Die Treffer aus der Distanz fehlten

Es war das vorletzte Heimspiel für die Landsberger Basketballer und obwohl sie sich dem Tabellendritten der Regionaliga II, den Dachau Spurs, mit 75:89 geschlagen geben mussten, haben sie ein prima Spiel gezeigt. Auch waren die Gäste keineswegs so überlegen, wie es das Ergebnis vermuten lässt: Das Team von Roman Gese machte die Partie bis zum Schluss spannend, doch am Ende setzten sich die Gäste dank ihrer sicheren Würfe aus der Distanz durch.

Die Partie begann temporeich und im ersten Viertel gingen die Landsberger zwischenzeitlich auch in Führung. Der 0:5-Rückstand wurde ausgeglichen, dann legten die Gastgeber 12:9 vor, doch die Gäste drehten den Spieß schnell wieder um – mit 23:28 aus Landsberger Sicht endete der erste Abschnitt, der den Zuschauern einige schöne Spielzüge auf beiden Seiten bot. Der einzige Unterschied: Während Dachau diese Spielzüge auch erfolgreich abschloss, wollte der Ball bei den Landsbergern einfach nicht fallen.

Im zweiten Viertel sah es zunächst danach aus, als würden die Gäste nun ernst machen: Nach knapp vier Minuten hatten sie den Vorsprung auf elf Punkte ausgebaut und Landsberg tat sich schwer, erfolgreich abzuschließen, doch dann brach der Bann: Das Team Heimerer Schulen fand wieder einen Weg durch die Dachauer Abwehr und verkürzte auf 32:36. Das Problem: Dachau warf wieder aus der Distanz – und traf. Immer wieder kam einer der Dachauer an der 3er-Linie frei zum Wurf und diese Möglichkeiten wurden eiskalt genutzt. So ging es mit einem 36:43 für die Gastgeber in die Kabine. In dieser ersten Hälfte merkte man an der Körpersprache der Gäste, dass sie von den Landsbergern nicht so viel Gegenwehr erwartet hatten.

Nach der Pause zog Dachau erst mal auf 52:40 weg und diesen Rückstand konnten die Landsberger zwar halten, aber nicht dauerhaft verringern. Auf 52:58 arbeiteten sie sich wieder heran, doch immer dann, wenn es für die Gäste wirklich wieder knapp werden würde, leistete man sich überhastete Abschlüsse oder Fehlpässe – Dachau war in diesen Momenten einfach routinierter als die Landsberger. Trotzdem: Mit welchem Kampfgeist sich die Landsberger wehrten, war sehenswert und vor dem letzten Viertel hatten die Gäste wieder ihren 12-Punkte-Vorsprung (68:56).

Im letzten Viertel merkte man vor allem den jungen Spielern an, dass nun die Kraft etwas nachließ. Auch acht Punkte kam das HSB-Team noch mal heran, doch es war abzusehen, dass man es wohl nicht mehr schaffen würde, die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Diese fuhren denn auch ganz abgeklärt den 89:75-Sieg ein. Auch wenn es nicht zu einem Sieg gereicht hat: Die Landsberger haben ein tolles Spiel abgeliefert – um einiges besser als bei so manchem Heimsieg in dieser Saison.

Landsberg: Bobrowski 28, Hoffmann 14, Schwinghammer 11
Dachau: Arpac 25, Schwarz 23, Willis 20, Glück 12

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