Spielberichte

Spielbericht zum 2. Regionalliga Basketballspiel BG Litzendorf - TSV Wolnzach

Von Beginn an entwickelte sich ein sehr knappes und spannendes Spiel. Beide Teams kamen offensiv sofort in Schwung und die Führung wechselte ständig. Zur Halbzeit stand eine knappe Führung für die BGL auf der Anzeige (39:37). In der Kabine wurden die Nachlässigkeiten in der Verteidigung klar angesprochen und die Gastgeber waren gewillt, diese in Halbzeit zwei abzustellen. Doch unverständlicherweise bekamen die Litzendorfer die Gäste aus Wolnzach defensiv mit zunehmender Spieldauer nicht mehr in den Griff. Da nun bei der BGL auch offensiv der Faden riss, stand vor dem Schlussabschnitt ein halbwegs deutlicher Rückstand zu Buche (51:60). Die Gastgeber versuchten nochmal alles, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen, dies gelang aber nicht mehr. Am Ende fällt das Ergebnis deutlich zu hoch aus, aber die Mannschaft um Trainer Sandyk muss sich in Zukunft deutlich steigern, um das Ruder wieder herumzureißen.

BG Litzendorf: Rockmann (22), Wimmer (11), Kolbert (10), Roch (8), Sperke (5), Schlaug (4), Slabu (4), Tuttor (3), Knauer, Ruhl, Zach, Ziegman

Titans II vs TSV 1861 Nördlingen

Zum 2. Spieltag der Rückrunde kam der TSV 1861 Nördlingen nach Dresden. Das Hinspiel verloren die Titans noch mit 4 Punkten und zeigten dabei eine der schwächsten Leistungen der Saison. Mittlerweile gab es einige Neuerungen im Kader der Traditionsmannschaft aus dem Donau-Ries Kreis. Auf Flügel wurde Georgi Krastev und als Center Garny Valente Garcia Nivar verpflichtet um die dürftige 3-9 Bilanz aufzubessern und nicht in Abstiegsängste zu kommen. Die Titans hingegen wollten auf der guten Leistung vergangene Woche gegen Waldnaab aufbauen und den zweiten Sieg in 2018 einfahren. Allerdings musste Coach Pleta krankheitsbedingt auf Robert Zobel verzichten.

Das Spiel begann gleich mit einem ansatzlosen Dreier ohne Rebounder nach dem Sprungball durch Krastev, der nix als Netz berührte. Die Titans taten sich schwer und konnten im ersten Viertel fast ausschließlich von der Freiwurflinie scoren. Zu viele Distanzwürfe wurden genommen und allesamt verworfen. Nördlingen hingegen scorte durch #1 Cratit im Fastbreak oder per Wurf von Ruppert (zwei 3er) und Krastev. Mit einem Defizit von 5 Punkten (16:21) ging es ins zweite Viertel. Gleich in den ersten Minuten konnten man drei Dreier versenken und so das Spiel ausgleichen (25:25). Allerdings lief defensiv nicht viel zusammen beim Heimteam. Der neue nördlinger Center zerlegte die Verteidigung im Alleingang. 11 Punkte gingen auf das Konto von Garcia Nivar, die er durch guten Einsatz seines bulligen Körpers innerhalb der Zone erzielte. Auf Seiten der Titans hielt offensiv einzig Clayton Msuya dagegen (10 Punkte-3 3er). Ein 5-0 Lauf des TSV zum Ende der ersten Halbzeit stellte dann allerdings auf 36:45.

Die Halbzeitansprache im Kreis der Dresdner wurde etwas lauter, da die Einstellung überhaupt nicht stimmte. Auch wenn man sich vornahm in den zweiten 20 Minuten vieles besser zu machen und auch mit einem Dreier durch Msuya startete, glich die Art und Weise dem der ersten Halbzeit. Nördlingen punktete weiter durch ihr Dreigestirn von Krastev, Cratit und Garcia Nivar. Dresden spielte weiter viele Turnover, One-Pass-Angriffe und schoss Fahrkarten. Ein Dreier von Cratit beendete den dritten Abschnitt mit einem Score von 55:67. Man hoffte noch auf ein ähnliches vierte Viertel wie letzte Woche gegen Waldnaab, als man dem Gegner gar nix mehr erlaubte und so das Spiel drehen konnte. Diesen Sonntag war allerdings vieles anders und so wurde das Spiel eher schlechter als besser. Kopf- und Planlos rannte man übers Feld, erlaubte den besten Spielern des Gegners genau die Abschlüsse, die sie mögen und in der Offensive gab es entweder keine Pässe oder welche zum Gegner. Völlig verdient verlor man das Spiel am Ende mit 20 Punkten (72:92) und zeigte die schlechteste Leistung der Saison. Einziger Lichtblick waren die 24 Punkte und sieben Dreier von Clayton Msuya, allerdings war der Rest finster, wirklich finster.

In der kommenden Trainingswoche sollte man sich überlegen ob man nochmal so spielen möchte oder doch eher zurück kommen will zum Team Basketball. Am kommenden Sonntag sind dann die Young-Guns aus Regnitztal zu Gast und wenn dieses Teams eins bestraft, dann ist es zu wenig Einsatz.

Für Dresden punktete Msuya (24 Punkte, 7 3er) und Zenker (20 Punkte) am besten. Die 3 Profis aus Nördlingen zeigten sich für 20 (Krastev, 3 3er), 23 (Garcia Nivar) und 25 Punkte (Cratit) verantwortlich.

Dresden Titans II vs. DJK Neustadt an der WAlnaab

Am Sonntag stand für die Titans-Reserve das erste Spiel im Jahr 2018 an. Zum Beginn der Rückrunde war der DJK Neustadt an der Waldnaab zu Gast in der Halle der 101. Mittelschule. Bei kühlen Temperaturen auf dem Feld war das Ziel der Dresdner 2018 positiver zu starten als 2017 beendet wurde und die 4 Spiele anhaltende Niederlagenserie zu stoppen. Das Hinspiel vor eigenem Publikum, zum Start der Saison, gewann die DJK noch mit 73:63 aber eine Niederlage mit mehr als 10 Punkten würde sie in der Tabelle wieder hinter die Titans rutschen lassen.

Gleich von Minute eins zeigte der Gast die Ausrichtung seines Spielsystems auf die Innenspieler. Die Mitspieler setzten ihren Center Jonas Meißner immer wieder gut in Szene und der bedankte sich mit 6 Punkten in den ersten fünf Minuten (9:9). Dann begann allerdings die Show des Nils Niendorf, dessen Würfe von Downtown alle nix als Nylon berührten. Fünf Dreier sowie zwei von zwei Freiwürfen später war das erste Viertel vorbei und die Nummer Elf der Titans hatte entspannte 17 Punkte auf dem Konto. Getragen von dieser Performance ging sein Team mit einer acht Punkte Führung ins zweite Viertel (28:20). Dresden konnte die Führung sogar noch auf 12 Zähler ausbauen, aber Neustadt legte plötzlich eine Schippe in der Defense drauf und spielte zudem eine Zonenpresse. Kaum noch einfache Abschlüsse erlaubte man dem Heimteam und wenn, dann wurden diese vergeben. Selber holte man einen Offensivrebound nach dem anderen und erarbeitete sich Freiwurf nach Freiwurf. Allein 13 Mal stand ein Spieler aus der Oberpfalz in diesem Viertel an der Linie. Für Dresden dagegen konnte nur noch Noah Berge scoren (7 Punkte im Viertel). Dies hatte zur Folge, dass der ganze Vorsprung verspielt wurde und Neustadt mit 2 Punkten Vorsprung in die Halbzeitpause gehen konnte (43:45).

Im dritten Viertel holte man sich, durch einen Dreier von Noah Berge, die Führung zwar zurück (49:45), aber fand gegen die Reboundarbeit und das Insidespiel der Gäste noch kein richtiges Mittel. Neustadt warf weiter Freiwürfe und Dresden hatte Probleme zu punkten. Zum Ende des vorletzten Abschnitts konnte der Gast sich durch Fastbreaks und Freiwurftreffer sogar eine fünf Punkte Führung erarbeiten (59:64). Zu Beginn des letzten Viertels stellten die Titans die Intensität ihrer Defense endlich auf „Gamemode“ und erlaubten damit dem Gast fast keine Punkte mehr. Weil man in der Offensive jetzt selber die Fouls zog, konnte man sich an der Freiwurflinie die Führung zurückholen. Zwei Minuten vor Ultimo traf Nils Niendorf einen vorentscheidenden Dreier zur 10 Punkte Führung (81:71). Neustadt konnte zwar nochmal per And-One punkten (81:74) und den folgenden Angriff der Titans blocken, aber in einer wilden Sequenz im folgenden Angriff zerschlugen sich alle Sieghoffnungen des Gastes. Nach einem Drive der Neustädter versuchte die Nummer 13 zum Offensivrebound zu gehen, traf dabei aber Dresdens Nummer 15 mit dem Ellenbogen am Kopf, was einen Foulpfiff zur Folge hatte. Während nun drei Spieler am Boden lagen, regte sich der Coach der Neustädter über den nichtgegeben Foulpfiff beim Drive so sehr auf, dass er zwei Technische Fouls in Folge bekam und somit die Halle verlassen musste. Mit vier anstehenden Freiwürfen und Ballbesitz ging es jetzt für Dresden darum neben dem Spiel auch noch den direkten Vergleich zu gewinnen. Man konnte durch Noah Berge im folgenden Angriff nochmals scoren und ließ selber keine Punkte mehr zu, wodurch auch dieses Ziel erreicht wurde. Mit 87:74 gewann man sowohl das Spiel als auch den direkten Vergleich der beiden Teams, was zur Folge hat, dass man jetzt vor der DJK Neustadt an der Waldnaab in der Tabelle steht.

Topscorer der Partie waren Noah Berge mit 26 Punkten (4 Dreier) und Nils Niendorf 21 Punkte (6 Dreier) für Dresden sowie Lukas Jakob Bieber mit 15 Punkten für Neustadt a. d. Waldnaab.

2. Regionalliga regnitztal baskets– Den Tabellenersten an den Rande einer Niederlage gebracht (70:75)

In einem intensiven Spiel musste die 2. Regionalligamannschaft der Brose Bamberg Youngsters am vergangenen Wochenende die erste Niederlage des neuen Jahres hinnehmen. Gegen Tabellenführer TSV Wolnzach unterlag man nach langem Kampf knapp mit 70:75 in eigener Halle.

Von Beginn an machten die Gäste aus Wolnzach deutlich, warum sie als aktueller Tabellenführer ungeschlagen an der Spitze der Liga stehen. Neben einer guten Wurfquote definierte sich die Mannschaft besonders über ihre harte Verteidigung. Doch die Youngsters ließen sich nicht abschütteln und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Nach den ersten zehn Minuten stand es 21:21. Das hohe Tempo und die Intensität des Spiels blieb auch im zweiten Spielabschnitt bestehen: Dank eines stark spielenden Felix Edwardsson und einem clever Regie führenden Heinrich Ueberall blieben die Kositz/Finsinger-Schützlinge im Spiel, kamen allerdings nur schwer gegen die körperlich deutlich überlegenden Gäste an. Zur Halbzeit lag man so mit 34:43 zurück.  

Nach dem Seitenwechsel schien zunächst etwas der Wurm im Bamberger Spiel zu stecken. Nachdem die Wolnzacher ihre sowieso schon starke Verteidigung nochmals anzogen und damit Bamberger Fouls provozierten, handelte sich Youngster Drell sein fünftes Foul ein und konnte somit nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Doch auch in dieser Phase waren es vor allem Edwardsson und Ueberall, die ihrem Team Anschub gaben und ihre Farben im Spiel hielten.  Neben Edwardsson und Ueberall war es vor allem auch Big Man Jekabs Beck, der dafür sorgte, dass sich der Rückstand zusehends verkleinert wurde (51:57 nach dreißig Minuten). Doch einige nicht nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen zu Ungunsten der Brose Bamberg Youngsters machten den Hausherren einen Strich durch die Rechnung. Trotz zwischenzeitlicher Führung der Bamberger mit plus Fünf sicherte sich Wolnzach nach vierzig kräftezerrenden Minuten knapp mit 70:75 den Sieg.

Damit rangieren die Regnitztal Baskets mit zwei Siegen aus zwölf Partien weiterhin auf dem zwölften Tabellenplatz und stehen unter Zugzwang. Die nächste Chance, sich Luft zum Tabellenkeller zu verschaffen, ergibt sich schon am 19. Januar, wenn die TG TROPICS Würzburg in der Hauptsmoorhalle gastieren.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Edwardsson (16 Punkte / 4 „Dreier“), Ueberall (13/1), Beck (12), Plescher (8/1), Nowak (5/1), Nicklaus (5), Drell (4), Höhmann (3/1), Bergmann (3), Uysal (1)

Niners II mit wichtigem Sieg im Aufstiegskampf

Am vergangen Sonntag trafen die Niners aus Chemnitz auf die Punktgleichen Litzendorfer. Während man sich im Eröffnungsspiel der Saison noch mit 42:74 geschlagen geben musst, so waren diesmal die Voraussetzungen ganz andere und es war ein spannendes Spiel zu erwarten.

Das erste Viertel zeigte dann gleich, dass es beide Teams sehr ernst meinten und unbedingt den Sieg holen wollten. An beiden Enden des Feldes wurde sehr intensiv verteidigt. Während die Gäste aus dem Frankenland sich durch die harte Verteidigung nicht beirren ließen und konsequent den eg zum Korb suchten, versuchten die Sachsen ihr Glück vom Perimeter. Leider wollte im ersten Abschnitt einfach kein Wurf vom Perimeter, der sonst sehr starken Chemnitzer, seinen Weg in den Korb finden. Schnell setzten sich die Gäste so mit 3:13 ab und zwangen die Gastgeber in eine Auszeit. Hier justierte man sein Offensivspiel noch einmal und fand nun vermehrt erfolgreich den Weg zum Korb. Auf Grund der schlechten Freiwurfquote der Litzendorfer, konnten sich die Männer von Mohammed Hajjar sogar wieder auf 16:18 herankämpfen, bevor die Litzendorfer das Viertel mit einem Dreier beendeten.

In der Viertelpause haben die Chemnitzer dann wahrscheinlich noch einmal etwas Zielwasser getrunken. Plötzlich schien jeder Wurf vom 3-Punkt-Land zu fallen. Erst Jones, dann Lath, wieder Jones und auch Albrecht trafen ihre Würfe und die Chemnitzer waren wieder auf einen Punkt an die Gäste herangekommen. In der Folge fand man offensiv dann ein Gleichgewicht zwischen Würfen und Korb-Penetrations, sodass man sich bis zur 17. Minute sogar einen 5 Punkte Vorsprung erarbeitete und den Gegner in eine Auszeit zwang. Unmittelbar nach der Auszeit traf Leon Hoppe dann einen weiteren 3-Punkte-Wurf. Es folgte eine sehr hektische und aufgeregte Phase, in der sich die jungen Niners sehr von der Härte des Gegners irritieren und diesen damit zurück ins Spiel ließen. In den letzten beiden Minuten vor der Halbzeitpause schaffte man es nur noch einmal den Ball im Korb unterzubringen und schaffte es nicht den Gegner effektiv zu stoppen. So stand es zur Halbzeit dann nur noch 44:45

Für die zweite Hälfte hatte man sich dann vorgenommen weniger Punkte zuzulassen und sich so am Ende den Sieg zu sichern. Man änderte die Pick & Roll Defense noch einmal und erzielte sofort Erfolge. Während die Franken jetzt kaum noch den Weg zum Korb fanden, nutzten die Sachsen die viele Stops für einfache Transition-Punkte. Bis zur 29. Minute konnte man sich sogar auf 8 Punkte absetzen, bevor man durch zwei unclevere Entscheidungen den Gegner wieder ins Spiel zurückbrachte. Zu allem Übel vergab Aaron Kayser dann noch die letzten beiden Freiwürfe in diesem Viertel, sodass man „nur“ mit 62:58 in den letzten Abschnitt ging.

Das Schlussviertel war dann wieder durch eine sehr hohe Intensität in der Verteidigung geprägt. Hier merkte man nun, dass die Chemnitzer einfach fitter waren als die Litzendorfer. Während die Chemnitzer einen klaren Kopf behielten und sehr clever Verteidigten, so wurden die Gäste immer unsauberer und konnten dem Tempo der Gastgeber nicht mehr standhalten. Am Ende verdienen die jungen Niners verdient mit 81:73 und halten sich damit alle Türen zum Aufstieg in die 1. Regionalliga offen.

Niners II geben im Spitzenspiel Tabellenführung ab

Am vergangenen Samstag reiste die zweite Mannschaft der Niners Chemnitz zum Spitzenspiel nach Goldbach. Für die Mannschaft von Headcoach Mohammed Hajjar, welche ohne die zur ProA berufenen Leistungsträger Arne Wendler und Aaron Kayser anreiste, gab es nur ein Ziel: Mit maximalem Einsatz die Tabellenführung verteidigen.

Die Goldbacher zeigten allerdings gleich zu Beginn, wer der Herr im Haus ist. Während die Chemnitzer versuchten ihre Unterlegenheit unter dem Korb mit einer stark absinkenden Mannverteidigung zu kompensieren, schoss sich Goldbach’s bester Werfer von außen warm. Auf der anderen Seite dauerte es ganze zwei Minuten bis der Ball das erste Mal zum 7:2 durch die Reuse segelte.  In den folgenden sechs Minuten ging es dann munter hin und her, sodass der Vorsprung der Goldbacher konstant zwischen fünf und sieben Punkten lag. In der achten Minute fand dann ein erster Bruch in der Chemnitzer Offense statt. Diesen Bruch nutzten die Gastgeber konsequent um auf 14 Punkte davon zu ziehen. Erst nach einer Auszeit des Chemnitzer Trainers in der letzten Minute des Viertels, fanden die Sachsen zurück in die Erfolgsspur. Leider beendeten die Bayern das Viertel dann mit einem Buzzerbeater vom Perimeter und konnten mit einer 31:16 Führung in die erste Pause gehen.

Nach einigen taktischen Änderungen und einem Appell an die eigenen Fähigkeiten gingen die Chemnitzer viel aggressiver und vor allem selbstbewusster ins zweite Viertel. In dieser Phase holte man sich viele Stops und die Gastgeber mussten sich ihre Punkte oftmals hart erkämpfen. In dieser Phase trugen vor allem der jüngste und der älteste Spieler das Chemnitzer Team. Beide fanden immer wieder die richtigen Lösungen im Angriffsspiel. So schmilzte der Goldbacher Vorsprung kontinuierlich und man konnte sich bis zur Halbzeit Punkt um Punkt auf 43:37 herankämpfen.

In der Halbzeitpause nahm man sich dann vor das Spiel zu drehen. In den ersten Minuten des dritten Viertels knüpfte man auch erfolgreich an die Leistung aus dem vorhergehenden Spielabschnitt an und verkürzte den Rückstand immer weiter. Mitte des Viertels war man dann nur noch 2 Punkte zurück. Doch eine Auszeit des Heimtrainers zerstörte dann den Rhythmus der Chemnitzer und brachte die Bayern erfolgreich zurück ins Spiel. In den zwei folgenden Angriffen konnten die Gastgeber direkt vom Perimeter einnetzen und sich wieder etwas Luft verschaffen. Anschließend zeigten beide Mannschaften ein eher zerfahrenes Spiel. Es ging viel hin und her und Punkte konnten fast ausschließlich von der Freiwurflinie erzielt werden. In Folge der harten Gangart verletzte sich dann zu allem Überfluss noch kurz vor Ende des Viertels der letzte verbliebene Innenspieler der Chemnitzer und konnte das Spiel nicht fortsetzen. Am Ende des dritten Viertels stand es dann 58:65 aus Sicht der Chemnitzer.

In den ersten Minuten des Schlussabschnittes zündeten die Sachsen dann ein regelrechtes Offensivfeuerwerk und trafen aus jeder Lage. Bis zur 37. Minute konnte man sich sogar wieder auf zwei Punkte herankämpfen und zwang den Gastgeber in eine Auszeit. Diese erzielte abermals ihren Zweck und brach erfolgreich den Chemnitzer Rhythmus. Man musste nun zuschauen wie die Bayern wieder auf 8 Punkte davonzogen. Auch das Stop-the-clock Spiel in den letzten anderthalb Minuten änderte nichts mehr am Spielverlauf. So muss man sich am Ende mit 91:80 dem verdienten Sieger aus Goldbach geschlagen geben.

Dresden Titans II vs BBC Bayreuth II

Am Sonntag, den 3. Advent, traf im Vorprogramm des Pro B Spiels die 2. Mannschaft der Titans auf die Zweitvertretung des BBC Bayreuth. Während die Titans nunmehr drei Niederlagen am Stück gesammelt hatten und es darum ging nicht komplett in den Tabellenkeller zu rutschen lautete die Vorgabe der Bundesligavertretung aus Bayreuth mit einem Sieg weiter oben in der Spitzengruppe der Tabelle zu bleiben um das erklärte Ziel Aufstieg im Auge behalten zu können.

Das Spiel startete mit 5 Punkten gut für den BBC, die Titans brauchten eine Weile um ihre offensive Abstimmung zu finden. Nach 4 Minuten brach Robert Zobel den Bann und verwandelte gleich drei Mal in Folge (zweimal per And One), ein weiterer Score von Point Guard Noah Berge stellte auf 10:8 für Dresden. Bayreuth antwortete durch gute Defense und daraus resultierenden Schnellangriffen mit einem 6:0 Lauf. Trotzdem zeigte schon das erste Viertel (16:12), dass das Spiel nicht so einseitig werden sollte, wie die Tabellensituation es vermuten ließ. Den zweiten Abschnitt begann das Heimteam mit einfachen, aber effektiven Pick and Roll Plays in denen Robert Haas all seine Erfahrung und Qualität zeigte und seine Farben das erste Mal mit 20:18 in Führung brachte. Einer Timeout von Bayreuth folgte allerdings ein 9:2 Lauf des Gasts (22:27). Dresden konnte sich zwar wieder fangen und scorte Inside, durch Ihren Center Jakob Kleine-Natrob, sowie von außen durch Nils Niendorf, aber in der Schlussphase der ersten Halbzeit übernahm der Import der Bayreuther, Matthew Peter Husek. Vorher nur in der Defensive durch Blocks auffällig zeigte er in den letzten zwei Minuten mit 8 Punkten (2 Dreier) seine Vielseitigkeit. Mit minus 4 (36:40) ging es somit für die Titans in die Kabine.

Die Pause schien vor allem dem Dresdner Center Kleine-Natrop gut getan zu haben, denn er startete mit 6 Punkten ins dritte Viertel um das Defizit aus der ersten Halbzeit auszugleichen und sein Team in der 24. Minute sogar in Führung gehen zu lassen (45:44). Die Bundesligareserve aus Oberfranken konnte jetzt nur noch von außen scoren, so dass sich ein spannender Schlagabtausch entwickelte bei dem die Titans bis zur 28. Minute auf 6 wegziehen konnten (60:54), aber den Gast bis Ende des Viertels nochmal auf 2 heran kommen ließen (64:62). Weiterhin in Zone verteidigend konnten sich die Titans zu Beginn des letzten Viertels gleich einen 7 Punkte Vorsprung erarbeiten (73:66). Freiwürfe und zwei schnelle Dreier von Nico Wenzl brachten den BBC allerdings wieder in Führung (73:75). Bei noch 2 Minuten zu spielen konnte das Heimteam von der Freiwurflinie allerdings nur Fahrkarten sammeln, anstatt auszugleichen und so geschah was geschehen musste. Husek, mit dem Gespür für die wichtigen Momente, klinkte einen Dreier ein um Bayreuth mit 5 in Front zu bringen (73:78). Den eigenen Angriff warfen die Titans in Aus und somit begann das bekannte Spiel gegen die Uhr mit Fouls auf der einen Seite und der Suche nach dem Dreier auf der Anderen. Ein Distanzwurf von Zobel und einer aus der Mitteldistanz von Haas brachte die Titans zwar nochmal auf 3 heran (78:81), aber Wenzl blieb an der Linie eiskalt und selber konnte man die folgenden Angriffe nicht verwerten. Beim Schlussbuzzer zeigte die Leuchttafel 79:85 und somit die 4. Niederlage in Folge für die Mannen von Dainius Pleta. Auf die gezeigte Leistung lässt sich zwar aufbauen, aber in 2018 gilt es trotzdem dringend wieder Siege einzufahren, will man am Ende der Saison nicht in Abstiegsnöte kommen.

Topscorer der Partie war Robert Zobel mit 24 Puntken (2 Dreier) für Dresden und Matthew Peter Husek mit 19 Punkten (4 Dreier) für Bayreuth.

Die Dresden Titans wünschen allen Spielern, Trainern und Anhängern der 2. Regionalliga Nord ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

NINERS MIT NIEDERLAGE IN LEIPZIG

Unsere U19 musste am Samstag eine 64:69 Niederlage beim USC Leipzig hinnehmen, geht aber dennoch als Tabellenführer und Erstplatzierter einer Fünf-Team-Großen Spitzengruppe mit gleicher Bilanz von 8 Siegen und 3 Niederlagen in die Weihnachtspause. Das Spiel in Leipzig begann bereits vor Anpfiff unerfreulich für unsere NINERS-Mannschaft, musste doch unser Big Man und frisch gekürter All-Star Aaron Kayser verletzungsbedingt das Spiel absagen. Nachdem sich dann im zweiten Viertel auch noch Shooting Guard Leon Hoppe, bis dahin mit drei Dreiern bestens aufgelegt, nach einem Schlag gegen den Oberschenkel aus dem Spiel verabschieden musste, wurde die Personaldecke unseres jungen Teams merklich dünner. Insofern war es als Erfolg zu werten, dass die eingesetzten Spieler dennoch alles dafür taten, am Ende um einen Sieg zu spielen. Wenige Minuten vor Ende sah es auch beim Spielstand von 60:55 so aus, als könnte der neunte Sieg in der Liga trotz der widrigen Umstände gelingen. Die Crunch-Time der letzten vier Minuten ging dann aber leider doch klar mit 14:4 an die Gastgeber, auf unserer Seite konnten wichtige Freiwürfe und Schnellangriffe leider nicht genutzt werden, die noch notwendigen Punkte für einen Sieg zu erzielen. 

Nicht nur auf Grund der aktuellen Verletzungen ist der Punkt erreicht, an denen sich alle U19-Spieler ganz sicher nach ein paar ruhigen, sportlosen Tagen sehnen nach vielen Wochen von ständigen Doppelbelastungen in der Regionalliga und NBBL. Im Januar will unser junges Team dann wieder angreifen und ihren Tabellenplatz auch bei dem sehr anspruchsvollen Programm zu Jahresbeginn verteidigen.

2. Regionalliga Regnitztal Baskets – Drei Punkte machten am Ende den Unterschied (65:68)

Mit einer denkbar knappen 65:68-Niederlage ist die 2. Regionalligamannschaft der Brose Bamberg Youngsters aus Nördlingen zurückgekehrt. Das direkte Kellerduell sollte eine spannende Partie für die Kositz/Finsinger-Jungs werden. Mit dem Gastspiel beim TSV 1861 Nördlingen gastierten die Bamberger Youngsters nämlich beim direkten Tabellennachbarn.

Der Start in das Spiel war allerdings anders als geplant. Die Hausherren legten einen 8:2-Lauf hin und brachten die Regnitztal Baskets in Zugzwang. Doch dann fingen sich die Bamberger schnell und brauchten das Spiel wieder auf Augenhöhe.  Besonders Big Man Andreas Nicklaus sowie Point Guard Heinrich Ueberall hielten ihre Farben gegen den TSV Nördlingen im Spiel. Zur Halbzeit lag man mit 35:39 aus Bamberger Sicht hinten.

Nach der kurzen Verschnaufpause verpasste die Kositz/finsinger-Truppe den Start in die zweite Hälfte ein wenig und verpasste den Anschluss an den TSV. Dieser nutzte die Unachtsamkeiten prompt aus und erarbeitete sich einen ersten deutlichen Vorsprung von zehn Punkten. Regnitztal blieb aber trotzdem in Schlagdistanz und war zudem nie mehr als zehn Punkte in Rückstand. In dieser Phase war es besonders Andreas Nicklaus, der den Nördlinger Tomic defensiv sehr gut im Griff hatte und dafür sorgte, dass der Vorsprung nicht weiter wuchs.Doch die Gegenwehr gegen die Nördlinger forderte viel Kraft, die dem Brose-Nachwuchs am Ende fehlte. Am Ende unterlagen die Oberfranken unglücklich mit 65:68.

So verbleibt die 2. Regionalligamannschaft auf Tabellenplatz 12 und ist damit das Schlusslicht der Liga. Zeit zum Trübsaalblasen bleibt allerdings nicht, denn schon am kommenden Freitag steht das wichtige Lokalderby gegen die BG Litzendorf in der Hauptsmoorhalle an.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Uysal (16 Punkte / 1 „Dreier“), Ueberall (16/1), Nicklaus (15), Nowak (6/2), Plescher (6/2), Beck (3), Höhmann (2), Bergmann (1), Brevet

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