Spielberichte

Heimerer Schulen Baskets gehen als Tabellenletzter in die Winterpause

Der erhoffte Befreiungsschlag gegen die München Baskets blieb aus.

Die Herren 1 der DJK Landsberg hatte große Hoffnungen in das erste Spiel seit Wochen gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte gesetzt. Gegen die München Baskets wollte man unbedingt einen Sieg erreichen und damit einen ersten Schritt heraus aus dem Tabellenkeller der 2. Regionalliga süd machen. Doch schon nach wenigen Minuten war klar, dass sich diese Hoffnungen nur schwer erfüllen ließen. Die München Baskets begannen aggressiv und kamen mit guten Spielzügen immer wieder zu leichten Korberfolgen, während den HSBlern gar nichts zu gelingen schien. Nach 4 Minuten stand es 15:4 für die Gäste aus München, die die Hausherren regelrecht überrannten. Auch eine frühe Auszeit vom Landsberger Trainer Michael Teichner brachte keine Wende. Ende des ersten Viertels lag seine Mannschaft mit 12:24 hinten. 

Den zweiten Abschnitt begannen die Münchener mit einem 8-zu-0-Lauf und bauten Ihre Führung bis zur 13. Minute auf 20 Punkte aus. Nun fingen sich die Hausherren etwas und hielten dagegen. Bis zur Halbzeit kamen die Teichner-Schützlinge auf 31:47 heran. 

16 Punkte sind im Basketball kein uneinholbarer Vorsprung. Und so legten die Heimerer Baskets zu Beginn der zweiten Halbzeit richtig los. Mit eine 12-zu-2-Lauf verkürzten sie innerhalb von vier Minuten auf 43:49. Gästetrainer Sippach war außer sich ob der aktuellen Leistung seiner Mannschaft und nahm seine erste Auszeit. Seine Ansprache zeigte Wirkung. Die Gäste machten 16 Punkte in Folge. Vor der letzten Pause lagen die Münchener wieder mit 18 Punkten vorn; 48:66 war der Stand. 

Es folgte ein letztes Aufbäumen der Hausherren. Bis zur 34. Minute verkürzten die Landsberger auf 61:72. Doch wieder brachen sie ein und die Gäste erzielten 19 Punkte in Folge. Am Ende verlieren die Heimerer Schulen Baskets das letzte Spiel der Hinrunde mit 66:95 und gehen schweren Zeiten entgegen. 

Landsberg: G.Bober, N.Brakel (11 Punkte), P.Brakel , W.Dressler (2), J.Fiebich (20), M.Mamuzic (2), L.Klocker (7), L.Schwinghammer (6), M.-O.Siegwardt (13), D.Titz (5) 

München: M.Breitreiner (2 Punkte), O.Fischer (9), A.Pikl (12), M.Pirosa (5), F.Schuck (10), N.Schwartz (14), F.Stauch (26), S.Tsoraklidis (5), J.Weber (12)

Spurs lassen sich überrumpeln

Die Regionalliga-Basketballer des TSV 1865 Dachau wurden im Schlussviertel von einer entschlossen auftretetenden Mannschaft aus Schrobenhausen überrascht, die mit 89:87 (47:52) aus der Jahnhalle die Punkte entführte.

„Pleiten, Pech und Pannen“, fasste Spurs-Coach Werner Mühling das Geschehen auf dem Spielfeld zusammen. Sein Team war nur zu acht angetreten, nachdem sich Aufbauspieler Flo Wimann auch noch im Training verletzt hatte, er war auf dem Fuß eines Mitspielers umgeknickt. Woran es beim verbliebenen Spurs-Häuflein haperte, konnten die Zuschauer bereits im ersten Viertel sehen: an der Verteidigung. Die Dachauer bekamen überhaupt keinen Zugriff auf die Green Devils, die in diesen ersten zehn Minuten gleich mal 29 Punkte einsammelten.

Den schwachen Auftakt machten die Dachau Spurs im zweiten Viertel zunächst vergessen. Die Defensive stand nun etwas besser, und vorne setzten sich Johannes Schwarz und Matheus Holderer de Vasconcelos immer wieder durch. Zur Halbzeitpause lagen die Gastgeber vorne. Und als Dachaus Bester, Corni Glück, im dritten Viertel übernahm, setzten sich die 65er phasenweise sogar etwas ab. Das 72:66 zur letzten Viertelpause machte den Spurs-Fans Hoffnung, dass es gegen den Drittletzten der 2. Regionalliga trotz einer durchwachsenen Leistung schon reichen würde.

Es reichte nicht. Denn in diesen letzten zehn Minuten agierten die Spurs nach dem Motto „business as usual“, während die Schrobenhauser um jeden Ball, um jeden Korb kämpften – Abstiegskampf eben. In den könnten die Spurs in dieser Saison durchaus noch geraten, wenn sie weiter so spielen. Im Schlussviertel kamen die Mühling-Mannen allzu oft einen Schritt zu spät, ließen die Gäste in der Offensive schalten und walten, während man sich selbst immer wieder in der Verteidigung der Green Devils festrannte. Mit der Schlussirene verfehlte dann noch Igor Jurakic bei einem Halbdistanzwurf, der Ausgleich und Verlängerung bedeutet hätte. So durften die Schrobenhauser über den unerwarteten Sieg jubeln.

Green Devils verpatzen Heimabschluss 2017

Im zwölften Heimspiel 2017 kassieren die einst so heimstarken Green Devils gegen den TV 1862 Passau ihre neunte Niederlage. Das 66:82 war zwar am Ende deutlicher als der Spielverlauf, dennoch war der Auswärtssieg der White Wolves hochverdient.

Schon im ersten Viertel stellten die Gäste die Weichen auf Sieg. Gerade auf den großen Positionen, auf denen sich Green-Devils-Coach Jörg Weber mit Lukas Bäumel und Simon Ettenreich in der Starting Five Vorteile erhofft hatte, machten die Passauer den Schrobenhausenern das Leben besonders schwer. Benjamin Mayer erzielte acht der ersten elf Punkte zur 11:2-Gästeführung. Nach dem ersten Abschnitt lagen die Green Devils bereits mit 11:26 in Rückstand.

Nach einem weiteren 9:2-Run der Passauer wuchs deren Vorsprung im zweiten Viertel sogar auf 22 Punkte an (39:17), doch die Green Devils kämpften sich vor ihrem tollen Heimpublikum noch im selben Abschnitt zurück und verkürzten bis zur Halbzeit auf 31:43. Nach dem Seitenwechsel blieb der Passauer Vorsprung zunächst konstant zwischen zehn und zwölf Punkten. Erst als Claus-Jürgen Ludwig vier Minuten vor dem Ende bei einem erfolgreichen Korbleger gefoult wurde und auch noch den Bonusfreiwurf verwandelte, waren die Green Devils wieder auf sieben Punkte dran (60:67). Die Halle war jetzt wieder voll da, die Partie hätte kippen können, doch letztendlich vergaben die Schrobenhausener zu viele Möglichkeiten, um noch einmal heranzukommen, während die White Wolves das Match souverän zu Ende spielten und den Vorsprung durch einen 15:6-Run in den Schlussminuten weiter nach oben schraubten.

Für die Green Devils endet damit ein nur mäßig erfolgreiches Heimspieljahr. Sie haben am kommenden Samstag (19 Uhr) aber noch einmal die Gelegenheit, ihre Auswärtsstatistik bei den Dachau Spurs zu verbessern. Der TV 1862 Passau empfängt zum Jahresabschluss am Sonntag (16 Uhr) die MIL Baskets.

Topscorer:

Green Devils Schrobenhausen: Lukas Bäumel (15 Punkte), Claus-Jürgen Ludwig (10), Timothy Spatschek und Thomas Wenger (je 9).

TV 1862 Passau: Alexander Herbort (23), Benjamin Mayer (19), Tobias Hoffmann (16).

Frösche unterliegen knapp anstürmender Jugend

Die Geschichte des Derbys zwischen dem Sportbund München und dem Fc Bayern München 3 knapp erzählt:

Im ersten Viertel gab es eine verteidigungsintensive Auseinandersetzung beider Teams. Sportbund verteidigte sehr konstant und ließ keine freien Anspiele zu. Es gab keine Freiwürfe und die Hausherren lagen knapp vorne mit 15:14.

Im zweiten Viertel gelang durch gute Defense den Bayern nicht viel, Die Frösche konnten sich bis zur Pause etwas absetzen und hielten die Gäaste bei 25 Punkten (37:25).

Im dreiten Abschnitt legten die Bayern zu, Sportbund hielt dagegen und konnte immer wieder wichtige Punkte einstreuen. Nach 30 Minuten stand es Remis 48:48.

In den letzten zehn Minuten gab es ein spannendes Finale in dem es immer hin und her ging. Abschließend konnten sich Bayern knapp durchsetzen. Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Nachmittag und ein spannendes Spiel. Der Autor vertrat Coach Schwarz, der in seinem wohlverdienten Urlaub weilt. Weiter gehts am Mittwoch in Gröbenzell (20:30 Uhr).

Bei Sportbund punktete Russ (19P), Tomaschka (12P), Rohwer und Fiss (10P) zweistellig. Bei Bayern waren dies Zdravevski (15P), Gietz (14P), Winter (13P) und Merz (11P)

Aufatmen bei den Spurs

Aufatmen bei Trainer Werner Mühling und den Spurs-Verantwortlichen: Die 1865-Basketballer haben mit eines ihrer besten Spiele in dieser Saison einen noch dazu klaren Überraschungserfolg bei München Basket gelandet. Das 81:67 (43:33) bedeutete zugleich, dass die Dachau Spurs nun bei den Siegen (5) wieder mit den Niederlagen gleichgezogen haben und sich erstmal ein beruhigendes Polster zu den abstiegsgefährdeten Mannschaften verschafft haben.


Wobei: Wenn die Korbjäger von der Jahnstraße so auftreten wie am vergangenen Samstag, dann gehören sie ohnehin ins obere Drittel. „Das war eine klassische Mannschaftsleistung, jeder hatte seinen Anteil an diesem Erfolg“, lobte denn auch Coach Werner Mühling. Sein Team hatte über sehr weite Strecken den Plan in die Tat umgesetzt, „den Ball möglichst lang in unseren Händen zu halten“, wie sich Mühling freute. „Dadurch haben wir es oft geschafft, unsere Größenvorteile unter dem Korb auszunutzen.“


Das geduldige Offensivspiel der 65er hatte weitere Vorteile. So erarbeiteten sich die Dachauer nicht nur gute Abschlüsse, sondern auch noch gute Reboundpositionen. In der Offensive waren die Spurs aus Dachau gerade unter dem Korb häufig nur mit Fouls zu stoppen, wurden immer wieder an die Freiwurflinie geschickt. Und hätten sie hier eine halbwegs normale Quote erreicht, wäre sogar ein noch höherer Sieg im Bereich des Möglichen gewesen: Von 37 Versuchen fanden allerdings nur 18 ihr Ziel – nicht einmal jeder zweite also.

Letztlich fiel die kleine Freiwurfschwäche aber nicht ins Gewicht. Dafür trafen die 1865er aus dem Feld, allen voran Kapitän Sebastian Hufgard. Der Forward wirft gerne „mit Brett“, und da kommt ihm die Anlage in der ehrwürdigen Halle an der Dachauer Straße 98 mehr als entgegen. Hufgard war mit 18 Zählern Topscorer, darunter vier Dreipunktewürfe, die er allesamt „mit Brett“ erzielte – einen mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit.


Die Spurs setzten sich von Minute zu Minute mehr ab, führten drei, vier Minuten vor Schluss mit mehr als 20 Zählern. Erst dann ließen sie die Zügel ein klein wenig schleifen.

Schrobenhausen gewinnt bei Slama Jama Gröbenzell

Slama Jama Gröbenzell kann nicht an die Leistung der vorherigen Spiele anknüpfen und verliert verdient und das Kellerduell gegen eine Schrobenhausener, die überdurchschnittliche Trefferquoten an den Tag legen konnte!groebenzell 1

Beide Teams wussten genau um was es geht: Für den Verlierer des heutigen Tages würde der Blick nach unten gerichtet werden. Die Gröbenzeller waren auf dem aufstrebenden Weg, während Schrobenhausendie letzten Spiele nicht überzeugen konnte. So waren die Slamas auch endlich mal wieder in der Favoritenrolle.

Leider konnte man zu keinem Zeitpunkt an die defensive Intensität der vergangenen Wochen anknüpfen. So konnte man zwar selbst nach Belieben am Brett scoren, erlaubte jedoch auch den Schrobenhausenern das Gleiche. Die einzige Führung im Spiel wurde in der 4 Minute hergegeben. Bis zur Viertelpause erarbeiteten sich die Schrobenhausener eine 7 Punkte Führung.

Im 2. Viertel wurde durch die Umstellung auf eine Zonenverteidigung die Offence der Schrobenhausener etwas ausgebremst, und man konnte selbst durch einzelne Fastbreaks wieder Akzente setzen und die Führung so auf einen Punkt reduzieren. Leider kassierte man erneut einen Buzzer Beater (bestimmt der 5. in der Saison) und ging so mit einem 3 Punkte Rückstand in die Halbzeitpause.

Man nahm sich vor ind er 2. Halbzeit von Beginn an aggressiver und in der Offence konzentrierter zu agieren. Insbesondere letzteres gelang leider nicht. Viel zu oft verstrickte man sich in Einzelaktionen oder nahm den überhasteten ersten freien Wurf. So konnte Schrobenhausen Punkt für Punkt die Führung ausbauen.

Zu Beginn des 4. Viertels waren es somit 6 Punkte Rückstand. Doch statt sich nun nocheinmal zu fangen und dem Spiel doch noch seine Marke aufzudrücken, kam zu der unglücklichen Offence nun auch eine zu nachlässige Zonenverteidigung dazu, die den Schrobenhausern ermöglichte am Ende 14 (!) Dreier zu treffen. Quasi mehr als das Team bisher in allen Spielen zusammen traf! So gewann Schrobenhausen das Spiel am Ende zu Recht deutlich mit 72:84.

Nun steht man bereits früh in der Saison mit dem Rücken zur Wand. Eine deutliche Leistungssteigerung und eine entsprechende Reaktion ist nun am kommenden WE in Milbertshofen nötig.

AK

Leitershofen gewinnt derby

Die zweite Mannschaft der BG gewann in der 2. Regionalliga Süd mit 74:68 das Loalderby beim Tabellenletzten DJK HSB Landsberg. Am Lech lagen die Young Kangaroos aber drei Viertel lang zurück und wendete das Blatt erst in der Schlussphase. 10:22 nach dem ersten Viertel, 29:35 nach dem zweiten und 50:54 nach dem dritten Viertel lauteten die Zwischenergebnisse aus Stadtberger Sicht. Der 24:14 ndspirt in den letzten zehn Miniten brachte die BG aber dann auf die Siegerstraße. Lange Zeit war für die Zuschauer dabei nicht ersichtlich, welches Team auf dem Feld der Letzte und welches der Dritte in der Tabelle war. Nun wieder als Tabellenzweiter reist man dann  nach dem nächsten spielfreien Wochenende (die Begegnung des 10. Spieltages gegene Freising wurde bereits vorgezogen) am letzten Vorrundenspieltag vor Weihnachten zu Spitzenreiter Bayern München 3.

Starker auftritt von München Basket in Passau

passauIn eine klare Niederlage mussten die White Wolves Passau in der 2. Basketball – Regionalliga gegen München Basket einwilligen. Mit 81:99 nahmen die Hauptstädter den Niederbayern die Butter vom Brot und waren an diesem Abend einfach die bessere Mannschaft, in der der quirlige und pfeilschnelle Münchener Pointguard Nico Schwartz wieder einmal die Fäden zog. Nach einem guten Start verloren die TV`ler immer mehr den Zugriff auf das Spiel, hatten oft Pech in ihren Entscheidungen und rannten ständig einem mehr oder weniger großen Rückstand hinterher. Obwohl es mehrere Male die Gelegenheit zum Aufholen gab, ließ man die Möglichkeiten zu häufig liegen, während dem Gegner aus der Distanz viel gelang. Am von der Abteilung ausgerufenen „Familientag“, zu dem vor allem bei diesem Spiel viele Zuschauer  (darunter etliche Kinder) kamen, wurde zwar ein punktereiches, jedoch aus Sicht der Veranstalter erfolgloses Match geliefert.

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Heimerer Schulen Baskets Landsberg vergeben Chance auf Überraschung

Trotz starkem Beginn verlieren die Landsberger Basketballer gegen Leitershofen 2

Ein Blick auf die Tabelle vor dem Spiel machte die Ausgangssituation deutlich. Der Tabellenletzte empfing den dritten der Regionalliga 2 süd. Als sich dann vor dem Spiel noch fünf Landsberger Spieler inkl. Spielertrainer Michael Teichner krankmelden mussten und nur noch 8 Spieler zur Verfügung standen, konnte das Motto der an diesem Abend von Sascha Khartchenkov gecoachten HSBler nur heißen: Wir haben keine Chance, aber die wollen wir nutzen!

Auf Basis der Beobachtungen von Coach Michael Teichner beim Gastspiel der Leitershofener in Dachau am letzten Wochenende, stellte Sascha Khartchenkov die Landberger sehr gut ein. Von Beginn an ging die junge Truppe aggressiv aber fair zur Sache. Ein ums andere mal verstrich die Angriffszeit der Gäste, die ohne ihren Top-Scorer antreten mussten, ohne eine echte Bedrohung für den Landsberger Korb. Im Gegenzug ließen die Gastgeber gut den Ball laufen und nutzten ihre Chancen konsequent. Nach 10 Minuten ging es mit 22:10 in die erste Pause.

Zu Beginn des zweiten Viertels setzten die Heimerer Baskets nach und bauten unter anderem durch zwei 3er von Aufbau Dominik Titz ihre Führung auf 15 Punkte aus. Die letzten 150 Sekunden dieses Viertels gehörten jedoch den Gästen. Mit 11 Punkten, bei nur einem Korb der Landsberger in dieser Phase, reduzierten sie Ihren Rückstand auf 6 Punkte. Aber die Gastgeber führten immer noch mit 35:29.

Coach Khartchenkov schickte sein Team nach der Pause hellwach auf das Feld zurück. Zwei schnelle Körbe und die Führung betrug wieder 10 Punkte. Doch die von Spielertrainer Tom Oertler gecoachten Gäste hielten dagegen. Es ging hin und her Leitershofen holte auf, Landsberg zog wieder davon. Mitte des dritten Viertels glichen die Gäste erstmals zum 43:43 aus. Doch die Heimerer Schulen Baskets antworteten prombt. Vor allem Ihr Center Lorenz Schwinghammer, der mit seinen 2,06 m diesmal die Körbe beherrschte, hielt seine Mannschaft in dieser Phase im Spiel. 10 seiner 22 Punkte, mit denen er Top-Scorer war, holte er sich in diesem Viertel. Vor der letzten Pause war die Führung wieder etwas geschrumpft. Aber die Hausherren lagen immer noch mit 54:50 vorn.

Mit Beginn der letzten zehn Minuten machte sich der kräfteraubende Spielstil und die kurze Bank der Hausherren bemerkbar. Leitershofen attackierte aggressiv, ging in der 32. Spielminute erstmals mit 56:54 in Führung und setzte sofort nach. Der Landsberger Coach hatte nicht mehr viele Möglichkeiten, da zwei seiner acht Spieler verletzt nicht mehr helfen konnten. Trotz weiterer drei 3er von Dominik Titz in dieser Phase des Spiels, ging das Viertel mit 21:14 an die Gäste, die mit 74:68 gewannen und die Punkte mit nach Hause nahmen. Aber beinahe wäre es den Teichner-Schützlingen gelungen, die nicht vorhandene Chance zu nutzen.

Wer dieses Spiel gesehen hat, wird sich über die unterschiedliche Tabellenposition beider Mannschaften wundern. Zum vierten Mal unterliegen die Heimerer Schulen Baskets nur knapp und gehen als unglücklicher Verlierer vom Platz. Aber Trainer Michael Teichner und Manager Horst Geiger sind sich sicher, dass der Knoten schon bald platzen wird. Nur ein Sieg und man ist die Rote Laterne los. Das ist das Ziel bis Weihnachten.

Landsberg: P.Brakel (8 Punkte), N.Brakel (2), P.Burger (2), W.Dressler (5), D.Geiger (2), L.Schwinghammer (22), M.-O.Siegwardt (10), D.Titz (17)

Leitershofen: C.Abron (5), D.Behnisch (7), M.Bobrowski (18), S.Haug (2), T.Legl (2), M.Mayer (8), N.Moosrainer (15), T.Oertel (10), M.Sauter (2), F. Schöfbeck (5)

Dezimierte Frösche verlieren gegen Milbertshofen

Samstagabend in Pasing. Die Sportbundler laufen sich warm gegen Milbertshofen kurz vor dem Spielbeginn um 19:30 Uhr. Was auffält ist die geringe Anzahl an Spielern, die sich auf den Korb der Pasinger einwerfen.

Mit dem längeren Ausfall von Kapitän Philipp Sauer hatte man gerechnet. Aber einige wichtige Leistungsträger der letzten Wochen fehlen ebenso: Tjorven Rohwer, Sebastian Fiß und Grischa Weber sind nicht vor Ort. Man durfte also gespannt, sein, wie der Rest der Mannschaft sich schlagen würde.

Resumee vorab: Bis zum Ende des dritten Viertels war es ein Spiel auf Augenhöhe.

In den ersten zehn Minuten hatten beide Teams Probleme zu Punkten zu kommen. Milbertshofen versuchte es unter dem Korb, die Sportbundler eher von außen. Resultat: 15:14 für die Hausherren. Im zweiten Viertel ein ähnliches Bild. Das Spiel lebte eher von der Verteidigung als von gute Offensivaktionen....auf beiden Seiten. Keine Mannschaft konnte sich irgendwie absetzen, aber die Frösche lagen die meiste Zeit leicht vorn.

Im dritten Viertel legten die Milbertshofener in der Verteidigung einen Zahn zu, die Sportbundler konnten sich aber geschickt zur Wehr setzen, spielten variabel, aber allzu viel gelingen wollte immer noch nicht. Kurz vor Ende des Viertels gab ein Foul an Ruß im Wurf, danach noch ein technisches gegen die Milbertshofener. Russ verwandelte alle drei Freiwürfe und legte nach Einwurf-Seite noch zwei Punkte nach. So führten die Gastgeber wieder leicht, als es in den Schlussabschnitt ging.

Die letzten zehn Minuten gingen komplett an die Gäste. Die Frösche hatten ihr Pulver verschossen, es wollte gar nichts mehr gelingen. Sie erzielten drei Punkte in zehn Minuten. Milbertshofen kam immer weiter heraus und liefen einige sehenswerte Schnellangriffe die direkt zum Abschluß führten und gewannen verdient das Derby.

Den Hausherren blieb nur die Erkenntnis, dass man mit 50 erzielten Punkten im Basketball kein Spiel gewinnen kann.

Gut aufgelegt waren bei den Fröschen O. Ruß mit 14 und Fredi Bikandi mit 10 Punkten. Bei den Gästen scorten Hillebrecht (24P) und Deinhardt (12) zweistellig.

 

Spurs unterliegen Fireballs

Unter den Körben hatten die Dachau Spurs die Vorteile auf ihrer Seite. Doch gegen den starken Rückraum der Bad Abling Fireballs war an diesem Abend kein Ankommen: Drei Viertel lang liefen die 1865-Korbjäger mehr oder weniger einem knappen Rückstand hinterher, der dann im Schlussabschnitt noch deutlich wurde: Spurs 89, Fireballs 113.

„Die bessere Mannschaft hat heute gewonnen, das muss man anerkennen“, räumte Spurs-Coach Werner Mühling nachher neidlos ein. „Da war heute einfach nicht mehr drin.“ In einigen Phasen rollte der Fireballs-Express gerade in der ersten Halbzeit über die Dachauer hinweg. Nach Balleroberungen und Defensivrebounds schalteten die Bad Aiblinger um den überall zu findenden, überragenden Aufbauspieler Simon Bradaric (38 Punkte, vier Dreier) im Höchsttempo auf Angriff um. Die verdutzten 65er liefen ein ums andere Mal hinterher und sahen sich schon nach vier Minuten dem ersten größeren Rückstand (4:16) gegenüber.

Zu langsames Umschalten von Offensive auf Defensive und wieder einmal zu viele unnötige Ballverluste kompensierten Akin Arpac und Kollegen immerhin eine ganze Weile mit entschlossenen Aktionen unter dem Korb. Zwischen der besagten fünften Spielminute und Mitte des vierten Viertels sahen die Fans in der Jahnhalle einen temporeichen, packenden Kampf, bei dem beide Teams ihre Stärken voll ausspielten.

Auf Dachauer Seite punkteten immerhin gleich fünf Akteure zweistellig. Und mit neun erfolgreichen Dreipunktewürfen erwiesen sie sich auch aus größerer Entfernung als treffsicher. Doch egal, was die Spurs an diesem Abend auch auspackten, die Aiblinger hatten eine noch bessere Antwort parat. Zumeist aus der Distanz, wo neben dem Kunstschützen Miodrag Mirceta (26 Punkte, 5 Dreier) auch die Brüder Manuel und Marco Hack-Vazquez heißliefen.

Als die 65er Mitte des vierten Viertels dann allzu sehr mit der Brechstange versuchten, die Wende zu erzwingen, verzettelten sie sich in Eins-gegen-eins-Aktionen. Das nutzten die flinken Aiblinger für einen 20:5-Schlussspurt, sodass es doch noch deutlich wurde. 113 Punkte hat schon lange keine Mannschaft mehr in Dachau gesammelt. Die Fireballs machten ihrem Namen alle Ehre und zeigten, warum sie die offensivstärkste Mannschaft der 2. Regionalliga sind.

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