Die Tradition

Es hat in letzter Zeit fast schon Tradition, dass die Dachau Spurs ihrem jeweiligen Regionalliga-Kontrahenten in der Jahnhalle eine starke Anfangsphase gönnen. Oder anders gesagt: dass die 1865-Basketballer einen schwachen Start erwischen. Auch gegen Schrobenhausen war das am vergangenen Samstag nicht anders. Doch nach drei Spielminuten übernahmen die Spurs das Kommando und holten sich schließlich mit 81:71 (37:27) den 15. Sieg im 20. Spiel.

2:11 stand es nach 180 Sekunden aus Sicht der Hausherrn. Spurs-Coach Werner Mühling sah sich gezwungen, schon seine erste Auszeit zu nehmen, um seine nachlässig zu Werke gehende Mannschaft aufzuwecken. Seine Schelte zeigte sofort Wirkung, denn nun ging seine Mannschaft deutlich bissiger zu Werke.

In der Defensive wurde nun konzentriert gearbeitet und in der Offensive konsequent der Abschluss in Korbnähe gesucht. Dagegen wussten sich die Green Devils ein ums andere Mal nur mit Regelwidrigkeiten zu helfen: Den 18:3-Lauf in den nächsten fünf Spielminuten holten sich die Spurs vor allem von der Freiwurflinie aus: zehn von elf zugesprochenen Freiwürfen verwandelten Caleb Willis, Cornelius Glück, Karol Firek und Johannes Schwarz allein in dieser Phase. Dazu versenkte Akin Arpac zwei Dreier – noch im ersten Viertel hatte Dachau das Spiel gedreht.

Nachdem sich die 1865-Basketballer bis zur Pause ein scheinbar beruhigendes Zehn-Punkte-Polster (37:27) erarbeitet hatten, bot sich den Zuschauern zu Wiederbeginn in der Jahnhalle zunächst ein ähnliches Bild wie zu Beginn des Spiels: Die Spurs gestatteten den Grünen Teufeln einen 7:0-Lauf.

Dass Dachaus Coach seine Mannschaft nicht zu einer weiteren Besprechung bitten musste, war aber insbesondere Caleb Willis zu verdanken: Mit zwei Dreipunktetreffern brachte der US-Amerikaner sein Team wieder auf Kurs, das sich wieder klar absetzte (50:36/26.).

Nur noch einmal sollten sich die nie aufsteckenden Gäste heranarbeiten (54:48/ 29.), doch erneut war es Caleb Willis, diesmal mit viel Zug zum Korb, der für klare Verhältnisse sorgte.

Im letzten Viertel brannte dann nichts mehr an, bereits fünf Minuten vor Schluss war beim Stand von 78:61 die Entscheidung gefallen.

„Eigentlich hätten wir heute noch deutlicher gewinnen müssen. Wir haben aber mit allzu vielen Ballverlusten Geschenke verteilt,“ fand Mühling.

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