Spielberichte

kangaroos beenden niederlagenserie

Die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen hat am Sonntagnachmittag ihre Niederlagenserie in der 2. Regionalliga Süd beendet. Gegen die MIL Baskets aus München feierte man den ersten Sieg im Kalenderjahr 2018, der mit 81:64 auch gleich noch deutlich ausfiel. Die Leitershofer kamen schwer ins Spiel, gerieten im ersten Viertel mit 11:16 in Rückstand. Bis zur Halbzeit drehte man das Match auf 39:34 zu seinen Gunsten, im dritten Viertel fiel dann bereits eine Vorentscheidung. Diesen Abschnitt gewann man mit 22:13. Anschließend spielte man den Sieg sicher nach Hause. Beste Werfer waren Dennis Behnisch (21), Marc Kaufeld (15) und Daniel Nimphius (14), der bereits am Vorabend als Aushilfsspieler in der ersten Mannschaft der BG eine hervorragende Leistung gezeigt hatte. "NAch und nach sind jetzt verletzte Spieler zurückgekehrt, dann sind wir auch in der Liga absolut konkurrenzfähig", bilanzierte Trainer Tom Oertel die Partie positiv. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 16:16 Zählern hat man sich in der Tabelle wieder auf Platz 7 verbessert und vor den letzten sechs Partien, darunter vier in eigener Halle, kräftig Luft in Richtung der fünf Abstiegsplätze aus beiden 2. Regionalligen zusammen geschaffen.

Passau revanchiert sich mit erstem Sieg in Freising

Die Passauer konnten in den vergangenen 2 Jahren trotz starker Leistung in Freising nichts holen. Dementsprechend waren die Vorzeichen erneut auf ein spannendes Spiel ausgerichtet. Und so sollte es auch werden.

Die Freisinger Hausherren mussten krankheitsbedingt auf Jakob Kock verzichten, aber sie starteten trotzdem gut in die Partie. Die komplette erste Halbzeit war von vielen Punkten geprägt und endete mit einer knappen Führung für die Gäste (44:46).
Die Domstädter bekamen das dritte Viertel klasse in den Griff und konnten 23 Punkte auf die Tafel bringen, was in einer 67:60-Führung zum Ende des dritten Viertels mündete. Im entscheidenden Schlussabschnitt jedoch ging der Faden verloren, während Passau ganze 28 Punkte machen konnte. So brachte auch die optimale Punkteverteilung bei Freising nichts, denn Passau konnte ebenfalls sehr ausgeglichen scoren und damit auch den Auswärtssieg nach Hause fahren – 81:88 der Endstand aus Freisinger Sicht.
Zuschauer: ca. 100
Topscorer Freising: Hellmich (17, 4 Dreier), Nibler (17, 1), Hornung (11)
Topscorer Passau: Gentner (19, 3), Ferber (18), Mayer (13)

Landsberger Basketballer verpassen Chance die rote Laterne abzugeben

Trotz 17-Punkteführung verlieren die Heimerer Schulen Baskets gegen Dachau Spurs

Die Heimerer Schulen Baskets Landsberg haben am Samstag im Landsberger Sportzentrum die Riesenchance vergeben, den letzten Tabellenplatz der Regionalliga 2 süd zu verlassen. Nachmittags hatte Slama Jama Gröbenzell deutlich bei Bayern München 3 verloren. Mit einem Sieg wären die Landsberger an Gröbenzell vorbeigezogen. Doch trotz deutlicher Führung am Ende des dritten Viertels ging das Spiel nach Verlängerung mit 77:79 verloren.

Bis auf die Langzeitverletzten konnte Sascha Khartschenkov, der die HSBler wieder coachte, damit Michi Teichner spielen konnte, auf alle Spieler zurückgreifen und hatte somit 12 Spieler auf der Bank, während Gästetrainer Mühling mit 9 Spielern auskommen musste. Die ersten Punkte erzielten die Dachauer mit dem ersten 3er in der ersten Minute. Landsberg glich durch Sharif Hudson, der das HSB-Team immer wieder nach vorne trieb und wieder Topscorer war, aus. Doch Dachau zeigte von Beginn an, dass Sie sich im Landsberger Sportzentrum etwas ausrechneten und gingen direkt wieder in Führung. Zwar konnten sich die Gäste nie absetzen, aber bis kurz vor der ersten Pause verteidigten sie ihre Führung. Beinahe mit der Pausensirene glich „Miga“ Migala zum 14:14 aus.

Auch im zweiten Viertel waren es die Gäste, die in Führung gingen. Aber jetzt hielten die Hausherren dagegen und übernahmen in der 12. Spielminute mit 19:15 erstmals die Führung, die sie lange behalten sollten. Dachau kämpfte sich immer wieder ran, aber über Einstand kamen sie vor der Halbzeit nicht mehr hinaus. Dieser Spielabschnitt war geprägt durch viel Hektik, die durch einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten gefördert wurde. So wunderte es nicht, dass die letzten Punkte zur 33:31 Halbzeitführung für Landsberg durch Freiwürfe fielen. Das Viertel ging mit 19:17 an HSB.

Nach der Pause hatten sich die Gemüter etwas beruhigt und es wurde wieder mehr Basketball gespielt. Die Heimerer Baskets spielten konzentriert in der Defense und ließen den Dachauern in diesem Spielabschnitt nur 9 Punkte. Auf der anderen Seite bauten sie ihre Führung Schritt für Schritt aus. Dieses dritte Viertel gehörte eindeutig den Hausherren. Mit 24:9 ging der Durchgang an Landsberg, das vor dem vermeintlich letzten Viertel mit 57:40 führte.

Nach der kurzen Viertelpause waren beide Teams nicht mehr wiederzuerkennen. Bei Landsberg, die schon früh wegen fünf Fauls auf Willi Dressler verzichten mussten und Kapitän Michi Teichner wegen vier Fauls aus dem Spiel nahmen, war von der starken Defense und dem guten Spielaufbau des vorigen Abschnitts nicht mehr zu sehen. Punkt um Punkt holten die Spurs, die plötzlich hervorragend trafen, auf und mit der Schlusssirene fiel der Ball zum 70:70 in den Landsberger Korb. Dachau hatte mit 30:23 die 17-Punkteführung der Gastgeber ausgeglichen und es ging in die Verlängerung.

Landsberg setzt alles daran, die Kontrolle über das Spiel zurückzugewinnen und ging durch einen Freiwurf von Michi Teichner auch direkt wieder in Führung. Jetzt ging es hin und her. Eine Minute vor Ende der Verlängerung führten die HSBler wieder mit einem Punkt. Die 2-Punkteführung durch einen 3er für Dachau glich Fabian Ristau Sekunden vor dem Ende wieder aus. Doch wieder mit der Schlusssirene trafen die Spurs zum 79:77 und gingen als mehr als glücklicher Sieger vom Platz.

HSB: N.Brakel, W.Dressler (2), J.Fiebich (10), S.Hudson (33), M.Mamuzic, P.Migala (10), F.Ristau (13), L.Schwinghammer (2), M.-O.Siegwart, M.Teichner (3), D.Titz (4)

DS: A.Arpac (7), C.Glück (13), S.Haberland (22), M.Holderer de Vasconcelos (9), S.Hufgard (7), M.Keser (9), T.Matthes, J.Schwarz (7), F.Widmann (5)

Spurs drehen in Landsberg fast schon verlorenes Spiel

Die Landsberger sahen schon wie der sichere Sieger aus, und „in der ganzen Halle hat wohl keiner mehr einen Pfifferling auf uns gesetzt“, glaubte Coach Werner Mühling. Doch mit einer grandiosen, beherzten Aufholjagd in den letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit erzwangen die Dachau Spurs zunächst die Verlängerung. Und holten sich dann dort mit einem „Buzzer-Beater“ tatsächlich noch den Sieg. 77:79 stand am Ende auf der elektronischen Anzeigetafel der Halle am Hungerbachweg in Landsberg. Das war in der Rückrunde der 2. Regionalliga bereits der vierte Sieg der 1865er im fünften Spiel.

Es war ein Spiel, das einige Geschichten zu erzählen hatte. Nach 30 Minuten schien die Partie beim Stand von 57:40 für den Gastgeber vorzeitig entschieden. Und als Landsberg sechs Minuten vor dem Ende immer noch klar führte (65:51), schien alles klar. Das war die eine Geschichte.

Die zweite Geschichte erzählt von einer Mannschaft des TSV 1865 Dachau, die von einer Minute auf die andere wie ausgewechselt spielte. Coach Werner Mühling hatte zu Beginn des letzten Viertels erstmals an diesem Abend eine kleine, bewegliche Aufstellung aufs Feld beordert. Die sollte die Landsberger vor allem in der Verteidigung besser unter Druck setzen, um so das Ruder herumzureißen. Die Taktik ging auf. Das gab den Dachauern auch einen Push im Angriff. Angeführt von Steffen Haberland, Corni Glück und Matheus Holderer de Vasconcelos, holten sie Punkt um Punkt auf, und als Corni Glück sein Team mit zwei schnellen Dreiern wieder in Schlagdistanz (59:66/36. Minute) brachte, witterten die Gäste ihre Chance.

Es folgte die Geschichte der letzten 15 Sekunden des Spiels. Landsberg verteidigt den auf zwei Pünktchen zusammengeschmolzenen Vorsprung (70:68), doch irgendwie schafft es Spurs-Forward Johannes Schwarz, mit Ablauf der Spieluhr von einem Gegenspieler stark bedrängt, einen Dreier zu versenken – der vermeintliche Siegkorb. Doch die Spurs jubeln zu früh. Denn die Unparteiischen haben genau hingeschaut und die Fußspitze von Schwarz beim Wurf auf der Dreipunktelinie gesehen. Sie werten den Korb als normalen „Zweier“ - Verlängerung!

Auch der US-Amerikaner Sharif Hudson ist eine eigene Geschichte, besser gesagt: seine beiden Gegenspieler. Denn Florian Widmann und besonders der unermüdliche Tassilo Matthes schaffen es tatsächlich, Hudson müde zu spielen. Der 26-Jährige schafft nach 24 Punkten in den ersten 30 Minuten in diesem vierten Viertel nur noch deren zwei.

Die letzte Geschichte dieses dramatischen Spiels schreibt schließlich der beste Dachauer an diesem Abend. Es steht 77:77 15 Sekunden vor Ende der Verlängerung, als die Spurs mit schnellem Passspiel Steffen Haberland finden, der nahezu unbedrängt aus der Halbdistanz abdrücken kann. Der Wurf verfehlt sein Ziel, doch Haberland setzt nach und befördert die Kugel im zweiten Versuch noch einmal Richtung Korb. Der Ball tänzelt vom Ring gegen das Brett und fällt schließlich durch die Reuse – die Zeit ist abgelaufen, und diesmal dürfen die 65er zurecht jubeln. Sie feiern einen Sieg in einem hochdramatischen Spiel, dessen Geschichte(n) wohl noch länger in Erinnerung bleiben werden.

kangaroos empfangen milbertshofen

Die BG Leitershofen/Stadtbergen II empfängt am Sonntagnachmittag um 16.30 Uhr in der Stadtberger Sporthalle die Milbertshofen Baskets. Das Team aus dem Norden Münchens ist aktuell direkter Tabellennachbar der Kangaroos mit ebenfalls 14 Pluspunkten auf der Habenseite. Nach wie vor wartet das Team von Trainer Tom Oertel auf den ersten Sieg im Kalenderjahr 2018, der wichtig wäre, um nicht weiter in den Abstiegsstrudel zu geraten. Gegen Milbersthofen wird dies ebenfalls nicht ganz einfach werden, den die BAskets schlugen zuletzt sogar Tabellenführer Bayern München III. Insgesamt müssen fünf Teams aud beiden 2. Regionalligen absteigen, die jeweils Tabellenletzten der Nord und Südstaffel sowiewdie weiteren drei punktschlechtesten Teams. Die aktuelle Punktzahl wird also keinesfalls genügen, die Liga zu erhalten. Bei den Leitershofern setzt man aber auf die Tatsache, noch fünf Heimspiele bestreiten zu dürfen sowie auf die Rückkehr einiger zuletzt verletzter SPieler. Das Vorspiel bestreitet am Sonntag die dritte Herrenmannschaft.

GRÖBENZELL VERLiERT UNGLÜCKLICH GEGEN FREISING

SLAMA JAMA verliert mal wieder unglücklich und verschenkt den Sieg an die Domstädter!

groebenzell 116 Sekunden vor Ende führen die SLAMAS mit 1 Punkte, bekommen zwei Freiwürfe, verwerfen beide und foulen dann auch noch beim Rebound. Freisings Nibler trifft wiederrum beide seiner Freiwürfe und bringt so Freising in Führung. Danach gelingt den Gröbenzellern kein Punkt mehr und Freising kann an der Freiwurflinie die Führung bis auf 4 Punkte ausbauen.

Nach einem 0:6 nach gut 60 Sekunden und einer frühen ersten Auszeit fasst sich Gröbenzell ein Herz und spielt sich bis zum Viertelende in einen Rausch. 18:12 Führung!

Das 2. Viertel wird zunächst 7 Minuten lang geschlafen und Freising konnte wieder auf einen ran kommen. 29:28. Doch dann fasst man sich wieder ein Herz und geht bis zur Viertelpause mit 37:32 in Führung.

Nach der Pause startet Gröbenzell zunächst gut und baut auf 43:36 aus. Doch dann kommt die schlechteste Phase der Heimmannschaft. Freising 15:0 Run. Führungswechsel. 43:51. Doch Rückkehrer Jan Szembek gleicht mit guten Einzelaktionen das Scoreboard etwas aus. Ende 3. Viertel: 50:51.

Doch statt das Momentum zu nutzen, verfällt Gröbenzell wieder in Einzelaktionen und gerät so mit 53:61 ins Hintertreffen.
Doch endlich fielen die Würfe und so konnte man sich Punkt um Punkt heranarbeiten. Minute 39 steht es aber immer noch 69:75 für Freising. Doch dann legten Gorgas, Aristeidou und Heinrich nochmals los und holten binnen 1 Minute und einem 7-0 Run die Führung wieder. 76:75. Der Führungspunkt durch ein And-One-Unsportliches Foul. Einwurf Gröbenzell. Noch 16 Sekunden. Einwurf geht ins Feld. Foul Freising. Sack zu machen?
Erster Freiwurf geht daneben.
Zweiter Freiwurf geht daneben.
Und dann das noch: Foul Gröbenzell beim Rebound.
Folge: 2 Freiwürfe Nibler. Der bleibt cool und holt die Führung an der Linie wieder.

Alles andere war nur noch Formsache...

Was eine bittere und blöde Niederlage...

NÄCHSTER SCHRITT ZUM KLASSENERHALT

Zweites Heimspiel 2018, zweiter Sieg! Nach einem harten Stück Arbeit gewinnen die Green Devils am Ende doch souverän mit 79:65 gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen 2 und machen damit den nächsten, wichtigen Schritt zum sicheren Klassenerhalt.

Die Gastgeber begannen furios, gingen dank Timothy Spatschek und Claus-Jürgen Ludwig sofort mit 9:0 in Führung, ehe Leitershofen/Stadtbergen zum ersten Mal scorte. Doch der Green-Devils-Lauf ging weiter: Bis auf 16 Punkte setzten sie sich schon im ersten Viertel zwischenzeitlich ab (23:7). Am Ende des Abschnitts stand es 30:16.

Bei den Schrobenhausenern waren im Vergleich zur 60:118-Auswärtsklatsche beim FC Bayern 3 Kapitän Sebastian Ritzer und Juan Pablo Alanis Barrera wieder dabei. Zudem Rückkehrer Simon Koch, der schon in der Rückrunde 2015/16 für die Green Devils aufgelaufen war und sich gleich mit einer starken Leistung und zwölf Punkten einfügte.

Im zweiten Viertel bauten die Schrobenhausener ihren Vorsprung zunächst weiter aus (41:20), ehe die BG 2 vor der Halbzeit noch etwas verkürzen konnte (49:34). Auch im dritten Abschnitt lief zunächst alles für die Gastgeber, die mit einem 7:2-Lauf starteten (56:36). Dann allerdings glitt nicht nur den Green Devils, sondern auch den bis dahin guten Schiedsrichtern die inzwischen recht hitzige Partie ein wenig aus den Händen.

In einer etwas unübersichtlichen Phase im letzten Abschnitt sah Lukas Bäumel zwei technische Fouls und war damit für den Rest der Partie disqualifiziert. Auch Koch stand nach seinem fünften persönlichen Foul in den Schlussminuten nicht mehr auf dem Feld. Die Gäste gaben sich nicht geschlagen und kamen durch einen 11:2-Lauf fünf Minuten vor dem Ende noch einmal auf sechs Punkte heran (68:62). Am Ende brachten die Schrobenhausener aber den verdienten Heimsieg doch souverän über die Runden.

Mit jetzt sieben Siegen auf dem Konto könnten die Green Devils das Thema Klassenerhalt bald schon endgültig abhaken. Die nächste Partie ist allerdings das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten in Bad Aibling (17. Februar). Für die BG Leitershofen/Stadtbergen 2 geht es am 18. Februar, mit einem Heimspiel gegen die MIL Baskets weiter.

Beste Scorer:

Green Devils Schrobenhausen: Claus-Jürgen Ludwig (24 Punkte), Lukas Bäumel und Simon Koch (je 12).

BG Leitershofen/Stadtbergen 2: Daniel Nimphius (22), Tom Oertel (12) und Dennis Behnisch (9).

Dämpfer für die Dachau Spurs

Kein gutes Spiel machten die Dachau Spurs in der Pasinger Fischer-von-Erlach-Halle. Die 54:70-Niederlage bei DJK SB München war insofern nicht unverdient. „Wir haben unseren Plan nicht gut umgesetzt und viel zu fehlerhaft gespielt“, fand Werner Mühling, der Trainer der Basketballer des TSV 1865.

Zufrieden sein konnte der Spurs-Coach eigentlich nur mit dem ersten Spielviertel. Mit 12:12 ging es in die erste Vietelpause, nachdem zumindest in der Spurs-Defensive die Rädchen gut ineinandergriffen.

Mit einem 14:0-Lauf rissen die Pasinger „Frösche“ dann aber zu Beginn des zweiten Abschnitts das Spiel an sich. Die treffsicheren Münchner Flügelspieler bekamen viel zu große Freiräume von den Dachauer Verteidigern und bedankten sich immer nun immer häufiger mit Treffern aus der Distanz.

Dreh- und Angelpunkt war Ex-Spur Sam Scheurich, den die 1865er an diesem Abend überhaupt nicht in den Griff bekamen. Scheurich schüttelte seine Bewacher in schöner Regelmäßigkeit ab und zog in Richtung Korb, nur um dann einen freiwerdenden Mitspieler auf dem Flügel einzusetzen, weil dessen Verteidiger zu Hilfe eilen musste. Dabei vergaß der kleinste Spieler auf dem Feld auch nicht, selbst zu punkten: Mit 20 Zählern, darunter vier Dreiern, war er bester Scorer an diesem Abend und machte gegen seine alte Mannschaft das beste Spiel in dieser Saison.

Das Kräftemessen auf den Rückraumpositionen gewannen eindeutig die treffsicheren Pasinger, die zwölfmal von jenseits der Dreipunktelinie einnetzten.

Unter dem Korb ließen die Dachauer zwar wenig zu und sicherten sich auch eine klare Reboundüberlegenheit. Auf der anderen Seite „vergaßen“ sie allerdings, den Plan von Coach Mühling umzusetzen, die Langen um Milan Keser verstärkt einzusetzen, um auch dort die Vorteile auf den großen Positionen zu nutzen. Wenn Keser oder auch Akin Arpac den Ball mit ihrem Gegenspieler im Rücken bekamen, dann konnten sie sich durchaus einige Male durchsetzen. Doch wurde das Spielgerät viel zu selten auf die korbnahen „tiefen“ Positionen weitergereicht.

Allzu oft verzettelten sich die Spurs-Guards im Rückraum, verloren die Bälle oder versuchten mit der Brechstange zum Korberfolg zu kommen. Bis zur Halbzeitpause konnten die Spurs nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Und auch nachdem sich die Münchner gegen Ende des dritten Viertels erneut abgesetzt hatten (54:41), konnten sich die 65er noch einmal herankämpfen (54:61/38.). Doch es blieb ein Strohfeuer. Zu vieles blieb aus Dachauer Sicht an diesem Abend Stückwerk, zu fehlerhaft wurde auf beiden Spielfeldseiten agiert, zu wenig die vorgegebene Marschroute eingehalten. Nach drei Siegen in Folge ein Dämpfer für die Mühling-Schützlinge.

Wolves Passau reissen starkes Landsberg

passauRevanche geglückt. Es war ein Spiel, in dem beide Kontrahenten Leidenschaft, Klasse, Mut und Entschlossenheit auf das Parkett brachten. Aber, nachdem es am Ende noch einmal enger wurde, zogen die das ganze Match führenden White Wolves Passau den 8o:73 – Sieg (nach zwei Auswärtsniederlagen in den letzten Wochen) gegen die HSB Landsberg und damit die Tabellenpunkte sicher an Land. Es war wiederum eine mannschaftliche Energieleistung, die den Niederbayern den 9. Saisonsieg bescherte und die Zuschauer jubeln ließ.  

Mit viel Spannung wurde dieser Regionalligabegegnung entgegen gesehen. Die „Heimerer Schulen Basket Landsberg“, die bisher nur zwei Siege - darunter einer gegen ein ersatzgeschwächtes Passau – erringen konnten, stehen am Tabellenende, gemeinsam mit Gröbenzell. Einen Abstieg will man auf alle Fälle vermeiden und so holte man sich Verstärkung: den US – Amerikaner Sharif Hudson, den früheren Pro B – Spieler Fabian Ristau (Cuxhaven), die beide spielbestimmend waren und den Center Przemyslaw Migala aus den früheren 1. - Regionalligazeiten. Auch auf der Trainerbank nimmt jetzt ein „Fuchs“ der Szene, Sascha Kartchenkov, der letzte Saison noch den SB München gecoacht hatte, Platz. Da auch der bisherige Topscorer Jonas Fiebich im 12 – Mann – Kader der Lechstädter stand, stellte sich nun eine ungleich stärkere Mannschaft in der städtischen Dreifachhalle vor als beim Hinspiel.

Den besseren Start erwischten die Hausherren. Mit einem 8:2 - Run und einer ausgewogenen Spielweise konnten sich die Wölfe leicht absetzen. Die Gäste schlugen in Form von Sharif Hudson zurück, der zwei Dreier versenkte. Die TV`ler hingegen bauten in dieser Phase auf Benjamin Mayer und Jan Köplin, denen im ersten Viertel 9 beziehungsweise 7 Punkte gelangen. Die Zuschauer bekamen in diesem Abschnitt ein ‚High-Scoring-Game’ zu sehen, mit einer 23:20 – Führung ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel taute auch der zweite Neuzugang der Landsberger langsam auf. Fabian Ristau versuchte das Spielgeschehen an sich zu reißen, die Wölfe hielten aber mit starker Defense dagegen. In der Offensive konnten sich nun auch die Aufbau- und Flügelspieler besser integrieren und scorten in Form von Ferdinand Schütze. Das Highlight der ersten Hälfte folgte von Alexander Herbort, der mit der Halbzeitsirene einen Dreier versenkte und somit die Passauer Halbzeitführung von 46:36 herstellte (Viertel 23:16).

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Frösche halten hart kämpfende Dachauer auf Distanz und behalten den 3. Tabellenplatz

Einige alte Bekannte trafen sich am Samstagabend in der ehrwürdigen Fischer-von-Erlach-Halle zum Spiel der Frösche gegen den TSV Dachau. Kennt man sich doch auf Funktionärsebene nicht erst schon seit Jahren, aber seit Jahrzehnten. Auf Spielerseite brachte das Spiel ein Wiedersehen mit Igor Jurakic, der in den letzten Jahren das Trikot der Frösche getragen hatte und nun für die Gäste auflief.

Für Spannung sollte auch gesorgt sein, schließlich traf man sich um den Kampf um den vorläufigen Tabellenplatz Drei. Und zu einem Kampf wurde dieses Spiel dann auch.

Zuerst hatten beide Teams Ladehemmungen. In den ersten zehn Minuten versuchten es die Hausherren mit einigen Würfen aus der Distanz, die allerdings das Ziel knapp verfehlten. Die Dachauer hingegen machten mehr Druck unter den Körben, verlegten dabei aber einige Würfe. Die Defense der Frösche stand gut und ließ nicht viel Einfaches zu. Etwas mager die Ausbeute auf beiden Seiten, nach zehn Minuten stand es 12:12.

Im weiteren Verlauf vor der Pause nahm der DJK - Zug langsam Fahrt auf und konnte sich nach einem kurzzeitigen 12:15 bis zur zur 15 Min. auf 26:15 etwas absetzen. Kurz vor der Halbzeit verkürzten die Dachauer auf 34:27. So ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit konnten die Frösche zwar ihr Führung behalten, gerieten aber immer wieder unter Druck und die Spurs kamen bis auf 45:41 wieder heran, bevor in den letzten zwei Minuten des Viertels Chris Biedenbach und der an diesem Abend gut aufgelegte Sam Scheurich mit jeweils fünf und vier Punkten in Folge den Abstand vergrößern konnten auf 54:42.

Im Schlussabschnitt behielten die Frösche ihre Führung bis zum Schluss bei und konnten in der letzten Minute noch einige Punkte drauf legen zum Endstand von 70:54, aber Dachau kämpfte bis dahin kontinuierlich weiter und suchte nach seiner Chance, das Spiel eventuell noch zu drehen.

Ein verdienter Erfolg für die Gastgeber an diesem Abend. Die gute Verteidigungsarbeit zahlte sich aus. Nur 54 Punkte zu zulassen gegen einen engagiert kämpfenden Gegener wahr der Schlüssel zu diesem Sieg, der spielerisch an diesem Abend nicht berauschend ausfiel, aber eben doch souverän.

Bei den Fröschen war Sam Scheurich mit 20 Punkten kaum zu halten, punktete sowohl von der Dreierlinie (4 Dr), wie aus der Mitteldistanz und am Korb. Unterstützt wurde er dabei tatkräftig vom langsam erwachenden Niklis Asante (16P), von dem hoffentlich nocht mehr zu sehen sein wird in den letzten Wochen der Saison und von Tjorven Rohwer (13P, 3Dr). Zudem noch Olli Russ, der in gewohnter Manier mit wichtigen 11 Punkten und etlichen Rebounds zum Erfolg beisteuerte. Insgesamt gelangen den Fröschen 12 Dreier.

Bei den Gästen konnten Arpac (16P) und Firek (10P) zweistellig scoren.

vierte niederlage in folge für kangaroos

Die zweite Mannschaft der BG Leitershofen/Stadtbergen musste am Sonntag gegen München Basket mit 51:83 die vierte Niederlage in Folge hinnehmen und wartet nun seit Anfang Dezember auf einen Sieg. Bereits im ersten Viertel geriet man auf die Verliererstraße, als man 6:24 in Rückstand lag. Dies war nicht mehr aufzuholen. Beste Werfer waren Dennis Behnisch (17) und Niklas Moosrainer (14). Nach aktuellem Stand werden aus beiden Regionalligaen zusammen fünf Teams absteigen, die beiden Letzplatzierten der Nord und Süd Gruppe sowie die drei punktschlechtesten Mannschaften aus einer gemeinsamen Tabelle. Langsam aber sicher gilt es daher für die BG, noch mindestens zwei SIege in dieser Saison einzufahren.

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