paar fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen zusätzlich aufgepeitscht wurde. Nach einem ordentlichen ersten Viertel (19:18) verloren die Gastgeber im zweiten Durchgang ein wenig den Anschluss (27:34). Vor allem Jakob Kock und Maximilian Hellmich drehten anschließend für den TSV Jahn auf, den Zehn-Punkte-Rückstand vor dem Schlussabschnitt (40:50) kamen die Schrobenhausener nicht mehr entscheidend verringern.

Auf den Ausgang dieser Saison hatte die achte Heimniederlage aber ohnehin keine Auswirkungen mehr: Mit fünf Siegen und 17 Niederlagen beenden die Green Devils die Saison, nach dem großen Umbruch im vergangenen Sommer, auf dem vorletzten Tabellenplatz der 2. Regionalliga Süd. Ob das nach drei Jahren den Abschied aus der 2. Regionalliga Süd bedeutet? So oder so werden sich die Green Devils in der Sommerpause einen weiteren Umbruch einleiten müssen, alleine schon aufgrund des Trainerwechsels.

Topscorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig, Timothy Spatschek (jeweils 17 Punkte) und Lukas Bäumel (14).

TSV Jahn Freising: Jakob Kock (27), Maximilian Hellmich (19) und Lennart Hornung (13).

entspannter Saisonabschluß gegen IIngolstadt

Zum letzten Saisonspiel des DJK SB M waren am Samstagabend die Schanzer Baskets aus Ingolstadt zu Gast in der Fischer von Erlach-Halle.

Die Favoritenrolle lag vor dem Spiel klar bei den Hausherren.  Die Gäste planten nach dem länger feststehenden Abstieg bereits für die kommende Saison in der Bayernliga. Für die Frösche waren vor Spieltagsbeginn die Tabellenplätze drei bis fünf möglich. Die Tabellennachbarn aus Leitershofen und Dachau gingen mit der gleichen Anzahl an Siegen in den Spieltag. Durch den Paragraphen aus dem ersten Saisonspiel stand für den DJK allerdings ein Punkt weniger – und somit Platz fünf auf dem Tableau. Ein Sieg versprach die Chance auf einen besseren Tabellenplatz und ein versöhnliches Ende einer teilweise durchwachsenen Saison. Die entspannte Atmosphäre beim Warm-Up unterstrich Coach Kharchenkov dann mit der Ankündigung alle fünf Spielminuten die ganze Mannschaft zu rotieren. Zum Teil führte die laissez faire-Einstellung dann aber zu Ballverlusten und wenig ansehnlichem Basketball.

Die Ingolstädter spielten munter mit und feierten Korberfolge gemeinsam mit ihren mitgereisten Zuschauern. Als echte Herausforderung konnten sich die Gäste allerdings nicht präsentieren. Dafür konnte gerade unter den Brettern nicht gegen die Langen des DJK gegengehalten werden. Profitieren konnte besonders Sebastian von Gosen der mit seinen zweimetersieben machen konnte, was er wollte und am Ende auf 19 Punkte, 16 Rebounds und 8 Blocks kam. Im Münchner Westen wird Gosi nach dieser starken Leistung als Kultspieler gehandelt und kann in vielen Lokalen frei Speisen.

Philip Sauer präsentierte sich derweil erneut mit lockerem Handgelenk und netzte Fünf Dreier ein. Ein kleines Highlight setzte im vierten Viertel Nik Asante mit seinem Dunking aus dem Setplay. Kurz danach war der sportliche Teil des Abends zu Ende.   

HSB Landsberg vs München basket

Ein Autor hätte wohl kein besseres Drehbuch schreiben können. Der Stoff dazu: ein Underdog, das letzte Saisonspiel, der nahende Abschied des Trainers auf der einen Seite, ein haushoher Favorit, der acht Spiele in Folge gewonnen hat, auf der anderen Seite. Diese filmreifen Zutaten lieferte der letzte Spieltag der 2. Regionalliga Südost für das Team Heimerer Schulen Basket Landsberg gegen den Tabellenzweiten München Basket. Und es sollte ein Happy End für Landsberg geben.

Sie hatten sich dermaßen ins Zeug gelegt – alle. Magnus Sauter und Kapitän Michael Teichner mussten wenige Minuten vor der Schlusssirene mit ihrem fünften Foul vom Feld. Es ging körperlich gut zur Sache, um jeden Zentimeter wurde gekämpft. Die „Shot clock“ war oft drauf und dran zu ertönen. Landsberg als Sechster wehrte sich nach Leibeskräften gegen den Tabellenzweiten und bot ein wahres Basketballspektakel. Nach einem 35:31 zur Halbzeit ging es im zweiten Abschnitt richtig zur Sache. Mit 49:49 wurde das letzte Viertel eingeläutet. Und fünf Minuten vor Ende schien der Kampf schon fast verloren, da sich München mit 56:62 abgesetzt hatte. Aber HSB kam wieder zurück und glich zum 63:63 aus. Die Halle tobte und 90 Sekunden vor Schluss schienen sich alle Emotionen einer langen Saison zu entladen, als Landsberg wieder mit 69:65 vorne lag. Und am Ende sollte die Mannschaft ihrem Trainer Roman Gese das perfekte Abschiedsgeschenk bereiten. Mit 75:68 wurde der Favorit wieder nach Hause geschickt.

Landsberg: Fiebich 23, Zinder 14, Kaczmarek 10

München: Hüper 14, Breitreiner 13,  Pikl 11, Gebekken 10

OSB HELLENEN GEWINNEN IN MILBERTSHOFEN

Die Jungs um Coach Dimitrios Linardou gewinnen mit 51-81 im Milbertshofen und untermauern ihren ersten Tabellenplatz.

Vor  ca.100 Zuschauern das letzte Spiel der Saison, eine tolle Atmosphäre.

Milbertshofen gelang es nicht, den Tabellenersten ins stolpern zu bringen und konnten sich nicht beweisen.

Somit steht es fest, die OSB Hellenen sind Meister der 2. Regionalliga Süd-Ost (2RLS).

Eine wunderbare Saison mit ups and downs. Jetzt geht es in die Saisonpause.

Highlights des Spiels: Youngster Efe Metin aus der U20 mit einem Dreier und Tommy Nibler überholt Stavros Tsoraklidis in der Dreierquote, nachdem Tommygun 4 mal erfolgreich war.

Danke an die Ligabetreuung, den Mitstreitern und auch ein herzliches Dankeschön für die Pokalübergabe von Heiner Lengler, der persönlich vorbei gekommen ist um auch die Meistershirts zu übergeben.

 

Spurs holen sich noch den dritten PLatz

Eine Halbzeit lang taten sie sich schwer, doch dann kamen die Spurs ins Rollen: Mit 102:86 (51:49) wurden die White Wolves aus Passau noch klar besiegt. Damit belegen die 1865-Basketballer in der Abschlusstabelle der 2. Regionalliga Süd den dritten Platz und haben ihr Saisonziel, vorne mitzuspielen, trotz der vielen Ausfälle zuletzt doch noch erreicht.

Ein Spaziergang wurde es wie erwartet nicht gegen die Mannschaft des TV 1862 Passau. Die Niederbayern knüpften gleich da an, wo sie beim Hinspielsieg aufgehört hatten: Jeder Fehler der Spurs wurde sofort bestraft. Zwar lagen die Hausherren schon in der ersten Hälfte fast stets in Führung, doch gelungene Aktionen wechselten sich in den ersten 20 Minuten immer wieder mit haarsträubenden Fehlpässen ab. Davon profitierten die Gäste, die zügig von Defensive auf Offensive umschalteten und dann geduldig gegen die noch organisierte 1865-Verteidigung den Ball laufen ließen, bis ein freier Schütze gefunden war.

Dass die Spurs überhaupt zur Pause führten (51:49), war – die Fehlpässe mal ausgenommen – einer starken Leistung in der Offensive zu verdanken. Die fand Coach Mühling in seiner Pausenansprache dann auch „völlig in Ordnung“, machte seinen Spielern aber klar, „dass wir heute größere Probleme bekommen, wenn wir uns nicht in der Verteidigung deutlich steigern“.

Gesagt, getan. Nach Wiederbeginn standen die 65er ihren Widersachern deutlich enger auf den Füßen. Die Passauer liefen sich nun immer wieder fest, ließen sich den Ball abknöpfen, schlossen hart bedrängt ab oder wurden sogar geblockt. So fiel Mitte des dritten Viertels die Vorentscheidung. Fünf Minuten lang (23. – 28.) lief bei den Gästen wenig bis gar nichts mehr. Die Spurs setzten sich mit einem 18:7-Zwischenspurt erstmals zweistellig ab. Akin Arpac und Caleb Willis waren die Protagonisten der 1865-Offensive in dieser Phase.

Im Schlussviertel wurde es richtig deutlich, und als Manu Prediger dann den „Hunderter“ mit einem Dreier voll machte, feierten Spieler und Spurs-Anhänger in der Jahnhalle ausgelassen.

Freising gewinnt superspannendes Kellerduell gegen Gröbenzell

Im Kellerduell zwischen Freising und Gröbenzell ging es um Platz 9 der Liga - gewinnt Freising, sollten sie sicher vor Gröbenzell bleiben. Im anderen Fall könnte Gröbenzell die Hinspielniederlage ausgleichen und bei ausreichendem Abstand den direkten Vergleich gewinnen. Alles deutete im Vornherein also schon auf ein enges Spiel hin - und es kam genauso... Während der gesamten Partie wurde auf beiden Seiten sehr hart verteidigt und um jeden Rebound gekämpft, aber während Gröbenzell klug angriff, verzettelten sich die Hausherren in der ersten Hälfte des Öfteren in der Offensive: schnelle Würfe, viele Ballverluste. Nur dank starker Verteidigung konnte Freising an Gröbenzell dranbleiben. Halbzeitstand: 28:29 aus Freisinger Sicht... Im dritten Viertel sah es kurz so aus, als könnte Freising nun davon ziehen, als es auf 8 Punkte davon zog - aber die Gäste kontrollierten ihren Defensivrebound und kamen dank 4 sicherer Fastbreaks wieder heran. Es kam zum Showdown 17 sek. vor Schluss, bei Spielstand von 58:58... Nach einem Fast-Ballverlust der Freisinger, bekamen sie noch einen Einwurf unter dem Gröbenzeller Korb, das Play lief über Jakob Kock - und dieser wartete ab, zog zum Korb und konnte 6,3 sek. vor Schluss den schwierigen Layup einnetzen! Auszeit Gröbenzell... Genügend Zeit für die Gäste für einen Zweier zur Verlängerung, oder gar Dreier zum Sieg? Ihr Topscorer Gorgas sollte den Ball bekommen - tat dies auch, wurde aber eng verteidigt und konnte keinen offenen Wurf nehmen. Er passte den Ball in die Zone, und dort warteten mit Dedic und Schwarzbach zwei "Lange", die den letzten Wurf bzw. Pass blocken konnten. Freising damit der Sieger dieses spannenden Spiels, und auch Gewinner des direkten Vergleichs. Am kommenden Samstag zum Saisonfinale könnten die Freisinger in Schrobenhausen sogar noch einen Platz auf Platz 8 vorrücken. Los geht‘s um 19.30 Uhr in der Mittelschule Schrobenhausen...

TV Passau gibt auch Heimspiel gegen Milbertshofen in den letzten minuten ab.

 

passauAm vorletzten Spieltag der Regionalliga 2 Südost trafen in der Passauer Dreifachhalle die Tabellennachbarn der MIL Basets aus Milbertshofen und der White White aus Passau aufeinander. Leider zogen die Dreiflüssestädter auch dieses mal wieder in der Schlussphase den Kürzeren und verloren mit 65:75. Wie in den letzten Spielen starteten die Wölfe konzentriert und führten nach 5 Minuten mit 9:4 bzw. nach 9 Minuten mit 17:12. Die wie schon so oft in dieser Spielzeit erlaubte man sich zum Viertelende wieder einige Unkonzentriertheiten, so dass das erste Viertel noch mit 17:18 abgegeben werden musste. Im zweiten Viertel ein ähnliches Bild, wieder ein guter Start, aber am Ende ging es doch nur mit 37:37 in die Halbzeitpause. Nach der Pause ein unverändertes Bild. Die Hausherren scorten zunächst immer wieder am Brett und kontrollierten den Defensivrebound. Nach 22 Minuten führten sie wieder mit 44:40. Doch dann ein 11:2 Run der Münchner und schon lag man mit 45:51 in Rückstand, den man bis zum Viertelende auch nicht kompensieren konnte. So stand es nach dem 3. Abschnitt 50:57 aus Sicht der Wölfe. Dass die White Wolves zu keinem Zeitpunkt aufstecken, wenn Sie in Rückstand liegen, auch das ein gewohntes Bild, zeigten die Dreiflüssestädter auch an diesem Abend. Bis zu 37. Minute kamen sie wieder an die Gäste heran und verkürzten auf 63:65.

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Green Devils Schrobenhausen ZU BESUCH in MÜNCHEN BEI DEN OSB HELLENEN

Die 2RLS neigt sich dem Ende zu, vorletztes Spiel der Saison für die OSB Hellenen München vor ca. 100 Zuschauern.

Unsere U14-3 wurde als Gast eingeladen mit samt Coach Aleks Savic und den Eltern der Kinder und die Jugend-Spieler/Innen in die Riesstraße zur Ehrung der Meisterschaft in der Halbzeit.

Verkaufsstand gut organisiert und generell eine schöne Heimspiel Atmosphäre.

1. Viertel: Die OSB Hellenen wollten vor Ihrem Publikum aufzeigen, warum man verdienter Tabellenführer ist, und ging sehr seriös und konzentriert ins erste Viertel mit Apostolis Diamantis auf der 1. Stavros Tsoraklidis noch immer nicht einsetzbar aufgrund der Knieverletzung und der anstehenden Operation. Auf der zwei startete man mit Giannis Vasileiadis und Christian Hustert auf der 3. Thomas Nibler, das Allrounder Talent auf der 4 und Mike Schmidbauer (Big Mike) auf der 5. So konnte man gut ins Spiel finden und konnte sich gleich zu Anfang mit +24 Punkten einen guten Sicherheitsabstand aufbauen und das Viertel mit 35-11 für den Gastgeber entscheiden.

2. Viertel: Coach Dimitrios Linardou konnte mit dem Sicherheitsabstand gut arbeiten und viele Sachen ausprobieren, die man sonst nicht ausprobieren würde als Coach. Im zweiten Viertel konnten gleich 7 verschiedene Spieler der Hellenen scoren und den Abstand weiter ausbauen. Im zweiten Viertel fand Schrobenhausen nur durch Ritzer Lösungen im Angriff und dazu noch Bäumel mit einem 2 Punktewurf, so dass Schrobenhausen nur 6 Punkte erzielen konnte im 2. Viertel. Mit einem 17-6 baute man die Führung weiter aus und ging in die Halbzeitpause.

3. Viertel: Hier spielte nun Schrobenhausen auf Augenhöhe und verlor das Viertel nur mit 2 Punkten in einem Zwischenergebnis von 17-15.

4. Viertel: OSB Hellenen setzte einen drauf und schloss das Spiel mit 86-41 ab und schaffte durch diesen Heimsieg vorzeitig Meister zu werden und den Spekulationen gerecht zu werden.

Nächstes und letztes Ligaspiel findet in Milbertshofen statt. Dort wird sicherlich eine gute Mannschaft auf die OSB Hellenen warten und angesichts der Pokalübergabe und Meistershirts Übergabe plant Coach Dimitrios Linardou die letzte Partie gut abzuschließen um die Saison mit hoffentlich nur 3 Niederlagen zu absolvieren.

Somit steht es jetzt schon fest: OSB Hellenen marschiert tätsächlich durch die 2. Regionalliga und darf in kommender Saison in der 1. Regionalliga antreten.

OSB HEllenen BASKETBALL

Basketballkrimi mit gutem ausgang für die green devils

Es war wie zu besseren Zeiten: Die Mittelschulhalle in Schrobenhausen kochte und die Green Devils holten sich, angetrieben von ihrem begeisterten Publikum, beim 77:74 gegen Passau ihren fünften Saisonsieg.

Was für ein Basketballkrimi in Schrobenhausen! Das Heimspiel der nach wie vor akut abstiegsbedrohten Green Devils gegen die bereits geretteten Passau White Wolves war ein mitreißendes Match. Nicht immer hochklassig, aber eben enorm spannend. Immer wieder konnte sich ein Team durch einen Lauf absetzen (oder wieder herankämpfen). Bis zum Ende blieb die Partie damit offen. Am Ende gelang den Green Devils ihr dritter Sieg vor eigenem Publikum.

Los ging's mit einem 9:0-Lauf der Gäste, der Green-Devils-Coach Andreas Bernitt auf die Palme brachte. Erst nach einer deutlichen Ansage wachte sein Team endlich auf und kämpfte sich wieder auf 12:14 heran. Nach einem Passauer 7:0-Lauf, den die Green Devils mit einem 6:0-Lauf beantworteten, ging es mit 18:21 in die Viertelpause. Ein Dreier von Timothy Spatschek sorgte im zweiten Durchgang schließlich für die erstmalige Führung der Gastgeber (32:31). Zur Halbzeit stand es 37:33.

Als Green-Devils-Kapitän Sebastian Ritzer im dritten Abschnitt bei seinem erfolgreichen Dreierversuch gefoult wurde und mit einem Vier-Punkt-Spiel auf 48:35 erhöhte, war der Funke in der Halle endgültig übergesprungen. Das Schrobenhausener Publikum jubelte kurz darauf begeistert über die höchste Schrobenhausener Führung (55:41). Ein beruhigendes Polster? In diesem Spiel natürlich nicht. Nach einem 13:0-Lauf war Passau zum Ende des dritten Abschnitts (55:54) wieder zurück.

Das letzte Viertel hatte es schließlich in sich: Die Green-Devils-Führung schwankte zunächst stets zwischen drei und sieben Punkten, ehe die Gäste zwei Minuten vor dem Ende zum 69:69 ausglichen. Im Vergleich zu vielen anderen Partien, die das junge Schrobenhausener Team in der entscheidenden Phase noch aus der Hand gab, behielten die Gastgeber diesmal aber die Nerven, zogen prompt wieder auf 73:69 davon und ließen sich die knappe Führung am Ende nicht mehr nehmen.

Durch den Sieg bleibt die kleine Hoffnung auf den Klassenerhalt zumindest bestehen, auch wenn er den Green Devils wohl nicht entscheidend weiterhilft - zumal das Team am kommenden Samstag (19.45 Uhr) beim Tabellenführer OSB Hellenen München antreten muss. Der TV 1862 Passau versucht eine gute erste Saison nach dem Aufstieg in die 2. Regionalliga am selben Tag (18 Uhr) mit einem Heimerfolg gegen die MIL Baskets zu krönen.

Topscorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (20), Timothy Spatschek (17) und Lukas Bäumel (12).

TV 1862 Passau: Benjamin Mayer (28) und Ferdinand Schütze (15).

Freising ohne Chance gegen Tabellenführer Hellenen München

Am Samstag empfing der Tabellenneunte TSV Jahn Freising den Tabellenführer OSB Hellenen München. Vor ca. 100 Zuschauern nahm das Spiel schnell an Fahrt auf, wobei hier vor allem die Hellenen das Tempo bestimmten und die Freisinger sehr schnell an ihre Grenzen kamen. Sie waren immer einen Schritt langsamer als der Branchen Primus und so stand es nach dem ersten Viertel 10:28. Die Freisinger konnten anschließend die Gäste immer häufiger ins Set Play zwingen und so viele Fehler provozieren, doch konnten die Freisinger dies nicht ausnutzen und so stand es zur Halbzeit 25:45. Im dritten Viertel schafften es die Freisinger einfach zu selten zu scoren, wohingegen OSB Hellenen immer wieder nach eigenem Rebound schnell umschaltete und so viele leichte Punkte erzielen konnten (Stand: 37:71). Im letzten Viertel spielten die Freisinger noch für ihre Zuschauer und konnten noch ein paar Punkte gut machen. Endstand war schließlich 54:82.

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