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Start-Ziel-Sieg der Spurs in Landsberg

Angesichts der Vorgeschichte und des knappen Hinspielsiegs schien auch eine Niederlage der Spurs in Landsberg im Bereich des Möglichen. Doch es kam anders. Die 1865-Basketballer zeigten in der Lechstadt eines ihrer besten Spiele in dieser Saison und feierten einen 89:75-Start-Ziel-Sieg.

Lorenz Schwinghammer und Michael Teichner sind rein optisch zwei eindrucksvolle Zwei-Meter-Typen. Der Youngster und der Routinier räumen unter den Körben kräftig auf. Am Samstag abend stahlen ihnen in der heimischen Arena des Sportzentrums allerdings zwei deutlich kleinere Gegenüber die Show: Akin Arpac und Johannes Schwarz. Die beiden Dachauer Forwards hatten sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff einen überragenden Tag erwischt. Mit 25 bzw. 23 Punkten trugen Arpac und Schwarz das Offensivspiel der Spurs, die insgesamt eine starke Teamleistung ablieferten.

In die Spur brachte die Spurs im ersten Viertel zunächst Caleb Willis. 13 seiner insgesamt 20 Punkte markierte der US-Amerikaner in den ersten zehn Minuten, traf allein viermal von hinter der Dreipunktelinie. So setzten sich die Gäste bereits nach sechs Minuten erstmals ab (23:14) und sollten die Führung in der Folgezeit auch nicht mehr hergeben.

Ganz im Gegenteil: Die Spurs gewannen nicht nur das erste Viertel mit 28:23, sondern auch die drei folgenden mit 15:13, 25:20 und 21:19. „Es war ein richtig schönes Spiel, nicht nur von unserer Mannschaft“, fand Spurs-Trainer Werner Mühling. Er fühlte sich dabei vom Landsberger Trainerkollegen Roman Gese bestätigt: „Er hat mir nach dem Spiel bestätigt, dass seine Jungs ebenfalls eine sehr gute Leistung gezeigt hätten.“

Über weite Strecken demonstrierten die Spurs Team-Basketball. Vor dem gegnerischen Korb wurden die Offensivsysteme vor allem in der zweiten Halbzeit immer wieder geduldig ausgespielt, bis eine gute Option zum Abschluss gefunden war. Und vor dem eigenen Korb gingen Willis und Co. mit der nötigen Leidenschaft zu Werke, um die Landsberger in ihrem Wirkungskreis einzuschränken. Einzig Mateusz Bobrowski, der Topscorer der Hausherren (28 Punkte) konnte regelmäßig Akzente setzen, war eigentlich erst im letzten Viertel von Caleb Willis in den Griff zu bekommen.

Die endgültige Entscheidung besorgte dann drei, vier Minuten vor dem Ende Johannes Schwarz. Mit sechs Punkten in Folge stellte der beste Dachauer an diesem Tag auf 85:66 – spätestens jetzt war es um die Landsberger Gegenwehr geschehen.

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